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Soziale Marktwirtschaft: Die Jahrhundert-Idee?

MrWissen2go Geschichte | Terra X10:39 312.396 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 310 Zeilen
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  1. In diesem Video erkläre ich euch einen ganz wichtigen Begriff eine
  2. Sache, die unser Land bis heute prägt.
  3. Die soziale Marktwirtschaft. Wer sie erfunden hat, welche
  4. Vorteile sie bietet und ob sie heute noch gültig ist.
  5. Also worum geht es? Ja, um die Wirtschaft und den Markt.
  6. Menschen stellen Dinge her und wollen Dinge haben.
  7. Sie tauschen untereinander oder kaufen Dinge auf dem Markt.
  8. Eine Wirtschaft braucht aber eine Ordnung.
  9. Regeln, nach denen alles funktioniert.
  10. Eine wesentliche Sache bei dem Markt ist der Wettbewerb.
  11. Unternehmen stellen Produkte her und verkaufen sie an die Verbraucher.
  12. Wenn zwei Unternehmen das gleiche Produkt verkaufen, dann hat
  13. natürlich jedes das Ziel, mehr zu verkaufen als andere.
  14. Wie geht das? Entweder die Produkte sind besser
  15. und besitzen eine höhere Qualität. Oder aber die Produkte sind billiger
  16. und haben einen niedrigeren Preis. Konkurrenz belebt das Geschäft, und
  17. davon profitiert der Verbraucher. Es wäre natürlich einfach, wenn sich
  18. Unternehmen darauf einigen, dass sie den gleichen Preis für ihre Produkte
  19. festlegen. Dann kassieren beide.
  20. Der Wettbewerb wäre also unterbunden zum Nachteil der Verbraucher, die
  21. jetzt mehr zahlen müssen, aber keine bessere Qualität bekommen.
  22. Eine Regel lautet also Man darf sich nicht absprechen.
  23. Man darf keine Kartelle bilden. Wer macht diese Regeln und wer
  24. kontrolliert, ob sie eingehalten werden?
  25. Der Staat. Schön und gut, dass es solche Regeln
  26. gibt, aber trotzdem ist der freie Markt eine harte Angelegenheit.
  27. Hier wird konkurriert, und es geht nicht zimperlich zu.
  28. Denn auf dem Markt werden nicht nur Waren gehandelt, auch Arbeitnehmer
  29. bieten etwas an. Keine Waren, sondern ihre
  30. Arbeitskraft gibt es viele offene Arbeitsstellen und wenige
  31. Bewerber. Kann eine Bewerberin zum Beispiel
  32. mehr Geld verlangen? Es ist umgekehrt, und viele Leute
  33. bewerben sich auf einer Stelle ist das Unternehmen im Vorteil?
  34. Wettbewerb bedeutet, dass die, die sich mehr anstrengen, die besser
  35. sind, die auch mehr verkaufen und sich mehr leisten können.
  36. Und weil es jeder besser haben will, strengt sich jeder an.
  37. Und im Endeffekt haben alle was davon.
  38. Der freie Markt ist effektiv, er bringt Ergebnisse zustande,
  39. aber er ist kein Ponyhof. Die Stärkeren setzen sich durch,
  40. knallhart. Damit es gerecht zugeht, könnte
  41. jetzt der Staat eingreifen Preise oder Löhne
  42. und Gehälter. Der Staat bestimmt, was hergestellt
  43. wird, welche Dienstleistungen erbracht werden dürfen.
  44. Jeder bekommt das Gleiche und gleich viel.
  45. Das ist das Konzept der Planwirtschaft Das gesamte
  46. wirtschaftliche Geschehen wird von einer zentralen Stelle geplant und
  47. gelenkt. Nach politischen Vorgaben
  48. Die einzelnen Menschen oder Unternehmen haben keine oder nur
  49. ganz geringe Entscheidungsspielräume. Der Wettbewerb ist ausgeschaltet.
