Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Auf der Suche nach dem Glück Die fünf Weltreligionen Doku (2017)

axal chez34:40 57.319 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 208 Zeilen
Herunterladen
  1. [Musik] die Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens nach Frieden nach
  2. Glück woher kommen wir wohin gehen wir warum gibt es die [Musik] weltwen en die Religionen zu
  3. geben der Hinduismus ist die älteste der großen religiösen Traditionen bekannt für Yoga Reinkarnation aber auch ein starkes
  4. [Musik] Kastendenken in HAM in Westfalen steht einer der größten Hindutempel Europas er ist der Göttin srikami geweiht der
  5. Mutter des hindugottes Shiva im Hinduismus gibt es viele Gottheiten die Menschen hoffen dass die Götter über ihr Leben Wachen und Ihnen helfen das ist
  6. ein Phänomen das sich durch alle Kulturen zieht warum sucht der Mensch nach etwas höherem Religion hat häufig etwas zu tun mit ja mit
  7. kontingenzbewältigung also dass die Welt in der wir leben unberechenbar ist häufig unerklärlich ist und gerade an den Punkten wo rationale Erklärungen
  8. vielleicht auch Versagen also Tod oder leid da haben Religion eine ganze spezifische Weise der Erklärung weltweit gibt es heute rund
  9. eine Milliarde Hindus mehr als 90% von ihnen leben in Indien hier stellen Sie den größten Teil der Bevölkerung genauso wie in Nepal und auf Bali die
  10. Bezeichnung Hinduismus als Name für eine Vielzahl von religiösen Traditionen hängt mit deren Ursprungsort zusammen der Begriff Hinduismus ist ein Konstrukt
  11. zunächst leitet er sich ab von dem Fluss Indus eine flussbezeichnung also der Fluss der durch den indischen Subkontinent fließt war zunächst die
  12. Bezeichnung dafür wo sich also die entsprechende Bevölkerungsgruppe fand in der Kolonialzeit wurde es dann zum Sammelbegriff also alles was man nicht
  13. irgendwie christlich kannte oder aber auch muslimisch zuordnen konnte wurde dann zum Hinduismus oft haben die Hindus zu Hause
  14. einen Raum mit Bildern und Figuren ihrer Götter mindestens einmal am Tag gibt es kleine verehrungszeremonien dabei werden die
  15. Götter wie Gäste behandelt sie bekommen Milch Blumen und Kleider geschenkt das ist eine Übung sich ja mit dem Göttlichen mit diesem eigenen Glauben in
  16. Verbindung zu setzen ganz praktisch dieses schenken dieser gaben ist ein rituelles Gespräch ein ritueller Austausch mit dem Göttlichen und das ist
  17. für uns wichtig dass wir das tun das ist wie eine stille Meditation in der ich etwas tun kann für die Gottheit die Waschung inem eenden
  18. gewsser ist ein zentrales Ritual im Hinduismus neben der körperlichen Reinheit geht es dabei auch um die moralische unduelle
  19. Reinheit ziel ist eine völlige Reinheit um so den EWI Kreislauf der wiergeburten hinter sich zu len der Leib wird nach dem Tod verbrannt doch die Seele geht in
  20. eine neue Daseinsform über wer sich im aktuellen Leben gut verhält darf auf ein schöneres nächstes Leben hoffen und umgekehrt
  21. es ist halt die Erkenntnis dass mit dem Tod des Körpers des Leben des Wesens des atmans wie es die Hindus sagen nicht vorbei ist und das eigentlich nur der
  22. Körper der Leib den wir haben eigentlich nur ein Ausdruck dessen ist was wir unsichtbar in uns tragen und wie diese Ausformung des Körpers bekommen um das
  23. auch umzusetzen um uns entwickeln zu können eng mit dem Hinduismus verbunden ist das Kastenwesen dahinter steckt die Idee dass jeder Hindu seinen ganz
  24. bestimmten Platz innerhalb der Gesellschaft nach allgemeinem Verständnis kann man die Kaste in die man hineingeboren wird
  25. nicht verlassen bis heute verhindert das Kastenwesen für viele jeden sozialen Aufstieg es gibt vier große Kasten warnas und schließlich noch die
