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Soziale Marktwirtschaft: Die Jahrhundert-Idee?
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 310 Zeilen
- In diesem Video erkläre ich euch einen ganz wichtigen Begriff eine
- Sache, die unser Land bis heute prägt.
- Die soziale Marktwirtschaft. Wer sie erfunden hat, welche
- Vorteile sie bietet und ob sie heute noch gültig ist.
- Also worum geht es? Ja, um die Wirtschaft und den Markt.
- Menschen stellen Dinge her und wollen Dinge haben.
- Sie tauschen untereinander oder kaufen Dinge auf dem Markt.
- Eine Wirtschaft braucht aber eine Ordnung.
- Regeln, nach denen alles funktioniert.
- Eine wesentliche Sache bei dem Markt ist der Wettbewerb.
- Unternehmen stellen Produkte her und verkaufen sie an die Verbraucher.
- Wenn zwei Unternehmen das gleiche Produkt verkaufen, dann hat
- natürlich jedes das Ziel, mehr zu verkaufen als andere.
- Wie geht das? Entweder die Produkte sind besser
- und besitzen eine höhere Qualität. Oder aber die Produkte sind billiger
- und haben einen niedrigeren Preis. Konkurrenz belebt das Geschäft, und
- davon profitiert der Verbraucher. Es wäre natürlich einfach, wenn sich
- Unternehmen darauf einigen, dass sie den gleichen Preis für ihre Produkte
- festlegen. Dann kassieren beide.
- Der Wettbewerb wäre also unterbunden zum Nachteil der Verbraucher, die
- jetzt mehr zahlen müssen, aber keine bessere Qualität bekommen.
- Eine Regel lautet also Man darf sich nicht absprechen.
- Man darf keine Kartelle bilden. Wer macht diese Regeln und wer
- kontrolliert, ob sie eingehalten werden?
- Der Staat. Schön und gut, dass es solche Regeln
- gibt, aber trotzdem ist der freie Markt eine harte Angelegenheit.
- Hier wird konkurriert, und es geht nicht zimperlich zu.
- Denn auf dem Markt werden nicht nur Waren gehandelt, auch Arbeitnehmer
- bieten etwas an. Keine Waren, sondern ihre
- Arbeitskraft gibt es viele offene Arbeitsstellen und wenige
- Bewerber. Kann eine Bewerberin zum Beispiel
- mehr Geld verlangen? Es ist umgekehrt, und viele Leute
- bewerben sich auf einer Stelle ist das Unternehmen im Vorteil?
- Wettbewerb bedeutet, dass die, die sich mehr anstrengen, die besser
- sind, die auch mehr verkaufen und sich mehr leisten können.
- Und weil es jeder besser haben will, strengt sich jeder an.
- Und im Endeffekt haben alle was davon.
- Der freie Markt ist effektiv, er bringt Ergebnisse zustande,
- aber er ist kein Ponyhof. Die Stärkeren setzen sich durch,
- knallhart. Damit es gerecht zugeht, könnte
- jetzt der Staat eingreifen Preise oder Löhne
- und Gehälter. Der Staat bestimmt, was hergestellt
- wird, welche Dienstleistungen erbracht werden dürfen.
- Jeder bekommt das Gleiche und gleich viel.
- Das ist das Konzept der Planwirtschaft Das gesamte
- wirtschaftliche Geschehen wird von einer zentralen Stelle geplant und
- gelenkt. Nach politischen Vorgaben
- Die einzelnen Menschen oder Unternehmen haben keine oder nur
- ganz geringe Entscheidungsspielräume. Der Wettbewerb ist ausgeschaltet.
- Es bringt auch nichts, sich zu engagieren, ein Produkt besser zu
- machen, denn die Preise sind ja vorgegeben.
- Es ist außerdem geregelt, wie viel wovon hergestellt werden darf.
- Die Menschen müssen nicht untereinander konkurrieren.
- Jeder bekommt gleich viel oder wenig, denn wenn man nichts davon
- hat, dass man sich anstrengt, wenn der Wettbewerb ausgeschaltet ist,
- dann strengt sich auch niemand an. Die Planwirtschaft ist der freien
- Marktwirtschaft als Ordnungssystem unterlegen.
- Das hat die Geschichte ganz klar gezeigt.
- Aber der freie Markt ist halt auch nur so richtig super für die, die
- mithalten können. Und da kommt jetzt die soziale
- Marktwirtschaft ins Spiel. Die soziale Marktwirtschaft setzt
- auf den Markt, auf Angebot und Nachfrage, also auf Wettbewerb.