  50. Es bringt auch nichts, sich zu engagieren, ein Produkt besser zu
  51. machen, denn die Preise sind ja vorgegeben.
  52. Es ist außerdem geregelt, wie viel wovon hergestellt werden darf.
  53. Die Menschen müssen nicht untereinander konkurrieren.
  54. Jeder bekommt gleich viel oder wenig, denn wenn man nichts davon
  55. hat, dass man sich anstrengt, wenn der Wettbewerb ausgeschaltet ist,
  56. dann strengt sich auch niemand an. Die Planwirtschaft ist der freien
  57. Marktwirtschaft als Ordnungssystem unterlegen.
  58. Das hat die Geschichte ganz klar gezeigt.
  59. Aber der freie Markt ist halt auch nur so richtig super für die, die
  60. mithalten können. Und da kommt jetzt die soziale
  61. Marktwirtschaft ins Spiel. Die soziale Marktwirtschaft setzt
  62. auf den Markt, auf Angebot und Nachfrage, also auf Wettbewerb.
  63. Die Preise entstehen frei. Was und wie viel produziert wird,
  64. hängt davon ab, was die Menschen kaufen wollen.
  65. Die Produktionsmittel sind Privateigentum, die Fabrik
  66. gehört ja irgendjemandem und die Fabrikbesitzer.
  67. Oder der Unternehmensgründer will natürlich, dass sich sein Besitz
  68. natürlich, dass sich sein Besitz vermehrt und nicht schrumpft.
  69. vermehrt und nicht schrumpft. Aber im Grundgesetz steht in Artikel
  70. Aber im Grundgesetz steht in Artikel 14 Eigentum
  71. 14 Eigentum verpflichtet.
  72. verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem
  73. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.
  74. Wohle der Allgemeinheit dienen. Da haben wir den entscheidenden
  75. Da haben wir den entscheidenden Begriff das Allgemeinwohl.
  76. Begriff das Allgemeinwohl. Auf dem freien Markt sind alle
  77. Auf dem freien Markt sind alle Teilnehmer frei.
  78. Teilnehmer frei. In der sozialen Marktwirtschaft wird
  79. In der sozialen Marktwirtschaft wird diese Freiheit eingeschränkt.
  80. diese Freiheit eingeschränkt. Aber nur soweit, dass die
  81. Aber nur soweit, dass die Schwächeren nicht unter die Räder
  82. Schwächeren nicht unter die Räder kommen.
  83. kommen. Sie werden vom Staat geschützt.
  84. Sie werden vom Staat geschützt. Zum Beispiel durch Regeln zum
  85. Zum Beispiel durch Regeln zum Kündigungsschutz.
  86. Kündigungsschutz. Eine Firma kann Leute nicht einfach
  87. Eine Firma kann Leute nicht einfach so entlassen.
  88. so entlassen. In der freien Marktwirtschaft stellt
  89. In der freien Marktwirtschaft stellt der Staat grundlegende Spielregeln
  90. der Staat grundlegende Spielregeln auf, hält sich ansonsten aber aus
  91. auf, hält sich ansonsten aber aus der Wirtschaft raus.
  92. der Wirtschaft raus. In der sozialen Marktwirtschaft
  93. In der sozialen Marktwirtschaft greift der Staat zum Nutzen des
  94. greift der Staat zum Nutzen des Allgemeinwohls ein.
  95. Allgemeinwohls ein. Er soll gerecht zugehen.
  96. Er soll gerecht zugehen. Deshalb nimmt der Staat denen, die
  97. Deshalb nimmt der Staat denen, die viel verdienen und größeres Vermögen
  98. viel verdienen und größeres Vermögen haben, mehr weg als denen, die wenig
  99. haben, mehr weg als denen, die wenig verdienen.