  26. sogenannten Unberührbaren die am untersten Ende der gesellschaftlichen Hierarchie stehen Warna heißt eigentlich Farbe das heißt jeder Mensch hat eine
  27. gewisse Färbung seinem Charakter in seinem Wesen auch in dem was er gut kann oder nicht so gut kann das ist eigentlich das tiefere Verständnis dass
  28. diese Charaktere diese Eigenschaften der Menschen sinnvoll angewandt eine Gesellschaft bereichern können Gurus die religiösen Lehrer der Hindus sammeln
  29. Schüler um sich und lehren sie die religiöse Tradition sowie geistliche Übungen dabei geht es um eine geistige Versenkung nach innen und um den Kontakt
  30. zu Gott Hindus glauben dass das Göttliche aus allen Dingen hervorstrahlt ihr Ziel ist es sich mit dem GT der allesragenden Kraft des Universums
  31. zu verbinden auf ihn geht der Buddhismus zurück sidata
  32. Gautama er wurde zum Buddha zum erleuchteten als es ihm gelang alles ohne eine Wertung zu
  33. betrachten warum ist das so wichtig für die [Musik] Buddhisten der Buddhismus gilt als
  34. Religion der Erfahrung jeder Mensch hat demnach die Fähigkeit zur Erleuchtung wie sieht das im Alltag
  35. aus der Dalai Lama ist der bekannteste Buddhist er ist das geistliche Oberhaupt des tibetischen Buddhismus also einer der Hauptströmungen des Buddhismus denn
  36. wie in den meisten Religionen gibt es auch innerhalb des Buddhismus verschiedene Ausprägungen die Globalisierung er
  37. Tradition FT notwendigerweise zu einer Ausdifferenzierung und Veränderung auch dieser unterschiedlichen Tradition also in Tibet sieht der Buddhismus ganz
  38. anders aus als in China oder in Japan in der Himalaya Region nimmt vor rund 2 500 Jahren alles seinen Anfang der Sohn eines reichen Fürsten sieht um sich
  39. herum viel Verzweiflung Elend und Not und die Menschen denen es vermeintlich gut geht sind von Hass und Gier geplagt siderata Gautama so sein Name versucht
  40. sich von allen Neigungen und Wünschen zu befreien die Dinge und Menschen nur so zu sehen wie sie wirklich sind ohne jegliche Wertung eines Tages soll ihm
  41. das wirklich gelungen sein da wurde er zum erleuchteten zum Buddha den Zustand nennt man Nirvana der Buddha ist eigentlich nur derjenige der ein den Weg
  42. zeigt das was es wirklich zu verinnerlichen zu verwirklichen gilt ist die lehere also die vier edlen Wahrheiten diese vier edlen Wahrheiten
  43. sollen helfen zur Erleuchtung zu kommen sie lauten Duka das bedeutet das Leben ist voller Leid samudaja das bedeutet die Einsicht die
  44. Ursache für das Leid ist die Habgier niroda das Leid lässt sich nur überwinden wenn du die Habgier überwindest und schließlich der
  45. achtfache Fahrt das sind die Lebensregeln der Buddhisten um diese vier edlen Wahrheiten erkennen zu können muss der
  46. Glaubende stark an sich selbst arbeiten hier werden besonders drei Schulung genannt dass wir uns besonders in ethischen Verhalten üben müssen wir
  47. müssen aber auch besonders lernen unseren Geist zu fokussieren zu sammeln und dann diese Sammlung auch benutzen um Einsicht zu entfalten in die eigentliche
  48. Natur der Dinge solange wir die Wirklichkeit nicht richtig erkennen wer wir zwangsläufig immer in die Irre gehen und konfus handeln und Leiden
  49. hervorrufen für uns und andere das Symbol des Buddhismus ist das Rat der Lehre die Speichen zeigen die verschiedenen Wege zur Erkenntnis einer
  50. davon ist die Meditation das Rat selbst erinnert daran dass nach buddhistischem Verständnis der Geist die Welt nie verlässt nur der
  51. Körper die Buddhisten kennen wie die Hindus die Reinkarnation ziel ist es sich aus dem Kreislauf der wier zu befreien es ist natürlich das Ziel der
