Der Geld-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi CHECKER WELT https://www.youtube.com/watch?v=FEOAt1n8-TY Transkript (automatisch erstellt) 0:01 Untertitelung: BR 2013 (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 0:06 Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag. 0:13 Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy. 0:20 Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. 0:26 Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Leute, seht ihr die Klapperkiste hier? 0:33 Das ist mein altes Fahrrad. Es fährt noch, aber ich hätte gern ein neues. Doch in meiner Geldkiste ist zu wenig Kohle. 0:40 Ich muss mir was einfallen lassen. Was, das seht ihr in der Sendung. Heute geht es um das, wovon wir alle gern so viel hätten, 0:50 dass wir nicht mehr wissen, wohin damit. Es geht ums Geld. Geld gibt es in Form von Münzen, 0:59 Scheinen oder sogar als Plastikkarte. Auf die kann man Geld draufladen, das später, 1:05 wenn man mit der Karte bezahlt, wieder runtergeladen wird. Wie viel Geld auf der Karte drauf ist, 1:12 speichert ein Computerchip, der in die Karte eingebaut ist. Vor mehreren Tausend Jahren gab es kein Geld. 1:19 Damals haben die Menschen alles untereinander getauscht. Wer heute jeden Monat Taschengeld bekommt, 1:27 kann die Kohle sofort ausgeben oder sparen. Entweder zu Hause in einer Büchse 1:35 oder supersicher bei einer Bank. Als Erwachsener bekommt man nur dann Geld, wenn man dafür arbeitet. 1:42 So läuft das überall auf der Welt, auch wenn die Scheine anders aussehen. 1:48 In den meisten Ländern in Europa wird mit dem Euro bezahlt, in den USA mit Dollars. 1:54 Ich checke, wie Geld erfunden wurde, treffe jemanden, der sich ausdenkt, wie Geldscheine aussehen. 2:01 Und ich gebe alles, damit ich ein neues Fahrrad bekomme. Mal sehen ob's klappt. Hier kommt: 2:11 Und jetzt die Checker-Fragen: Das check ich für euch. 2:31 Ich hab mir was einfallen lassen. Damit ich mir ein Fahrrad leisten kann, 2:37 habe ich alles Mögliche aus meiner Checker-Bude zusammengepackt und bin unterwegs zum Flohmarkt. 2:44 Damit der Laden brummt, habe ich einen Verkaufsberater dabei. Thomas hat Wirtschaft studiert und kennt sich mit Geld aus. 2:52 Der weiß, wie ich die Sachen möglichst schnell und teuer verkaufen kann. 2:58 Jetzt muss ich die Sachen verkaufen. Wie macht man das? Als Erstes musst du dir überlegen, 3:04 welchen Preis du für etwas haben willst. Damit du weißt, was du mindestens haben möchtest, 3:10 wenn jemand die Sache kaufen will. Was kann man für diese Krone verlangen? 3:16 Die passt gut. Vielleicht nehme ich die. Dafür will ich mindestens 5 Euro. Die ist mehr wert. 3:23 Vielleicht kannst du 10 Euro verlangen. Meinst du? Ich würde es versuchen. 3:28 Wenn jetzt jemand kommt und sagt: "Die gefällt mir, aber der Preis ist zu hoch", kannst du einen neuen machen. 3:35 Irgendwann einigt ihr euch auf einen Preis. Wenn du nur 5 Euro verlangst, entgehen dir vielleicht 5 Euro, 3:42 weil du sie für 10 Euro hättest verkaufen können. Dann sagen wir bei der 10 Euro. 3:49 Will man etwas verkaufen, ist es wichtig, sich einen guten Preis zu überlegen. 