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Auf Leben und Tod - die Kirchen und die Sterbehilfe (NDR - Glaubenssachen, Sendung vom 22.11.2020)
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 137 Zeilen
- [Musik] ndr kultur glaubenssache [Musik] auf leben und tod die kirchen und die
- sterbehilfe eine sendung von florian breitmeier morgen am montag haben millionen von fernsehzuschauerinnen und zuschauer den
- tod vor augen und sie müssen eine sehr schwierige entscheidung treffen soll ein gesunder erwachsener werden seinem leben einfach keinen sinn mehr erkennt mit
- hilfe seiner ärztin ein tödliches medikament bekommen dürfen oder nicht eine moralische frage im grenzbereich menschlicher existenz wird da um 20 uhr
- 15 zur besten sendezeit im ersten verhandelt und die betrachter werden eingeladen in sich hineinzuhorchen um zu
- ergründen welche position sieben konkreten fall vertreten welchen argumenten sie rational und emotional am ehesten folgen können leben oder starben
- spielt jemand gott wenn sie oder er diese frage für sich oder andere entscheidet der sterbens villiger die ärztin der bischof die juristin
- der fernsehfilm gott basiert auf dem gleichnamigen buch des bekannten schriftstellers und juristen ferdinand von schirach im spätsommer feierte gott
- auch seine premiere auf deutschen theaterbühnen der bestseller autor erzählt darin die geschichte eines 78 jahre alten pensionär der körperlich
- gesund und geistig hellwach ist der viel zeit zum lesen und reisen hätte die enkelkinder besuchen könnte aber nach dem tod seiner geliebten frau vor
- einigen jahren zunehmend die innere balance und den lebensmut verloren hat alles ist für richard gärtner schwerer geworden düsterer sinnlose er sieht sein
- leben zersprungen in einen teil den er mit all seinen höhen und tiefen nicht missen möchte und in einen teil der für ihn inakzeptabel ist und ihm angst macht
- weil er befürchtet sich in diesem leben selbst ein fremder zu werden richard gärtner möchte einfach nicht mehr leben
- der gang auf eine hohe brücke oder an eine bahnstrecke kommt für ihn nicht in frage der versuch über seine ärzte denen dann
- ein tödliches medikament zu gelangen scheiterte auch das bundesinstitut für arzneimittel und medizinprodukte lehnt die bitte ab ihm das gewünschte präparat
- zu verschreiben doch der mann gibt nicht auf und wendet sich an einen ethikrat im film werden dort juristische medizinische
- soziologische und theologische argumente vorgebracht der schauspieler ulrich matthes verkörpert zum beispiel einen
- katholischen bischof der den assistierten suizid mit verve und dogmen treue ablehnt und sich in der debatte die bissige frage gefallen lassen muss
- ob eine institution die missbrauchsskandal schändlich versagt hat überhaupt noch moralische urteile fällen sollte worte werte und
- weltanschauungen prallen aufeinander bis die letzte entscheidung in die hände der zuschauerinnen und zuschauer gelegt wird
- sie sollen nach dem film multimedial abstimmen ob richard gärtner das ersehnte tödliche medikamente erhalten soll oder nicht
- rein rechtlich ist dies in der realität bereits möglich denn das bundesverfassungsgericht hat im februar dieses jahres den bisherigen paragrafen
- 217 des strafgesetzbuches für null und nichtig erklärt der gesetzgeber ist aufgefordert eine neufassung vorzulegen dass im jahr 2015 eingeführte verbot der
- geschäftsmäßigen sterbehilfe ist mit dem grundgesetz nicht vereinbar urteilten die karlsruher richter das allgemeine persönlichkeitsrecht beinhalte auch das
- recht das eigene leben selbstbestimmt zu beenden und dabei auch die angebote dritter in anspruch zu nehmen sterbehilfe feine können seitdem ihre
- arbeit wieder aufnehmen vor allem die kirchen hatten dieses vereins angebot stets kritisch gesehen eine geschäftsmäßige beihilfe zum suizid
- entschieden abgelehnt und vehement davor gewarnt dass die sterbehilfe eine normale dienstleistung werden könnte ihre sorge je selbstverständlicher und