  52. ganzen Übung dass ich irgendwann so leer und so frei von allem Leid und von allem was mich bindet werde dass das gelingen mag allerdings ist das ein sehr schwer
  53. zu erreichender Idealzustand der also dann nur den wenigsten beschieden ist und insofern bedarf es da einer einer langen
  54. Arbeit weltweit gibt es rund 500 Millionen Buddhisten die meisten von ihnen leben in Asien im Buddhismus gibt es keinen
  55. allmächtigen Gott das ist anders als bei den drei Religionen die außerhalb Asiens weit verbreitet sind das Judentum das Christentum und der Islam den Buddhisten
  56. geht es darum das eigene schlechte K zu reinigen und zur Erleuchtung zu kommen das ist für ihn [Musik]
  57. Glück nur noch ein Gott das ist das große neue am Judentum gleich zu anderen
  58. [Musik] Religionen und nicht nur das dieser Gott schließt einen Bund mit den
  59. Menschen was hatte das für Konsequenzen gilt dieser Bund bis heute und was bedeutet das für die Gläubigen
  60. heute im vorderen Orient entsteht vor etwas mehr als 3000 Jahren eine Religion völlig neuen Typs bis dahin glaubten die Menschen an verschiedene Götter mit dem
  61. Judentum entsteht eine Religion deren Anhänger nur noch einen Gott haben sie wird deshalb auch monotheistisch genannt wie später das Christentum und der Islam
  62. ist ja schon spannend dass alle drei monotheistischen Religionen eigentlich in der Wüste entstanden sind ist eine sehr reizarme Gegend wo das einzelne in
  63. besonderer Weise hervorsteht dass das möglicherweise schon einen Einfluss eben auch darauf hat dass man dann an einen Gott glaubt es gibt noch eine weitere
  64. Besonderheit der Gott der Juden offenbart sich dem Menschen und er schließt einen Bund eine Vereinbarung mit ihm nach der Überlieferung beginnt
  65. die Geschichte des jüdischen Volkes mit dem Bund Gottes mit Abraham ihm verheißt Gott Land und viele Nachkommen dafür fordert er von Abraham den anderen
  66. Göttern zu entsagen und den Glauben an den einen Gott zu verbreiten es ist ein Gott der mit dem pilgernden Volk unterwegs ist das ist kein karanieschein
  67. dass deswegen das Leben immer schon gelingt sondern gerade weil dieser Gott auch um die Widrigkeiten und Widerstände weiß und gerade dann ja auch angerufen
  68. wird gerade dann auch eingeklagt wird dass man sich doch auf seine Verheißung verlassen will und daraus wieder Kraft geschöpft wird das jüdische Volk
  69. durchlebt eine wechselvolle Geschichte es wird aus dem von Gott verheißenen Land vertrieben lebt im Exil wird über den ganzen Erdball
  70. verstreut im 20 Jahrhundert werden die Juden Opfer des schlimmsten systematischen Völkermords der Geschichte durch die
  71. Nationalsozialisten im Holokaust sterben mehr als 6 Millionen Juden ist danach der Glaube an einen Gott überhaupt noch möglich es gab Menschen die auch ihren
  72. Glauben aufgegeben haben ja aber es gab auch Menschen die ihren Glauben gefunden also die trotzdem an Gott glauben und geglaubt haben weil ja er stellt HT uns
  73. auch vor harte Prüfung das ist eben halt seine Allmächtigkeit aber das Volk ist also wir sind immer noch
  74. da jerusalem ist für die Juden ein heiliger Ort hier war einst ihr großer Tempel heute steht an dieser Stelle ein muslimisches
  75. Heiligtum die Juden können noch an der Westmauer der alten Tempelanlage beten sie ist ein Symbol für den ewigen Bund mit Gott denn die Juden sind überzeugt
  76. dass der Bund bis heute gilt sie sehen sich als das auserwählte Volk nicht im Sinne einer Missionierung sondern im Sinne eines Zeugnisses es ist nicht ein
  77. auserwählt sein besser zu sein es ist ein auserwählt sein mit einer Aufgabe nämlich nach Gottes Geboten zu leben und die Welt entsprechend