- Die Preise entstehen frei. Was und wie viel produziert wird,
- hängt davon ab, was die Menschen kaufen wollen.
- Die Produktionsmittel sind Privateigentum, die Fabrik
- gehört ja irgendjemandem und die Fabrikbesitzer.
- Oder der Unternehmensgründer will natürlich, dass sich sein Besitz
- natürlich, dass sich sein Besitz vermehrt und nicht schrumpft.
- vermehrt und nicht schrumpft. Aber im Grundgesetz steht in Artikel
- Aber im Grundgesetz steht in Artikel 14 Eigentum
- 14 Eigentum verpflichtet.
- verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem
- Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
- Wohle der Allgemeinheit dienen. Da haben wir den entscheidenden
- Da haben wir den entscheidenden Begriff das Allgemeinwohl.
- Begriff das Allgemeinwohl. Auf dem freien Markt sind alle
- Auf dem freien Markt sind alle Teilnehmer frei.
- Teilnehmer frei. In der sozialen Marktwirtschaft wird
- In der sozialen Marktwirtschaft wird diese Freiheit eingeschränkt.
- diese Freiheit eingeschränkt. Aber nur soweit, dass die
- Aber nur soweit, dass die Schwächeren nicht unter die Räder
- Schwächeren nicht unter die Räder kommen.
- kommen. Sie werden vom Staat geschützt.
- Sie werden vom Staat geschützt. Zum Beispiel durch Regeln zum
- Zum Beispiel durch Regeln zum Kündigungsschutz.
- Kündigungsschutz. Eine Firma kann Leute nicht einfach
- Eine Firma kann Leute nicht einfach so entlassen.
- so entlassen. In der freien Marktwirtschaft stellt
- In der freien Marktwirtschaft stellt der Staat grundlegende Spielregeln
- der Staat grundlegende Spielregeln auf, hält sich ansonsten aber aus
- auf, hält sich ansonsten aber aus der Wirtschaft raus.
- der Wirtschaft raus. In der sozialen Marktwirtschaft
- In der sozialen Marktwirtschaft greift der Staat zum Nutzen des
- greift der Staat zum Nutzen des Allgemeinwohls ein.
- Allgemeinwohls ein. Er soll gerecht zugehen.
- Er soll gerecht zugehen. Deshalb nimmt der Staat denen, die
- Deshalb nimmt der Staat denen, die viel verdienen und größeres Vermögen
- viel verdienen und größeres Vermögen haben, mehr weg als denen, die wenig
- haben, mehr weg als denen, die wenig verdienen.
- verdienen. Dazu gibt es unterschiedliche
- Dazu gibt es unterschiedliche Steuersätze.
- Steuersätze. Der Staat hilft in der sozialen
- Der Staat hilft in der sozialen Marktwirtschaft denjenigen, die
- Marktwirtschaft denjenigen, die bedürftig sind.
- bedürftig sind. Er organisiert eine
- Er organisiert eine Arbeitslosenversicherung, damit man
- Arbeitslosenversicherung, damit man nicht plötzlich ohne alles dasteht,
- nicht plötzlich ohne alles dasteht, wenn man arbeitslos wird.
- wenn man arbeitslos wird. Es gibt eine Krankenversicherung,
- Es gibt eine Krankenversicherung, eine Renten und Pflegeversicherung.
- eine Renten und Pflegeversicherung. Den Bürgern, die wirtschaftlich
- Den Bürgern, die wirtschaftlich schwächer sind, wird geholfen, zum
- schwächer sind, wird geholfen, zum Beispiel mit Wohngeld.
- Beispiel mit Wohngeld. Der Staat hilft aber auch,
- Der Staat hilft aber auch, schwächeren Regionen in
- schwächeren Regionen in einer Region mit hoher
- einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit eine Fabrik
- Arbeitslosigkeit eine Fabrik aufmacht. Er bekommt staatliche
- aufmacht. Er bekommt staatliche Unterstützung.
- Unterstützung. Reiche Bundesländer müssen von ihren
- Reiche Bundesländer müssen von ihren Steuereinnahmen etwas an die ärmeren
- Steuereinnahmen etwas an die ärmeren abgeben.
- abgeben. Einige Wirtschaftsbereiche sind
- Einige Wirtschaftsbereiche sind allein staatlichen Unternehmen
- allein staatlichen Unternehmen vorbehalten.