3:54 Verlangt man zu viel, schreckt man die Käufer ab. Verlangt man zu wenig, entgeht einem viel Geld. 4:00 Zudem kann man mit den Käufern verhandeln. Mal sehen, ob wir richtig liegen. 4:06 Meinen Hasen will ich noch verkaufen. Für den Hasen sagen wir mal 25 Euro. 4:12 Und als Letztes noch mein Eisbärenkostüm. Es tut mir leid, lieber Eisbär, aber ich will ein neues Fahrrad. 4:26 Na ja ... also so richtig läuft der Laden hier noch nicht. Klappt nicht. Woran liegt das? Wir haben schöne Sachen. 4:40 Das Angebot ist da. Aber die Nachfrage fehlt. Was heißt Angebot und Nachfrage? Angebot, klar, das biete ich an. 4:48 Du bietest es an zu einem Preis. Jetzt musst du Leute finden, die bereit sind, diese Sache zu diesem Preis abzunehmen. 4:57 Das ist dann die Nachfrage. Wenn wir etwas kaufen oder verkaufen, 5:02 hängt der Preis vom Angebot und der Nachfrage ab. Wenn 3 durstige Wanderer in der Wüste einen Limo-Verkäufer treffen, 5:09 der eine Flasche zu verkaufen hat, kann der viel Geld dafür verlangen. Die Flasche verkauft er dem, der am meisten dafür zahlt. 5:17 Man sagt dazu: Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Es gibt 3, die Durst haben, aber nur einen, der was verkauft. 5:25 Wenn das so ist, sind die Preise hoch. Am Ende kann der Verkäufer 20 Euro für die Flasche verlangen. 5:33 Anders wäre es, wenn nur ein durstiger Wanderer unterwegs ist, es aber 3 Limo-Verkäufer gibt. 5:40 In dem Fall ist das Angebot größer als die Nachfrage. Der Wanderer wird dort kaufen, wo es am günstigsten ist. 5:47 Unter den Verkäufern entsteht ein Wettbewerb. Sie unterbieten sich, bis die Flasche nur noch 2 Euro kostet. 5:55 Auf unserem Flohmarkt gibt's auch ein richtig großes Angebot. Klar, es gibt richtig viele Händler. 6:02 Damit wir mit den anderen Wettbewerbern mithalten können, müssen wir was machen, Thomas? 6:08 Eine Möglichkeit wäre, die Preise zu senken, um die Leute an unseren Stand zu locken. 6:15 Na ja, ist zwar schade, aber besser wir verkaufen die Sachen billiger als gar nicht. 6:22 Deswegen kostet der arme Hase hier nicht mehr 25, sondern nur noch 10 Euro. Mal sehen, ob's klappt. 6:33 Wir haben viele verschiedene Sachen: Kuscheltiere, DVDs. Der ist nett. Den finde ich sehr süß. 6:40 Was soll der kosten? Der kostet 10 Euro. Oh, das ist aber teuer. 6:46 Ich würde dir 3 Euro dafür geben. Nein, das ist zu wenig. Guck mal, wie weich der ist. Kuschel mal. 6:53 Kuschel mal. Der ist mehr wert. 5 Euro will ich mindestens. 6:58 Das ist mir zu teuer. - 4 Euro. Okay, dann bleiben wir bei 4 Euro. Das ist ein Preis. Geschäft gemacht. 7:07 1, 2, 3, 4 Euro. Fantastisch. Vielen Dank. 7:12 Viel Spaß mit dem Hasen. Danke. Tschüss. Möchten Sie den Eisbären anprobieren? 7:17 Der Hut passt gut zur Brille. Habt ihr nicht Lust, ein Mammut zu kaufen? Wirklich nicht? 7:24 Nicht so leicht, wie ich dachte. Nicht mal 10 Euro für den Hasen. Eins weiß ich jetzt: Man darf nicht an einem Preis festhalten, 7:33 sondern muss verhandlungsbereit sein. Wir kommen dem Fahrrad immer näher. 7:43 Hier sind überall Leute, die viele Sachen haben. Könnte ich nicht tauschen? Vielleicht finde ich mein Fahrrad. 