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Buddhismus - Religion und Natur

Rat der Religionen Frankfurt3:05 1.137 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 15 Zeilen
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  1. [Rezitation] Mein Name ist Hans-Erich Frey, ich vertrete im Rat der Religionen die Sakya Foundation.
  2. Um unsere Umwelt zu schützen, folgen wir der Essenz der Lehre des Buddha, Heilsames zu tun und nicht Heilsames zu lassen.
  3. So haben wir großen Respekt vor allen Lebewesen, auch den aller-kleinsten, und wir begreifen, wie sehr alle unsere Handlungen miteinander verbunden sind und sich wechselseitig bedingen.
  4. Mein Name ist Elke Hessel, ich bin geschäftsführender Vorstand im Tibethaus Deutschland, hier in Frankfurt.
  5. Wir sind gerade dabei, in unserem schönen Tibethaus einen Garten der Achtsamkeit zu bauen. Und dieser Garten der Achtsamkeit, das ist so gedacht, dass wir in dieser Frankfurter Betonwüste
  6. eine Art grüne Oase schaffen, in der Mensch und Tier sich wohlfühlen können. Dieser Garten der Achtsamkeit hat natürlich auch so bisschen einen tibetischen Flair,
  7. und wir haben eine Art Umwandlungsweg schon jetzt angelegt. Und es werden tibetische Gebetsmühlen folgen und auch ein Brunnen und ein Buddha,
  8. damit die Leute da Platz nehmen können, sich ausruhen können und auch die Vögel und Eichhörnchen Wasser zum Trinken haben.
  9. So, mein Name ist Tenzin Peljor, ich bin buddhistischer Mönch und hier Lehrer für Buddhismus und Meditation am Tibethaus.
  10. Was ich mir für die Zukunft wünsche in dieser Gesellschaft, ist eine Wertediskussion. Was macht einen wirklich glücklich?
  11. Die weitere Anregung von Gier, Konsumverhalten, exponentielles Wachstum der Wirtschaft, oder sind das nicht vielleicht sogar innere Werte?
  12. Dankbarkeit, Zufriedenheit, Wohlwollen, Wertschätzung, Liebe, Mitgefühl... Und diese inneren Qualitäten, die zu Glück und Zufriedenheit führen,
  13. die nehmen nichts von der Natur weg, die bereichern einen selbst, das Umfeld und die gesamte Gesellschaft,
  14. während der Raubbau an den materiellen Dingen eher nur die Gier weiter ankurbelt, die Unzufriedenheit, und die Natur ausbeutet.
  15. Und eigentlich finde ich, wäre es an der Zeit, über all diese Dinge mal gesamtgesellschaftlich zu diskutieren.

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