- zugänglicher möglichkeiten der hilfe zur selbsttötung würden desto größer sei die gefahr dass sich menschen in extrem belasteten lebenssituationen innerlich
- oder äußerlich unter druck gesetzt sehen von einer derartigen option gebrauch zu machen und ihrem leben selbst ein ende zu bereiten
- so erklärten ist die evangelische und die katholische kirche in einer gemeinsamen stellungnahme unmittelbar nach der urteilsverkündung
- gemeinsam befürworteten die kirchen deshalb einen ausbau des hospiz wesens sowie eine stärkung der palliativmedizin damit todkranken menschen gezielt
- geholfen werden könne das urteil des bundesverfassungsgerichts zur sterbehilfe ist für die deutsche rechtsprechung die gesellschaft die
- kirchen für jede und für jeden einzelnen auch deshalb bedeutsam weil es ausdrücklich nicht nur für sterbenskranke menschen gilt sondern für
- alle phasen der menschlichen existenz wie der damalige präsident des bundesverfassungsgerichts andreas voßkuhle betont hat das
- selbstbestimmungsrecht des einzelnen seine entscheidungsfreiheit wiegt im falle eines todes wunsches schwerer als die staatliche strafandrohung bei
- sterbehilfe die der alte paragraf 217 bislang bedeutet hat konkret wurde damit zunächst eine rechtssicherheit für diejenigen mediziner geschaffen die
- sterbens willige in ihrem handeln unterstützen wollen bislang arbeiteten diese ärzte in einem juristischen graubereich in dem einen
- schuldspruch wahrscheinlicher war als ein freispruch was da also ende februar in karlsruhe verkündet wurde ist nicht weniger hat
- seine tiefe zäsur in einer seit jahrzehnten kontrovers geführten debatte um die so genannte suizidbeihilfe es ist die antwort auf die frage die auch im
- film god von ferdinand von schirach aufgeworfen wird darf ein mensch mit hilfe von ärzten sein leben beenden weil er zum beispiel nicht in einem
- krankenhaus oder in einem hospiz sterben möchte sondern zu hause zu einem zeitpunkt den er allein bestimmt unabhängig davon ob er oder sie mit
- einer tödlichen krankheit mit schmerzen und zunehmendem kontrollverlust zu kämpfen hat oder nicht was die einen für einen moralischen
- dammbruch und gefährlichen türöffner für ungute einflüsse auf den solidarischen zusammenhalt halten ist für andere ein befreiender ausdruck ihrer autonomie
- eine option die das leben unbeschwerter macht weil sie einen die angst davor nimmt die möglichen körperlichen und geistigen niedergang hilflos
- ausgeliefert zu sein frei nach dem motto ich kann selbstbestimmt handeln bevor ich nur noch behandelt werde
- mein tod gehört mir dies ist eine entscheidung mit der man in den eigenen vier wänden gut im reinen mit sich sein kann
- keine frage doch zugleich könnte mit dieser position wie durch ein aufgeschlossenes fenster auch die eisige frage in ein pflegeheim oder
- krankenzimmer drängen warum tun sie oder er sich das überhaupt noch an es gibt auch möglichkeiten die christlichen kirchen befürchten dass
- solch eine haltung den zusammenhalt in der gesellschaft und in den familien gefährden kann weil schwäche verletzlichkeit und
- angewiesen sein als menschenunwürdig stigmatisiert werden könnten so als habe das leben keinen wert mehr wenn der mensch nicht mehr eigenständig
- handeln und keine autonomen entscheidungen mehr treffen kann als gezielte es sich anstandshalber doch bitteschön zu gehen bevor es unschön
- wird für einen selbst aber eben auch für andere im harten kern der diskussion um die sterbehilfe jedes also um die frage was ist ein würdevoller tot
- viele menschen werden noch diese frage vielleicht antworten dass sie friedlich schmerzfrei von lieben menschen gut begleitet mit sich und anderen versöhnt
- sterben möchten es hat die zeit gegeben konflikte anzusprechen sie bestenfalls zu lösen die kinder wissen wie sich mutter und
- vater ihr lebensende vorstellen und wie nicht es ist über den tod gesprochen worden und nicht nur über die frage was mit dem reihenhaus oder der kleinen
