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Kapitalismus - Einfach erklärt
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 57 Zeilen
- Wenn wir über Wirtschaftsordnungen sprechen, dann kommen wir nicht herum, um den Kapitalismus
- Den bösen Kapitalismus, wenn es nach vielen geht. Aber bevor ihr jetzt schon auf eurem Brand neuen IPhone7 den Dislike-Button penetriert
- Lasst uns doch erst einmal über das Thema Kapitalismus sprechen. Es ist wohl klar, dass es dabei viele negative Aspekte aber halt auch positive gibt.
- Fangen wir vorne an Man kann den Kapitalismus in drei Phasen einteilen:
- Den aufkommenden Frühkapitalismus von 15./16. Jahrhundert bis zum Anfang des 18. Dann eine sehr bedeutende Phase des Kapitalismus, dem Hochkapitalismus, zur Zeit der Industriellen
- Revolution. Also während des 18.
- Und 19. Jahrhunderts. Und den Spätkapitalismus Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts.
- Besonders eingehen sollten wir auf den Hochkapitalismus. Hier können wir nämlich den Herrn Karl Marx erwähnen
- Herr Marx sieht, wie in der Zeit der Industriellen Revolution ein paar wenige Menschen das Kapital und damit die Macht haben.
- Die Kapitaleigentümer heißen Kapitalisten und besitzen Geld, Maschinen, Anlagen und Fabriken.
- Auf der anderen Seite gibt es die vielen Arbeiter, die nur ihre Arbeitskraft haben. Vermögensgegenstände besitzen die Arbeiter zu dieser Zeit nicht.
- Sie sind also abhängig von den Kapitalisten, die sie beschäftigen. Für die Kapitalisten ein gutes Geschäft, sie können sich die Abhängigkeit zu Nutze
- machen und ihre Profite ausbauen. Von den erwirtschafteten Gewinnen bekommen die Arbeiter nicht viel ab,
- sie werden ausgebeutet. Karl Marx sieht am Ende prophezeite eine Revolution der Arbeiterklasse,
- nachdem die Schere zwischen den Kapitalisten und den Besitzlosen immer weiter auseinandergeht. Die nachfolgende, höhere Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung wäre der Sozialismus.
- Ein System, in dem auch soziale Aspekte eine Rolle spielen und ein Rechtsstaat lenkend in die Wirtschaft eingreift.
- So viel zu der kleinen Geschichtsstunde. Mehr Geschichte gibt es auf unserem TheSimpleHistory Chanel!
- Schaut da nach dem Video gerne mal vorbei ☺ Und jetzt back to the future
- Bei Kapitalismus steckt das Kapital schon im Namen. Und darum geht es hier auch
- Das Kapital, wozu Geld, Maschinen, Anlagen und Fabriken zählen, steht im Mittelpunkt!
- Nach dem Motto: It’s all about the money money, machines, facilities and factories Charakterisiert man den Kapitalismus hat man da als erstes die Eigenschaft, dass die Produktionsmittel
- Privateigentum sind. Alle Sachen, die ich zur Produktion von Gütern benötige, also Arbeits- und Betriebsmittel,
- sind in Privater Hand – gehören nicht dem Staat. Der Markt mit dem Mechanismus von Angebot und Nachfrage steuert Produktion und Konsum.
- Das kennt ihr. Genau wie das berühmt berüchtigte Streben nach Gewinn und immer weiterem Wachstum
- Und das daran angeknüpfte reicher werden der Kapitalisten, die sich gerne mal etwas gönnen,
- von goldener Uhr bis zur super Jacht, Währenddessen die Arbeiter wenig bis nichts von den Gewinnen abbekommt.
- Das Ganze wird auch als Akkumulation des Kapitals bezeichnet. Dabei geht es um den erwirtschafteten Mehrwert oder Profit und wie dieser verwendet wird.
- In dem Zusammenhang ist es auch möglich, dass sich Kapitalisten zusammentun Und so mit mehr Kapital, mehr Möglichkeiten, wie der Massenproduktion, die kleinen Konkurrenten
- platt machen. Das sind zum Teil Punkte, die wir aus unserer Gegenwart kennen.
