Zum Inhalt springen
L

Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).

Make or Buy Entscheidung - Eigenfertigung vs. Fremdbezug

Wirtschaft - simpleclub4:54 372.444 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 75 Zeilen
Herunterladen
  1. Hallo liebe Leute, mit dem folgenden Video zum Thema Make or Buy
  2. Entscheidung wollen wir euch den Tag heute so richtig versüßen.
  3. Warum das ganze Gefasel über diese sogenannte „Make or Buy
  4. Entscheidung“ ? Naja, die Unternehmen müssen ja
  5. wissen, ob sie eine bestimmte Leistung im Unternehmen selbst erbringen
  6. wollen, oder eben ganz easy dafür ein anderes externes Unternehmen
  7. engagieren. Jedes Unternehmen, das auf irgendeine
  8. Art und Weise ein bestimmtes Produkt auf dem Markt anbietet, muss sich
  9. Gedanken darüber machen, in welcher Form das zur Produktion benötigte
  10. Material beschaffen werden soll. Also wie die an den guten Stoff
  11. rankommen :D Wichtige Ziele beziehungsweise
  12. Schlüsselfaktoren sind dabei zum Beispiel, dass
  13. das richtige Material, in der richtigen Qualität,
  14. am richtigen Ort zur richtigen Zeit bereit steht.
  15. Dieses technische Ziel wird deshalb auch als die „4 R's der Beschaffung“
  16. genannt. Im Gegensatz dazu will man mit dem
  17. Hintergrund des ökonomischen Ziels die gesamten Beschaffungskosten bei
  18. gegebenen technischen Zielen minimieren.
  19. Man will halt, dass das ganze möglichst wenig kostet :D
  20. Man steht also bei der Beschaffung des Materials vor der Frage:
  21. Make oder Buy? Selbst machen oder kaufen?
  22. Gucken wir uns erstmal den Unterschied zwischen Fremdbezug und
  23. Eigenfertigung an. Entscheidet sich das Unternehmen
  24. dazu, das Material von einer anderen Firma zu beziehen, fallen variable
  25. Kosten an. Denn je mehr bestellt wird, desto höher sind logischerweise auch
  26. die Gesamtkosten. Vergleichbar mit einem Abend in einer
  27. Bar. Je mehr du trinkst, desto beschissener ist der Kater am nächsten
  28. Tag. Bei der Eigenfertigung ist das anders:
  29. Will man dagegen das Material selbst herstellen, fallen neben variablen
  30. Kosten auch Fixkosten an. Fixkosten sind zum Beispiel Maschinen
  31. die ihr kaufen müsst, damit ihr das Zeug herstellen könnt.
  32. Genug jetzt aber mit der Theorie, schauen wir uns dazu ein Beispiel an.
  33. Wie auch nicht anders erwartet tritt wieder unsere heißbegehrte
  34. SimpleCompany AG ins Scheinwerferlicht.
  35. Es geht um die Frage, ob das neue SimplePhone selbst hergestellt oder von
  36. einer anderen Firma geliefert werden soll.
  37. Werden die Smartphones am eigenen Standort produziert, fallen jährliche
  38. fixe Kosten von 25 Millionen Euro an plus Stückkosten in Höhe von 225
  39. Euro. Sollen die Handys hingegen von der
  40. ChinaCompany AG bezogen werden, sind zwar die Arbeitskräfte billiger,
  41. allerdings fallen zusätzliche Transportkosten und ein bestimmter
  42. Gewinnanteil an die ChinaCompany AG ab, sodass der Stückpreis auf 265
  43. Euro steigt. Dafür gibt’s beim Fremdbezug keine Fixkosten.
  44. Der Absatz auf dem Markt wird von der SimpleCompany AG auf jährlich
  45. ca. 750.000 Stück geschätzt. Das ganze zeichnen wir uns jetzt mal in
  46. ein Koordinatensystem mit folgenden Funktionen:
  47. Für die Eigenfertigung: f(x) = 25.000.000 + 225x
  48. Für die Fremdbezug: f(x) = 265x Der Schnittpunkt beider Funktionen
  49. liegt bei einer Menge x = 625.000. Das ist der sogenannte Break­Even- Point.
  50. X steht dabei für die Anzahl an produzierten Handys.
  51. Das bedeutet also, dass ab einer Produktionsmenge von 625 000
  52. SimplePhones die Kosten der ChinaCompany AG höher sind als die
  53. Kosten es selbst zu produzieren. Bleibt noch die Frage: Also Make or
  54. Buy? Da auf dem Markt der Absatz auf
  55. 750.000 Smartphones geschätzt wird, ist es für die SimpleCompany AG
  56. lukrativ, die Handy selbst zu produzieren.
  57. Ab 625.000 Smartphones wäre es ja teurer bei der ChinaCompany AG.
  58. Also: Make! Wie man also sehen konnte, spielen
  59. neben geschätztem Absatz auf dem Markt auch Größen wie variable
  60. Stückkosten, Fixkosten oder Break- Even­Punkt bei der Make­or­Buy­Wahl eine entscheidende Rolle.
  61. Allerdings sind auch weitere Kriterien bei dieser Entscheidung zu
  62. berücksichtigen. Bei der Eigenfertigung bleibt die
  63. Kontrolle über den Fertigungsprozess. Man kann selbst Know­How im
  64. eigenen Unternehmen ansammeln. Beim Fremdbezug hat man jedoch den
  65. Vorteil, dass man strategisch flexibel bleibt, da keine Fixkosten anstehen.
  66. Man muss also in keine Maschinen investieren, die dann vielleicht
  67. irgendwann nur rumstehn, wenn man das Produkt nicht mehr produziert.
  68. Außerdem kriegt man durch die Connections Zugang zum Know­How
  69. von den Lieferanten. Make or Buy ist auch ziemlich nützlich
  70. im Alltag. Zum Beispiel ob ihr eurer Omma zum Geburtstag den Kuchen
  71. selbst backt oder einfach beim Bäcker eures Vertrauens kauft :D
  72. Wie Make or Buy im Alltag aussieht erklären euch unsere Kollegen von
  73. MLP financify. Klickt einfach hier auf das Video, lohnt sich! :)
  74. Und vergesst auch nicht ein Abo auf deren Kanal.
  75. In dem Sinne: Hautsa rein und machts wie immer jut. Ciau :)

Zum Nachlesen