- vorbehalten. Unternehmen, die Privatleuten
- Unternehmen, die Privatleuten gehören, sondern einer Stadt oder
- gehören, sondern einer Stadt oder der Bundesrepublik, zum Beispiel
- der Bundesrepublik, zum Beispiel Wasser Versorgungsunternehmen.
- Wasser Versorgungsunternehmen. Damit soll die Grundversorgung der
- Damit soll die Grundversorgung der Menschen gesichert werden.
- Menschen gesichert werden. Die soziale Marktwirtschaft ist aus
- Die soziale Marktwirtschaft ist aus drei Gründen sozial.
- drei Gründen sozial. Erstens ist ein System,
- Erstens ist ein System, das durch Wettbewerb Wohlstand
- das durch Wettbewerb Wohlstand schafft, und Verbesserung der
- schafft, und Verbesserung der Qualität.
- Qualität. Zweitens Der Staat sichert die
- Zweitens Der Staat sichert die Schwachen gegen die Härten des
- Schwachen gegen die Härten des Marktes ab. Er sorgt für
- Marktes ab. Er sorgt für Gerechtigkeit im Markt.
- Gerechtigkeit im Markt. Und drittens Der Staat
- Und drittens Der Staat ergreift aktiv Maßnahmen, um die
- ergreift aktiv Maßnahmen, um die Bürger abzusichern und den Wohlstand
- Bürger abzusichern und den Wohlstand gleichmäßiger zu verteilen.
- gleichmäßiger zu verteilen. Die soziale Marktwirtschaft bietet
- Die soziale Marktwirtschaft bietet die Vorteile der freien
- die Vorteile der freien Marktwirtschaft und verhindert die
- Marktwirtschaft und verhindert die schädlichen Wirkungen, die sie haben
- schädlichen Wirkungen, die sie haben kann.
- kann. Für den ersten bundesdeutschen
- Für den ersten bundesdeutschen Wirtschaftsminister sorgt sie für
- Wirtschaftsminister sorgt sie für größtmöglichen Wohlstand und
- größtmöglichen Wohlstand und bestmögliche soziale Absicherung.
- bestmögliche soziale Absicherung. Dabei warnt Ludwig Erhard davor, die
- Dabei warnt Ludwig Erhard davor, die Absicherung zu groß zu machen.
- Absicherung zu groß zu machen. Denn dann könnte der Wettbewerb
- Denn dann könnte der Wettbewerb ausgeschlossen werden.
- ausgeschlossen werden. Leistung, so ist das
- Leistung, so ist das Glaubensbekenntnis, muss sich
- Glaubensbekenntnis, muss sich lohnen.
- lohnen. Viel zum System.
- Viel zum System. Jetzt schauen wir es noch mal kurz
- Jetzt schauen wir es noch mal kurz an, wieviel soziale Marktwirtschaft
- an, wieviel soziale Marktwirtschaft eigentlich entsteht.
- eigentlich entsteht. Erfunden hat den Begriff der
- Erfunden hat den Begriff der Wissenschaftler Alfred Müller.
- Wissenschaftler Alfred Müller. Der CDU-Politiker und
- Der CDU-Politiker und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard
- Wirtschaftsminister Ludwig Erhard greift den Begriff auf und spricht
- greift den Begriff auf und spricht im Sommer 1948 erstmals
- im Sommer 1948 erstmals bei einer politischen Veranstaltung
- bei einer politischen Veranstaltung von der künftigen Wirtschaftsordnung
- von der künftigen Wirtschaftsordnung aus einer sozial verpflichteten
- aus einer sozial verpflichteten Marktwirtschaft.
- Marktwirtschaft. Die CDU beschreibt damit ihre
- Die CDU beschreibt damit ihre Wirtschaftspolitik, und auch die
- Wirtschaftspolitik, und auch die anderen Parteien akzeptieren mit der
- anderen Parteien akzeptieren mit der Zeit grundsätzlich diese Politik.
- Zeit grundsätzlich diese Politik. Das große Ziel formuliert Erhard so
- Das große Ziel formuliert Erhard so Wohlstand für alle.
- Wohlstand für alle. Super Slogan oder freier Wettbewerb
- Super Slogan oder freier Wettbewerb auf dem Markt?
- auf dem Markt? Eine relativ gesteuerte
- Eine relativ gesteuerte Einkommens und Vermögensverteilung
- Einkommens und Vermögensverteilung und stabile Finanzen.
- und stabile Finanzen. Geld, das etwas wert ist.
- Geld, das etwas wert ist. Für die Deutschen besonders wichtig.
