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Die Geschichte der NATO

MrWissen2go Geschichte | Terra X15:27 1,2 Mio. Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.

Transkriptautomatisch erstellt · 170 Zeilen
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  1. Krieg ist so ziemlich das Schlimmste, das Menschen anderen Menschen antun können, finde ich.
  2. Da werden mir wohl viele zustimmen. Aber wie können wir Kriege verhindern?
  3. Da gehen die Meinungen auseinander. Eine Möglichkeit ist, sich mit anderen zu verbünden,
  4. damit man so stark ist, dass einen niemand angreift. Ein solches Bündnis ist die NATO, die 1949 gegründet wird.
  5. Ein Verteidigungsbündnis, das Länder in Europa und Nordamerika vor Krieg schützen soll.
  6. Es gilt für viele als große Erfolgsgeschichte. Aber nicht für alle.
  7. Es gibt Leute, die sagen, die NATO nehme zu wenig Rücksicht auf Staaten, die nicht zum Bündnis gehören.
  8. Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnet die NATO sogar als eine Bedrohung.
  9. Was stimmt? Und was hat es mit den NATO-Osterweiterungen auf sich?
  10. Dafür schauen wir uns die Geschichte der NATO jetzt an in einem Video, das sich viele von euch gewünscht haben
  11. und das auch, ihr werdet's euch denken können, einen aktuellen Anlass hat: den Krieg in der Ukraine.
  12. Starten wir mit Kapitel eins: Wir gehen zurück ins Jahr 1945, der Zweite Weltkrieg ist beendet.
  13. Und schon kommt es zu neuen Konflikten. Die Vereinigten Staaten von Amerika und die Sowjetunion
  14. stehen sich als die neuen Supermächte gegenüber. Und mit ihnen zwei ganz unterschiedliche
  15. politische und ideologische Systeme mit unterschiedlichen Freiheitsansichten.
  16. Ganz knapp heruntergebrochen: Kapitalismus gegen Kommunismus. Viele Länder in Westeuropa fürchten,
  17. dass die Sowjetunion ihren Machtbereich ausdehnt, indem sie Revolutionen schürt
  18. oder auch direkt militärisch angreifen könnte. Daher kommt es zur Gründung der NATO.
  19. Am 24. August 1949 tritt der sogenannte Nordatlantikvertrag in Kraft.
  20. Nach ihm ist die NATO auch benannt: North Atlantic Treaty Organization, die Organisation des Nordatlantikvertrags.
  21. Mitglieder sind die zwölf Staaten Belgien, Dänemark, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Island, Italien,
  22. Kanada, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Portugal und die Vereinigten Staaten von Amerika.
  23. Die Unterzeichnerstaaten des Nordatlantikvertrages erklären ihren politischen Willen, sich gemeinsam verteidigen zu wollen.
  24. Sie wollen jeden internationalen Streitfall, an dem sie beteiligt sind, auf friedlichem Wege regeln.
  25. Die wichtigste Vereinbarung dabei ist, wenn ein Mitglied militärisch angegriffen wird,
  26. fassen das die anderen als Angriff auf sich selbst auf und helfen. Jedes Mitglied trifft die Maßnahmen:
  27. Diese Klausel nennt man NATO-Bündnisfall. Die NATO sieht sich aber vorrangig als politisches Bündnis
  28. und auch als Wertegemeinschaft. Die Partner wollen auch wirtschaftlich zusammenarbeiten,
  29. sprechen über politische Fragen über die reine Verteidigung hinaus. Ziel der NATO ist es, so formuliert es ein griffiger Spruch:
  30. Die Russen raushalten, die Amerikaner drinhalten, und die Deutschen quasi kleinhalten.
  31. Man weiß heute gar nicht mehr, wer das zuerst so formuliert hat. Heute ist der Spruch Allgemeingut, er mag auch flapsig klingen.
