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Die Geschichte der Germanen

MrWissen2go Geschichte | Terra X15:34 1,6 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

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  1. Die Germanen, da habt ihr wahrscheinlich auch diese Bilder
  2. hier im Kopf. Archaisch aussehende Männer mit
  3. wilden Bärten, die sich mutig den römischen Truppen
  4. entgegengestellt haben. Entsprechend diese Bilder auch
  5. tatsächlich der Wahrheit. Wie lebten die Germanen wirklich?
  6. In diesem Video? Hier geht es um die Germanen.
  7. Wer sind sie? Wie haben sie gelebt?
  8. Wie haben sie gekämpft? Und sind sie wirklich die Vorfahren
  9. der heutigen Deutschen? Alle diese Fragen werden genau jetzt
  10. beantwortet. Germanen Gaius Julius
  11. Cäsar benutzt diesen Begriff im Jahr 55 vor Christus.
  12. Es ist ein Sammelbegriff für all die verschiedenen Stämme, die
  13. östlich des Rheins leben. Cäsar erobert 58 bis
  14. 51 oder 50, so genau weiß man das nicht vor Christus Gallien.
  15. Und damit er sagen kann, dass er ganz Gallien erobert hat, sagt er
  16. einfach auf der anderen Seite des Flusses. Keine Gallier, sondern
  17. Germanen leben. Das ist natürlich nicht richtig.
  18. Es leben Germanen westlich des Rheins genauso wie Gallier
  19. östlich des Rheins. Außerdem leben rund um die Donau
  20. auch Kelten, und slawische Stämme kommen wohl auch noch dazu.
  21. Aber im Großen und Ganzen kann man schon sagen, dass von den Alpen bis
  22. ans Meer, vom Rhein bis zur Weichsel germanische Stämme
  23. leben Friesen, Sugamber, Cherusker,
  24. Bataver, Vandalen Chatten, Markomannen,
  25. Langobarden, Hermunduren, Semnonen Burgunder, Franken,
  26. Alemannen und noch zwei oder drei mehr.
  27. Ich zähle hier nur die bekanntesten auf, und wer will, kann ja einfach
  28. mal im Internet die vielen Dutzenden von bekannten Stämmen nachgucken und
  29. sich ein bisschen schlau machen. Nächste Frage ist Wie leben denn die
  30. Germanen? Diese Stämme sind meistens relativ
  31. klein. Also vielleicht ein paar tausend Mann stark, wenn man sich
  32. vorstellt, dass in der späten Kaiserzeit in der Stadt Augusta Treverorum
  33. das ist das heutige Trier, die die Römer gegründet
  34. haben, 100 000 Menschen leben, so groß ist ein
  35. germanischer Stamm nicht geworden. Die Stämme sind auch nicht in sich
  36. abgeschlossen, sondern sehr flexible Stämme tun sich zusammen.
  37. Dann spalten sich wieder welche ab. Die Reiche, die sie gründen,
  38. halten immer nur kurze Zeit. Das hat auch mit der Lebensweise der
  39. Germanen zu tun. Sie sind keine Nomaden, aber es
  40. sind auch nicht alle Stämme richtig sesshaft. Da sie im Vergleich zu den Römern
  41. eine weniger entwickelte Landwirtschaft pflegen, müssen sie
  42. schon auch mal umziehen, weil die Böden nicht mehr so fruchtbar sind.
  43. Manchmal verlassen halbe Stämme ihre Gründe und suchen sich einen neuen
  44. Platz zum Leben. Zum Beispiel, wenn er schlechte
  45. Ernten gibt und Nahrungsmittel knapp werden. Die Germanen betreiben Ackerbau und
  46. Viehzucht, sie pflegen das Handwerk, sie betreiben
  47. Handel. Aber weil sie nicht sehr viel
  48. über ihren eigenen Bedarf hinaus produzieren, ist der Handel nicht
  49. sehr entwickelt. Auf jeden Fall betreiben sie
  50. Tauschhandel. Die Gemeinwesen sind gegliedert.
  51. Es gibt Anführer, zu denen mehr oder weniger Männer in einem
  52. treue Verhältnis stehen. Aber die waffenfähigen Männer
  53. können sich auch anderen Anführern anschließen.