- Für die Deutschen besonders wichtig. Denn nach den Erfahrungen in
- Denn nach den Erfahrungen in der Weltwirtschaftskrise Ende der
- der Weltwirtschaftskrise Ende der 1990er Jahre haben die
- 1990er Jahre haben die Deutschen vor wenig mehr
- Deutschen vor wenig mehr Angst als davor, dass ihr Geld
- Angst als davor, dass ihr Geld seinen Wert durch Inflation
- seinen Wert durch Inflation verlieren kann.
- verlieren kann. Nun kann man eine Wirtschaftsordnung
- Nun kann man eine Wirtschaftsordnung nicht einfach am Schreibtisch
- nicht einfach am Schreibtisch entwickeln, schließlich muss sie in
- entwickeln, schließlich muss sie in der Wirklichkeit ja auch
- der Wirklichkeit ja auch funktionieren.
- funktionieren. Deshalb wird an unserer sozialen
- Deshalb wird an unserer sozialen Marktwirtschaft immer wieder
- Marktwirtschaft immer wieder geschraubt.
- geschraubt. In der ersten wirtschaftlichen Phase
- In der ersten wirtschaftlichen Phase der Bundesrepublik, also zwischen
- der Bundesrepublik, also zwischen den Jahren 1948
- den Jahren 1948 1966, wird die Wirtschaftspolitik
- 1966, wird die Wirtschaftspolitik von der sogenannten Ordnungspolitik
- von der sogenannten Ordnungspolitik oder Ordoliberalismus geprägt.
- oder Ordoliberalismus geprägt. Das heißt, der Staat sichert den
- Das heißt, der Staat sichert den rechtlichen Rahmen, indem die
- rechtlichen Rahmen, indem die Wirtschaft sich abspielt.
- Wirtschaft sich abspielt. Zunächst ist die Freiheit sehr groß.
- Zunächst ist die Freiheit sehr groß. Es gelten wenige grundlegende Regeln
- Es gelten wenige grundlegende Regeln der Zeit. Aber werden immer mehr
- der Zeit. Aber werden immer mehr Regeln gemacht.
- Regeln gemacht. Weil das Wirtschaftswunder dafür
- Weil das Wirtschaftswunder dafür sorgt, dass es aufwärts geht, will
- sorgt, dass es aufwärts geht, will auch der Staat über die Steuern
- auch der Staat über die Steuern profitieren.
- profitieren. Als der Aufschwung zu schwächeln
- Als der Aufschwung zu schwächeln beginnt, wird natürlich in der
- beginnt, wird natürlich in der Bundeshauptstadt Bonn darüber
- Bundeshauptstadt Bonn darüber diskutiert, wie man die Wirtschaft
- diskutiert, wie man die Wirtschaft wieder flott kriegt.
- wieder flott kriegt. In der Politik gibt es mittlerweile
- In der Politik gibt es mittlerweile einen Wechsel.
- einen Wechsel. Die SPD kommt 1966
- Die SPD kommt 1966 in die Regierung und stellt ab
- in die Regierung und stellt ab dem Jahr 1969 sogar den
- dem Jahr 1969 sogar den Bundeskanzler.
- Bundeskanzler. Die SPD hat sich zwar schon länger
- Die SPD hat sich zwar schon länger zur Marktwirtschaft bekannt, aber
- zur Marktwirtschaft bekannt, aber sie tritt dafür ein, daß der Staat
- sie tritt dafür ein, daß der Staat stärker, regulierend und helfend
- stärker, regulierend und helfend in die Wirtschaft eingreift, als
- in die Wirtschaft eingreift, als das bisher der Fall gewesen ist.
- das bisher der Fall gewesen ist. Zum einen betreibt man nun
- Zum einen betreibt man nun Konjunkturpolitik, das heißt
- Konjunkturpolitik, das heißt die sich abwechselnden Phasen der
- die sich abwechselnden Phasen der Wirtschaft, das Auf und Ab des
- Wirtschaft, das Auf und Ab des Wachstums, das Schwanken der
- Wachstums, das Schwanken der Konjunktur steht aber im
- Konjunktur steht aber im Mittelpunkt, und wenn es
- Mittelpunkt, und wenn es wirtschaftlich bergab geht, dann
- wirtschaftlich bergab geht, dann werden Leute entlassen.
- werden Leute entlassen. Es werden Gehälter gekürzt.