  100. verdienen. Dazu gibt es unterschiedliche
  101. Dazu gibt es unterschiedliche Steuersätze.
  102. Steuersätze. Der Staat hilft in der sozialen
  103. Der Staat hilft in der sozialen Marktwirtschaft denjenigen, die
  104. Marktwirtschaft denjenigen, die bedürftig sind.
  105. bedürftig sind. Er organisiert eine
  106. Er organisiert eine Arbeitslosenversicherung, damit man
  107. Arbeitslosenversicherung, damit man nicht plötzlich ohne alles dasteht,
  108. nicht plötzlich ohne alles dasteht, wenn man arbeitslos wird.
  109. wenn man arbeitslos wird. Es gibt eine Krankenversicherung,
  110. Es gibt eine Krankenversicherung, eine Renten und Pflegeversicherung.
  111. eine Renten und Pflegeversicherung. Den Bürgern, die wirtschaftlich
  112. Den Bürgern, die wirtschaftlich schwächer sind, wird geholfen, zum
  113. schwächer sind, wird geholfen, zum Beispiel mit Wohngeld.
  114. Beispiel mit Wohngeld. Der Staat hilft aber auch,
  115. Der Staat hilft aber auch, schwächeren Regionen in
  116. schwächeren Regionen in einer Region mit hoher
  117. einer Region mit hoher Arbeitslosigkeit eine Fabrik
  118. Arbeitslosigkeit eine Fabrik aufmacht. Er bekommt staatliche
  119. aufmacht. Er bekommt staatliche Unterstützung.
  120. Unterstützung. Reiche Bundesländer müssen von ihren
  121. Reiche Bundesländer müssen von ihren Steuereinnahmen etwas an die ärmeren
  122. Steuereinnahmen etwas an die ärmeren abgeben.
  123. abgeben. Einige Wirtschaftsbereiche sind
  124. Einige Wirtschaftsbereiche sind allein staatlichen Unternehmen
  125. allein staatlichen Unternehmen vorbehalten.
  126. vorbehalten. Unternehmen, die Privatleuten
  127. Unternehmen, die Privatleuten gehören, sondern einer Stadt oder
  128. gehören, sondern einer Stadt oder der Bundesrepublik, zum Beispiel
  129. der Bundesrepublik, zum Beispiel Wasser Versorgungsunternehmen.
  130. Wasser Versorgungsunternehmen. Damit soll die Grundversorgung der
  131. Damit soll die Grundversorgung der Menschen gesichert werden.
  132. Menschen gesichert werden. Die soziale Marktwirtschaft ist aus
  133. Die soziale Marktwirtschaft ist aus drei Gründen sozial.
  134. drei Gründen sozial. Erstens ist ein System,
  135. Erstens ist ein System, das durch Wettbewerb Wohlstand
  136. das durch Wettbewerb Wohlstand schafft, und Verbesserung der
  137. schafft, und Verbesserung der Qualität.
  138. Qualität. Zweitens Der Staat sichert die
  139. Zweitens Der Staat sichert die Schwachen gegen die Härten des
  140. Schwachen gegen die Härten des Marktes ab. Er sorgt für
  141. Marktes ab. Er sorgt für Gerechtigkeit im Markt.
  142. Gerechtigkeit im Markt. Und drittens Der Staat
  143. Und drittens Der Staat ergreift aktiv Maßnahmen, um die
  144. ergreift aktiv Maßnahmen, um die Bürger abzusichern und den Wohlstand
  145. Bürger abzusichern und den Wohlstand gleichmäßiger zu verteilen.
  146. gleichmäßiger zu verteilen. Die soziale Marktwirtschaft bietet
  147. Die soziale Marktwirtschaft bietet die Vorteile der freien
  148. die Vorteile der freien Marktwirtschaft und verhindert die
  149. Marktwirtschaft und verhindert die schädlichen Wirkungen, die sie haben
  150. schädlichen Wirkungen, die sie haben kann.
