Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Das Organon-Modell nach Karl Bühler: Eine Analyse mit Beispielen
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 39 Zeilen
- hallo Leute ich bin es wieder eure Lena von pädagogisch wertvoll heute schauen wir uns einmal die verschiedenen Sprachfunktionen an und das ganze
- basierend auf den Ansichten Platons welcher nämlich Sprache als ein Organon also als ein Werkzeug oder Gerät angesehen hat denn basierend auf diesen
- Ansichten entwickelte Karl Bühler das sogenannte organonmodell welches wir uns heute also einmal genauer anschauen wollen
- [Musik] welche Begrifflichkeiten und welche Schema bringt denn das organonmodell mit
- sich im Mittelpunkt dieses Modells steht das sprachliche Zeichen also eine konkrete Äußerung ein genauer Satz so und dann
- haben wir natürlich ein Sender und einen Empfänger für diesen Satz der gesprochen wird also der Sender spricht den Satz der Empfänger empfängt diesen Satz und
- wir haben ein konkreten Gegenstand der konkrete Gegenstand ist der Sachverhalt auf denen sich eine Aussage bezieht der Sender der Empfänger und der
- konkrete Gegenstand stehen nebeneinander und sie sind durch das sprachliche Zeichen also durch die Sprache verbunden die Sprache dient hierbei also als ein
- Werkzeug zu Übermittlung des Sachverhaltes also zu Übermittlung des konkreten Gegenstandes zwischen dem Sender und dem Empfänger
- und es geht noch weiter das sprachliche Zeichen besitzt drei Funktionen die darstellungsfunktion die ausdrucksfunktion und die appellfunktion
- was dahinter steckt schauen wir uns jetzt an die darstellungspunkt mit der darstellungsfunktion drückt der Sender
- etwas über den Gegenstand oder den Sachverhalt aus bedeutet also eine Information wird dargestellt der sprachliche Zeichen hierbei ist das
- Symbol für den Sachverhalt es wird also eine möglichst neutrale und realitätsgetreue Aussage oder Beschreibung des Sachverhalts getätigt
- zum Beispiel der Bäcker dort hat geöffnet bei der ausdrucksfunktion drückt der Sender etwas über sich selbst aus also
- offenbart sich seine Meinung seine Gefühle deswegen ist diese sprachliche Zeichen auch das Symptom des Senders hierbei kann es sowohl direkt als auch
- indirekt sein beispielsweise ich habe Hunger das ist also eine sehr deutlicher Aussage weil das Gefühl also das Hungergefühl in diesem Beispiel deutlich
- herauskommen eine indirektere Aussage wäre zum Beispiel der Kuchen sieht lecker aus das ist erstmal schon eine Darstellung von dem was da ist aber das
- Hungergefühl wird hierbei also nur indirekt ausgedrückt und dann noch die appellfunktion hierbei geht es also darum dass eine Reaktion beim Empfänger
- gewollt ist also der Sender möchte dass der Empfänger auf ihn auf seine Aussage reagiert bedeutet also dass hier bei einer
- Aufforderung drin steckt diese sprachliche Zeichen bewegt sich deswegen im Bereich des Signals für den Empfänger ein Beispiel wäre kaufe mir bitte ein
- Stück Kuchen von diesem Bäcker das wäre also eine direkte Aufforderung und wichtig alle drei Funktionen sind immer in einer Aussage enthalten sind
- aber mal mehr mal weniger gewichtet also mal kommt diese Funktion stärker heraus mal auch er diese Funktion aber sie sind immer in der Aussage mit drin
- so schauen wir uns das ganze nun einmal anhand eines Beispiels an mit allen Merkmalen die das organonmodell aufweist als Beispiel nehmen wir dafür das ein
- Kind zu seinem Vater sagt wir haben nichts mehr zu essen im Kühlschrank das heißt wir haben erstmal das sprachliche Zeichen den konkreten Satz die mündliche
- Aussage welche lautet wir haben nichts mehr zu essen im Kühlschrank dann haben wir den Sender also die Person die eine Nachricht äußert in
- unserem Fall das Kind und wir haben einen Empfänger also die Person die die Nachricht empfängt also der Vater dann haben wir den konkreten Gegenstand also
- den Sachverhalt dieser könnte hier also die lebensmittelmenge im Kühlschrank sein denn das ist ja die Sache welche erstmal beschrieben wird dann haben wir
- die darstellungsfunktion also die sachliche Darstellung der Situation es gibt kein Essen im Kühlschrank dann die ausdrucksfunktion also die
- selbst Offenbarung des Senders könnte hier bei lauten ich habe Hunger und die abhellfunktion also die Aufforderung für den Empfänger tätig zu
- werden könnte hierbei im lauten kaufe mir was zu essen das ganze ist jetzt also anhand eines Beispiels einmal
- auseinandergenommen worden aber die Sätze die dort jeweils im eingeführt worden sind können auch anders sein also wenn ihr solche oder ähnliche
- Situationen erlebt habt kann auch die appellfunktion eine ganz andere sein das kommt immer ganz individuell darauf an also noch einmal zusammenfassend wir
- haben den Sender und den Empfänger einer Nachricht dann wird mit dem konkret hingegenstand also der Sachverhalt versucht zu
- erklären von Sender zum Empfänger und das ganze funktioniert über die Sprache und dann haben wir während wir mit der Sprache eben kommunizieren drei
- sprachliche Zeichen welche alle mal mehr mal weniger Gewichtung in einer Nachricht mit sich bringen ich muss sagen mich hat dieses Modell auch etwas
- anders vier Ohren und seitenmodell von Friedemann Schulz von tun erinnert wenn euch das interessiert verlinke ich euch hier oben gerne einmal noch ein Video
- dazu wenn ihr ansonsten weitere Fragen oder Anregungen habt schreibt es mir gerne unten in die Kommentare rein ansonsten sehen wir uns bald wieder ey
- was macht ihr denn noch hier noch was zu tun Zeit für euch
- [Musik]
Zum Nachlesen
Organon-ModellDas Organon-Modell (1934) von Karl Bühler ist ein Zeichenmodell zur Veranschaulichung seines Zeichenbegriffs einer natürlichen Sprache.
Vier-Seiten-ModellPaul Watzlawick postulierte, dass jede Aussage unter einem Inhaltsaspekt und einem Beziehungsaspekt verstanden werden könne (zweites Axiom). Der …
SprechakttheorieDie Sprechakttheorien oder Sprechhandlungstheorien thematisieren als Teilbereiche der linguistischen Pragmatik sprachliche Äußerungen, z.
Pragmatik (Linguistik)Pragmatik oder Pragmalinguistik (von altgriechisch πρᾶγμα pragma, deutsch ‚Handlung', ‚Sache') ist ein Teilgebiet der Allgemeinen Sprachwissenschaft.