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Literarkritik
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Transkriptautomatisch erstellt · 39 Zeilen
- Literarkritik ist ein Werkzeug der historischkritischen Methode der Bibelexegese die Literarkritik untersucht den biblischen Text im
- Hinblick auf seine schriftlichen Vorformen Vorlagen und Quellen standardsicht Hinweise auf schriftliche Vorformen und die Verwendung
- früherquellen sind z.B sprachliche Unstimmigkeiten sachliche Unstimmigkeiten doppelte Überlieferungen Brüche im textduktus ein Beispiel für
- eine weiterhin umstrittene Theorie der Literarkritik ist die zweiquellentheorie der synoptischen Evangelien sie besagt dass Matthäus und Lukas beide unabhängig
- voneinander die gleichen zwei Quellen benutzt haben nämlich das Markus Evangelium und eine hypothetische schriftliche Quelle von Aussprüchen Jesu
- die Logienquelle Q Neuansatz mit seinem Aufsatz Literarkritik von 1988 führte h Schweizer ein präzisiertes Verständnis der Methode ein darin WE
- entwickelnd was we Richter 1971 in Exegese als Literaturwissenschaft damals schon im Kontrast zur standardsicht vorgestellt hatte die Qualifizierung neu
- wird somit zunehmend relativ aber selbst in aktuellen Aufsätzen wird immer noch ratlos zB mit den Begriffen Doppelung Wiederholung operiert zumindest das
- könnte seit 1971 als überwunden gelten der Fortschritt ist eine Schnecke erste Stufe umfassende Sammlung von
- Leseschwierigkeiten in einem Text wichtig man geht sorgfältig in Leserichtung den Text entlang ein Text beansprucht ein Vektor eine gerichtete
- Kraft zu sein das was ihm wichtig ist sequentiell zu entwickeln ein Text ist kein Steinbruch der willkürlich an verschiedenen Stellen gleichzeitig
- ausgebeutet werden kann sachliche Unstimmigkeiten interessieren gerade nicht sondern sprachlich nicht aufeinander abgestimmte Informationen
- Gründe wir können nicht mit der Opposition Sprache vs Sache operieren auch die vermeindliche Sache ist sprachlich vermittelt ein Autor ist frei
- Informationen zu nennen die denen in anderen Texten widersprechen ein solches abweichen wird seinen stilistischen Grund haben den es folglich zu erkennen
- gilt zunächst interessiert die Schlüssigkeit der im einzeltext gebotenen Informationen und zwar die Schlüssigkeit der jeweiligen Lektüre
- Stelle gemessen am Vortext vorgriffe auf die noch nicht gelesenen Passagen erst recht auf andere Texte sind nicht erlaubt abgehobene inhaltliche Kriterien
- aus ganz anderer Quelle stammend als aus dem aktuellen einzeltext bleiben verboten der Autor darf entfalten was ihm wichtig ist er sollte es nur so tun
- dass man als Leser folgen kann die Gedankengänge dürfen auch verschlungen sein nur abbrechen sollte die Kommunikationsbeziehung aufgrund allzu
- Dichter grammatisch stilistischer Störungen nicht dem Aufdecken derartiger Problemstellen widmet sich die Literarkritik als erstes zugelassene
- Kriterien Wiederholung Doppelung eine Information wird zweimal genannt wobei man zB erzählerisch nicht versteht warum das erneute benennen vollzogen wird zu
- beachten die beiden noch unentschieden genannten Begriffe sind nicht austauschbar es wird noch zu klären sein ob der Befund stilistisch legitim und
- akzeptabel ist dann spricht man von Wiederholung oder ob die Irritation bleibt s dass man die erneute Nennung als literarritisch relevante Doppelung
- klassifiziert terminologische Indifferenz hängt mit dem vorigen Gesichtspunkt zusammen mit gleichem Vokabular wird etwas nochmals erzählt
- was man schon kennt terminologische Differenz ein Akteur ein Objekt wird genannt aber mit zwei unterschiedlichen Begriffen klassisch in der Josefs
- Geschichte heißt der Vater nun Israel oder Jakob inhaltliche Spannung auf eine ertinformation folgen weitere die unabgestimmt wirken wie die Faust aufs
- Auge zumindest erzählerisch irritierend unklarer pronominaler Bezug ein Pronomen ist verwendet aber zu dessen Auflösung gibt es meist im textvorfeld mehrere
- Kandidaten unklarer Bezug ohne das Thema der Text dixes eine Aussage benötigt weitere Informationen zum Verständnis der Text bietet im direkten Umfeld aber
- ganz andere dazu kann gehören dass ein unmarkierter subjektwechsel vorliegt das eingeführte Subjekt der vorausliegenden Sätze scheint weitergeführt zu werden
- jedoch dürfte ein Wechsel zu unterstellen sein fragwürdiger Anschluss eine Szenerie war beschrieben worden nun wird hart und ohne akzeptablen Übergang
- eine ganz andere angefügt gestorbene Vater kommt nochmals zu Kräften damit er einen zusätzlichen auf tritt absolvieren kann zweite Stufe nach der Sammlung von
- verstehensschwierigkeiten werden die Passagen markiert die keine Probleme aufgewiesen hatten somit als gooherent betrachtet werden können minimale
- Leseeinheiten wohlgemerkt aus den Beobachtungen von Civ ist noch keinerlei literar kritische Folgerung gezogen auf Hypothesen wird erst Recht verzichtet
- dritte Stufe zwischen benachbarten mlehen wird ausgewertet was zwischen ihnen v elle erste Stufe an Leseschwierigkeiten aufgelistet worden
- war erste nur eine derartige Beobachtung angefallen wird unterstellt dass sie stilistisch legitim ist und interpretiert werden kann ab zwei und
- mehr Beobachtungen ist die Wahrscheinlichkeit groß dass zwischen beiden mleen ein literakritischer Bruch liegt von einem derartigen
- literarritischen Bruch bis zum nächsten ist nun ein Teiltext gewonnen vierte Stufe bis jetzt ist erkannt welche benachbarten teil Texte sich
- ausschließen nun die Frage gibt es zwischen entfernteren teiltexten Unverträglichkeiten sind also weitergreifende Beobachtungen noch
- unberücksichtigt 5 Stufe nun ist es möglich sofern der textzustand es zulässt aus den teiltexten eine koherente Schicht zusammenzustellen
- davon werden die nachträglichen redaktionellen Bearbeitungen abgehoben
Zum Nachlesen
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