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Nomen, Adjektiv, Artikel und Pronomen: Flexion und Distribution | Grammatik
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Transkriptautomatisch erstellt · 222 Zeilen
- Hallo allerseits und willkommen zu diesem Screencast in unserem Grammatikseminar. Schön, dass Sie da sind. Wir schließen heute unsere
- Betrachtung von flektierbaren Wortarten ab. In den beiden letzten Screencasts ging es ja um Verben und heute kümmern wir uns um drei andere flektierbare
- Wortarten, nämlich Nomen, Adjektive und Artikel und Pronomen. Die letzteren beiden fassen wir zusammen. Unsere heutige
- Literaturgrundlage ist ein Auszug aus der Einführung in die Grammatik von IMO. Und wir können so langsam starten. Wir haben nämlich eine ganze Menge vor uns
- heute, aber wir können nicht starten, ohne noch ein paar Lernziele für diesen Screencast festzuhalten. Sie sollten am Ende in der Lage sein, zwei Kriterien
- für die Einteilung von Wortarten zu nennen. Sie sollten darauf aufbauend acht Wortarten des Deutschen unterscheiden können und schließlich
- geht's heute um Nomen, Adjektive und Artikel und Pronomen, die Sie mit Hilfe der erwähnten Kriterien beschreiben können sollten. Dann aber jetzt mal
- wirklich los. Wir haben uns ja schon in den letzten beiden Screencasts intensiv, wie gesagt, mit einer Wortart beschäftigt, nämlich
- mit den Verben. Wir haben uns aber noch nicht gefragt, wie viele Wortarten es im Deutschen überhaupt gibt. Diese Frage ist, wieso viele in der
- Sprachwissenschaft nicht ganz einfach zu beantworten. Das liegt daran, dass es unterschiedliche Kriterien für die Einteilung von Wortarten geben kann. Wir
- orientieren uns für dieses Seminar an der Literaturgrundlage von IMO und nehmen zwei formale Kriterien an. Also Kriterien, die sich nicht auf die
- Bedeutungen der entsprechenden Wörter stützen, sondern einzig und allein auf deren Form und das Verhalten dieser Wortarten hinsichtlich Morphologie und
- Syntax. Das erste Kriterium ist die Flexion. Was Flexion ist, könnten Sie jetzt schon wissen. Ja, das Kriterium der Flexion besagt, ob die Wörter, die
- zu einer Wort hat gehören, deklinierbar oder konjugierbar sind. Und wenn sie das sind, nach welchen Flexionsparametern das jeweils möglich ist. Dazu kommen wir
- aber heute noch. Das zweite Kriterium nennt sich Distribution und Distribution können Sie mit Verteilung übersetzen. Damit ist gemeint, wie sich ein Wort in
- Bezug auf seine Stellung im Satz verhält. Also an welcher Stelle im Satz sie dieses Wort verwenden können. Auch das werden wir heute noch an einigen
- Beispielen sehen. Wenn man jetzt diese beiden Kriterien anwendet, dann konnt man auf acht Wortarten, das Nomen oder
- Substantiv, das Verb, das Adjektiv, Artikel und Pronomen, eben zusammengefasst, Adverbien, Präpositionen, Konjunktionen und
- schließlich Partikeln. Diese acht Wortarten zerfallen wiederum in zwei Gruppen, nämlich in die Gruppe der flektierbaren und die Gruppe der
- unflektierbaren Wortarten. Bei erster können wir also mit Mitteln der Flexion aus einem Wort weitere Wortformen bilden, bei letzterer nicht. Aber welche
- Wortarten sind das jetzt genau? Nomen, Verben und Adjektive sowie Artikel und Pronomen sind flektierbar, während Adverbien, Präpositionen,
- Konjunktionen und Partikeln unflektierbar sind. Hier kommt also schon das erste der beiden formalen Kriterien, die wir eben gesehen haben,
- ins Spiel. Gehen wir die beiden formalen Kriterium, also Flexion und Distribution jetzt mal im einzelnen durch. Das Kriterium der Flexion kann
- man noch mal einteilen in Deklination und Konjugation. Und für jede dieser beiden Kategorien gibt es unterschiedliche sogenannte
- Flexionsparameter, also Merkmale, nach denen ein Wort flektiert werden kann. Die Deklination besteht aus den Parametern Kasus, Genus, Numerus und
- Komparation, wobei nicht alle deklinierbaren Wortarten auch komparierbar sind. Deswegen steht Komparation hier in Klammern. Bei der
- Konjugation haben wir die Flexionsparameter Person, Numerus, Tempus, Modus und Genus Verbi. Für die Wortarteneinteilung in dieser acht
- Wortarten sind nicht alle diese Flexionsparameter gleichermaßen relevant. Bei der Deklination sind insbesondere der Kasus und die
- Komparation relevant und bei der Konjugation ist insbesondere das Tempos, also die Zeitform relevant.