  151. kann. Für den ersten bundesdeutschen
  152. Für den ersten bundesdeutschen Wirtschaftsminister sorgt sie für
  153. Wirtschaftsminister sorgt sie für größtmöglichen Wohlstand und
  154. größtmöglichen Wohlstand und bestmögliche soziale Absicherung.
  155. bestmögliche soziale Absicherung. Dabei warnt Ludwig Erhard davor, die
  156. Dabei warnt Ludwig Erhard davor, die Absicherung zu groß zu machen.
  157. Absicherung zu groß zu machen. Denn dann könnte der Wettbewerb
  158. Denn dann könnte der Wettbewerb ausgeschlossen werden.
  159. ausgeschlossen werden. Leistung, so ist das
  160. Leistung, so ist das Glaubensbekenntnis, muss sich
  161. Glaubensbekenntnis, muss sich lohnen.
  162. lohnen. Viel zum System.
  163. Viel zum System. Jetzt schauen wir es noch mal kurz
  164. Jetzt schauen wir es noch mal kurz an, wieviel soziale Marktwirtschaft
  165. an, wieviel soziale Marktwirtschaft eigentlich entsteht.
  166. eigentlich entsteht. Erfunden hat den Begriff der
  167. Erfunden hat den Begriff der Wissenschaftler Alfred Müller.
  168. Wissenschaftler Alfred Müller. Der CDU-Politiker und
  169. Der CDU-Politiker und Wirtschaftsminister Ludwig Erhard
  170. Wirtschaftsminister Ludwig Erhard greift den Begriff auf und spricht
  171. greift den Begriff auf und spricht im Sommer 1948 erstmals
  172. im Sommer 1948 erstmals bei einer politischen Veranstaltung
  173. bei einer politischen Veranstaltung von der künftigen Wirtschaftsordnung
  174. von der künftigen Wirtschaftsordnung aus einer sozial verpflichteten
  175. aus einer sozial verpflichteten Marktwirtschaft.
  176. Marktwirtschaft. Die CDU beschreibt damit ihre
  177. Die CDU beschreibt damit ihre Wirtschaftspolitik, und auch die
  178. Wirtschaftspolitik, und auch die anderen Parteien akzeptieren mit der
  179. anderen Parteien akzeptieren mit der Zeit grundsätzlich diese Politik.
  180. Zeit grundsätzlich diese Politik. Das große Ziel formuliert Erhard so
  181. Das große Ziel formuliert Erhard so Wohlstand für alle.
  182. Wohlstand für alle. Super Slogan oder freier Wettbewerb
  183. Super Slogan oder freier Wettbewerb auf dem Markt?
  184. auf dem Markt? Eine relativ gesteuerte
  185. Eine relativ gesteuerte Einkommens und Vermögensverteilung
  186. Einkommens und Vermögensverteilung und stabile Finanzen.
  187. und stabile Finanzen. Geld, das etwas wert ist.
  188. Geld, das etwas wert ist. Für die Deutschen besonders wichtig.
  189. Für die Deutschen besonders wichtig. Denn nach den Erfahrungen in
  190. Denn nach den Erfahrungen in der Weltwirtschaftskrise Ende der
  191. der Weltwirtschaftskrise Ende der 1990er Jahre haben die
  192. 1990er Jahre haben die Deutschen vor wenig mehr
  193. Deutschen vor wenig mehr Angst als davor, dass ihr Geld
  194. Angst als davor, dass ihr Geld seinen Wert durch Inflation
  195. seinen Wert durch Inflation verlieren kann.
  196. verlieren kann. Nun kann man eine Wirtschaftsordnung
  197. Nun kann man eine Wirtschaftsordnung nicht einfach am Schreibtisch
  198. nicht einfach am Schreibtisch entwickeln, schließlich muss sie in
  199. entwickeln, schließlich muss sie in der Wirklichkeit ja auch
  200. der Wirklichkeit ja auch funktionieren.