  54. Unter den germanischen Stämmen gibt es ständig wechselnde Bündnisse
  55. und treue Beziehungen. Man kann zwischen Fürsten oder
  56. Kriegern, größeren und kleineren Bauern und Handwerkern
  57. unterscheiden. Freie Männer, die auch politisch
  58. mitbestimmen. Dann gibt es halb freie
  59. Sklaven. Die Germanen sind natürlich nicht
  60. nur Männer, sondern auch Frauen. Aber über die Frauen der Germanen
  61. ist fast gar nichts bekannt. So kann ich euch dazu auch nicht
  62. wirklich etwas erzählen. Fakt ist auf jeden Fall Die Germanen
  63. leben in kleinen Siedlungen meistens nicht mehr als ein, zwei, drei
  64. Dutzend Häuser. Es sind Wohnstil, Häuser
  65. also, Menschen und Tiere zusammenwohnen.
  66. Leider müssen wir nur sehr wenig über die Siedlungen.
  67. Größere, befestigte Anlagen oder Städte wie in Gallien sind nicht
  68. bekannt. Mehrere Siedlungen oder Dörfer
  69. bilden dann einen Stamm von kleinen Einheiten, kleine Dörfer,
  70. die kaum mehr produzieren, als sie selbst zum Leben brauchen.
  71. Nächste Frage Was wissen wir über die Germanen?
  72. Vergleichsweise wenig, was wir über die Germanen wissen, wissen wir von
  73. archäologischen Quellen, also von dem, was ausgegraben wurde, und wird
  74. ja immer noch Stadt und Aufschriften der Römer, wenn die Germanen selbst
  75. mit schreiben nichts am Hut. Klar, es gibt die Hunnen, aber das
  76. sind magische Zeichen. Die eignen sich nicht dazu, längere
  77. Texte oder auch nur Einkaufszettel zu schreiben, sofern die Germanen
  78. sich damals welche beschrieben haben. Runen verwendet man, wenn man
  79. religiöse bzw. heilige Dinge oder Rituale
  80. darstellen will. Deshalb beziehen wir unser Wissen
  81. über die Germanen sehr stark aus dem, was römische Schriftsteller
  82. aufgeschrieben haben. Die Beziehung zwischen Römern
  83. und Germanen. Ich sag mal, bei Facebook würde man
  84. schreiben Es ist kompliziert im Beziehungsstatus.
  85. Wer kennt, bestimmt diesen Mann hier Arminius, Hermann der Cherusker,
  86. der die imperialistischen römischen Armeen aus den germanischen Landen
  87. hinauswirft und damit die Freiheit sichert.
  88. Daran, dass das so ein bisschen übertrieben gesagt hab, erkennt ihr
  89. schon. An diesem schönen Geschichtsbild ist wenig Wahres
  90. dran. ÜberhAUPT, unser Bild von den Germanen ist von vielen Klischees
  91. und falschen Vorstellungen überlagert.
  92. Nächste Frage Wie ist nun das Verhältnis von Römern und
  93. Germanen konkret? Naja, die Römer kommen als Eroberer
  94. rund um die Zeitenwende, also um das Jahr null herum.
  95. Kommt es zu mehreren Vorstößen römischer Armeen bis an die Elbe?
  96. Auf der Elbe fahren römische Schiffe Patrouille.
  97. Die Germanen sind damals eigentlich nicht besonders kriegerisch, sie
  98. können den Römern auch nichts entgegensetzen.
  99. Trotzdem fahren die Römer zweigleisig im Umgang mit den
  100. Germanen. Zum einen ist da die militärische
  101. Vorherrschaft. Zum anderen versuchen die Römer, die
  102. Stämme mit Verträgen an sich zu binden, sie abhängig zu machen,
  103. auch wirtschaftlich. Irgendwann werden sie dann sozusagen
  104. eingemeindet. Es gibt Stämme, die man ins
  105. Reichsgebiet holt, damit sie sich dort als Siedler niederlassen.
  106. Die römische Lebensart annehmen. Es gibt sogar Geldzahlungen an
  107. Stämme, damit die sich so verhalten, wie die Römer es sich wünschen.
  108. Und dann gibt es natürlich die römische Armee.
  109. Die greift meistens dann ein, wenn verbündete Stämme sie zu Hilfe
  110. rufen. Ziemlich schlauer Trick, oder?
