Stabilisierende, transformierende, disruptive Selektion - Evolutionsfaktoren 3 Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=HCwvJJjvLIg Transkript (automatisch erstellt) 0:00 selektionfaktoren führen zu Veränderungen der Population diese Veränderungen können je nach Population oder Selektionsfaktor komplett anders 0:08 aussehen wie sich die Wirkungsweisen der Selektion unterscheiden und zu welchen Veränderungen es innerhalb einer Population dadurch kommt erfahrt ihr 0:21 jetzt generell unterscheidet man bei der Selektion drei verschiedene Wirkungsweisen stabilisierend transformierend und disruptiv bevor wir 0:30 sie uns genau anschauen gibt es eine wichtige Sache die ihr wissen solltet was ist Selektionsdruck darunter versteht man die Einwirkung eines 0:39 selektionsfaktors auf die Population also die Einwirkung von abiotischen und biotischen Umwelteinflüssen damit ihr euch unter 0:48 Selektionsdruck etwas vorstellen könnt erklären wir euch den Begriff noch mal anhand eines Beispiels wir schauen uns mal irgendeine Vogelart an einen Adler 0:56 z.B alle Adler haben eine unterschiedliche flü Größe die meisten Vögel besitzen aber Flügel mit normaler Größe wir betrachten das ganze mal 1:06 grafisch auf der x-Achse beobachten wir die Flügelgröße also von Klein über normal bis groß auf der Y-Achse tragen wir die Anzahl der Vögle ein die 1:16 Verteilung der Flügelgrößen sieht nun folgendermaßen aus viele mit normaler Flügelgröße und ein paar mit kleineren bzw größeren 1:26 Flügeln jetzt kommt die Selektion ins Spiel mit kleineren Flügeln können die Tiere nicht gescheit fliegen finden nicht genug Beute oder können nicht vor 1:34 Feinden fliehen kleine Flügel sind also ein klarer Nachteil auch große Flügel sind nicht gerade optimal sie sind viel zu schwer 1:43 und träge die Vögel sind stark eingeschränkt große Flügel sind also ebenfalls ein Nachteil die Selektion bzw die Gesamtheit der Umwelteinflüsse sorgt 1:53 dafür dass sich die Vögel mit normaler Flügelgröße besser durchsetzen als welche mit kleinen oder großen Flügeln auf die Vögel mit kleinen und großen 2:02 Flügeln wirkt also ein Selektionsdruck die Gesamtheit aller Umwelteinflüsse sorgt dafür dass sie sich nicht so gut durchsetzen können wie die Vögel mit 2:11 optimaler Flügelgröße der Selektionsdruck zeigt die Einwirkung der Umwelteinflüsse auf die Population in diesem Fall sorgt die 2:20 Umwelt dafür dass die Anzahl an Tieren mit kleinen und großen Flügeln abnimmt sie stehen unter Druck wie sieht der Graf nach der Selektion aus die der 2:30 Vögel mit kleinen und großen Flügel nimmt ab während sich die Tiere mit normaler Flügelgröße durchsetzen mit diesem Beispiel haben wir auch schon die 2:37 erste Wirkungsweise der Selektion betrachtet und zwar die stabilisierende Selektion bei der stabilisierenden Selektion wird die am häufigsten 2:46 vorhandene Version begünstigt in unserem Fall ist das die normale Flügelgröße extreme Formen werden benachteiligt auf sie wirkt der Selektionsdruck der 2:56 Mittelwert bleibt stabil und die Variationsbreite nimmt ab bei unserem Beispiel bedeutet das dass die Anzahl an Vögel mit normalen Flügeln 3:04 zunimmt und die Anzahl an Vögeln mit anderen Flügelgrößen abnimmt neben der stabilisierenden Selektion gibt es auch noch die 3:13 transformierende und disruptive Selektion bei der transformierenden Selektion wird nicht mehr die am häufigsten vorhandene sondern eine 3:21 extreme Form begünstigt Beispiel die Fluchtgeschwindigkeit