  78. mitzugestalten in Deutschland leben 100.000 Juden weltweit sind es 15 Millionen sie gehören unterschiedlichen Strömungen an von ultraorthodox bis
  79. liber gemeinsam sind ihnen viele Schriften wie etwa die fünf Bücher Mose die auch als Tor bezeichnet werden sie enthält viele
  80. Gesetze im talmut sind Auslegungen dieser Gesetze gesammelt neben den Schriften spielt im Judentum die Gemeinschaft eine wichtige Rolle man
  81. kann nicht Jude werden auf einer einsamen Insel das ist ganz immer ganz wichtig zu betonen man wird Jude wenn man in der jüdischen Gemeinschaft
  82. mitlebt muss sozusagen Teil der Gemeinschaft sein muss am Leben der Gemeinschaft teilnehmen die Juden glauben dass der allmächtige Gott
  83. der Schöpfer aller Dinge einst wiederkommen wird als Messias also als Erlöser und Retter dann werden alle in Ewigkeit bei Gott sein das ist ihre
  84. Hoffnung die sie durch alle Widrigkeiten der Geschichte [Musik] trägt Jesus von
  85. Nazareth für die Christen ist er der Messias der Auserwählte seine wichtigste Botschaft lautet bis heute vor Gott sind alle
  86. Menschen gleich warum hat gerade diese Botschaft die Menschen
  87. erreicht inzwischen ist das Christentum die größte Weltreligion welche verschiedenen Glaubensrichtungen gibt es und wie
  88. stehen diese zueinander ihr Gründer war ein Jude sein Anhänger nennen sich Christen Jesus von Nazareth lebte vor 2000 Jahren im
  89. heutigen Israel und Palästina seine Anhänger sehen in ihm den Sohn Gottes den im Judentum erwarteten Messias den Gott zur Erlösung der Menschen geschickt
  90. hat von seinem Beinamen Christus der Gesalbte leitet sich der Name der Bewegung ab Jesus Christus ein Wanderprediger der eine Jüngerschaft um
  91. sich scharte der Menschen in seine Nachfolge rief der begeisterte der heil der zur Umkehr aufrief und das Reich Gottes verkündete das nah Kommen des
  92. Reiches Gottes das unmittelbare bevorstehen dieser Wende und deswegen dazu auch auf Ref dass Menschen das Gute tun mögen Jesus bezog sich in seinen
  93. Reden auf die jüdische Tradition setzte aber eigene Akzente der weit verbreiteten Vorstellung eines richtenden Gottes setzte er das Bild des
  94. barmherzigen Gottes entgegen mit seiner Lehre eckte er bei einem Teil der damaligen Elite an seine Gegner
  95. erreichtten dass er gekreuzigt wurde das Kreuz wird zum wichtigsten Symbol des Christentums es steht für den Tod aber auch für die Auferstehung Jesu denn die
  96. Christen glauben dass Jesus von den Toten auferstanden ist ich glaube die leibliche Auferstehung Jesu ist ein Bild dafür ein
  97. Bild wie man sich erklärt warum das weitergegangen ist warum der Glaube nicht mit Jesus gestorben ist die Jünger Jesu versammelten sich auch
  98. nach dessen Tod der Auferstandene soll ihnen erschienen sein und den Auftrag erteilt haben den Glauben an alle Menschen zu verkünden der
  99. missionsgedanke ist damit grundlegend für das Christentum das führte in der Geschichte auch zu zwangsbekehrungen wie sehen das die
  100. Christen heute ich würde sagen Mission ist das Werben für für die Schönheit eines Lebensweges ich will das was ich erlebe und als gut erfahre weitergeben
  101. und ich weiß in unserer Zeit gibt es andere die sehen ganz andere Wege zu Gott Muslime oder Juden sehen ganz andere Wege und die werben für diesen
  102. Weg und ich muss mich also damit auseinandersetzen dass es neben meiner Glaubenswahrheit noch andere gibt nichtsdestotrotz will ich aber von
  103. meiner erzählen weltweit gibt es 2,3 Milliarden Christen und mehr als 300 verschiedene christliche Kirchen und Gemeinschaften
