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Brutto vs. Netto: So behältst du mehr € von deinem Lohn!

Finanzfluss14:18 178.771 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 111 Zeilen
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  1. Dein Bruttgehalt ist eigentlich ganz in Ordnung, aber am Ende des Monats wird dir deutlich weniger Netto ausgezahlt, als du es initial dachtest. In diesem
  2. Video schauen wir uns an, wie man vom Brutto zum Netto kommt, also was dort alles abgezogen wird und wie du dein Netto verbessern kannst.
  3. Hi, mein Name ist Thomas von Finanzus und vielleicht bekommst du auch von deinem Arbeitgeber jeden Monat eine solche Lohnabrechnung. Das ist die
  4. Lohnbrechnung der fiktiven Person Manuel. Manuel verdient 4347 € brutto Gehalt. Das ist das Brutto Medianeinkommen in Deutschland aus dem
  5. Jahr 2024. Übrig davon bleiben ihm netto am Ende 2731 €. In diesem Video werden wir uns diese Lohnbrechnung einmal genauer anschauen,
  6. schauen, was hier alles an Sozialabgaben abgeführt wird, an Lohnsteuer und wir schauen uns an, wie du das Ganze optimieren kannst, dass für dich
  7. vielleicht etwas mehr netto bei rumkommt. Starten wir gleich mit den Sozialabgaben. Hier gibt es vier Sozialabgaben, die belastet werden, die
  8. du auch auf der Lohnabrechnung direkt siehst. Das erste ist die Krankenversicherung, das zweite ist die Rentenversicherung, die
  9. Arbeitslosenversicherung und schlussendlich die Pflegeversicherung. Zunächst einmal siehst du, welche Bruttobeiträge zur Berechnung deiner
  10. Sozialversicherungsbeiträge in der jeweiligen Versicherung berücksichtigt werden. Bei Manuel findet in allen vier Versicherungen sein
  11. Bruttogehalt Anwendung. Das heißt, er muss die Beiträge auf das volle Bruttogehalt bezahlen. Es gibt aber bei den verschiedenen Versicherungen auch
  12. Höchstgrenzen. Das bedeutet, wenn ihr deutlich mehr verdient, müsst ihr nur bis zu einer maximalen Höchstgrenze Beiträge beisteuern. Hier haben wir z.B.
  13. mal eine Abrechnung von jemandem, der 150.000 1000 € Jahresgehalt verdient. Im Jahr 2026 beträgt der Höchstbeitrag für die Kranken und Pflegeversicherung 5812
  14. €. Für jeden Euro darüber hinaus müssen keine Kranken oder Pflegenversicherungsbeiträge bezahlt werden. Bei der Renten und
  15. Arbeitslosenversicherung gibt es ebenfalls eine Höchstgrenze. Diese liegt aktuell bei 8450 € monatlich. Sobald ihr ein Einkommen
  16. über 101400 € habt, seid ihr an der Höchstgrenze dran. Das heißt, jeden Euro, den ihr darüber hinaus verdient, erhöht nicht
  17. noch mal eure Sozialausgaben. Soweit die Basis, auf der die Sozialversicherungsbeiträge berechnet werden. In den nächsten vier Feldern
  18. könnt ihr dann sehen, wie hoch die Beiträge entsprechend sind. Manuel z.B. zahlt für die Krankenkasse 387 € monatlich ein. Dieser Beitrag setzt
  19. sich zusammen aus 14,6% Grundbeitrag zur Krankenkasse plus einem Zusatzbeitrag. Hier in der Simulation haben wir einmal die Krankenkasse DAK
  20. gewählt, die aktuell einen Zusatzbeitrag von 3,2 % erhebt. Um auf den Beitrag zu kommen, nehmen wir also das Bruttogehalt, das hier angerechnet wird
  21. und multiplizieren es mit 14,6 + 3,2 % Zusatzbeitrag. Diesen Beitrag teilen wir dann noch durch zwei, denn der Arbeitnehmer muss nur die Hälfte der
  22. Krankenkassenbeiträge tragen. Die andere Hälfte muss der Arbeitgeber bezahlen. Und somit kommen wir dann auf die knapp 387 € die Manuel aus seinem eigenen
  23. Brutto für die Krankenkasse aufwenden muss. Und damit sind wir auch schon bei der ersten Optimierung, die ihr treffen könnt. Am Grundbeitrag kann man
  24. tatsächlich nichts ändern, allerdings am Zusatzbeitrag, denn den erhebt jede Krankenkasse individuell. Würde Manuel von der DAK z.B. zur BKK4 mus wechseln,