7:50 Das haben die Leute früher so gemacht. Jemand hat Gemüse angebaut, der andere hat gejagt. 7:57 Am Ende des Tages haben sie Karotten gegen Karnickel ausgetauscht. Irgendwann haben die Leute gemerkt, dass es irgendwas geben müsste, 8:07 das man gegen alles eintauschen kann. Das ist Geld. Geld ist ein Tauschmittel. 8:13 Jeder hat es. Deshalb kann jeder mit Geld Dinge eintauschen. Es ist ein kleiner Umweg, der aber alles viel einfacher macht. 8:22 Wie und wann die Menschen darauf gekommen sind, schauen wir uns genauer an. 8:28 Checker-Frage: Wann Geld, wie wir es heute kennen, erfunden wurde, 8:37 kann man schwer sagen. Sicher ist nur: Schon viele Tausend Jahre, bevor es Geld gab, wurde getauscht. 8:44 Z.B. hat man einen Ochsen gegen ein paar Enten getauscht. Doch es ist super schwer zu sagen, wie viele Enten ein Ochse wert ist. 8:54 Sagen wir mal, man hat 15 Enten gegeben und dafür einen Ochsen gekriegt. 9:00 Beim nächsten Mal hat der Bauer nicht Enten getauscht, sondern Fische oder Schafe. 9:06 Aber wie viele Fische und Schafe ist jetzt ein Ochse wert? Schwierig. Außerdem war das Tauschen super unpraktisch. Stellt euch vor, 9:15 ihr müsstet mit einem Haufen Enten im Supermarkt bezahlen. Also einigte man sich auf eine Art Zwischentauschmittel. 9:23 Das war praktischer und viel vergleichbarer. In manchen Gegenden waren das besondere Steine 9:29 mit einem Loch in der Mitte. In anderen Gegenden war das Zwischentauschmittel Salz. 9:35 Das war damals nämlich super wertvoll. Die ersten Münzen gab es vor knapp 2700 Jahren. 9:42 Und zwar hier: auf dem Gebiet der heutigen Türkei. Da ist Deutschland, da ist die Türkei. 9:48 Die ersten Geldscheine gab es vor rund 1400 Jahren. Und zwar hier: in China. 9:55 Jahrtausendelang haben die Menschen getauscht. Die ersten Münzen wurden erst vor 2700 Jahren geprägt. 10:03 Und jetzt noch eine Frage an euch: Kopf oder Zahl? Zahl war es. Noch eine Frage? Probiert es mal mit der: 10:25 Die richtige Antwort gibt es wie immer am Ende der Sendung. Auf dem Flohmarkt geht es später weiter. 10:34 Ich hab noch einen Termin bei einer Bank. Hier gibt es viel Kohle. 10:39 Vielleicht kann ich was für mein Fahrrad abstauben. Bankerin Tanja hat versprochen, dass ich mich umschauen darf. 10:47 Aber typisch Erwachsene: Immer müssen die telefonieren. Wir checken schon mal, wozu man eine Bank braucht. 10:54 Damit Räuber keine Chance haben, bringen viele Menschen ihr Geld zur Bank. Die passt auf die Kohle auf. 11:01 Wann man wie viel Geld zur Bank gebracht hat, ist auf einer Art Merkzettel, dem Bank-Konto, notiert. 11:09 Das Coole: Man bekommt jeden Monat eine Belohnung dafür, dass man sein Geld bei der Bank lagert. 11:15 Diese Belohnung nennt man Zinsen. So wird das Geld auf dem Konto jeden Monat etwas mehr. 11:20 Die Bank zahlt die Belohnung, weil sie mit einem Teil des Geldes wieder neues Geld verdienen kann. 11:26 Das macht sie, indem sie anderen Leuten Geld leiht. Z.B. einem Handwerker, der sich neue Maschinen kaufen will. 11:34 Der muss der Bank das geliehene Geld Stück für Stück wieder zurückgeben und noch eine kleine Leihgebühr obendrauf legen. 