  201. funktionieren. Deshalb wird an unserer sozialen
  202. Deshalb wird an unserer sozialen Marktwirtschaft immer wieder
  203. Marktwirtschaft immer wieder geschraubt.
  204. geschraubt. In der ersten wirtschaftlichen Phase
  205. In der ersten wirtschaftlichen Phase der Bundesrepublik, also zwischen
  206. der Bundesrepublik, also zwischen den Jahren 1948
  207. den Jahren 1948 1966, wird die Wirtschaftspolitik
  208. 1966, wird die Wirtschaftspolitik von der sogenannten Ordnungspolitik
  209. von der sogenannten Ordnungspolitik oder Ordoliberalismus geprägt.
  210. oder Ordoliberalismus geprägt. Das heißt, der Staat sichert den
  211. Das heißt, der Staat sichert den rechtlichen Rahmen, indem die
  212. rechtlichen Rahmen, indem die Wirtschaft sich abspielt.
  213. Wirtschaft sich abspielt. Zunächst ist die Freiheit sehr groß.
  214. Zunächst ist die Freiheit sehr groß. Es gelten wenige grundlegende Regeln
  215. Es gelten wenige grundlegende Regeln der Zeit. Aber werden immer mehr
  216. der Zeit. Aber werden immer mehr Regeln gemacht.
  217. Regeln gemacht. Weil das Wirtschaftswunder dafür
  218. Weil das Wirtschaftswunder dafür sorgt, dass es aufwärts geht, will
  219. sorgt, dass es aufwärts geht, will auch der Staat über die Steuern
  220. auch der Staat über die Steuern profitieren.
  221. profitieren. Als der Aufschwung zu schwächeln
  222. Als der Aufschwung zu schwächeln beginnt, wird natürlich in der
  223. beginnt, wird natürlich in der Bundeshauptstadt Bonn darüber
  224. Bundeshauptstadt Bonn darüber diskutiert, wie man die Wirtschaft
  225. diskutiert, wie man die Wirtschaft wieder flott kriegt.
  226. wieder flott kriegt. In der Politik gibt es mittlerweile
  227. In der Politik gibt es mittlerweile einen Wechsel.
  228. einen Wechsel. Die SPD kommt 1966
  229. Die SPD kommt 1966 in die Regierung und stellt ab
  230. in die Regierung und stellt ab dem Jahr 1969 sogar den
  231. dem Jahr 1969 sogar den Bundeskanzler.
  232. Bundeskanzler. Die SPD hat sich zwar schon länger
  233. Die SPD hat sich zwar schon länger zur Marktwirtschaft bekannt, aber
  234. zur Marktwirtschaft bekannt, aber sie tritt dafür ein, daß der Staat
  235. sie tritt dafür ein, daß der Staat stärker, regulierend und helfend
  236. stärker, regulierend und helfend in die Wirtschaft eingreift, als
  237. in die Wirtschaft eingreift, als das bisher der Fall gewesen ist.
  238. das bisher der Fall gewesen ist. Zum einen betreibt man nun
  239. Zum einen betreibt man nun Konjunkturpolitik, das heißt
  240. Konjunkturpolitik, das heißt die sich abwechselnden Phasen der
  241. die sich abwechselnden Phasen der Wirtschaft, das Auf und Ab des
  242. Wirtschaft, das Auf und Ab des Wachstums, das Schwanken der
  243. Wachstums, das Schwanken der Konjunktur steht aber im
  244. Konjunktur steht aber im Mittelpunkt, und wenn es
  245. Mittelpunkt, und wenn es wirtschaftlich bergab geht, dann
  246. wirtschaftlich bergab geht, dann werden Leute entlassen.
  247. werden Leute entlassen. Es werden Gehälter gekürzt.
  248. Es werden Gehälter gekürzt. Das bedeutet wiederum, daß weniger
  249. Das bedeutet wiederum, daß weniger gekauft wird und somit auch
  250. gekauft wird und somit auch weniger hergestellt wird.