  25. dort wo der Zusatzbeitrag nur 2,18% beträgt, dann könnte er rund 266 € im Jahr sparen, also knapp 22 € monatlich mehr Netto bekommen. Welches
  26. Optimierungspotenzial du konkret hast, das kannst du übrigens zu unserem Krankenkassenvergleich vergleichen. Den Link dazu findest du unten in der
  27. Videobeschreibung. Dort musst du nur angeben, wie viel Brutogehalt du aktuell hast, wo du aktuell versichert bist und dann können wir dir direkt ausrechnen,
  28. ob es hier Sparpotenzial gibt oder nicht. Kommen wir nun zur nächsten Versicherung, die sogar noch mal teurer ist als die Krankenversicherung und das
  29. ist die Rentenversicherung. Hier ist der Beitragssatz 18,6 % vom Brutto. Aber auch diesen Rentenversicherungsbeitrag teilt man sich als Arbeitnehmer mit
  30. seinem Arbeitgeber. Konkret bedeutet das für Manuell also wir nehmen sein Bruttogehalt, multiplizieren es mit 18,6 % und teilen das dann durch zwei, weil
  31. er nur die Hälfte davon bezahlen muss. Dementsprechend muss er knapp 404 € monatlich in die Rentenversicherung einbezahlen. Wie eben schon angedeutet,
  32. gibt es aber auch wie bei der Krankenversicherung hier eine Obergrenze und die liegt genau bei 101400 € Jahresgehalt. Jeden Euro, den ihr
  33. darüber verdient, auf den müsst ihr keine Rentenversicherungsbeiträge bezahlen. Demzufolge ist der Höchstbeitrag, den ihr in die
  34. Rentenversicherung monatlich einzahlen könnt, 786 €. Würdet ihr diesen Betrag über ein Jahr hinweg in die Rentenversicherung
  35. einbezahlen, würdet ihr zwei Rentenpunkte bekommen. Zwei Rentenpunkte ist tatsächlich auch das Maximum, was man sich jährlich verdienen kann. Das
  36. bedeutet, aber bestimmten Grenze müsst ihr zwar nicht mehr in die Rente einbezahlen, bekommt aber auch nicht mehr Rente raus. Das bedeutet, sehr gute
  37. Einkommen müssen sich noch umso mehr privat um ihre Altersvorsorge kümmern. Kommen wir zum Beitrag in die Arbeitslosenversicherung. Dieser ist
  38. deutlich geringer als bei Kranken und Rentenversicherung. Der liegt nämlich bei 2,6%. Also brutto mal 2,6 % und auch das wird
  39. wieder durch 2 geteilt und somit ergibt sich ein monatlicher Beitrag für Manuel von 77 €. Sollte er arbeitslos werden und keine Kinder haben, was in der
  40. Simulation aktuell der Fall ist, dann kann er mit arbeitslosengeld in Höhe von 60% von seinem letzten Nettoeinkommen rechnen. Wenn er Kinder hat, wären es
  41. 67%. Wie lange er dieses Arbeitslosengeld beziehen kann, hängt davon ab, wie viele Monate er in den letzten 5 Jahren
  42. sozialversicherungspflichtig gearbeitet hat. Je länger das ist, desto länger kann er auch mit Arbeitslosengeld rechnen. Hier in dieser Tabelle könnt
  43. ihr sehen, dass ihr Arbeitslosengeld zwischen 6 Monaten und maximal 24 Monate bekommen könnt, wobei alles über 12 Monate hinaus an ein gewisses Alter
  44. gekoppelt ist. Das heißt, wenn ihr jünger seid, könnt ihr gar nicht so lange Arbeitslosengeld bekommen, wie hier festgehalten. Ebenso wie bei der
  45. Rentenversicherung gibt es auch leider bei der Arbeitslosenversicherung keine Sparmöglichkeiten, wenn ihr sozialversicherungspflichtig beschäftigt
  46. seid. Kommen jetzt zur letzten Versicherung. Das ist die Pflegeversicherung. in der ihr automatisch auch dann versichert seid,
  47. wenn ihr in der Krankenversicherung seid. Solltet ihr privat krankenversichert sein, dann müsst ihr euch auch privat Pflege versichern. Der
  48. Beitragssatz ist hier 3,6 % und wird ebenfalls mit dem Arbeitgeber geteilt. Hier gibt es allerdings noch einige Besonderheiten. Wenn ihr z.B. kinderlos
  49. seid, dann kommt noch mal ein Aufschlag von 0,6% oben drauf, der wiederum nicht mit dem Arbeitgeber geteilt wird, sondern den müsst ihr selbst tragen.