- Wie gesagt, heute geht es eben um Nomenadjektive sowie Artikel und Pronomen. Und wir fangen mit dem Nomen oder auch substantiv an. In der
- Sprachwissenschaft sagt man allerdings in der Regel Nomen. Klopfen wir das Nomen doch mal auf diese beiden formalen Kriterien ab,
- die wir eben festgehalten haben. Dann sehen wir, dass Nomen dekliniert werden können. Das wäre das Kriterium der Flexion. Und was die Distribution
- angeht, so sind Nomen artikelfähig. Das heißt, vor Ihnen kann ein Artikel stehen. Wir fangen jetzt mit dem Kriterium der Flexion an und gehen diese
- einzelnen Parameter, die wir gerade gesehen haben, mal durch. Los geht's mit dem Kasus. In der Grundschule sagt man ja gerne auch der
- grammatische Fall. Es gibt im Deutschen vier Kasus, den Plural sprechen Sie immer mit langem U und das sind neinativ, Genitiv, dat und Akkusativ.
- Und sie kennen wahrscheinlich alle die dazugehörigen Fragetests, also die Art und Weise, wie man die einzelnen Kasus erfragen kann. Den Nominativ erfragen
- sie mit wer oder was, den Genitiv mit wessen, den Dativ mit wem oder was und den Akkusativ mit wen oder was. Wenn wir das mal auf ein paar Beispiele
- übertragen, dann sieht das so aus. Der Hund rennt über die Wiese, die Serie gefällt mir. Hier können Sie fragen, wer rennt über die Wiese und was gefällt
- mir? Also ist der Hund und die Serie nominativ. Der Genitiv ist etwas ungewöhnlicher bei so einem Satz wie wir gedenken. Seiner können Sie fragen
- wessen gedenken wir? Sie werden sicher merken, dass der Genitiv in der Gegenwartssprache nur noch sehr selten in dieser Form vorkommt. Bei Lisa gibt
- dem Hund sein Futter. Können Sie nach dem Hund fragen, mit wem gibt Lisa sein Futter? Also ist dem Hund da tief. Und schlussendlich Max verfolgt den
- Fahrraddieb und Max schenkt Lisa einen Bildband. Hier können Sie fragen, wen verfolgt Max oder was schenkt Max Lisa? Also sind den Fahrraddieb und einen
- Bildband Akkusativ. So gut, so einfach. Das war's erstmal zum Kasus. Kommen wir zum Genus von Nomen. Das
- bezeichnet man auch das als das grammatische Geschlecht. Grundsätzlich ist es so, dass Nomen ein festes Genus haben, sie ihr Genus also nicht
- verändern können. Entsprechend kann man Nomen nach ihrem Genus in drei Gruppen aufteilen, nämlich Nomen im Maskulinum wie Berg, Stein oder Mann, Nomen im
- Feminin wie Straße, Burg oder Frau und Nomen im Neutrum wie Fahrrad, Haus oder Mädchen. Wichtig ist, dass sie das Genus, also das grammatische Geschlecht
- vom Sexus, also dem biologischen Geschlecht unterscheiden müssen. An dem Beispiel Mädchen sehen Sie, dass das ein Wort ist, mit dem man üblicherweise
- weibliche Personen bezeichnet. Das Genus dieses Wort ist, ist aber gerade nicht Femininum, sondern
- Neutrum. Kommen wir noch zum Numerus. Die beiden Numerer kennen Sie ja schon von der Konjugation von Verben. Im Singular stehen so Nomen wie der Berg,
- die Wiese, das Fahrrad. Im Plural lauten diese Wörter dann die Berge, die Wiesen und die Fahrräder. Das sollte uns jetzt erstmal keine Probleme bereiten.
