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Stabilisierende, transformierende, disruptive Selektion - Evolutionsfaktoren 3

Biologie - simpleclub6:50 708.355 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 45 Zeilen
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  1. selektionfaktoren führen zu Veränderungen der Population diese Veränderungen können je nach Population oder Selektionsfaktor komplett anders
  2. aussehen wie sich die Wirkungsweisen der Selektion unterscheiden und zu welchen Veränderungen es innerhalb einer Population dadurch kommt erfahrt ihr
  3. jetzt generell unterscheidet man bei der Selektion drei verschiedene Wirkungsweisen stabilisierend transformierend und disruptiv bevor wir
  4. sie uns genau anschauen gibt es eine wichtige Sache die ihr wissen solltet was ist Selektionsdruck darunter versteht man die Einwirkung eines
  5. selektionsfaktors auf die Population also die Einwirkung von abiotischen und biotischen Umwelteinflüssen damit ihr euch unter
  6. Selektionsdruck etwas vorstellen könnt erklären wir euch den Begriff noch mal anhand eines Beispiels wir schauen uns mal irgendeine Vogelart an einen Adler
  7. z.B alle Adler haben eine unterschiedliche flü Größe die meisten Vögel besitzen aber Flügel mit normaler Größe wir betrachten das ganze mal
  8. grafisch auf der x-Achse beobachten wir die Flügelgröße also von Klein über normal bis groß auf der Y-Achse tragen wir die Anzahl der Vögle ein die
  9. Verteilung der Flügelgrößen sieht nun folgendermaßen aus viele mit normaler Flügelgröße und ein paar mit kleineren bzw größeren
  10. Flügeln jetzt kommt die Selektion ins Spiel mit kleineren Flügeln können die Tiere nicht gescheit fliegen finden nicht genug Beute oder können nicht vor
  11. Feinden fliehen kleine Flügel sind also ein klarer Nachteil auch große Flügel sind nicht gerade optimal sie sind viel zu schwer
  12. und träge die Vögel sind stark eingeschränkt große Flügel sind also ebenfalls ein Nachteil die Selektion bzw die Gesamtheit der Umwelteinflüsse sorgt
  13. dafür dass sich die Vögel mit normaler Flügelgröße besser durchsetzen als welche mit kleinen oder großen Flügeln auf die Vögel mit kleinen und großen
  14. Flügeln wirkt also ein Selektionsdruck die Gesamtheit aller Umwelteinflüsse sorgt dafür dass sie sich nicht so gut durchsetzen können wie die Vögel mit
  15. optimaler Flügelgröße der Selektionsdruck zeigt die Einwirkung der Umwelteinflüsse auf die Population in diesem Fall sorgt die
  16. Umwelt dafür dass die Anzahl an Tieren mit kleinen und großen Flügeln abnimmt sie stehen unter Druck wie sieht der Graf nach der Selektion aus die der
  17. Vögel mit kleinen und großen Flügel nimmt ab während sich die Tiere mit normaler Flügelgröße durchsetzen mit diesem Beispiel haben wir auch schon die
  18. erste Wirkungsweise der Selektion betrachtet und zwar die stabilisierende Selektion bei der stabilisierenden Selektion wird die am häufigsten
  19. vorhandene Version begünstigt in unserem Fall ist das die normale Flügelgröße extreme Formen werden benachteiligt auf sie wirkt der Selektionsdruck der
  20. Mittelwert bleibt stabil und die Variationsbreite nimmt ab bei unserem Beispiel bedeutet das dass die Anzahl an Vögel mit normalen Flügeln
  21. zunimmt und die Anzahl an Vögeln mit anderen Flügelgrößen abnimmt neben der stabilisierenden Selektion gibt es auch noch die
  22. transformierende und disruptive Selektion bei der transformierenden Selektion wird nicht mehr die am häufigsten vorhandene sondern eine
