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Make or Buy Entscheidung - Eigenfertigung vs. Fremdbezug
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 75 Zeilen
- Hallo liebe Leute, mit dem folgenden Video zum Thema Make or Buy
- Entscheidung wollen wir euch den Tag heute so richtig versüßen.
- Warum das ganze Gefasel über diese sogenannte „Make or Buy
- Entscheidung“ ? Naja, die Unternehmen müssen ja
- wissen, ob sie eine bestimmte Leistung im Unternehmen selbst erbringen
- wollen, oder eben ganz easy dafür ein anderes externes Unternehmen
- engagieren. Jedes Unternehmen, das auf irgendeine
- Art und Weise ein bestimmtes Produkt auf dem Markt anbietet, muss sich
- Gedanken darüber machen, in welcher Form das zur Produktion benötigte
- Material beschaffen werden soll. Also wie die an den guten Stoff
- rankommen :D Wichtige Ziele beziehungsweise
- Schlüsselfaktoren sind dabei zum Beispiel, dass
- das richtige Material, in der richtigen Qualität,
- am richtigen Ort zur richtigen Zeit bereit steht.
- Dieses technische Ziel wird deshalb auch als die „4 R's der Beschaffung“
- genannt. Im Gegensatz dazu will man mit dem
- Hintergrund des ökonomischen Ziels die gesamten Beschaffungskosten bei
- gegebenen technischen Zielen minimieren.
- Man will halt, dass das ganze möglichst wenig kostet :D
- Man steht also bei der Beschaffung des Materials vor der Frage:
- Make oder Buy? Selbst machen oder kaufen?
- Gucken wir uns erstmal den Unterschied zwischen Fremdbezug und
- Eigenfertigung an. Entscheidet sich das Unternehmen
- dazu, das Material von einer anderen Firma zu beziehen, fallen variable
- Kosten an. Denn je mehr bestellt wird, desto höher sind logischerweise auch
- die Gesamtkosten. Vergleichbar mit einem Abend in einer
- Bar. Je mehr du trinkst, desto beschissener ist der Kater am nächsten
- Tag. Bei der Eigenfertigung ist das anders:
- Will man dagegen das Material selbst herstellen, fallen neben variablen
- Kosten auch Fixkosten an. Fixkosten sind zum Beispiel Maschinen
- die ihr kaufen müsst, damit ihr das Zeug herstellen könnt.
- Genug jetzt aber mit der Theorie, schauen wir uns dazu ein Beispiel an.
- Wie auch nicht anders erwartet tritt wieder unsere heißbegehrte
- SimpleCompany AG ins Scheinwerferlicht.
- Es geht um die Frage, ob das neue SimplePhone selbst hergestellt oder von
- einer anderen Firma geliefert werden soll.
- Werden die Smartphones am eigenen Standort produziert, fallen jährliche
- fixe Kosten von 25 Millionen Euro an plus Stückkosten in Höhe von 225
- Euro. Sollen die Handys hingegen von der
- ChinaCompany AG bezogen werden, sind zwar die Arbeitskräfte billiger,
- allerdings fallen zusätzliche Transportkosten und ein bestimmter
- Gewinnanteil an die ChinaCompany AG ab, sodass der Stückpreis auf 265
- Euro steigt. Dafür gibt’s beim Fremdbezug keine Fixkosten.
- Der Absatz auf dem Markt wird von der SimpleCompany AG auf jährlich
- ca. 750.000 Stück geschätzt. Das ganze zeichnen wir uns jetzt mal in
- ein Koordinatensystem mit folgenden Funktionen:
- Für die Eigenfertigung: f(x) = 25.000.000 + 225x
- Für die Fremdbezug: f(x) = 265x Der Schnittpunkt beider Funktionen
- liegt bei einer Menge x = 625.000. Das ist der sogenannte BreakEven- Point.
- X steht dabei für die Anzahl an produzierten Handys.
- Das bedeutet also, dass ab einer Produktionsmenge von 625 000
- SimplePhones die Kosten der ChinaCompany AG höher sind als die
- Kosten es selbst zu produzieren. Bleibt noch die Frage: Also Make or
- Buy? Da auf dem Markt der Absatz auf
- 750.000 Smartphones geschätzt wird, ist es für die SimpleCompany AG
- lukrativ, die Handy selbst zu produzieren.
- Ab 625.000 Smartphones wäre es ja teurer bei der ChinaCompany AG.
- Also: Make! Wie man also sehen konnte, spielen
- neben geschätztem Absatz auf dem Markt auch Größen wie variable
- Stückkosten, Fixkosten oder Break- EvenPunkt bei der MakeorBuyWahl eine entscheidende Rolle.
- Allerdings sind auch weitere Kriterien bei dieser Entscheidung zu
- berücksichtigen. Bei der Eigenfertigung bleibt die
- Kontrolle über den Fertigungsprozess. Man kann selbst KnowHow im
- eigenen Unternehmen ansammeln. Beim Fremdbezug hat man jedoch den
- Vorteil, dass man strategisch flexibel bleibt, da keine Fixkosten anstehen.
- Man muss also in keine Maschinen investieren, die dann vielleicht
- irgendwann nur rumstehn, wenn man das Produkt nicht mehr produziert.
- Außerdem kriegt man durch die Connections Zugang zum KnowHow
- von den Lieferanten. Make or Buy ist auch ziemlich nützlich
- im Alltag. Zum Beispiel ob ihr eurer Omma zum Geburtstag den Kuchen
- selbst backt oder einfach beim Bäcker eures Vertrauens kauft :D
- Wie Make or Buy im Alltag aussieht erklären euch unsere Kollegen von
- MLP financify. Klickt einfach hier auf das Video, lohnt sich! :)
- Und vergesst auch nicht ein Abo auf deren Kanal.
- In dem Sinne: Hautsa rein und machts wie immer jut. Ciau :)
Zum Nachlesen
EigenfertigungEigenfertigung (oder Eigenproduktion) ist die Herstellung von Produkten mit eigenen Produktionsanlagen. Gegensatz ist die Fremdfertigung.
FremdfertigungFremdfertigung (oder Fremdleistung) ist in der Wirtschaft die Beschaffung von Vorleistungsgütern durch ein Unternehmen von Lieferanten/Zulieferern zwecks …
Eigenfertigung oder FremdbezugEigenfertigung oder Fremdbezug. betriebswirtschaftliche Entscheidung ob etwas im eigenen Unternehmen herstellt oder von einem Lieferanten eingekauft wird.
EinzelfallbeschaffungDie beschafften Güter werden im Bedarfsfall bestellt und direkt in die Produktion geliefert. Weitverbreitete Anwendung findet diese Art der Materialbeschaffung …