  104. die sind die katholische Kirche mit mehr als 1,2 Milliarden Mitgliedern gefolgt von den Pfingstkirchen mit 600 Millionen Anhängern den klassischen
  105. protestantischen Kirchen wie Lutheraner und reformierte mit 430 Millionen und den orthodoxen Kirchen mit 300 Millionen Mitgliedern über Jahrhunderte grenzten
  106. sich die einzelnen christlichen Glaubensrichtungen scharf voneinander ab bis hin zu konfessionskriegen seit Mitte des 20
  107. Jahrhunderts gibt es eine ökumenische Bewegung das heißt die Suche nach Gemeinsamkeiten und Zusammenarbeit die Vielfallt zeigt ja
  108. nur dass es auch eine große Zahl an Anhängern gibt die diese Religion trotz ihrer Vielfalt eben gerade auch attraktiv finden ne und ich
  109. glaube nicht dass das eine Religion schwächt oder es schwächt sie vielleicht allenfalls für diejenigen die ein Interesse haben haben eine Religion
  110. möglichst monolitisch zu gestalten und möglichst monokulturell zu gestalten für die Christen ist Gott der Schöpfer aller Dinge dem Mensch ist die
  111. Welt zur Pflege überlassen daraus ergibt sich eine Verantwortung gegenüber der Umwelt und auch gegenüber den Mitmenschen daher gehört in vielen
  112. christlichen Kirchen und Gemeinschaften das soziale Engagement zum Kern des religiösen Lebens die Gottes und Nächstenliebe gehört für die Christen
  113. zusammen auf dem Weg zum ewigen Glück geht es daher nicht nur um den Einzelnen sondern immer auch um die
  114. Gemeinschaft die Grundlage für den Islam sind die Offenbarungen für den Propheten Mohammed diese Botschaften von Allah sind im Koran als Suren
  115. zusammengestellt wie werden sie heute interpretiert [Musik] die fünf Säulen des Islam das sind die
  116. Hauptpflichten für einen Muslim welche Bedeutung haben sie im Leben der Muslime welche Rolle spielt der Islam heute der Islam ist die jüngste der fünf
  117. großen Weltreligionen er entstand im 7 jahrhundert auf der arabischen Halbinsel der Islam ist eine monotheistische Religion also ein eing Gott glaube wie
  118. das Judentum und das Christentum alle drei werden auch abrahamitische Religionen genannt weil sie sich alle samt auf Abraham beziehen das heißt
  119. Identifikationsfigur ist der biblische Abraham für Judentum für Christentum und für Islam sie tun das allerdings in sehr unterschiedlichen Weisen deswegen gibt
  120. es auch innerhalb der abrahamitischen Tradition sehr viel Streit um diesen Abraham der Überlieferung nach offenbarte sich Gott den die Muslime
  121. Allah nennen den Propheten Mohammed durch einen Engel der übermittelte eine Botschaft an Mohammed die zwei Jahrzehnte nach dem
  122. Tod des Propheten im Koran dem heiligen Buch der Muslime niedergeschrieben wird innerhalb des Islam gibt es Streit darüber ob der Koran wörtlich ausgelegt
  123. werden muss oder nicht die meisten Islamwissenschaftler in Deutschland stehen für eine historisch kritische Auslegung es bedeutet zunächst einmal
  124. erst wenn man verstanden hat in welche Richtung der Koran die Mens leiten wollte in der Zeit in der sie angesprochen hat erst von dieser
  125. Grundlage aus können wir abstrahieren und uns die Frage stellen was hat das für uns heute zu bedeuten und wie können wir diese Richtung nicht die
  126. wortwörtliche Bedeutung aber die Richtung die Botschaft des Korans heute für uns Umsetzen von der Frage ob der Koran
  127. wörtlich zu verstehen ist oder interpretiert werden kann hängen weitere wichtige Fragen ab in welchem Verhältnis steht die Religion zu Politik und Staat
  128. wie sieht es im Islam mit der Gewalt aus wie mit dem Umgang mit Menschen anderen Glaubens bis hin zum is ist der Islam demokratiefähig natürlich gibt's ein
  129. Islam der demokratiefähig ist das würde ich sagen das ist Tatsache das sehen wir eben daran dass wir in Deutschland mit sehr vielen Muslimen Zusammenleben die