  50. Konkret bedeutet das für euch also eine Belastung von 3,6 % ge 2 + 0,6, also 2,4 %, wenn ihr kinderlos seid. Sobald ihr also Kinder habt, fallen die 0,6 %
  51. zusätzliche Belastung weg und ab dem zweiten Kind gibt es pro Kind dann noch mal einen Rabatt von 0,25% Punkten. In der Pflegeversicherung gibt es
  52. allerdings noch eine lustige Besonderheit und zwar gelten die eben genannten Zahlen für alle Bundesländer, außer für Sachsen. 1995 hat man sich
  53. geeinigt, den Feiertag und Btag abzuschaffen, um stattdessen an diesem Tag zu arbeiten und die Pflegeversicherung zu entlasten. Das
  54. einzige Bundestand, was nicht mitmachen wollte, war Sachsen. Deswegen sind hier die Pflegeversicherungsbeiträge höher. In Sachsen gibt es dafür aber noch den
  55. Buß und B-Tag als Feiertag zusätzlich. Kinderlose Arbeitnehmer in Sachsen zahlen von ihrer Tasche 2,9 % oder 2,3 %, wenn sie Kinder haben. Rechnen wir
  56. das jetzt mal konkret für Manuel durch. Wir nehmen also sein Brutogal, multiplizieren das mit 1,8, also der Hälfte von 3,6 dem standardmäßigen
  57. Beitrag und müssen zu den 1,8 aber noch mal 0,6 dazu zählen, weil der kinderlos ist. Das lässt sich an diesem kleinen Z hier in der Abrechnung erkennen. Z steht
  58. hier für keine Kinder. Daraus ergibt sich ein Beitrag von knapp 104 € in die Pflegeversicherung pro Monat. Die Gesamtbelastung seiner Sozialabgaben
  59. liegen also bei 952 € monatlich. Kommen wir zum zweiten großen Abgabeblog und das sind die Steuern. Denn nachdem die Sozialabgaben
  60. abgeführt wurden, geht es jetzt an die Steuer und hier ist tatsächlich das größte Sparpotenzial. Die Steuer, die hier anfällt, ist die sogenannte
  61. Lohnsteuer und sie ist eine progressive Steuer. Das bedeutet konkret, dass man bis zu 12348 € komplett steuerfrei verdienen darf.
  62. Der nächste Euro, also der Euro Nummer 12349 wird mit genau 14% besteuert und jeder zusätzliche Euro, der verdient wird,
  63. wird mit einem etwas höheren Steuersatz besteuert und zwar bis zur Grenze von 17799 €. Danach wird die Kurve etwas flacher,
  64. das heißt, die steuerliche Belastung steigt weniger stark an. Daraus ergibt sich auch, was wir intuitiv aus der Steuer schon kennen. Je mehr wir
  65. verdienen, desto mehr Steuern müssen wir auch bezahlen. Wichtig zu wissen ist, dass hier nicht das Bruttogehalt versteuert wird, sondern das sogenannte
  66. zu versteuernde Einkommen. Das berechnet man, indem man vom Bruttoeinkommen diverse Dinge zunächst einmal abzieht und dieser Betrag findet dann erst
  67. Anwendung in der steuerlichen Berechnung. Schauen wir uns einmal konkret an, wie wir vom Brutto zum zuversteuernden Einkommen kommen.
