Make or Buy Entscheidung - Eigenfertigung vs. Fremdbezug Wirtschaft - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=AC0m84M8VF4 Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Hallo liebe Leute, mit dem folgenden Video zum Thema Make or Buy 0:04 Entscheidung wollen wir euch den Tag heute so richtig versüßen. 0:07 Warum das ganze Gefasel über diese sogenannte „Make or Buy 0:12 Entscheidung“ ? Naja, die Unternehmen müssen ja 0:14 wissen, ob sie eine bestimmte Leistung im Unternehmen selbst erbringen 0:17 wollen, oder eben ganz easy dafür ein anderes externes Unternehmen 0:21 engagieren. Jedes Unternehmen, das auf irgendeine 0:28 Art und Weise ein bestimmtes Produkt auf dem Markt anbietet, muss sich 0:32 Gedanken darüber machen, in welcher Form das zur Produktion benötigte 0:36 Material beschaffen werden soll. Also wie die an den guten Stoff 0:40 rankommen :D Wichtige Ziele beziehungsweise 0:43 Schlüsselfaktoren sind dabei zum Beispiel, dass 0:46 das richtige Material, in der richtigen Qualität, 0:49 am richtigen Ort zur richtigen Zeit bereit steht. 0:52 Dieses technische Ziel wird deshalb auch als die „4 R's der Beschaffung“ 0:56 genannt. Im Gegensatz dazu will man mit dem 0:59 Hintergrund des ökonomischen Ziels die gesamten Beschaffungskosten bei 1:03 gegebenen technischen Zielen minimieren. 1:06 Man will halt, dass das ganze möglichst wenig kostet :D 1:09 Man steht also bei der Beschaffung des Materials vor der Frage: 1:13 Make oder Buy? Selbst machen oder kaufen? 1:17 Gucken wir uns erstmal den Unterschied zwischen Fremdbezug und 1:20 Eigenfertigung an. Entscheidet sich das Unternehmen 1:24 dazu, das Material von einer anderen Firma zu beziehen, fallen variable 1:28 Kosten an. Denn je mehr bestellt wird, desto höher sind logischerweise auch 1:32 die Gesamtkosten. Vergleichbar mit einem Abend in einer 1:36 Bar. Je mehr du trinkst, desto beschissener ist der Kater am nächsten 1:40 Tag. Bei der Eigenfertigung ist das anders: 1:43 Will man dagegen das Material selbst herstellen, fallen neben variablen 1:47 Kosten auch Fixkosten an. Fixkosten sind zum Beispiel Maschinen 1:51 die ihr kaufen müsst, damit ihr das Zeug herstellen könnt. 1:53 Genug jetzt aber mit der Theorie, schauen wir uns dazu ein Beispiel an. 1:58 Wie auch nicht anders erwartet tritt wieder unsere heißbegehrte 2:02 SimpleCompany AG ins Scheinwerferlicht. 2:05 Es geht um die Frage, ob das neue SimplePhone selbst hergestellt oder von 2:09 einer anderen Firma geliefert werden soll. 2:12 Werden die Smartphones am eigenen Standort produziert, fallen jährliche 2:16 fixe Kosten von 25 Millionen Euro an plus Stückkosten in Höhe von 225 2:22 Euro. Sollen die Handys hingegen von der 2:25 ChinaCompany AG bezogen werden, sind zwar die Arbeitskräfte billiger, 2:29 allerdings fallen zusätzliche Transportkosten und ein bestimmter 2:33 Gewinnanteil an die ChinaCompany AG ab, sodass der Stückpreis auf 265 2:38 Euro steigt. Dafür gibt’s beim Fremdbezug keine Fixkosten. 2:42 Der Absatz auf dem Markt wird von der SimpleCompany AG auf jährlich 2:47 ca. 750.000 Stück geschätzt. Das ganze zeichnen wir uns jetzt mal in 2:52 ein Koordinatensystem mit folgenden Funktionen: 2:55 Für die Eigenfertigung: f(x) = 25.000.000 + 225x 3:02 Für die Fremdbezug: f(x) = 265x Der Schnittpunkt beider Funktionen 3:08 liegt bei einer Menge x = 625.000. Das ist der sogenannte Break­Even- Point. 3:14 X steht dabei für die Anzahl an produzierten Handys. 3:18 Das bedeutet also, dass ab einer Produktionsmenge von 625 000 3:23 SimplePhones die Kosten der ChinaCompany AG höher sind als die 3:26 Kosten es selbst zu produzieren. Bleibt noch die Frage: Also Make or 3:31 Buy? Da auf dem Markt der Absatz auf 3:34 750.000 Smartphones geschätzt wird, ist es für die SimpleCompany AG 3:38 lukrativ, die Handy selbst zu produzieren. 3:41 Ab 625.000 Smartphones wäre es ja teurer bei der ChinaCompany AG. 3:47 Also: Make! Wie man also sehen konnte, spielen 3:51 neben geschätztem Absatz auf dem Markt auch Größen wie variable 3:54 Stückkosten, Fixkosten oder Break- Even­Punkt bei der Make­or­Buy­Wahl eine entscheidende Rolle. 4:00 Allerdings sind auch weitere Kriterien bei dieser Entscheidung zu 4:04 berücksichtigen. Bei der Eigenfertigung bleibt die 4:07 Kontrolle über den Fertigungsprozess. Man kann selbst Know­How im 4:10 eigenen Unternehmen ansammeln. Beim Fremdbezug hat man jedoch den 4:14 Vorteil, dass man strategisch flexibel bleibt, da keine Fixkosten anstehen. 4:19 Man muss also in keine Maschinen investieren, die dann vielleicht 4:23 irgendwann nur rumstehn, wenn man das Produkt nicht mehr produziert. 4:26 Außerdem kriegt man durch die Connections Zugang zum Know­How 4:29 von den Lieferanten. Make or Buy ist auch ziemlich nützlich 4:33 im Alltag. Zum Beispiel ob ihr eurer Omma zum Geburtstag den Kuchen 4:36 selbst backt oder einfach beim Bäcker eures Vertrauens kauft :D 4:39 Wie Make or Buy im Alltag aussieht erklären euch unsere Kollegen von 4:43 MLP financify. Klickt einfach hier auf das Video, lohnt sich! :) 4:47 Und vergesst auch nicht ein Abo auf deren Kanal. 4:49 In dem Sinne: Hautsa rein und machts wie immer jut. Ciau :)