  111. Also ich wollte ja nicht angreifen, aber unsere Freunde haben uns ja zur
  112. Hilfe gerufen, da musste ich einmarschieren.
  113. Daraus werden dann großangelegte Militär. Kampagnen um das
  114. Jahr 500 nach Christi Geburt ist Germanien bis zur Elbe eine
  115. römische Provinz. Aber wer lässt sich schon gern von
  116. seinem großen Nachbarn erobern? Die Germanen leisten auf jeden
  117. Fall Widerstand. Arminius, der Gruschka,
  118. gehört zu einem Stamm, der auf der Seite der Römer kämpft.
  119. Er führt seine Männer unter römischen Befehl als Hilfstruppen,
  120. hält selbst das römische Bürgerrecht.
  121. Aber im Jahr neun nach Christus wechselt er die Seiten und
  122. beginnt den Kampf gegen Rom. Arminius führt eine mal größere, mal
  123. kleinere Allianz germanischer Stämme, die sich den Römern nicht
  124. unterwerfen wollen. Er kennt genau die römischen
  125. Taktiken und ist selbst ein fähiger Befehlshaber.
  126. Nach einem achtjährigen Krieg verzichten die Römer darauf,
  127. Germanien zu unterwerfen und als Provinz ins Reich einzugliedern.
  128. Die Verluste sind einfach zu groß. Die Germanen andererseits können Rom
  129. nicht wirklich die Stirn bieten. Es ist ein Patt.
  130. Welche Folgen hat das für die Germanen?
  131. Die germanischen Stämme werden in der Folgezeit immer kriegerischer.
  132. Bei überfällen auf das römische Gebiet plündern sie
  133. die germanische Krieger. Schicht wird reicher.
  134. Die gesellschaftlichen Unterschiede bei den Germanen nehmen zu.
  135. Mit den Jahrhunderten bilden sich auch immer größere Stammes Verbände,
  136. Beute, Zusammenschlüsse, könnte man sagen.
  137. Diese Verbände führen auch gegeneinander Krieg,
  138. Vergleiche Situation vielleicht mit der Lage in Afghanistan in den
  139. 1980er Jahren haben wir auch mal wieder darüber gemacht, findet ihr,
  140. wenn ihr oben aus klickt. Die Supermacht Sowjetunion will das
  141. Land, in dem verschiedene Stämme untereinander im Streit liegen,
  142. unter ihre Kontrolle bringen. Aber sie scheitert und
  143. muss sich zurückziehen. Seitdem herrscht in Afghanistan
  144. ein ununterbrochener Bürgerkrieg verschiedener Gruppen und Verbände.
  145. Die Römer sind aber auch nach den Kämpfen gegen Arminius in Germanien
  146. präsent. Die Grenze des Reichs verläuft an
  147. Rhein und Donau. Auf der anderen Seite schaffen die
  148. Römer ein System von Verhältnissen, das heißt
  149. ein Netzwerk an Stämmen, mit denen man Beziehungen pflegt,
  150. und Handel. Manchmal werden die Stämme bezahlt.
  151. Manchmal halten die Römer die Kinder der Stammesfürsten als Geiseln.
  152. Diese Klientel Stämme sollen die Bedrohung der anderen germanischen
  153. Stämme abwehren, als so eine Art Puffer an der Grenze
  154. benötigt. Dann marschieren die Heere nach
  155. Germanien und brennen ein paar Dörfer nieder.
  156. Um das Jahr 50 nach Christus herum beginnen die Römer den Limes zu
  157. bauen, einen Schutzwall gegen die überFälle der Germanen.
  158. 200 Jahre lang hält diese Grenze im Großen und Ganzen.