  130. gern und gut unter unserer Demokratie auch Leben in Regionen der Welt etwa dem Nahen Osten wird der Islam anders gelebt und oft konservativer ausgelegt das
  131. führt zu großen Spannungen innerhalb dieser Religion die religionspolitischen Fragen sind für viele Gläubige meist weniger
  132. wichtig sie suchen Frieden und Glück sie hoffen diese über die Hauptpflichten des Islam die fünf Säulen zu erreichen das sind das islamische
  133. Glaubensbekenntnis das Gebet das täglich fünfmal gen Mekka gerichtet gesprochen wird die Pflicht zum Almosen geben das Fasten im fastenmat Ramadan und die
  134. Hadsch die Pilgerfahrt zum wichtigsten Heiligtum der Muslime nach Mekka die jeder Muslim mindestens einmal im Leben machen
  135. sollte mit 1,7 Milliarden Anhängern ist der Islam nach dem Christentum die zweitgrößte Glaubensgemeinschaft weltweit in Deutschland leben etwa 4
  136. Millionen Muslime mit mehr als 60% stellen die aus der Türkei stammenden men den größten Anteil wie viele andere Religionen teilt sich der Islam in
  137. verschiedene Glaubensrichtungen die beiden größten Gruppen sind die Schiiten und die Suniten die Schiiten leben vor allem im Iran die große Mehrheit der
  138. Muslime sind Suniten die ursprüngliche Unterscheidung in das was wir heute Suniten und Schiiten nennen ist politischer Natur gewesen nach dem Tod
  139. des des Propheten Mohammed ging es um die Frage wer sein legitimer Nachfolger in der Führung der islamischen Gemeinde sein sollte und da gab es verschiedene
  140. Fraktionen innerhalb der muslimischen Gemeinde die unterschiedlich argumentiert haben und aus diesen Fraktionen heraus haben sie später dann
  141. auch religiöspolitische Bewegungen entwickelt allen Muslimen gemeinsam ist der Glaube an den einzigen Gott Allah das Leben so zu gestalten dass es
  142. ihm gefällt ist oberstes Ziel daher soll es eigentlich von Barmherzigkeit Gerechtigkeit und einem friedlichen Miteinander geprägt sein
  143. nach dem Tod hoffen die Muslime auf ein Leben bei Gott ewig in Frieden und [Musik] Glück ein Dialog zwischen den
  144. Weltreligionen davon träumen viele doch die Konflikte zwischen den Religionen sind so alt wie die Religionen
  145. selbst und das obwohl sie doch eigentlich alle den Menschen bei der Suche nach dem Sinn des Lebens nach Frieden und Glück helfen wollen
  146. was sind die Hauptursachen für die Konflikte manche Religionen erheben den Anspruch auf alleingültigkeit wie kann da überhaupt
  147. ein Dialog Gelingen ein:0 für den Dialog christliche Pfarrer spielen Fußball mit Imamen so einfach wie das hier in Berlin
  148. aussieht ist es in der Realität nicht der Dialog der Religionen steckt noch immer in den Kinderschuhen denn lange Zeit war ein Gespräch kaum möglich
  149. oftmals ist es daran gescheitert dass man von eineinander nicht genau wusste wie die jeweilige Sicht des anderen eigentlich war sondern man hatte ein
  150. Bild von dem anderen und das wollte man aufrechterhalten und hat aber nicht zugehört und sich angeschaut oder erfahren können überhaupt wie diese
  151. Tradition sich denn tatsächlich selbst versteht der interreligiöse Dialog alleine ist natürlich keine ausschließliche
  152. Lösungsstrategie nichtsdestotrotz finde ich dass es zum Dialog keine Alternative gibt es ist nur mal so Menschen aus aus aus verschiedenen
  153. Regionen der Welt kommen man immer schneller und immer häufiger auf immer kleineren Räumen zusammen wenn man nicht miteinander redet und diesen Austausch
  154. nicht nicht sucht ja dann wird das nicht wird das nicht funktionieren einander kennen und verstehen lernen darum geht es im Dialog