- stadtwohnung geschehen soll aber eine garantie für ein so versöhnt das lebensende gibt es nicht die eine sterbenskranke setzt deshalb auf ihre
- gemachte patientenverfügung der andere fühlt sich durch seinen glauben so gefestigt dass ihnen die aussicht auf den sicheren tod nicht verzweifeln lässt
- die nächste hoffte auf die liebevolle fürsorge in einem hospiz für einen anderen wiederum steht fest dass er allein entscheiden möchte wann sein
- leben endet eben als finaler ausdruck eines selbstbestimmten lebens dies ist nun mit der entscheidung des bundesverfassungsgerichts möglich eine
- weitere option für das ende ist also hinzugekommen eine große mehrheit der deutschen begrüßt das und stellt sich damit zunächst einmal gegen
- die position der kirchen nun kann man mich dann feststellen dass dies hin zunehmend säkularisierten gesellschaften eben ganz normal ist
- die religiösen moralvorstellungen prägen unseren alltag heute weitaus schwächer als dies noch vor 50 jahren der fall war für die kirchen stellt das urteil zur
- sterbehilfe also eine enorme herausforderung dar und die diskussionen wie sie mit diesem urteil theologisch seelsorglich klug und empathisch umgehen
- sollen ist in vollem gang denn so einheitlich wie ist die erste reaktion der kirchen auf den richterspruch aus karlsruhe vielleicht
- vermuten lässt sehen evangelische und katholische theologinnen und theologen das urteil gar nicht für die katholische kirche ist die aktive sterbehilfe sowie
- der assistierte suizid ethisch nicht zu akzeptieren lebensverkürzenden schritte würden die moralischen und rechtlichen grenzen der selbstbestimmung
- überschreiten heißt es in einem dokument der römischen glaubenskongregation hinter dem verlangen von schwerkranken nach einem selbstbestimmten lebens ende
- stehe fast immer der ruf nach hilfe und liebe legitim sei es aus sicht der katholischen kirche hingegen solche massnahmen abzulehnen die nur eine
- geringfügige und schmerzhafte lebensverlängerung bewirken das dokument verweist in diesem zusammenhang auf patientenverfügungen in
- der evangelischen kirche ist vor allem der hannoversche landesbischof ralf meister mit seiner position aufgefallen er empfiehlt bei der neuformulierung des
- gesetzes den sterbens wunsch von schwerkranken ernst zu nehmen und den assistierten suizid in ausnahmefällen zu ermöglichen
- der evangelisch-lutherische landesbischof aus hannover argumentiert dass gott den menschen die volle handlungs und entscheidungsfreiheit
- gewehre und dies jeden tag diese freiheit ende nicht am ende des lebens der evangelische theologe fordert zugleich einen ausbau der
- palliativversorgung und lehnt kommerzielle geschäfte mit der sterbehilfe entschieden ab in kirchlichen einrichtungen sei es für ihn
- aber durchaus denkbar unter bestimmten bedingungen auch sterbehilfe zu leisten wenn dies dem freien willen eines menschen
- niemand dürfe mit seinen ängsten allein gelassen werden sagt ralf meister dies möchte auch die katholische kirche nicht und doch gibt es alles andere als
- ökumenischer eintracht beim thema sterbehilfe denen katholische geistliche bezweifeln dass sich aus der möglichkeit zum suizid auch ein moralisches recht
- darauf ableiten lässt so hat der katholische bischof von osnabrück franz josef bode erklärt dass die freiheit die gott den menschen mit
- gegeben habe nicht so weit ging dass diese freiheit auch die verfügbarkeit über das leben enthalte bischof bode sieht hier eine
- grenze die er nicht überschreiten möchte so einig sich die evangelische und katholische kirche also in ihrer beurteilung sind dass ein mensch besser
- an der hand eines anderen stirbt als durch dessen hand so sehr birgt der gedanke von landesbischof meister sterbehilfe in ausnahmesituationen auch
- in evangelischen einrichtungen zuzulassen ein konfliktpotenzial für die ökumene wenn man bedenkt dass es