  23. extreme Form begünstigt Beispiel die Fluchtgeschwindigkeit von Hasen die meisten Hasen können ziemlich schnell rennen einige sind aber langsamer und
  24. andere deutlich schneller grafisch sieht das dann wieder so aus in diesem Fall ist es von Vorteil schneller als normal zu rennen so kann man nämlich besser vor
  25. einem Räuber fliehen also je schneller man rennt umso besser das bedeutet auch je langsamer man rennt umso schlechter der Selektionsdruck wirkt in diesem Fall
  26. nur auf einer Seite also auf die Tiere mit geringer und normaler Fluchtgeschwindigkeit die Tiere mit der schnellsten Geschwindigkeit sind also
  27. begünstigt und en sich durch nach der Selektion sieht die Population folgendermaßen aus was halten wir bei der transformierenden Selektion Fest der
  28. Selektionsdruck wirkt nur auf eine Seite die Population verschiebt sich dadurch in die andere Richtung es wird eine extreme Form begünstigt der Mittelwert
  29. verschiebt sich in die Richtung der begünstigten Form kommen wir zum letzten Punkt die dritte Wirkungsweise der Selektion wird disruptiv genannt
  30. disruptiv kommt vom englischen to disrupt und bedeutet unterbrechen oder zerreißen die disruptive Selektion reißt die Population auseinander warum zeigen
  31. wir euch an einem Beispiel wir haben wieder einen Vogel er lebt auf einer Insel wo es als Nahrung nur Nüsse und Würmer gibt okay eine Eule ernährt sich
  32. bisschen anders aber es geht ja ums Design also unsere special Eulen sind jetzt auf einer Insel gelandet sie besitzen in der Regel einen normalen
  33. Schnabel bei einigen wenigen Eulen ist der Schnabel aber kleiner und kräftiger als normal bei anderen wiederum dünner und feiner grafisch gibt das wieder die
  34. altbekannte Kurve okay jetzt kommt wieder die Selektion ins Spiel Würmer kann man viel besser mit einem langen dünnen Schnabel aus dem Boden holen
  35. Nüsse kann man mit einem dicken kräftigen Schnabel am besten knacken ihr seht ein normaler Schnabel ist für gar nichts gut beide extreme Formen werden
  36. in diesem Fall begünstigt auf die häufigste Form wirkt der Selektionsdruck nach der Selektion sieht unsere Population also so aus ihr seht die
  37. Population hat sich in zwei Gruppen aufgespaltet eine Gruppe mit langem dünnen Schnabel und eine mit dickem kurzen die Population wurde durch die
  38. disruptive Selektion regelrecht auseinander gerissen bei dieser Selektion werden beide extreme Formen begünstigt auf die häufigste Form wirkt
  39. der Selektionsdruck wir fassen noch mal alle drei Wirkungsweisen zusammen stabilisierende Selektion die am häufigsten vorhandene Version wird
  40. begünstigt und extreme Formen werden nachteiligt der Mittelwert bleibt stabil und die Variationsbreite nimmt ab Selektionsdruck wirkt auf beide Seiten
  41. der extremen Formen transformierende Selektion hier wird eine extreme Form begünstigt die andere extreme Form und die häufigste Form werden benachteiligt
  42. und auf sie wirkt der Selektionsdruck die Population verschiebt sich in Richtung der begünstigten Form bei der disruptiven Selektion werden beide
  43. extreme Formen begünstigt die am häufigsten vorhandene Form wird benachteiligt und auf sie wirkt der Selektionsdruck die Population wird in
  44. zwei Gruppen aufgespalten um mehr über die Evolution zu erfahren klickt mal hier drauf dort vergleichen wir Darwins Mittler Marx Evolutionstheorie solltet
  45. ihr auf jeden Fall für die Klassenarbeit wissen lasst ein Däumchen oder ein Abo da wird uns sehr freuen also haut rein Leute bis dann und ciao

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