- Interessant ist, dass man Nomen danach unterscheiden kann, ob sie überhaupt einen Plural bilden können. Mit anderen Worten, man muss zählbare von
- nichtzählbaren Nomen unterscheiden. Zählbare Nomen, man sagt im Englischen auch Countuns. Haben Sie gerade schon
- gesehen. Von Berg, Wiese und Fahrrad können wir jeweils den Plural bilden. Aber versuchen Sie mal den Plural zu bilden von so Wörtern wie Wasser, Erde,
- Sand oder Holz. Normalerweise geht das nicht, weil das keine einzelnen Dinge sind, die wir zählen können. Das sind also nicht zählbare Nomen oder im
- Englischen Massnouns. Damit haben wir die drei Flexionsparameter von Nomen schon abgearbeitet. Wenn wir die jetzt
- kombinieren, dann können wir Nomen in drei Deklinationsklassen einordnen. Das sind die Deklination der Feminer, die starke Deklination und die schwache
- Deklination. Die gehen wir jetzt natürlich wieder im einzelnen durch. Bei der Deklination der Femin haben wir es mit allen Nomen zu tun, die das Genus
- Femininum haben. Logisch. Man kann jetzt aber erkennen, dass diese Nomen noch weitere Eigenschaften haben. Und zwar finden wir hier im Singular keine
- Deklinationssuffixe. Und das gilt für alle Kasus. Also sehen Sie sich diese Beispiele an. Tür, Straße, Fabrik und Freiheit. Hier sehen Sie, dass alle
- Kasus im Singular ohne zusätzliche Deklinationssuffixe gebildet werden. An die Wörter werden also keine Suffixe angehängt, um die unterschiedlichen
- Kasus zu kennzeichnen. Aber wodurch werden die Kasus dann gekennzeichnet? Haben Sie eine
- Idee? Teilweise durch den Artikel, genauer durch den bestimmten Artikel oder Definitartikel. Wenn wir uns die Artikel ansehen, dann stellen wir fest,
- dass teilweise unterschiedliche Artikel verwendet werden, also besonders im Genitiv und im Dativ, wo der Artikel der benutzt wird, während in den anderen
- beiden Kasus der Artikel die benutzt wird. Weiter geht's mit der starken Deklination. Hier finden wir Deklinationssuffixe nur im Genitiv.
- Gucken Sie sich die Beispiele der Nomen Lehrer, Tisch, Tier und Haus an. Und da sehen Sie, dass bei der Deklination der unterschiedlichen Kasus nur im Genitiv
- zusätzliche Suffixe dazu kommen, also Lehrers, Tischs oder Tisches, Tiers oder Tieres und Hauses. Alle anderen Kasus haben keine
- Deklinationsfixe. Diese Deklinationsklasse, also die starke Deklination, trifft auf alle Neutra, also alle Nomen mit dem Genus Neutrum
- und viele maskuliner, also viele Nomen mit dem Genus Maskulinum zu. Und wenn wir uns hier wieder die Artikel angucken, dann sehen wir im Unterschied
- zur Deklination der Femin, dass jeder Kasus in der Regel durch einen anderen Artikel markiert wird. Im Maskulinem z.B. der Nominativ mit der, der Genitiv
- mit das, der Dativ mit dem und der Akkusativ mit den. Jetzt zur schwachen Deklination. Hier finden wir Deklinationsfixe in
- allen Kasus, außerdem nominativ. In diesen Beispielen für die Wörter Bote, Bär, Prinz und Informant sehen Sie, dass Genitiv, Dativ und Akkusativ immer durch
- das Suffix n bzw. en gekennzeichnet werden. Auch in dieser Deklinationsklasse finden Sie häufig für jeden Kasus einen eigenen
- Definitartikel, also im Maskulinum, der für den Nominativ, das für den Genitiv, dem für den Dativ und den für den Akkusativ, genau wie bei der starken
- Deklination. Und die schwache Deklination betrifft jetzt ebenfalls viele maskuliner, aber auch Fremdwörter, wie z.B.
- Informant. Damit belassen wir es auch bei dem, was wir zu Nomen zu sagen haben und kommen zu den Adjektiven. Auch hier wenden wir wieder
- unsere beiden Kriterien Flexion und Distribution an und klopfen die auf Adjektive jetzt ab. Dann sehen wir, dass für die Flexion gilt, dass Adjektive
- dekliniert werden können. Also genau wie das bei Nomen der Fall ist. Für die Distribution aber ist es jetzt so, dass Adjektive zwischen Artikel und Nomen
- stehen können. Das merken wir uns. Wie immer fangen wir mit den Flexionsparametern an, wobei wir hier etwas schneller sein können als bei den
- Nomen. Anders als Nomen haben Adjektive ein freies Genus. Sie passen sich also an das Genus des Nomens an, mit dem sie gemeinsam vorkommen. Das gilt auch für
- Kasus und Numerus. Und den Begriff, der hier eine Rolle spielt, den sollten Sie auch schon kennen, denn die Bestimmung von Kasus, Genus und Numerus von
- Adjektiven durch das Bezugsnomen, wie man das so sagt, nennt man Kongruenz, also die Übereinstimmung dieser Flexionsparameter zwischen dem Adjektiv
- und dem Nomen. Auch hier natürlich wieder ein paar Beispiele. Das alte Fahrrad steht im Schuppen. In diesem Satz stehen sowohl
- das Adjektiv Alte als auch das Nomen Fahrrad im Nominativ Neutrum Singular. Wenn Sie beim Adjektiv jetzt eines dieser Merkmale ändern, dann wäre der
- Satz ungrammatisch. Noch ein Beispiel für ein Nomen im Feminin. Die alte Tür quietscht furchtbar. Da haben wir nominativ Singular. Und um die Reihe
- abzurunden, noch ein Beispiel für Nomen im Maskulinum. Der alte Drucker funktioniert immer noch. Da haben wir nominativ Singular.