- Es werden Gehälter gekürzt. Das bedeutet wiederum, daß weniger
- Das bedeutet wiederum, daß weniger gekauft wird und somit auch
- gekauft wird und somit auch weniger hergestellt wird.
- weniger hergestellt wird. Und deshalb werden wiederum Leute
- Und deshalb werden wiederum Leute entlassen und so weiter.
- entlassen und so weiter. Damit sich die gesamte Wirtschaft
- Damit sich die gesamte Wirtschaft also nicht immer weiter in die Krise
- also nicht immer weiter in die Krise hinein reitet, hilft der Staat.
- hinein reitet, hilft der Staat. Er kann zum Beispiel Steuern senken.
- Er kann zum Beispiel Steuern senken. Dann bleibt den Leuten von ihrem
- Dann bleibt den Leuten von ihrem niedrigeren Gehalt immerhin mehr im
- niedrigeren Gehalt immerhin mehr im Geldbeutel.
- Geldbeutel. Oder der Staat legt
- Oder der Staat legt Konjunkturprogramme auf, baut
- Konjunkturprogramme auf, baut Straßen und Kraftwerke,
- Straßen und Kraftwerke, damit Menschen in Arbeit kommen.
- damit Menschen in Arbeit kommen. Oder es werden die Sozialleistungen
- Oder es werden die Sozialleistungen erhöht.
- erhöht. So bekommen die Menschen mehr Geld.
- So bekommen die Menschen mehr Geld. Seit der Wiedervereinigung wurden
- Seit der Wiedervereinigung wurden viele Ideen aus Amerika und
- viele Ideen aus Amerika und Großbritannien in die Wirtschaft
- Großbritannien in die Wirtschaft eingeführt.
- eingeführt. Stichworte sind Privatisierung
- Stichworte sind Privatisierung und Deregulierung.
- und Deregulierung. Deregulierung heißt, daß der Staat
- Deregulierung heißt, daß der Staat sich mehr aus der Wirtschaft
- sich mehr aus der Wirtschaft zurückzieht, mehr freie
- zurückzieht, mehr freie Marktwirtschaft und weniger soziale
- Marktwirtschaft und weniger soziale Marktwirtschaft.
- Marktwirtschaft. Mittlerweile, seit der Finanzkrise
- Mittlerweile, seit der Finanzkrise von 2007 und den damit verbundenen
- von 2007 und den damit verbundenen Krisen, werden die Weichen wieder
- Krisen, werden die Weichen wieder mehr in Richtung soziale
- mehr in Richtung soziale Marktwirtschaft gestellt.
- Marktwirtschaft gestellt. Der Grundgedanke, dass ein
- Der Grundgedanke, dass ein geordneter Wettbewerb die beste
- geordneter Wettbewerb die beste Wirtschaftsordnung ist, setzt sich
- Wirtschaftsordnung ist, setzt sich heute in der ganzen Europäischen
- heute in der ganzen Europäischen Union durch.
- Union durch. Da will ich natürlich mal wissen Was
- Da will ich natürlich mal wissen Was denkt ihr denn über die soziale
- denkt ihr denn über die soziale Marktwirtschaft?
- Marktwirtschaft? Oder geht es euch bei uns zu
- Oder geht es euch bei uns zu ungerecht zu?
- ungerecht zu? Sagt ihr, da muss was passieren.
- Sagt ihr, da muss was passieren. Wir brauchen ein völlig neues
- Wir brauchen ein völlig neues Wirtschaftssystem.
- Wirtschaftssystem. Wie könnte das aussehen?
- Wie könnte das aussehen? Gerne unten in die Kommentare.
- Gerne unten in die Kommentare. Lasst uns ein bisschen darüber diskutieren.
- Lasst uns ein bisschen darüber diskutieren. Wenn ihr Fragen zu diesem oder
- Wenn ihr Fragen zu diesem oder anderen Thema habt, dann natürlich
- anderen Thema habt, dann natürlich auch gerne ab damit in die
- auch gerne ab damit in die Kommentare weitere Videos
- Kommentare weitere Videos hier auf den Kanal und ihr schaut
- hier auf den Kanal und ihr schaut euch um, abonnierte den Kanal, wenn
- euch um, abonnierte den Kanal, wenn euch die Videos gefallen, mir ein
- euch die Videos gefallen, mir ein bisschen weiterhelfen.
- bisschen weiterhelfen. Danke euch auf jeden Fall dafür.
- Danke euch auf jeden Fall dafür. Danke fürs Zuschauen.
- Danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten.
- Bis zum nächsten.
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