11:42 Eine Bank ist also eine Art Geldaufpass- und Geldverleihfirma. Wir gucken uns jetzt mal an, wo eigentlich das Geld herkommt, 11:51 das wir uns jeden Tag aus dem Bankautomaten holen. Jetzt gucken wir da rein. So sieht das Ding von innen aus. 12:03 Aber wo ist das ganze Geld? Das ist hier unten drin. Hier sind die Geldkassetten drin. 12:10 Wie viel ist da drin? Das kann ich dir nicht sagen. Nur eine grobe Zahl. Das kann ich wirklich nicht. 12:17 Ist das so geheim? Ja. Da ist viel Geld drin. Was ist hier sonst noch drin? Guck dich mal um. 12:24 Das sieht aus wie ein Computer. Klar. Der Computer muss abspeichern, 12:30 dass von deinem Konto Geld geholt wird. Das ist ein Mini-Computer. Man könnte meinen, ein Geldautomat ist eine Art Gelddruckmaschine, 12:39 die immer so viel ausspuckt, wie man gerade braucht. Das wäre toll, in Wirklichkeit läuft's aber anders: 12:46 Der Automat muss von der Bank immer wieder mit neuen Scheinen gefüllt werden. 12:52 Er spuckt nur so viel Geld aus, wie man auf seinem Konto hat. Der Computer im Automaten prüft, ob die Karte gültig ist 13:00 und ob man die richtige Geheimzahl eingegeben hat. Nur wenn beides passt, spuckt der Automat die Scheine aus. 13:08 All das Geld, das in eurer Bank ist, ist das hier unten drin? Nein, wir haben noch was im Tresor. Ein richtig großer Tresor? 13:17 Ach Quatsch. Ist das der Schlüssel zum Glück? Ja. 13:22 Können wir den Tresor angucken? Natürlich. Heiße Spur für die zweite Checkerfrage: 13:32 Jetzt wird's spannend, Leute. Zum Banktresor darf normal niemand. Das ist der Tresor-Raum? Ja. 13:40 Sind wir endlich da. Ja, komm rein. Krass. 13:45 Das ist ja nicht nur ein Tresor. Da ist einer von den Riesendingern. Drei Stück, oder was? 13:52 Vier. Und noch ein kleiner. Mal sehen, ob ich einen davon knacken kann. 13:59 Ein Schlüsselloch gibt es außen schon mal keines. Vielleicht kann ich wie in den Gangsterfilmen 14:06 die Zahlenkombination abhören. Aber ich hör nichts. Da hilft nur noch sprengen. Aber auch damit kommt man nicht weit. 14:14 Denn sollte ein Bankräuber das versuchen, löst ein eingebauter Sensor, der auf Erschütterungen reagiert, 14:21 sofort Alarm bei der Polizei aus. Die dicken Stahltüren halten zudem großen Explosionen stand. 14:27 Die ist ja dicker als ich. Damit auch wirklich kein Räuber eine Chance hat, 14:34 sind im gesamten Bankgebäude Überwachungskameras installiert. Sogar in den meisten Geldautomaten ist eine versteckt. 14:43 Achtet mal drauf. Ein Tresor ist mehrfach gesichert, hat dicke Stahltüren 14:51 und löst bei Erschütterungen Alarm aus. Und es gibt überall Kameras. 14:57 Wenn der Tresor geöffnet ist, gibt es noch mal Schließfächer. In dem hier soll angeblich eine Menge Kohle liegen. 15:07 Guckt mal, Leute, wie viel Geld. Sieht gut aus, nicht wahr? Wie viel Geld ist das? Was schätzt du? 15:14 20.000 Euro. Da drin sind ... 15:20 Da drin sind 10.000 Euro. 10.000 Euro sind schon in einem Paket? Dann haben wir insgesamt wie viel? 15:28 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70, 80, 90. 