- Ein Flexionsparameter, den wir bei Nomen jetzt aber nicht finden, fehlt uns noch, nämlich die Komparation. Und Adjektive sind komparierbar, man sagt auch
- steigerbar. Die Komparation von Adjektiven erfolgt in drei Stufen, die Sie alle kennen, vielleicht aber nicht unbedingt unter diesen Namen. Die erste
- Stufe ist der sogenannte positiv, also z.B. blöd, alt oder schnell. Die zweite Stufe ist der kompativ, also blöder, älter, schneller.
- Und die dritte Stufe ist der Superlativ, also am blödesten, am ältesten, am schnellsten. Manche Adjektive brauchen für den Komparativ und den Superlativ
- supletivformen, also Formen, die von der ursprünglichen Positivform vollkommen abweichen. Das beste Beispiel dafür ist das Adjektiv gut mit dem Komparativ
- besser und dem Superlativ am besten. Bevor wir uns gleich noch die Deklinationsklassen von Adjektiven
- angucken, ein kurzer Exkurs in das Distributionskriterium und die unterschiedlichen Positionierungsmöglichkeiten von
- Adjektiven. Sie haben ja eben gesehen, dass Adjektive zwischen Artikeln und Nomen stehen können. Das ist aber nur eine von mehreren Möglichkeiten ihrer
- Positionierung im Satz. Die erste Möglichkeit ist auch genau die, nämlich die Positionierung zwischen Artikel und Nomen und das nennt man den attributiven
- Gebrauch, weil das Adjektiv hier syntaktisch gesehen ein Attribut darstellt. Beispiele sind sowas wie die gute Dozentin, der schlechte Dozent oder
- das interessante Seminar. In seltenen Fällen finden sie auch ein Adjektiv, das nach dem Nomen kommt und dann unflektiert bleibt. Sowas wie Hänzchen,
- klein, Nudeln, süß, sauer oder Erbsen sehr fein. Als zweites müssen wir uns den sogenannten prädikativen Gebrauch
- angucken. Der ist die Kombination eines Adjektivs mit einem Copular Verb, also vor allen Dingen dem Verbin. Wenn wir die Beispiele von oben umformulieren,
- dann wird daraus: "Die Dozentin ist gut, der Dozent ist schlecht und das Seminar ist interessant." Und als drittes kommt dann
- der adverbiale Gebrauch. Das ist der Bezug eines Adjektivs auf einen Verb. Das Adjektiv stellt dann aus syntaktischer Sicht ein sogenanntes
- Adverbial oder eine adverbiale Bestimmung da. Das finden wir in so Sätzen wie: "Die Dozentin unterrichtet gut, der Dozent referiert schlecht oder
- das Seminar füllt sich schnell." Sie sehen übrigens an diesen Beispielen auch, dass im prädikativen und adverbialen Gebrauch die Adjektive nicht
- dekliniert werden, also unflektiert bleiben, während sie beim attributiven Gebrauch, zumindest bei der normalen Stellung zwischen Artikel und Nomen
- immer dekliniert werden. Jetzt aber zu den Deklinationsklassen von Adjektiven. Darauf haben Sie sich bestimmt schon
- gefreut, oder? Wie auch immer, bei Adjektiven gilt das Prinzip der Monoflexion. Das heißt, dass die Deklinationsklasse eines
- Adjektivs vom Artikel oder Begleiterpronomen des Nomens abhängt, auf das sich das Adjektiv bezieht. Ein Begleiterpronom ist ein Artikelähnliches
- Pronom. Zu diesem Begriff kommen wir auch heute noch. Also noch mal langsam. Je nachdem, welcher Artikel oder welches Begleiterpronomen vor diesem Adjektiv
- steht, verändert sich eben die Deklinationsklasse eines Adjektivs. Wenn jetzt ein Artikel verwendet wird, der den Kasus eindeutig markiert, dann wird
- das Adjektiv schwach dekliniert. Dass der Artikel hier eine wichtige Rolle spielt, haben wir übrigens schon bei der schwachen Deklination von Nomen gesehen.
- Wenn jetzt ein Artikel verwendet wird, der den Kasus nur zum Teil markiert oder wenn gar kein Artikel verwendet wird, dann wird das Adjektiv stark dekliniert.
- Das heißt, dass es dann ein erkennbares Suffix trägt, das den Kasus kennzeichnet. Dann kann man noch erkennen, dass bei einigen dieser
- ominösen Begleiterpronomen eine gemischte Deklination stattfindet, die quasi eine Kombination aus schwacher und starker Deklination darstellt. Aber das
- schauen wir uns jetzt mal in Ruhe an Beispielen an. Fangen wir mit der schwachen Deklination an. Wir machen das wieder für alle vier
- Kasus. Im Nominativ z.B. das interessante Seminar ist schon ausgebucht. Im Genitiv der Besuch dieses interessanten Seminars hat sich gelohnt.