von Hasen die meisten Hasen können ziemlich schnell rennen einige sind aber langsamer und 3:31 andere deutlich schneller grafisch sieht das dann wieder so aus in diesem Fall ist es von Vorteil schneller als normal zu rennen so kann man nämlich besser vor 3:40 einem Räuber fliehen also je schneller man rennt umso besser das bedeutet auch je langsamer man rennt umso schlechter der Selektionsdruck wirkt in diesem Fall 3:50 nur auf einer Seite also auf die Tiere mit geringer und normaler Fluchtgeschwindigkeit die Tiere mit der schnellsten Geschwindigkeit sind also 3:58 begünstigt und en sich durch nach der Selektion sieht die Population folgendermaßen aus was halten wir bei der transformierenden Selektion Fest der 4:08 Selektionsdruck wirkt nur auf eine Seite die Population verschiebt sich dadurch in die andere Richtung es wird eine extreme Form begünstigt der Mittelwert 4:18 verschiebt sich in die Richtung der begünstigten Form kommen wir zum letzten Punkt die dritte Wirkungsweise der Selektion wird disruptiv genannt 4:27 disruptiv kommt vom englischen to disrupt und bedeutet unterbrechen oder zerreißen die disruptive Selektion reißt die Population auseinander warum zeigen 4:36 wir euch an einem Beispiel wir haben wieder einen Vogel er lebt auf einer Insel wo es als Nahrung nur Nüsse und Würmer gibt okay eine Eule ernährt sich 4:46 bisschen anders aber es geht ja ums Design also unsere special Eulen sind jetzt auf einer Insel gelandet sie besitzen in der Regel einen normalen 4:54 Schnabel bei einigen wenigen Eulen ist der Schnabel aber kleiner und kräftiger als normal bei anderen wiederum dünner und feiner grafisch gibt das wieder die 5:04 altbekannte Kurve okay jetzt kommt wieder die Selektion ins Spiel Würmer kann man viel besser mit einem langen dünnen Schnabel aus dem Boden holen 5:12 Nüsse kann man mit einem dicken kräftigen Schnabel am besten knacken ihr seht ein normaler Schnabel ist für gar nichts gut beide extreme Formen werden 5:21 in diesem Fall begünstigt auf die häufigste Form wirkt der Selektionsdruck nach der Selektion sieht unsere Population also so aus ihr seht die 5:30 Population hat sich in zwei Gruppen aufgespaltet eine Gruppe mit langem dünnen Schnabel und eine mit dickem kurzen die Population wurde durch die 5:39 disruptive Selektion regelrecht auseinander gerissen bei dieser Selektion werden beide extreme Formen begünstigt auf die häufigste Form wirkt 5:48 der Selektionsdruck wir fassen noch mal alle drei Wirkungsweisen zusammen stabilisierende Selektion die am häufigsten vorhandene Version wird 5:57 begünstigt und extreme Formen werden nachteiligt der Mittelwert bleibt stabil und die Variationsbreite nimmt ab Selektionsdruck wirkt auf beide Seiten 6:06 der extremen Formen transformierende Selektion hier wird eine extreme Form begünstigt die andere extreme Form und die häufigste Form werden benachteiligt 6:16 und auf sie wirkt der Selektionsdruck die Population verschiebt sich in Richtung der begünstigten Form bei der disruptiven Selektion werden beide 6:25 extreme Formen begünstigt die am häufigsten vorhandene Form wird benachteiligt und auf sie wirkt der Selektionsdruck die Population wird in 6:33 zwei Gruppen aufgespalten um mehr über die Evolution zu erfahren klickt mal hier drauf dort vergleichen wir Darwins Mittler Marx Evolutionstheorie solltet 6:42 ihr auf jeden Fall für die Klassenarbeit wissen lasst ein Däumchen oder ein Abo da wird uns sehr freuen also haut rein Leute bis dann und ciao