  159. Zumindest im dritten Jahrhundert wird sie in einem Teilgebiet
  160. zurückgenommen. Aber sie hält immer noch einmal 200
  161. Jahre lang. In Bayern und links des Rheins sind
  162. die Römer jahrhundertelang zuhause.
  163. Nächste Frage Wie kommt es dazu, dass die Germanen das Römische
  164. Reich angreifen? Trier ist im vierten Jahrhundert für
  165. gut 50 Jahre Regierungssitz des Reiches und hat vielleicht bis
  166. zu 100 000 Einwohner, wie vorhin schon gesagt.
  167. Damals eine riesige Metropole mit Bädern und Theatern.
  168. Im Amphitheater haben 20 000 Besucher Platz.
  169. Solche Städte und die Kulturlandschaft mit ihren vielen
  170. landwirtschaftlichen Gütern und dem ganzen Luxus wirken auf die
  171. Germanen Stämme, denen es nicht so gut geht, mindestens so anziehend
  172. wie der Geldspeicher von Dagobert Duck auf die Panzerknacker.
  173. Die germanischen Stämme haben noch andere Probleme, denn die
  174. Bevölkerung wächst. Am Limes baut sich der
  175. Bevölkerungsdruck auf. Die Verbände werden größer
  176. und ihre Anführer wollen eigene Reiche gründen.
  177. Weil das Römische Reich mit den Sassaniden im Osten kämpft und
  178. viele römische Bürgerkriege toben, wird die Grenze immer durchlässiger.
  179. Die Sassaniden sind eine persische Herrscherfamilie,
  180. die in der Spätantike im persischen Reich geherrscht haben.
  181. Auch wenn die Kaiser im dritten Jahrhundert das Imperium Romanum
  182. stabilisieren, müssen sie neue politische Wege im Umgang
  183. mit den Germanen finden. Nächste Frage Wie reagieren
  184. die Römer auf den Druck der Germanen?
  185. Ganze Germanen Stämme werden im Reich angesiedelt, z.B.
  186. die Franken und die Goten. Die Germanen spielen im römischen
  187. Heer bald eine immer größere Rolle. Germanische Hilfstruppen rufen
  188. sogar Kaiser. Aus dem Jahr 375
  189. beginnt die so genannte Völkerwanderung.
  190. Diese Völkerwanderung ist ein sehr komplexer Prozess, den ich hier
  191. leider nicht im Detail erklären kann. Das machen wir an anderer
  192. Stelle. Aber die Vorstellung, dass da aus dem Osten die wilden Hunnen
  193. anrücken und die germanischen Stämme dann einer nach dem anderen
  194. losziehen, um den Hunnen zu entkommen?
  195. Stimmt jedenfalls so nicht, auch wenn das gerne mal so erzählt wird.
  196. Mit Sicherheit können wir sagen Es geht nicht ohne Gewalt ab.
  197. Diese Zeit zwischen dem vierten und dem sechsten Jahrhundert ist eine
  198. Epoche enormer Umwälzungen. Die Strukturen im Römischen Reich
  199. lösen sich immer mehr auf. Und das Nutzen einzelner Stämme,
  200. Teile von Stämmen oder Truppen aus.
  201. Manche plündern. Manche nehmen sich neues Land,
  202. manche schneiden sich sozusagen Teile aus dem römischen Kuchen
  203. heraus und beanspruchen die Herrschaft über ein Gebiet,
  204. in dem sie vielleicht schon lange gelebt haben.
  205. Sie sind dort angesiedelt, und irgendwann ruft keiner mehr aus Rom
  206. oder Konstantinopel an. Vielleicht war das mal mit der
  207. Vorstellung, euer Vermieter wäre einfach abgetaucht und
  208. würde sich nicht mehr melden. Als erstes zahlt er dann vielleicht
  209. keine Miete mehr. Irgendwann sagt er dann eventuell
  210. Nein. Das ist meine Wohnung.
  211. Und vielleicht verlangt er von der alten Dame von nebenan, bei
  212. der sich der Vermieter auch nicht mehr meldet, dass sie ab sofort
  213. die Miete an euch bezahlt. Bitte denkt auf keinen Fall, dass
  214. der ganze Völker herumziehen, auch wenn man immer Völkerwanderungen
  215. sagt. So wie beim Auszug des Volkes Israel aus ägypten.