- Dat jenem interessanten Seminar bleibe ich lieber nicht fern und im Akkusativ, ich möchte jedes interessante Seminar besuchen. Jetzt gucken wir uns die
- Artikel an. Im ersten Beispiel sehen Sie den definieren Artikel das und in den anderen Beispielen diese Begleiterpronomen dieses, jenem und
- jedes und darauf beruht das Kriterium für die schwache Deklination. Sie kommt vor mit dem Definitartikel und einer ganzen Reihe von Begleiterpronomen, weil
- die in der Lage sind, den Kasus relativ eindeutig zu markieren. Schwache Deklination. Anders sieht das aus, wenn
- wir uns die starke Deklination angucken. Die Sätze sind relativ ähnlich. Manch interessantes Seminar wird dieses Semester angeboten. Nominativ. Der
- Besuch solch interessanten Seminars kann sich lohnen. Genitiv. In manch interessantem Seminar habe ich schon viel gelernt Dativ. Und welch
- interessantes Seminar ich schon besucht habe, Akkusativ. Was fällt Ihnen auf? Klar, die Begleiterpronomen sind andere. Solche Begleiterpronomen wie
- manch, solch oder welch und noch einige andere sind nicht in der Lage, den Kasus eindeutig zu markieren. Deshalb muss das Adjektiv hier stark deklinieren und
- diese Markierung des Kasus mehr oder weniger im Alleingang übernehmen. Das gilt auch, wenn wir gar keinen Artikel oder Begleiterpronom haben, weil dann ja
- kann ja natürlich auch keine Kasusmarkierung stattfinden. Dass das Adjektiv hier stark dekliniert wird, sehen Sie an den deutlich erkennbaren
- Suffixen wie bei interessantes, interessanten oder interessantem. Jetzt noch ein Beispiel für die gemischte Deklination. Die ist
- jetzt quasi eine Kombination aus schwacher und starker Deklination. Und in den Beispielen sehen Sie, dass teilweise das Begleiterpronomen einen
- guten Hinweis auf den Kasus gibt, wie bei mein süßer Hund, meines süßen Hundes, meinem süßen Hund und meinen süßen Hund, ähnlich auch bei kein keines
- und keinem bei diesem dritten Beispiel hier. Und teilweise funktioniert das aber nicht ganz so gut bei ihre große Chance und ihrer großen Chance. Diese
- Begleiterpronomen neben neben einigen weiteren sowie auch der Indefinitartikel sind ein Anzeichen für eine gemischte
- Deklination. Okay, durchatmen. Wir kommen jetzt noch abschließend zu den Artikeln und Pronomen und dann haben wir diesen
- Mammut Screencast auch bald geschafft. Das ist die letzte Gruppe der flektierbaren Wortarten, die uns interessieren soll.
- Um wieder unsere beiden Kriterien heranzuziehen, gilt hinsichtlich der Flexion, dass Artikel und Pronomen deklinierbar sind, aber nicht
- komparierbar, genauso wie im übrigen auch Nomen. Und hinsichtlich der Distribution halten wir fest, dass Artikel und Pronomen nicht artikelfähig
- sind. Das wäre ja auch überraschend, wenn Artikel artikelfähig wären und dass sie nicht durch ein attributives Adjektiv, also ein Adjektiv in
- attributivem Gebrauch erweiterbar sind. Drei Kategorien von Artikeln und Pronomen, die IMO auch in dieser Form so nutzt, sollen uns interessieren.