- pflegeeinrichtungen und altenheime gibt die gemeinsam von evangelischen und katholischen sozialpartnern getragen werden kann den ökumenischen
- pflegezentren der patientin von zimmer 356 etwas erlaubt sein was dem patienten aus 141 nicht möglich ist so wäre zu klären was künftig in diesen
- ökumenischen einrichtungen gelten soll bislang hat sich aber auch eine mehrheit der evangelischen geistlichen skeptisch bis kritisch zu dem urteilsspruch aus
- karlsruhe geäußert im kern der kritik geht es auch um den begriff der selbstbestimmung den das verfassungsgericht in seiner begründung
- ja so stark gemacht hat dass er vermeintlich alle graubereiche auflöst die der bisherigen rechtsprechung innewohnte wer frei von zwang und druck
- eigenverantwortlich sein leben lebt kann dieses auch beenden und dafür die hilfe dritter in anspruch nehmen aber ist dieses individualistische
- verständnis von selbstbestimmung und menschenwürde grundsätzlich stimmig oder könnte man den begriff der selbstbestimmung nicht auch weiter
- fassen als seine definition die die selbstbestimmung ausschließlich als autonome entscheidung des einzelnen kennzeichnet eine autonome entscheidung
- die angeblich nur das individuum betrifft es lebt ist stirbt ganz einfach jedoch bedeutet selbstbestimmtes handeln nicht
- auch sehr häufig in beziehungen zu handeln so hat selbstbestimmtes handeln doch auch folgen für andere menschen zu
- autonomen der einzelne vielleicht seine entscheidung trifft so sehr wirkt sich sein schritt auch auf seine umwelt aus darauf hat zum beispiel der evangelische
- sozialethiker und langjährige vorsitzende des deutschen ethikrates peter dabrock hingewiesen für ihn bezieht sich selbstbestimmung
- auf den nächsten schritt eines freien handelns im umfeld von natur und gesellschaft doch wer sein leben selbstbestimmt
- beendet kann sich einem nächsten schritt gar nicht verantwortlich stellen dabrock spricht von einem ethischen selbst widerspruch von selbstbestimmung
- diese nämlich in dem akt der selbsttötung zu vollziehen und sogleich zu negieren weil es nach dem tod kein selbst mehr gebe
- dass sich selbst bestimmen könnte den kirchen stellt sich dadurch die frage wo möglich ganz neu wie sie sterbende und sterbens willige begleiten möchten so
- könnten sie in den gemeinden orte neu schaffen oder stärken an denen auch wut und verzweiflung angst und ohnmacht ihren ausdruck finden dürfen zum
- beispiel im hospiz aber auch als angebot einer ambulanten seelsorge trauer gespräche sind auch mit lebenden möglich nicht nur mit hinterbliebenen
- seelsorgerinnen und seelsorger die nicht zwingend gewalt seien müssten wären in diesen momenten mehr lernende und zu hörende sie müssten weder konkrete sind
- angebote machen noch schnell ein trost zusprechen tradierte glaubens gewissheiten dürfen auch mal schweigen wenn sie den
- einzelnen einengen anstatt ihm befreiende denkräume zu öffnen diese haltung könnte sinnbildlich türen zu menschen aufstoßen die bewusst keinen
- fuß in eine kirche setzen denn auch menschen die für sich entschieden haben einmal selbst bestimmt aus dem leben scheiden zu wollen können
- irgendwann das beklemmende gefühl bekommen selbst eingeschlossen zu sein in einem gedankengebäude dass sie aus angst vor tod und einsamkeit selbst um
- sich herum errichtet haben seelsorgerinnen und seelsorger könnten sterbens willige begleiten ohne von ihnen zu verlangen sich von ihrem ziel
- loszusagen es wäre ein ausdruck des respekts und zugleich der christlichen nächstenliebe es wären schritte hin zu einer neuen
- trauerkultur auch in den kirchen präsent sein für die starken und die schwachen für die selbstbewussten und die verzagten die zweifelnden die
- überzeugten und die ängstlichen dasein ohne etwas erreichen zu müssen dieser humane indikativ des daseins des mitführens des mit leidens ist konkreter
- und oft auch aufrichtiger als der entschieden imperativ des südens und müssen es wäre dies auch eine haltung die der