  32. Aber es steckt für mich trotzdem viel Wahrheit drin: Man hat damals Angst vor der militärisch starken Sowjetunion.
  33. Die US-Amerikaner haben sich nach dem Ersten Weltkrieg aus Europa zurückgezogen. Danach gab es wieder Krieg.
  34. Es geht den europäischen NATO-Staaten darum, die USA an der Politik in Europa zu beteiligen.
  35. Außerdem liegt die Macht der NATO vor allem in der Stärke der Supermacht USA.
  36. Das ist bis heute so. Und die Deutschen,
  37. die den Zweiten Weltkrieg vom Zaun gebrochen haben, sollen kontrolliert werden.
  38. Die Deutschen sind bei der Gründung der NATO deshalb noch gar nicht dabei beziehungsweise die Westdeutschen.
  39. Denn es gibt ja damals zwei deutsche Staaten: die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik.
  40. Erst 1955 unterzeichnet Bundeskanzler Konrad Adenauer die Beitrittsurkunde der Bundesrepublik zur NATO,
  41. gar nicht so unumstritten damals. In Warschau unterschreibt die Sowjetunion, die DDR,
  42. Polen, die Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Albanien einen Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit
  43. und gegenseitigen Beistand. Ihr kennt dieses Bündnis wahrscheinlich besser
  44. unter dem Namen: Dem militärischen Bündnis der sozialistischen Staaten in Europa.
  45. Dem zuvor ging, dass die Sowjetunion sich als NATO-Mitglied beworben hatte.
  46. Das war nur ein Anlass, um ein eigenes Verteidigungsbündnis zu gründen.
  47. Und damit zu Kapitel drei: Ende der 1950er-Jahre ist die NATO-Strategie recht einfach:
  48. Auf jeden Angriff würde man mit dem umfassenden Einsatz von Atomwaffen antworten.
  49. Brutalstmögliche Abschreckung: Wenn du angreifst, dann bomben wir dich weg!
  50. Zunächst besitzen auch nur die USA Atomwaffen beziehungsweise mehr Atomwaffen.
  51. Aber als die Sowjetunion atomar nachzieht, wird diese Drohung sinnlos,
  52. denn sie würde letztendlich bei jedem Konflikt das Ende der Zivilisation durch einen Atomkrieg bedeuten.
  53. Also verändert die NATO ihre Strategie. Die neue Strategie der flexiblen Antwort sieht vor,
  54. einen Angriff zunächst konventionell aufzuhalten und wenn nötig, dann erst Atomwaffen einzusetzen.
  55. Das Ziel ist klar: Sicherheit und Frieden durch Abschreckung. Der Warschauer Pakt macht das umgekehrt genauso.
  56. Und weil alle um die Gefahr eines Atomkriegs wissen, funktioniert dieses Gleichgewicht des Schreckens
  57. 40 Jahre lang ziemlich gut. Wenn auch kein Frieden im eigentlichen Sinne herrscht,
  58. sondern ein Kalter Krieg, gibt es wenigstens keinen Heißen Krieg. Während des Kalten Krieges gibt es Phasen größerer Konfrontation
  59. und auch Phasen der Entspannung. Am Ende entscheiden nicht die Waffen den Krieg,
  60. sondern die wirtschaftlichen Fähigkeiten. Während der Westen riesige Summen in die Rüstung steckt,
  61. geht dem Osten das Geld aus. 1991 sind die Sowjetunion und der Warschauer Pakt Geschichte.
  62. Die NATO bleibt bestehen, aber sie muss ihre Rolle überdenken. Und damit zu Kapitel vier:
  63. Die Mitglieder der NATO wollen keine Auflösung des bewährten Bündnisses. Außerdem sind die bedrohlichen sowjetischen Atomwaffen nicht weg,
  64. sie gehören jetzt Russland. Auch wenn sich mit diesem Staat
  65. eher freundschaftliche Beziehungen anbahnen, ist die Konkurrenz und Blockbildung noch fest in den Köpfen verankert.
  66. Und das hat natürlich auch Einfluss auf die Politik. Viele der ehemaligen Staaten des Warschauer Paktes
  67. wollen jetzt Mitglied der NATO werden, auch aufgrund der historischen Erfahrungen.
  68. Polen, Ungarn, Tschechien und auch andere Nationen wollen durch den Beitritt zum Bündnis ihre Unabhängigkeit von Russland
  69. für immer sichern. Russland ist natürlich ein mächtiges Land.