- Erstens, Artikel, das ist keine Überraschung. Und die Pronomen teilt IMO auf in Artikel ähnliche Pronomen oder Begleiterpronomen und von denen haben
- Sie eben schon was gehört. Und zum zweiten noch mal in Stellvertreterpronomen und wir gucken uns diese drei Kategorien jetzt der
- Reihe nach einmal an. Los geht's mit den Artikeln. Hier können wir drei Gruppen unterscheiden, den definitikel. Man sagt auch der bestimmte Artikel, also der,
- die und das, den indefinit Artikel, also den unbestimmten Artikel, ein eine und den Nullartikel, also ganz einfach das Fehlen eines Artikels. Da es über diesen
- Null Artikel aber wenig zu sagen gibt, schauen wir uns nur den Definitartikel und den Indefinitartikel etwas genauer an. Der definite Artikel dient dazu,
- dass Nomen bzw. den damit bezeichneten Gegenstand für die Rezipientinnen einer Äußerung identifizierbar zu machen. Das heißt, damit wird sichergestellt, dass
- die Rezipientinnen genau wissen, auf welchen Gegenstand man sich mit diesem Nomen bezieht. Entweder kann es nur einen einzigen
- Vertreter geben, der mit einem Definitartikel bezeichnet wird, wie die Sonne, der Reihen oder das Ruhrgebiet, denn es gibt ja nicht mehrere Sonnen
- oder mehrere Flüsse namens Reihen oder mehrere Regionen namens Ruhrgebiet. Oder diese Identifizierbarkeit, die kann auch
- dadurch gewährleistet werden, dass das Nomen durch ein zusätzliches Attribut spezifiziert wird. Das kann ein Adjektiv sein, wie z.B. das blaue Buch oder ein
- Attributsatz wie das Buch, das auf dem Tisch liegt oder ein Präpositionalitattribut wie das Buch mit dem roten
- Einband. Daneben kann man bei einem Defartikel davon ausgehen, dass der Gegenstand, der mit dem Nomen bezeichnet wird, schon im Kontext des Gesprächs
- oder des Textes eingeführt wurde und damit bekannt ist. Wenn Sie sagen, das Rennrad fährt sich gut, dann haben Sie in der Regel schon vorher über dieses
- Rennrad gesprochen. Z.B. mit gestern habe ich ein neues Rennrad bekommen oder wenn sie auf ein Haus zeigen und sagen, schau mal das Haus, dann ist die
- Zeigegeste schon ausreichend, um deutlich zu machen, dass sie gerade von einem ganz bestimmten Haus reden, auf das sie mit dieser Geste
- hinweisen. Der indefinit Artikel bezeichnet jetzt zählbare Nomen, sie erinnern sich, die nicht als näher bekannt vorausgesetzt werden können und
- im Singular stehen. Dazu können die Vertreter einer Gattung gehören. Denken Sie an Gattungsnamen, wie z.B. in sie hat einen Hund. Man kann damit aber auch
- neue im Kontext des Gesprächs oder des Textes bisher noch nicht bekannte Gegenstände einführen. Wie ich habe mir gestern ein Rennrad gekauft, wobei damit
- ausgedrückt wird, dass über dieses Rennrad vorher noch nicht gesprochen wurde. Während das jetzt nur Beispiele im Singular sind, es ist im Plural so,
- dass dort der Nullartikel gebraucht wird, also gar kein Artikel, wie sie in so setzen sehen können, wie sie hat Hunde oder ich habe mir gestern
- Rennräder angesehen. Artikel haben nunschiedliche Funktionen im Satz. Man kann also ihre syntaktischen Funktionen festhalten.
- Artikel könnenus Numerus und Genus markieren. Das haben wir ja am Prinzip der Monoflexion schon gesehen. In manchen Fällen können Sie auch den
- Numerus markieren, besonders dann, wenn wir es mit einem Nullmorphem als Pluralmorphem zu tun haben, wie in das Gebäude oder die Gebäude, der Reifen,
- die Reifen. Und in anderen Fällen kann der Artikel auch das Genus eines Nomens anzeigen, z.B. in der Band, das Band und die Band oder in der Corpus, wie Sie
- vielleicht in der Medizin sagen würden und das Corpus, wie Sie in der Sprachwissenschaft eine Textsammlung nennen. Schreiben Sie in der
- Sprachwissenschaft in einer Hausarbeit oder ihr Ihrer Bachelorarbeit bitte niemals der Corpus, das nur am Rande. Kommen wir zu den
- artikelähnlichen Pronen oder auch Begleiterpronomen. Darunter fallen die sogenannten Demonstrativpronomen, possessiv Pronomen,
- Interrogativpronomen, Indefinitpronomen und einige Relativpronomen. Fangen wir mit den Demonstrativpronomen an. Die verhalten
- sich in ihrer Rolle als Begleiterpronomen distributionell wie Artikel. Das heißt, die sind nicht artikelfähig und nicht durch ein
- attributives Adjektiv erweiterbar. In ihrer Rolle als Stellvertreterpronom stellen sie aber, wie der Name das ja vermuten lässt, den Ersatz für ein Nomen
- da. In jedem Fall aber zeigen sich sprachlich auf etwas. Sie spielen also eine große Rolle als sogenannte daiktische Ausdrücke, deren Bedeutung
- stark abhängig von der Sprechsituation und vom Kontext ist. So können Sie jetzt in so einer Bäckerei sagen, ich hätte gern dieses Brot und damit meinen und
- eben nicht das andere. oder sie nutzen zur Unterstützung nur die Zeigegeste und sagen, ich hätte gern dieses. Das ist dann schon die
- Verwendung eines Demonstrativpronomens als Stellvertreterpronom, weil da ja kein Nomen mehr im Satz vorhanden ist. Das Demonstrativpronomen ersetzt also in
- diesem Fall das Nomen. Possessiv Pronom zeigen, auch das sagt ihr Name schon eine Zugehörigkeit
- oder einen Besitz an. Sie verhalten sich in ihrer Distribution ebenso wie Artikel und Demonstrativpronom. Beispiel dafür wäre mein in da vorne steht mein neues
- Rennrad. Fraglich ist, ob der Satz auch noch funktioniert, wenn man nur das Nomen weglässt und nicht das Adjektiv. Also in da vorne steht mein
- neues, das possessiv Pronom aber in jedem Fall als Stellvertreterpronom vorkommen können. Das possessiv Pronom aber in jedem Fall als
- Stellvertreterpron vorkommen. Das können Sie an dem dritten Satz sehen. Da vorne steht meins. Da ersetzt das possessiv Pronom das Nomen im Satz bzw. hier da
- ersetzt das possessiv Pronom das Nomen im Satz bzw. We hier die ganze Nominalphrase neues Rennrad. Interrogativpronomen dienen der
- Frage nach etwas. Mit ihnen kann man sogenannte Ergänzungsfragen oder auch Wfragen bilden, weil die Interrogativpronomen
- mit W anfangen. Wer, was, welcher, was für ein und so weiter. Wenn ein solches Pronom als Begleiterpronom vorkommt, dann in so Sätzen wie wessen Fahrrad ist
- das? Und als Stellvertreterpronom kann es auch wieder ein Nomen ersetzen, wie in wer war
- das? Schließlich bleibt uns noch das indefinit Pronomen. Indefinitpronomen verweisen auf eine unbestimmte Zahl von Dingen, Personen oder Sachverhalten.