  155. vieler Orts kommen die Gläubigen miteinander ins Gespräch wie hier beim christlich islamischen Frauenkreis in Münster sie diskutieren auch
  156. theologische Fragen denn gerade Christentum und Islam am nehmen streng genommen für sich jeweils in Anspruch die wahre Religion zu
  157. sein doch das muss heute nicht mehr Konflikt bedeuten ich glaube schon dass es wichtig ist dass man eine
  158. Glaubensüberzeugung hat aber das heißt ja nicht dass ich anderen die anderes glauben das abspreche das hat man eine Zeit lang
  159. gemacht und hat also aufeinander eingeschlagen unter der Überschrift für meine Glaubenswahrheit ich glaube da muss auch die Religion auch meine die
  160. christliche dazu lernen so können wir heute nicht mehr miteinander umgehen wir müssen sehen dass es anderen Glauben gibt wir müssen ih
  161. respektieren Gewalt im Namen der Religion bedeutet einen Missbrauch der Religion darauf weisen die Teilnehmer religiöser Friedenstreffen hin am
  162. bekanntesten sind die in der Tradition von Assisi hier verpflichten sich Vertreter unterschiedlicher Religionen auf den Einsatz für Frieden und
  163. Gerechtigkeit sie beten zwar nicht miteinander aber gleichzeitig für Frieden für sie bedeutet der Dialog nicht eine Gleichmacherei oder
  164. Vermischung der Traditionen ich glaube schon dass es eine wichtige Kraftquelle ist wenn wir uns zwischen den Religionsgemeinschaften
  165. eben auch in unserem gläubigsein verbunden wissen und diese Gebetspraxis ja miteinander erfahren das zeigt sich immer wieder bei
  166. Gedenkveranstaltungen sei es nach Schicksalsschlägen wie Attentaten oder Unglücken sei es bei großen Gedenktagen dann rücken auch die Religionen zusammen
  167. entscheidend ist aber dass die Menschen miteinander ins Gespräch kommen dass Vorurteile abgebaut werden und Klischees vorgebeugt wird es ist besonders wichtig
  168. dass es eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit mit diesen Themen gibt und das vor allem auch eine ja differenzierte Darstellung des Wissens
  169. über religiöse Traditionen ganz entscheidend ist für unsere Gesellschaft dass es wichtig ist dass wir Leute darin bilden dass Menschen darüber Bescheid
  170. wissen was religiöse Traditionen ausmacht und wie sie ja unsere gesellschaftlichen Prozesse beeinflussen viele Religionen ein Garten
  171. bei der Landesgartenschau in badlipspringe gelingt der Dialog der Religionen an anderen Stellen ist er noch ein zartes Pflänzchen die Gläubigen
  172. hier sind überzeugt nur im Miteinander der Religionen wird es gelingen eine Zukunft in Frieden und Glück für alle Menschen
  173. [Musik] aufzubauenichern können Gurus die religiösen der Hindus
  174. sammeln Schüler um sich und lehren sie die religiöse Tradition sowie geistliche Übungen dabei geht es um eine geistige Versenkung nach innen und um den Kontakt
  175. zu Gott Hindus glauben dass das Göttliche aus allen Dingen hervorstrahlt ihr Ziel ist es sich mit dem Göttlichen der allesragenden Kraft des Universums
  176. zu verbinden auf ihn geht der Buddhismus zurück sidata
  177. Gautama er wurde zum Buddha zum erleuchteten als es ihm gelang alles ohne eine Wertung zu
  178. betrachten warum ist das so wichtig für die [Musik] Buddhisten der Buddhismus gilt als
  179. Religion der Erfahrung jeder Mensch hat demnach die Fähigkeit zur Erleuchtung wie sieht das im Alltag aus
  180. der dai Lama ist der bekannteste Buddhist Leben hoffen und umgekehrt es ist halt die Erkenntnis dass mit dem Tod des Körpers des Leben
  181. des Wesens des atmans wie es die Hindus sagen nicht vorbei ist und das eigentlich nur der Körper der Leib den wir haben eigentlich nur ein Ausdruck