100.000 Euro sind das! 15:38 100.000 Euro! Echt unglaublich, oder? Wie viel das wirklich ist, merkt man, wenn man sich anguckt, 15:46 wie viel ein 100-Euro- Schein in 1-Cent-Stücken ist. Wir probieren das mal aus. 16:05 Die ganzen Münzen sind 100 Euro. Wie viele Münzen sind das? Das sind 1-Cent-Münzen. 100 Cent sind 1 Euro. 16:13 Also hundertmal so viel für 100 Euro. Das macht ... 10.000 Münzen. 16:20 10.000 1-Cent-Münzen liegen hier gerade. Kein Wunder, dass man Scheine eingeführt hat. Das ist unpraktisch. 16:27 Stell dir vor, die müsstest du alle mitnehmen, wenn wir die zurückpacken. 16:34 Die sind ja auch so schwer. Voll schwer, Leute, kriegt man kaum hoch. 16:44 Da muss man Gewichtheber sein. Leider konnte ich von dem Geld nichts für mein Fahrrad abstauben. 16:54 Das ist echt kompliziert, an Kohle ranzukommen. Schön wäre es, wenn man sich sein eigenes Geld basteln könnte. 17:03 Warum das streng verboten ist und sofort auffallen würde, erklärt mir jetzt Geldscheindesigner Reinhold. 17:10 Er hat alle neuen Euroscheine entworfen. Z.B. den neuen Fünfer. 17:16 Links der alte Fünfer, rechts der neue. Du hast den 5-Euro-Schein designt, den wir alle kennen. 17:29 Du bist der Erfinder von dem Ding? Ja. Warum muss man so einen Schein erneuern? 17:36 5 Euro alt sind 5 Euro neu. Da gibt es einen einfachen Grund. 17:41 Der eigentliche Grund ist, dass neue Elemente sozusagen eingefügt werden. 17:50 Das sind Sicherheitselemente. Es geht um Sicherheit. Sicherheit beim Euro-Schein? Das war die dritte Checker-Frage. 18:02 Es gibt gewisse Dinge, die jeder auf der Straße sehen und prüfen kann. 18:08 Andere Dinge sind sehr geheim. In diesem 5-Euro-Schein sind Geheimnisse versteckt. 18:14 Ja. Kannst du mir die zeigen? Die richtigen Geheimnisse darf ich dir nicht zeigen. 18:21 Aber du kennst sie. Ja, natürlich. Du bist ein Top-Secret-Man. Mehr oder weniger ja. 18:27 Ich bin schon ein Experte in diesem Bereich. Was ist denn hier das, was jeder sehen kann? 18:34 Schau mal die Fünf hier an. Die ist farbig. Wenn du sie kippst, siehst du, dass die Farbe von oben nach unten läuft. 18:44 Das kann jeder sofort sehen. Das ist sehr schwer zu fälschen. Was gibt es denn noch für Sicherheitsmerkmale? 18:53 An den Rändern siehst du so feine Linien. Die hier? Ja. 18:59 Wenn du mit dem Daumen drüberfährst, merkst du, dass die unterschiedlich hoch sind. 19:04 Wenn du den Schein gegen das Licht hältst und durchschaust, kannst du ein verborgenes Bild sehen. 19:11 Da ist eine Frau. Ja. Da ist eine Frau im Papier versteckt. 19:16 Das ist die Europa. Und noch ein Sicherheitselement: der Silberstreifen. 19:23 Hier sind weitere Bilder eingebaut, die nur schwer zu fälschen sind. Hält man den Schein unter ein spezielles Schwarzlicht, 19:31 ist ein verstecktes Muster zu sehen. Wenn man das einfach ein- und ausschaltet, sieht man es am besten. 19:43 Nun verraten wir, warum wir im Waschsalon stehen. Was halten die Scheine aus? Die können gewaschen werden. 19:50 Wird so was getestet? Alle Banknoten werden getestet. Nicht jede einzelne, sondern grundsätzlich. 