- oft kalten ökonomisierung des gesundheitswesens mit pauschalen und diagnosebezogenen fallgruppen etwas positiv widerspenstiges entgegensetzen
- könnte die haltung des entschiedenen da seins auch im schmerz gehört zum kern christlichen glaubens tradition und doch ist den kirchen dies über jahrhunderte
- hinweg auch unglaublich schwer gefallen galt doch lange zeit dass menschen die erleben selbst beendet hatten eine kirchliche beerdigung verweigert wurde
- die moderne suizidforschung und erkenntnisse über psychische erkrankungen haben bei den kirchen im laufe der zeit schließlich zu einem
- sinneswandel geführt auch beim thema sterbehilfe wird die debatte weiter gehen dabei ist der mutige diskurs
- entscheidend in den familien in den parlamenten in pflegeheimen und krankenhäusern in öffentlichen sitzungen des ethikrates mit der möglichkeit für
- interessierte fragen zu stellen und sich mitzuteilen der diskurs ist wichtig angeregt vielleicht durch einen fernsehfilm wie
- gott zu sehen morgen im ersten oder in der ard mediathek es kann nie zu früh sein selbst über den wert und die würde des eigenen lebens
- nachzudenken wie möchte ich gelebt haben bevor es vielleicht ganz schnell endet vor was fürchte ich mich am meisten wenn ich an den tod denken
- wer soll mich begleiten wer möchte ich noch etwas sagen was möchte ich unbedingt und was auf keinen fall die kirchen mit ihren zahlreichen
- einrichtungen können orte seien in denen den fragen von leben und tod offenherzig auf den grund gegangen wird in einem guten dreiklang aus respekt nächsten
- liebe und fürsorge womöglich entsteht so eine atmosphäre in der durch palliative kompetenz und seelsorgliche empathie die sehnsucht nach suizidbeihilfe schwächer
- wird für die kirchen tun sich hier sinn und erfahrungshorizonte für die haupt- und ehrenamtliche arbeit auf die nicht
- genügend in den blick geraten wenn vornehmlich in imperativen gedacht wird du sollst du darfst nicht du musst darüber gemeinsam zu sprechen wäre
- hilfreich um so den tod ins leben zu holen der ressource des vertrauens kommt in dieser debatte eine besondere bedeutung zu es geht um das vertrauen in
- ärztinnen und ärzte pflegerinnen und pfleger theologen juristen das eben für jeden menschen individuell der ort gefunden wird an dem würdevolles sterben
- möglich ist die wege dahin die werden so vielfältig und zahlreich sein wie es eben menschen gibt der staat sollte deshalb darauf achten dass
- sterbens willige künftig ausreichend psychologisch und medizinisch betreut werden dass sie auch zeit bekommen ihre entscheidung zu überdenken eine
- verbindliche beratung und gesetzliche wartefristen könnten helfen und geld zu verdienen mit dem wunsch von menschen nicht mehr leben zu wollen diesem
- geschäftsmodell sollte der staat weiterhin sehr enge grenzen setzen sehr bedauerlich wäre es würde die durch das urteil gestärkt der autonomie des
- einzelnen eine debatte darüber verhindern wie das hospiz und palliativ wesen hierzulande flächendeckend und finanziell gestärkt werden kann sodass
- die angst vor dem sterben gerade nicht zu vorschnellen entscheidungen führt so ist zu hoffen dass die öffentliche debatte über die suizidbeihilfe und das
- persönliche gespräch letztlich beides zusammen führen dass verantwortungsbewusste selbstbestimmungsrecht des einzelnen
- aber auch den human ethischen anspruch einer gesellschaft alles menschenmögliche zu tun damit menschen ohne angst und quälende schmerzen gut
- begleitet in frieden sterben können auf leben und tod die kirchen und die sterbehilfe sie hörten eine sendung von
- florian breitmeier zu hören und nachzulesen im internet unter ndr.de schrägstrich ndr kultur und auch in der ard audi o thek am kommenden sonntag in
- den glaubens sachen süßer die glocken nie klingen geschichten vom kirchlichen geläut ndr kultur hören und genießen
Zum Nachlesen
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