  182. dessen ist was wir unsichtbar in uns tragen und wir diese Ausformung des Körpers bekommen um das auch umzusetzen um uns entwickeln zu können eng mit dem
  183. Hinduismus verbunden ist das Kastenwesen dahinter steckt die Idee dass jeder Hindu seinen ganz bestimmten Platz innerhalb der Gesellschaft hat nach
  184. allgemeinem Verständnis kann man die Kaste in die man hineingeboren wird nicht verlassen bis heute verhindert das Kastenwesen für viele jeden sozialen
  185. Aufstieg es gibt vier große Kasten warnas und schließlich noch die sogenannten Unberührbaren die am untersten Ende der gesellschaftlichen
  186. Hierarchie stehen Warna heißt eigentlich Farbe das heißt jeder Mensch hat eine gewisse Färbung in seinem Charakter in seinem Wesen auch in dem was er gut kann
  187. oder nicht so gut kann das ist eigentlich das tiefere Verständnis dass diese Charaktere diese Eigenschaften der Menschen sinnvoll angewandt eine
  188. Gesellschaft auch muslimisch zu ordnen konnte wurde dann zum Hinduismus oft haben die Hindus zu Hause einen Raum mit Bildern und Figuren ihrer
  189. Götter mindestens einmal am Tag gibt es kleine verehrungszeremonien da werden die Götter wie Gäste behandelt sie bekommen
  190. Milch Blumen und Kleider geschenkt das ist eine Übung sich ja mit dem Göttlichen mit diesem eigenen Glauben in Verbindung zu setzen ganz praktisch
  191. dieses schenken dieser gaben ist ein rituelles Gespräch ein ritueller Austausch mit dem Göttlichen und es ist für uns wichtig dass wir das tun das ist
  192. wie eine stille Meditation in der ich etwas tun kann für die Gottheit die Waschung in einem fließenden Gewässer ist ein zentrales
  193. Ritual im Hinduismus neben der körperlichen Reinheit geht es dabei auch um die moralische und spirituelle
  194. Reinheit ziel ist eine völlige Reinheit um so den ewigen Kreislauf der Wiedergeburten hinter sich zu lassen der Leib wird nach dem Tod verbrannt doch
  195. die Seele geht in eine neue Daseinsform über wer sich im aktuellen Leben gut verhält darf auf ein schöneres nächstes
  196. [Musik] die Menschen suchen nach dem Sinn des Lebens nach Frieden nach
  197. Glück woher kommen wir wohin gehen wir warum gibt es die Welt Antworten versuchen die Religionen zu
  198. geben der Hinduismus ist die älteste der großen Tradition bekannt für Yoga Reinkarnation aber auch ein starkes
  199. [Musik] Kastendenken in HAM in Westfalen steht einer der größten Hindutempel Europas er ist der Göttin sriki Geweih der Mutter
  200. des hindugottes Shiva im Hinduismus gibt es viele Gottheiten die Menschen hoffen dass die Götter über ihr Leben Wachen und Ihnen helfen das ist ein Phänomen
  201. das sich durch alle Kulturen zieht warum sucht der Mensch nach etwas höherem Religion hat häufig etwas zu tun mit ja mit
  202. kontingenzbewältigung also dass die Welt in der wir leben unberechenbar ist häufig unerklärlich ist und gerade an den Punkten wo rationale Erklärungen
  203. vielleicht auch Versagen also Tod oder leid da haben Religionen eine ganze spezifische Weise der Erklärung weltweit gibt es heute R
  204. Hindus mehr als 90% von ihnen leben in Indien hier stellen Sie den größten Teil der Bevölkerung genauso wie in Nepal und auf Bali die Bezeichnung Hinduismus als
  205. Name für eine Vielzahl von religiösen Traditionen hängt mit deren Ursprungsort zusammen der Begriff Hinduismus ist ein Konstrukt zunächst leitet er sich ab von
  206. dem Fluss Indus eine flussbezeichnung also der Fluss der durch den indischen Subkontinent fließt war zunächst die Bezeichnung dafür wo sich also die
  207. entsprechende Bevölkerungsgruppe fand in der Kolonialzeit wurde es dann zum Sammelbegriff also alles was man nicht irgendwie christlich kannte oder aber
  208. auch

Zum Nachlesen