- Indefinit können Sie also mit unbestimmt übersetzen. Es gibt flektierbare und unflektierbare indefinitpronomen. Ein paar davon sind
- uns vorhin schon bei den Deklinationsklassen von Adjektiven begegnet. Wenn ein Indefinitpronom als Begleiterpronom vorkommt, dann in so
- Sätzen wie alle Studierenden schreiben die Klausur und als Stellvertreterpronom wird dann daraus alle schreiben die Klausur. Ich hoffe, der Unterschied
- zwischen Begleiterpronomen und Stellvertreterpronomen ist Ihnen schon klar geworden. Kommen wir noch abschließend
- zu den Stellvertreterpronomen noch mal ausführlicher. Dazu gehören Personalpronomen, Relativpronomen,
- Reflexivpronomen, Demonstrativpronomen, Possessivpronomen, Interrogativpronomen undefinitpronomen. Fällt Ihnen was auf? Die letzten vier haben wir uns schon
- angesehen. Warum tauchen die jetzt hier noch mal auf? Etwas auf Umwegen haben wir eben schon gesehen, dass alle artikelähnlichen Pronomen, also alle
- Begleiterpronomen auch als Stellvertreterpronomen vorkommen, aber nicht unbedingt umgekehrt. Deswegen müssen wir uns Demonstrativ Pronomen,
- possessiv Pronomen, Interrogativpronomen und indefinit Pronomen jetzt nicht mehr angucken, sondern können uns auf die Personalpronomen, die Relativpronomen
- und Reflexivpronomen konzentrieren. Klären wir aber noch mal ganz explizit, was genau Stellvertreterpronomen sind. Das sind Pronomen im engeren Sinne, also
- Ersatzformen für Nomen und für Nominalphrasen. Also sie stehen Pronomen, also für ein Nomen. Personalpronomen und Reflexivpronomen
- kommen ausschließlich als Stellvertreterpronom vor, nicht als Begleiterpronom und überwiegend als Stellvertreterpronom, aber daneben auch
- als Begleiterpronomen kommen Relativpronomen und indefinitpronomen vor. und alle anderen Pronomen, die uns heute so begegnet sind, treten
- überwiegend als Begleiterpronomen in Frage. So, jetzt fangen wir aber mal an mit den Personalpronomen. Die Personalpronomen sollten ihn eigentlich
- bekannt vorkommen. Die sehen je nach Person, Numerus und Kasus ziemlich unterschiedlich aus, nämlich so. Und deswegen muss ich Ihnen die jetzt auch
- nicht vorlesen. Es handelt sich immer um Begleiterpronomen. Das Reflexivpronomen kennen wir noch von den reflexiven
- Verben, die wir uns schon angeschaut haben. Es verweist im Satz auf etwas, was bereits erwähnt wurde, meist das Subjekt. Und es gibt im Deutschen nur
- ein einziges echtes reflexiv Pronom, nämlich sich in der dritten Person. Für alle anderen Personen benutzt man Personalpronomen, die dann reflexiv
- gebraucht werden. Wie Sie vielleicht schon wissen, gibt es reflexive Verben, die gemeinsam mit einem Reflexivpronomen verwendet
- werden müssen. Also z.B. sich konzentrieren oder sich schämen. Hier können sie kein Pronom verwenden, das nicht zugleich auch auf das Subjekt
- verweist. Also sowas wie ich konzentriere dich oder ich schäme euch, das funktioniert nicht. Werben, die das sehr wohl können und auch reflexiv
- gebrauchte Personalpronomen verwenden können, bezeichnet man als unrecht reflexive Werben oder auch reflexiv gebrauchte Verben oder reflexiv
- Konstruktionen manchmal auch. Dazu gehören z.B. ärgern oder kämen. Hier muss also nicht ausschließlich ein Pronomen verwendet werden, das auf das
- Subjekt verweist, denn sie können ja auch sagen, ich ärgere dich oder ich kämme dich. Nicht nur ich kämme mich oder ich ärgere
- mich. Relativpronomen finden Sie in Nebensätzen, wo sie stellvertreten für Nomen oder Nominalpfhrasen im Hauptsatz stehen. Das sind solche Pronomen wie