  70. Es will mitreden, was in seiner Nachbarschaft geschieht. So ist Russland beziehungsweise der damalige Präsident Boris Jelzin
  71. natürlich alles andere als begeistert, dass ehemalige Staaten des Warschauer Paktes
  72. dem westlichen Bündnis beitreten wollen. Immerhin wird er gefragt, ob Polen und Tschechien beitreten dürfen,
  73. und er gibt sein Okay. Bei den anderen Staaten sieht er das anders.
  74. So kommt es zum Streit um die NATO-Osterweiterungen. Seit den 1990er-Jahren besteht Russland darauf,
  75. dass ehemalige Länder der Sowjetunion nicht der NATO beitreten sollen. Eine Ausnahme sind die baltischen Länder,
  76. deren Einverleibung in die Sowjetunion von den westlichen Staaten nie akzeptiert wurde.
  77. Der heutige russische Präsident Wladimir Putin beharrt darauf, dass es rund um die Verhandlungen zur deutschen Einheit 1990
  78. mündliche Zusagen gegeben haben soll, dass sich die NATO nicht Richtung Osten ausdehne.
  79. Und er hat recht. Diese mündlichen Zusagen hat es tatsächlich gegeben.
  80. Das lässt sich einwandfrei belegen. Allerdings muss man sagen, diese mündlichen Zusagen
  81. wurden niemals schriftlich festgehalten. Es gibt keine rechtlich verbindenden Dokumente.
  82. Die Nicht-Ausweitung der NATO in Richtung Osten wird nie in rechtsverbindliche Verträge hineingeschrieben.
  83. 1997 erkennt Russland sogar vertraglich an, dass es kein Vetorecht gegen die NATO-Mitgliedschaft
  84. anderer Länder hat, auch nicht im Osten. Das Dokument der sogenannten NATO-Russland-Grundakte
  85. haben wir euch unten verlinkt. Da könnt ich reinschauen und selbst überprüfen,
  86. was da genau drinsteht. Sehr interessant, vor allem aus heutiger Sicht.
  87. 1999 treten Polen, Ungarn und Tschechien der NATO bei. 2004 dann Bulgarien, Estland, Lettland, Litauen,
  88. Rumänien, die Slowakei und Slowenien. Ihr seht, die Grenze des NATO-Bündnisses
  89. liegt jetzt direkt neben Russland. Obwohl die NATO ein Verteidigungsbündnis ist,
  90. empfindet Putin das als eine Provokation. Er wirbt um Verständnis dafür,
  91. dass Russland gegen die Osterweiterung und gegen die Politik der NATO kämpft.
  92. Er spricht sogar von einer Bedrohung. Einige meinen, er bezieht diese Bedrohung
  93. nicht nur auf die militärische Sicherheit Russlands, es dürfte auch das freiheitliche, demokratische System sein,
  94. das Putin Sorgen bereiten könnte. Um an der Macht zu bleiben, kontrolliert er die Medien,
  95. die Justiz und die Polizei und geht hart gegen Kritiker vor, auch jetzt zuletzt mit einem neuen Gesetz
  96. gegen vermeintliche falsche Meldungen etwa zum Krieg in der Ukraine. Auch die NATO ändert im neuen Jahrtausend
  97. offensichtlich ihre Strategie und definiert weitere Ziele. Es geht nicht mehr allein um die Verteidigung des eignen Gebietes,
  98. sondern um einen umfassenden Ansatz. Damit zu Kapitel fünf:
  99. Nach dem Ende der Blockkonfrontation sieht die Allianz ihre Rolle vor allem als Stabilisierungs- und Demokratisierungsbündnis,
  100. das bei Konflikten eingreift. Etwa ab 1992 in Bosnien-Herzegowina.
  101. Auch der Einsatz der Kosovo Force, kurz KFOR, seit 1999. Dieser neue Kurs fällt dem Bündnis auch deshalb relativ leicht,
  102. da es sich schon immer als ein politisches Bündnis verstanden hat. Im Kosovo sind übrigens zum ersten Mal nach 1945
  103. deutsche Soldaten im Kampfeinsatz. Der Luftkrieg, bei dem NATO-Truppen Jugoslawien bombardieren,
  104. ist hochumstritten und wird von einigen Experten als völkerrechtswidrig gewertet.