  68. Zunächst einmal werden die sogenannten Werbungskosten abgezogen. Das ist eine Pauschale von 1230 € jährlich. Dann gibt es noch den Abzug
  69. der sogenannten Vorsorgeaufwendung. Das ist nicht einfach die Summe eurer Sozialversicherungsbeiträge, sondern wird etwas anders berechnet über die
  70. sogenannte Vorsorgepauschale. Hier könnt ihr z.B. auch Versicherungen ansetzen oder sowas wie Beiträge zur Resterrente. Konkret für den Fall von Manuel sind das
  71. hier 882 €. Dann gibt es noch einen pauschalen Abzug von 36 € für allgemeine Aufwendung und damit kommen wir auf ein
  72. zuversteinendes Einkommen von Manuel von 3359 €. Dieser Wert liegt ca. 23% unter seinem eigentlichen Brutto und wird
  73. jetzt herangezogen, um die Lohnsteuer zu berechnen. Diese liegt bei 608 € monatlich und kann ebenfalls der Lohnabrechnung entnommen werden. Schauen
  74. wir uns jetzt mal an, welche Steuersparmöglichkeiten es gibt. Generell wird bei der Lohnsteuerberechnung davon ausgegangen,
  75. dass dein aktuelles Einkommen über das komplette Jahr hinweg bezahlt wird. Hier werden also individuelle Lebensumstände nicht unbedingt mit berücksichtigt. Der
  76. Hintergrund ist, dass dein Arbeitgeber diese möglicherweise nicht kennen kann. Wenn du im Laufe des Jahres eine Gehaltserhöhung bekommen hast, zahlst du
  77. tendenziell zu viel Lohnsteuer. Solltest also auf jeden Fall eine Steuererklärung machen, um die zurückzubekommen. Das würden wir dir grundsätzlich empfehlen,
  78. denn die meisten Leute, die eine Steuererklärung abgeben, bekommen Geld vom Start zurück. Optimierungspotenzial gibt es z.B. bei den Werbungskosten. Das
  79. sind die Kosten, die anfallen, damit du deine Arbeitnehmertätigkeit nachgehen kannst. Eben habe ich ja schon gesagt, dass es hier die Werbungskosten
  80. Pauschale gibt, die hier angewandt wird. Wenn deine tatsächlichen Kosten aber höher sind, kannst du das in der Steuererklärung in den Werbungskosten
  81. angeben und somit Steuern zurückbekommen. In den Werbungskosten berücksichtigt werden z.B. die Wegekosten zu deiner Arbeit. Hier kannst
  82. du pro Arbeitstag pauschal 38 Cent pro Kilometer zwischen deinem Arbeitsort und deinem Zuhause ansetzen. Alternativ kannst du auch deine tatsächlichen
  83. Kosten ansetzen. Wenn du z.B. für ein Deutschlandticket hast, könntest du die 756 € pro Jahr als Werbungskosten geltend machen. Ebenso berücksichtigen
  84. könntest du Prauschalen für das Homeoffice oder Arbeitsmaterial, was du für die Arbeit nutzt, beispielsweise ein Notebook oder ein Handy. Manuel arbeitet
  85. z.B. 130 Tage im Jahr im Homeoffice und kann für jeden Tag 6 € ansetzen. Damit kommt er auf 780 € pro Jahr, die er für das Homeoffice ansetzen kann. Außerdem
  86. hat er sich ein neues Handy gekauft, was er zu 30% für die Arbeit benutzt. Das Handy hat 800 € gekostet. Das sind 240 € die hier also ansetzen kann. Somit kommt
  87. er in der Summe auf Werbungskosten von 1776 €. Also über die Pauschale von 1230 € hinaus. Nur dadurch kann er monatlich
  88. schon über 14 € an Steuern sparen. Weitere Punkte, die sich von der Steuer absetzen lassen, sind z.B. Handwerkerkosten oder haushaltsnah
  89. Dienstleistungen, wenn man z.B. eine Putzkraft als Unterstützung hat. So gibt es wirklich einen sehr, sehr breiten und vielfältigen Katalog an Dingen, die man
  90. steuer absetzen kann, wie z.B. für seinen Beitrag zur Haftpflichtversicherung, den man eigentlich kaum selbst überblicken kann.