- der, die oder das, aber auch welche, welcher und welches. Der syntaktische Effekt, den diese Pronomen und die Nebensätze haben,
- ist, dass sie das Verb im Nebensatz ans Ende rücken lassen. Man spricht dann von der Verbolletztstellung. Sehen Sie sich diese Beispiele an. Der
- Hund, der unseren Nachbarn gehört, bellt die ganze Nacht. Oder die Katze, welche ich jeden Morgen sehe, heißt Lucy. Die beiden Relativpronomen, der und welche,
- stehen in den beiden Nebensätzen, die hier nach dem Komma stehen. Stellvertreten für die Nominalphrase der Hund und die Katze. Sie sehen auch, dass
- die Verben gehören und sehen, die hier in den Nebensätzen vorkommen, ganz am Ende dieser Nebensätze stehen. Natürlich kommen relativ Pronomen auch als
- Begleiterpronomen vor, dann z.B. Sätzen wie der Hund, dessen Besitzer verstorben ist, lebt jetzt bei uns, wobei das Pronomen dessen dann gemeinsam mit dem
- Nomen Besitzer eine Nominalphrase bildet und dieses Nomen sozusagen begleitet. Und schlussendlich müssen wir noch mal über das Pronomen S reden. Das
- ist ein ganz interessantes Pronomen, weil es als Personalpronom vorkommen kann. Z.B. das ist mein neues Rennrad. Ich habe es gestern gekauft. Es kann
- aber auch als leeres Subjekt oder Objekt vorkommen, wie z.B. bei diesen sogenannten Witterungsverben, wie in es regnet oder es schneit, aber auch in so
- Sätzen wie es ist spät, ich habe es eilig oder ich habe es satt. Dann kann dieses Pronom als sogenanntes Korrelat vorkommen, das meist für einen
- ganzen Satz steht, wie in es ärgert mich, dass viele Studierende zu spät kommen oder mich ärgert es, dass viele Studierende zu spät kommen, wobei sich
- es hier auf das viele Studierende zu spät kommen bezieht. Und schließlich kann das Pronomen S als sogenannte expliitive Struktur vorkommen. Wie in S
- war ein ereignisreicher Tag gestern. Sie brauchen an dieser Stelle ein Pronomen, weil sie diese Stelle im Satz nicht leer lassen können. Sie können also zumindest
- standardsprachlich nicht sagen, war ein ereignisreicher Tag gestern, sondern sie brauchen das Pronomen S am Anfang, damit dieser Satz auch grammatisch und
- vollständig wird. So, dann haben wir jetzt auch schon diesen Teil zum Thema flektierbare
- Wortarten hinter uns gebracht. Das ist ja schon mal wirklich was. Und ab jetzt müssen wir uns nicht mehr mit flektierbaren Wortarten beschäftigen,
- sondern beim nächsten Mal können wir weitermachen mit den unflektierbaren Wortarten. Wie immer wünsche ich Ihnen aber jetzt vorher noch viel Spaß mit dem
- hierzu passenden Tutorial und der Grammatik Challenge und wir sehen uns in der Präsenzsitzung wie gehabt wieder. Also bis dahin machen Sie es gut. M.
Zum Nachlesen
Deutsche DeklinationSie bezeichnet also die Formenbildung bei den nominalen Wortarten (im weiten Sinne von Nomen); diese sind: Substantiv (Hauptwort), Adjektiv (Eigenschaftswort, …
PronomenArtikel = Begleiter“ & „Pronomen stehen für Nomen (das Kind – es, Monas Tasche – ihre Tasche …).“ ↑ Pons (Peter Hoffmann, Volker Losch): Gewusst wie …
Deutsche GrammatikEbenfalls kann in einzelnen Fällen mit der Endung -ig aus einem Adverb ein Adjektiv abgeleitet werden: allein – alleinig, ehemals – ehemalig. Abgeleitete …
Grammatikbegriffe im DeutschenBeifügung, Attribut ; Beisatz, Beistellung, Apposition, (zu unterscheiden von Adposition) ; Nebensatz, auch: untergeordneter Satz. Beifügungssatz. Bezugssatz.