  105. Denn ein Sicherheitsratsmandat der UNO gibt es nicht. Russland legt sein Veto ein,
  106. um das mit ihm verbündete Serbien zu unterstützen. Die NATO beruft sich aber darauf,
  107. dass eine humanitäre Katastrophe verhindert werden müsse, denn im Kosovo kommt es zu einer massenhaften Vertreibung
  108. der dort lebenden Albaner. Hier liegt eine Ursache für das heutige gegnerische Verhältnis
  109. zwischen Russland und der NATO. Russland wirft den USA und ihren Verbündeten vor,
  110. nach eigenem Gutdünken zu handeln, dagegen wolle man sich wehren, gegen den Angriff der NATO, zum Beispiel.
  111. Ein einschneidender Punkt für das Rollenbild der NATO sind auch die Anschläge des 11. September 2001.
  112. Denn die Terroranschläge in den USA fordern fast 3.000 Todesopfer, und sie treffen ins Herz der Supermacht.
  113. Zum ersten und bisher einzigen Mal in der Geschichte wird der Bündnisfall ausgerufen.
  114. Afghanistan gilt als Rückzugsort der al-Qaida-Terroristen. Truppen der USA und Großbritanniens
  115. kämpften mit afghanischen Gegner der Taliban gemeinsam. Es folgt ein fast 20 Jahre langer NATO-Einsatz
  116. zur Unterstützung der Regierung. Ein sehr langer Krieg gegen die Taliban,
  117. bis die NATO 2021 abzieht und die Taliban die Macht übernehmen. Auf der Grundlage von UNO-Resolutionen
  118. gibt es zahlreiche weitere NATO-Einsätze: die Mission im Sudan seit 2005,
  119. der Trainingseinsatz für das irakische Heer, viele andere. Vor allem Politiker aus den USA
  120. haben zu Beginn der 2000er-Jahre die Idee, dass man die NATO zu einer Art Weltpolizei ausbauen könnte.
  121. Manche sehen sie zunehmend als globale Ordnungsmacht, was sowohl innerhalb als auch außerhalb des Bündnisses
  122. umstritten ist. Der damalige US-Präsident George W. Bush
  123. treibt auch die Osterweiterung der NATO voran. Im Jahr 2009 treten Albanien und Kroatien bei,
  124. und Bush plant die Entwicklung eines NATO-Raketenschirms. Tatsächlich würde ein solcher Raketenschirm
  125. das Gleichgewicht zwischen der Atommacht Russland und der NATO, etwa mit der Atommacht USA, erheblich verändern.
  126. Und das fordert Putin heraus. Denn der russische Präsident ist bestrebt,
  127. sein Land wieder zu einer starken Weltmacht zu machen, wie es die Sowjetunion oder das Russische Zarenreich waren.
  128. Daher antwortet er mit der Entwicklung neuer Waffensysteme. Außerdem betreibt Putin eine viel aktivere Außenpolitik.
  129. Russland wird in Syrien und in Libyen mit regulären Truppen und Söldnern aktiv.
  130. Als 2014 dann auch in der Ukraine die russlandfreundliche Regierung unter Wiktor Janukowytsch gestürzt wird,
  131. fürchtet Putin, die Ukraine könnte sich ganz dem Westen zuwenden. Er lässt die ukrainische Halbinsel Krim annektieren
  132. und unterstützt die prorussischen Separatisten im Krieg in der Ostukraine.
  133. Zur Geschichte der Ukraine haben wir ein extra Video gemacht, das findet ihr oben auf dem "i".
  134. Die europäische Friedensordnung, die so lange als stabil galt, bekommt immer mehr Risse.
  135. Die NATO stationiert daraufhin sogenannte Battlegroups in baltischen Staaten.
  136. Sie betont immer wieder: zur Abschreckung. Zur Verteidigung im Falle eines Falles,
  137. wie es die Grundidee der NATO ist. Wladimir Putin wiederum spricht von Bedrohung.