- Man muss nicht erst die Wirtschaftszeitung mit den Berichten über die Gewinnzahlen der Dax-Unternehmen aufschlagen,
- um zu wissen, dass sich bei uns fast alles um Gewinn und Wachstum dreht. Allerdings beschreibt der Kapitalismus die heute existierende Wirtschaftsordnung westlicher
- Industriestatten nicht richtig. Der Staat hat die wesentliche Rolle, in den Markt, als Schiedsrichter einzugreifen
- Er soll Monopol- und Kartellbildung unterbinden. Und auch soziale Aspekte sind heutzutage stärker verankert.
- Denkt z.B. nur an unser Sozialsystem. Der Kapitalismus wurde überholt.
- Was aber nicht heißt, dass das grundsätzliche Streben nach Gewinn und Wachstum verloren gegangen ist.
- Es geht immer noch um höher, schneller, weiter. Um das neuste Handy für einen Preis, der in Afrika eine ganze Familie Monate lang ernähren
- könnte, die neue trendy Handtasche, auch wenn es die 10te im Schrank ist,
- oder die neue Zahnpasta aus der Werbung, damit man mein Lächeln schon aus 743 Metern Entfernung sehen kann.
- Der Kapitalismus macht uns zu der Konsumgesellschaft, die wir heute sind. Unsere Ressourcen werden immer schneller verbraucht,
- eigentlich bräuchten wir daher noch mindestens eine Erde dazu. Aber leider können wir unseren Planeten nicht einfach klonen oder per overnight shipping
- bei Amazon bestellen. Zudem ist der Klimawandel nicht mehr zu leugnen,
- außer für diesen einen orangenen Amerikaner, aber das ist ein anderes Thema. Die Meere werden immer wärmer, die Polarkappen schmelzen und Naturkatstrophen nehmen zu.
- Und auch wenn Armut und Hunger auf der Welt in den letzten Jahren zurückgegangen sind, gibt es noch zu viele Menschen, die von dem Wohlstand der Industrieländer träumen können.
- Das sind Dinge, die wir in unserem Alltag nicht oft bemerken, die aber einfach angesprochen werden müssen.
- Wo große Gewinner sind, sind meist viele Verlierer. Den Hunger auf der Welt zu bekämpfen sollte weiterhin oberste Priorität haben
- Auf der anderen Seite treiben Wettbewerb am Markt, Kapitaleinsatz und Gewinnstreben aber auch die Entwicklung voran.
- Ihr seht ja selber, wie sehr Fortschritte, in Technik, Medizin und Wissenschaft gemacht wurden.
- Das sind Aspekte von denen alle Menschen auf der Welt profitieren könnten. Gerade wir die westliche Welt profitiert stark, uns geht es gut.
- Aber auch dem Rest der Welt geht es besser. Die Zahl in Armut lebendender Menschen hat abgenommen
- Genau, wie die Kindersterblichkeit. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist gestiegen.
- Gerade die Öffnung der Märkte in China und Indien hat mit dem rasant einsetzenden Wirtschaftswachstum hat Millionen Menschen aus der Armut befreit.
- In Zukunft sollte man allerdings an einer besseren Vermögensverteilung arbeiten. Denn das reichste Prozent der Weltbevölkerung, also rund 70 Millionen Menschen, besitzen
- mehr als die restlichen 99 Prozent zusammen und das sind mehr als 7 Milliarden Menschen!
- Die Entwicklung, dass die Reichen immer reicher werden, ist sicher nicht die beste Nachricht. Eine gerechtere Verteilung wäre wünschenswert Es stellt sich die berechtigte Frage, wie
- die Zukunft aussieht. Denn irgendwann ist man an dem Punkt, wo weiteres Wachstum nicht mehr möglich ist.
- Es wird an neuen Absatzmärkten oder Ressourcen fehlen. Die Erde ist ein Paradies - unser Paradies.
- Und das sollte Sie auch noch ein paar Jahrhunderte bleiben.
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