  91. Deswegen lohnt es sich unserer Meinung nach eine sogenannte Steuer Software zu nutzen, die einem dabei hilft, einmal im Jahr die Steuererklärung abzugeben, ohne
  92. die hohen Kosten für einen Steuerberater zu haben. Diese Steuertoftwares sind in der Regel ziemlich günstig und bei manchen bezahlt ihr auch wirklich nur
  93. dann, wenn ihr wirklich mit deiner Steuerersparnis rechnen könnt. Wir vergleichen diese Softwareangebote regelmäßig. Den Vergleich findest du
  94. unten in der Videobeschreibung. Ansonsten kann ich dir auch wärmstens mal unseren Brutto Nettorechner empfehlen. Dort kannst du selbst einmal
  95. durchsimulieren, wie viele Sozialausgaben und Steuern du bezahlen musst, je nach Einkommen und Lebenssituation. Hier gibt es
  96. verschiedene Parameter, die du mal steuern kannst, um dir selbst ein Bild zu verschaffen. Kommen wir zu einem weiteren Abgabenpunkt, was ebenfalls
  97. eine Steuer ist und das ist die sogenannte Kirchensteuer. Diese beträgt in Bayern und Badenwürtemberberg 8% der Lohnsteuer und in allen anderen
  98. Bundesländer 9 %. Die Bezugsgröße ist hier wichtig zu wissen, denn 8 oder 9 % klingt zunächst einmal sehr viel. Diese beziehen sich aber nicht auf euer
  99. Bruttogehalt oder euer zuversteuerndes Einkommen, sondern auf die tatsächlich zu zahlende Lohnsteuer. Ihr könnt also einfach eure Lohnsteuer nehmen und mal 8
  100. oder 9 % multiplizieren und habt dann den Betrag euer Kirchensteuer. Und wie auch bei der Lohnsteuer ist es auch bei der Kirchensteuer der Fall, dass ihr die
  101. vollständig selbst bezahlen müsst, also euch nicht mit eurem Arbeitgeber teilt, wie das bei den Sozialabgaben der Fall ist. Manuel ist Mitglied der Kirche und
  102. zahlt knapp 55 € Kirchensteuer pro Monat. Würde er aus der Kirche austreten, würde er sich diese 660 € im Jahr sparen. Und dann gibt es noch eine
  103. dritte Steuer, die zwar größtenteils, aber nicht vollständig abgeschafft wurde und das ist der Solidaritätszuschlag. Dieser fällt erst an, wenn ihr 20350
  104. € Lohnsteuer pro Jahr bezahlt. Darunter, und das ist der Fall für Manuel, fällt kein Solidaritätszuschlag an. Fassen wir also noch mal die Ersparnisse von Manuel
  105. zusammen. Er hat knapp 22 € monatlich gespart durch den Krankenkassenwechsel. Dann hat er, statt die Werbungskosten pauschale zu nutzen, seine
  106. Werbungskosten wirklich ausgerechnet und damit etwas mehr als 14 € monatlich gespart. Bei den Handwerkerkosten und haushaltsnahen Dienstleistungen sind wir
  107. jetzt nicht weiter ins Detail gegangen, aber hier gehen wir mal davon aus, dass er weitere 6 € monatlich sparen kann. Durch den Kirchenaustritt könnte er
  108. weitere 55 € monatlich sparen. Das ergibt in der Summe knapp 90 € Ersparnis pro Monat, also aufs Jahr hochgerechnet 1086
  109. € Ersparnis, wenn er wirklich diese vier Maßnahmen umsetzt und bei der Steuer einmal genauer hinschaut. Und wenn du selbst einmal genauer hinschauen
  110. möchtest, dann empfehle ich dir dieses Video. Hier haben wir nämlich mal 48 Dinge aufgelistet, die du bei der Steuer absetzen kannst. Wie gesagt, hier gibt
  111. es jede Menge Gestaltungsspielraum. Danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Video.

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