19:58 Die Banknoten werden getestet, ob sie das aushalten. Das probieren wir aus. 20:04 Den Geldschein in die Hosentasche und dann rein in die Maschine. Igitt! 20:11 Restliche Wäsche hinterher und los geht's. Ob der Schein das aushält? Ich weiß ja nicht. 20:20 Und tatsächlich: Der Schein sieht aus wie vorher. Wertvolle Banknoten sind so gemacht, dass sie viel aushalten. 20:29 In Euroscheinen sind viele Sicherheitsmerkmale versteckt. Ein Geldfälscher könnte niemals alle 1:1 zu kopieren. 20:37 Geldfälschen ist ein schweres Verbrechen. Es ist unfair gegenüber anderen Leuten. 20:42 Denn als Erwachsener kriegt man in der Regel nur Geld, wenn man dafür arbeitet. 20:49 Z.B. wenn man morgens ins Büro geht oder als Astronaut arbeitet. Wenn man abends nach Hause kommt, hat man sich was verdient. 20:57 Sagen wir mal, pro Tag 150 Euro. Was man täglich verdient, wird addiert 21:03 und am Ende des Monats von der Arbeitsstelle ausbezahlt. Bei unserem Beispiel sind im Monat 3000 Euro zusammengekommen. 21:12 Jetzt könnte man meinen, 3000 Euro ist ja richtig viel Geld. Das Problem ist nur, man muss jeden Monat eine ganze Menge bezahlen. 21:21 Direkt am Anfang gehen einfach so schon mal 1000 Euro weg. Die kriegt der Staat. 21:27 Der bezahlt davon Straßen oder baut neue. Er bezahlt die Feuerwehr, die Polizei usw. Das sind Steuern. 21:35 Dann gehen jeden Monat noch mal 700 Euro für die Miete drauf. Noch mal ca. 200 Euro für Strom, Heizung, Wasser usw. 21:47 Dann muss man vielleicht pro Monat 100 Euro bezahlen für Benzin. Noch mal gehen bestimmt 300 Euro drauf für Lebensmittel. 21:58 Dann gehen vielleicht noch 150 Euro für Reparaturen weg. Z.B. wenn die Waschmaschine kaputt ist. 22:05 Noch mal 50 Euro kostet jeden Monat Telefon, Internet, Handy usw. Wenn man all das zusammenzählt, bleiben am Ende des Monats 22:18 nur ca. 500 Euro übrig. Um sich vielleicht irgendwann einen Urlaub zu leisten, 22:23 oder sich ein neues Auto kaufen zu können. Oder noch besser: ein neues Fahrrad. 22:29 Ja genau, ich will unbedingt das neue Fahrrad. Jetzt aber schnell, bevor der Flohmarkt vorbei ist. 22:37 Leute, ich brauch noch mehr Kohle. Danke für die Hilfe. Gerne. 22:51 Ob's wirklich für ein neues Fahrrad reicht, erfahrt ihr gleich. Vorher noch die Antwort auf die Mitmachfrage. 23:05 Habt ihr die Antwort entdeckt? Schaut mal. Richtig ist Antwort A. Es passiert tatsächlich nichts. 23:12 Die Scheine werden extra so hergestellt, dass sie selbst beim Waschen nicht kaputtgehen oder an Wert verlieren. 23:21 Für ein Fahrrad hat es nicht gereicht. Aber ich hab mir was gekauft, was nur die Hälfte gekostet hat: 23:27 Ein Einrad. Cool, oder? Macht's gut, bis zum nächsten Mal. Leute, helft mir doch mal. 23:35 Danke. Tschau. (Titelsong) - Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 23:45 Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy. Der, der immer fragt. Der die Action mag. 23:52 Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool hey, ziemlich groovy. 24:00 Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. 24:06 Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! Untertitelung: BR 2013