  216. Das sind sehr vereinfachende und falsche Vorstellungen.
  217. Vielleicht sind das mal Heere von 20 000 Mann und nochmal so viel
  218. Familienangehörigen. Also muss man alles in Relation
  219. sehen. Wo sind die Germanen denn eigentlich
  220. heute? Und jetzt merkt ja schon diese
  221. germanische Stämme, die jetzt im Römischen Reich eigene Reiche
  222. gründen. Die übernehmen nicht das Land.
  223. Es handelt sich um eine kleine Herrscher Schicht, die von der
  224. römischen Bevölkerung ziemlich schnell aufgesogen wird.
  225. Sie zerstören auch nichts, was an staatlichen Strukturen da ist,
  226. sondern füllen nur die Positionen aus, die verwaist sind.
  227. Und mit der Zeit entsteht dann was Neues ein
  228. neues Herrschafts, Gebilde, ein neues Volk.
  229. Die Germanen, Römer, Gallier, Kelten und jede
  230. Menge andere Stämme vermischen sich, und am Ende gibt es dann Franzosen,
  231. Deutsche, Italiener. Was ist mit den Germanen?
  232. Die sind irgendwann weg oder noch da in unseren Genen.
  233. Wie die anderen Stämme und Völker, die in Europa gelebt haben.
  234. Auch das interessiert sich lange Zeit eigentlich kaum jemanden
  235. für die Germanen. Erst im 19.
  236. Jahrhundert, als der Nationalismus hochkommt, da gibt es eine
  237. Germanen. Begeisterung. Die Deutschen, die einen
  238. Nationalstaat gründen wollen, graben im Boden nach ihren
  239. vermeintlichen nationalen Wurzeln. Sie wollen ihr Volk finden.
  240. Dabei hat es diese Germanen, wie er jetzt ja festgestellt hat, dass
  241. Einheit nie gegeben. Die Nazis machen trotzdem eine
  242. riesige Sache daraus, und wie so oft bei den Nazis steht am Ende
  243. eine Lüge da. Heute wollen einige Leute an das
  244. germanische Erbe anknüpfen. Wir wissen jetzt, dass uns die
  245. Germanen nur sehr wenig hinterlassen haben, aus dem wir überhaupt etwas
  246. über ihre Kultur erfahren können. Deshalb ist es natürlich einfach,
  247. irgendwas zu nehmen, das irgendwie germanisch wirkt und dann irgendwas
  248. dazu zu behaupten. Wenn sich heute Leute auf ihr
  249. germanisches Erbe berufen, wüsste jetzt, dass es das streng
  250. genommen gar nicht gibt. Oder besser gesagt Es gibt ein
  251. germanisches Erbe, genauso wie es ein slawischer und keltisches
  252. Römisches gibt. Die deutsche Kultur entwickelt sich
  253. nicht aus einer germanischen Kultur heraus, sondern sie hat viele
  254. verschiedene Wurzeln. Am stärksten hat bestimmt das
  255. Christentum die Deutschen seit dem Mittelalter geprägt.
  256. Jetzt interessiert mich natürlich Wie seht ihr denn die Germanen?
  257. Tapfere, urdeutsche Krieger, die für die Freiheit kämpfen.
  258. Unzivilisierte Räuber, die plündern und morden. Oder nur
  259. Menschen, die mit ihrer Umwelt zurechtkommen müssen und irgendwie
  260. überleben wollen? Ich habe eure Meinung gerne unten in
  261. die Kommentare, und hier oben findet ihr ein Video aus der Reihe
  262. Jahrhundert vor den Kollegen von Terex. Da geht es auch nochmal
  263. genauer um die Germanen und wie sie gelebt haben.
  264. Hier neben mir weitere Videos, hier vom Kanal, einmal ein Video
  265. von uns und darunter noch ein Video von Funk.
  266. Danke euch fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal.

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