  138. Die Situation spitzt sich immer weiter zu. Die NATO besteht auf dem Selbstbestimmungsrecht der Völker.
  139. 2017 tritt übrigens Montenegro der NATO bei. 2020 Nordmazedonien, die bisher letzte Erweiterung.
  140. Die NATO-Mitglieder sind sich übrigens nicht einig, wie sich das Bündnis nach den russischen Aktionen verhalten soll.
  141. Wegen zahlreicher Dinge gibt es intern Streit, etwa über die Summe der Rüstungsausgaben.
  142. Zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts sollen diese eigentlich betragen.
  143. Aber Deutschland und die meisten anderen Staaten liegen weit darunter. Viele Diskussionen und Strategiewechsel
  144. haben die NATO an den Rand der Reaktionsunfähigkeit gebracht. Und dann nennt der französische Präsident Emmanuel Macron
  145. die NATO 2019, Zitat: "hirntot". Das ist gar nicht weit entfernt von der Meinung
  146. von US-Präsident Donald Trump, der die NATO als obsolet bezeichnete, quasi überholt.
  147. Aber die Zeit der Zerstrittenheit scheint vorbei. Als zu Beginn des Jahres 2022
  148. Russland die gesamte Ukraine angreift, ist das der Weckruf für die NATO.
  149. Die Partner demonstrieren Geschlossenheit und beschließen gemeinsame Reaktionen.
  150. Der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz will mehr Geld in Rüstung investieren.
  151. Er spricht von einer Zeitenwende. Jetzt dürfte es für die NATO auch wieder vorrangig
  152. um Landes- und Bündnisverteidigung gehen. In den Krieg Russland-Ukraine
  153. will die NATO bisher keinesfalls direkt eingreifen. Denn die Ukraine ist kein NATO-Mitglied.
  154. Das Risiko einer Eskalation ist sehr groß. In gewisser Weise steht die NATO vor demselben Dilemma wie schon früher:
  155. Wie kann man eine Macht abschrecken, die ebenfalls Atomwaffen besitzt? Einer Atommacht kann man eben nur eingeschränkt drohen,
  156. weil die ja ebenfalls Nuklearwaffen zünden kann. Und das weiß Wladimir Putin ganz genau.
  157. Die NATO muss also einen Weg aus dieser Sackgasse finden. Sicher keine einfache Aufgabe.
  158. Was mir zum Schluss noch ganz wichtig ist zu betonen: Dieses Video hat sich beschäftig mit der Geschichte der NATO,
  159. wie sie sich verändert hat. Was wir hier nicht mit diesem Video machen wollten, ist, zu zeigen,
  160. wie toll oder sinnvoll die NATO ist. Eine Bewertung sollen andere vornehmen.
  161. Es gibt viele kritische Dinge über die NATO zu sagen. Zum Beispiel die Osterweiterung,
  162. die man anders hätte gestalten müssen, meiner Meinung nach. Oder auch der Angriff auf Jugoslawien ist bis heute hoch umstritten.
  163. Dazu gibt es weitere Themen. Mir ist ganz wichtig: Das hier soll kein NATO-Bejubel-Video sein.
  164. Da würde mich mal interessieren: Wie seht ihr die NATO? Wie findet ihr ihre Entwicklung?
  165. Wichtig, wenn euch die Nachrichten momentan zum Thema Krieg Angst machen, euch Sorgen bereiten, macht das nicht mit euch allein aus.
  166. Ich krieg hier viele Nachrichten, die mich berühren. Ich fühl mich natürlich geehrt, wenn ihr mir schreibt.
  167. Am besten redet persönlich darüber mit Leuten, denen ihr vertraut oder ihr wendet euch an professionelle Hilfsangebote
  168. wie die Nummer gegen Kummer. Verlinken wir euch in der Infobox. Wenn ihr mehr erfahren wollt rund um das Thema Ukraine-Krieg,
  169. das ja den Anlass auch gegeben hat zu diesem Video, dann findet ihr hier ein Video zum Krieg in der Ukraine
  170. und darunter ein Video zur NATO von "MrWissen2go". Danke fürs Zuschauen. Bis nächstes Mal.

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