  251. weniger hergestellt wird. Und deshalb werden wiederum Leute
  252. Und deshalb werden wiederum Leute entlassen und so weiter.
  253. entlassen und so weiter. Damit sich die gesamte Wirtschaft
  254. Damit sich die gesamte Wirtschaft also nicht immer weiter in die Krise
  255. also nicht immer weiter in die Krise hinein reitet, hilft der Staat.
  256. hinein reitet, hilft der Staat. Er kann zum Beispiel Steuern senken.
  257. Er kann zum Beispiel Steuern senken. Dann bleibt den Leuten von ihrem
  258. Dann bleibt den Leuten von ihrem niedrigeren Gehalt immerhin mehr im
  259. niedrigeren Gehalt immerhin mehr im Geldbeutel.
  260. Geldbeutel. Oder der Staat legt
  261. Oder der Staat legt Konjunkturprogramme auf, baut
  262. Konjunkturprogramme auf, baut Straßen und Kraftwerke,
  263. Straßen und Kraftwerke, damit Menschen in Arbeit kommen.
  264. damit Menschen in Arbeit kommen. Oder es werden die Sozialleistungen
  265. Oder es werden die Sozialleistungen erhöht.
  266. erhöht. So bekommen die Menschen mehr Geld.
  267. So bekommen die Menschen mehr Geld. Seit der Wiedervereinigung wurden
  268. Seit der Wiedervereinigung wurden viele Ideen aus Amerika und
  269. viele Ideen aus Amerika und Großbritannien in die Wirtschaft
  270. Großbritannien in die Wirtschaft eingeführt.
  271. eingeführt. Stichworte sind Privatisierung
  272. Stichworte sind Privatisierung und Deregulierung.
  273. und Deregulierung. Deregulierung heißt, daß der Staat
  274. Deregulierung heißt, daß der Staat sich mehr aus der Wirtschaft
  275. sich mehr aus der Wirtschaft zurückzieht, mehr freie
  276. zurückzieht, mehr freie Marktwirtschaft und weniger soziale
  277. Marktwirtschaft und weniger soziale Marktwirtschaft.
  278. Marktwirtschaft. Mittlerweile, seit der Finanzkrise
  279. Mittlerweile, seit der Finanzkrise von 2007 und den damit verbundenen
  280. von 2007 und den damit verbundenen Krisen, werden die Weichen wieder
  281. Krisen, werden die Weichen wieder mehr in Richtung soziale
  282. mehr in Richtung soziale Marktwirtschaft gestellt.
  283. Marktwirtschaft gestellt. Der Grundgedanke, dass ein
  284. Der Grundgedanke, dass ein geordneter Wettbewerb die beste
  285. geordneter Wettbewerb die beste Wirtschaftsordnung ist, setzt sich
  286. Wirtschaftsordnung ist, setzt sich heute in der ganzen Europäischen
  287. heute in der ganzen Europäischen Union durch.
  288. Union durch. Da will ich natürlich mal wissen Was
  289. Da will ich natürlich mal wissen Was denkt ihr denn über die soziale
  290. denkt ihr denn über die soziale Marktwirtschaft?
  291. Marktwirtschaft? Oder geht es euch bei uns zu
  292. Oder geht es euch bei uns zu ungerecht zu?
  293. ungerecht zu? Sagt ihr, da muss was passieren.
  294. Sagt ihr, da muss was passieren. Wir brauchen ein völlig neues
  295. Wir brauchen ein völlig neues Wirtschaftssystem.
  296. Wirtschaftssystem. Wie könnte das aussehen?
  297. Wie könnte das aussehen? Gerne unten in die Kommentare.
  298. Gerne unten in die Kommentare. Lasst uns ein bisschen darüber diskutieren.
  299. Lasst uns ein bisschen darüber diskutieren. Wenn ihr Fragen zu diesem oder
  300. Wenn ihr Fragen zu diesem oder anderen Thema habt, dann natürlich
  301. anderen Thema habt, dann natürlich auch gerne ab damit in die
  302. auch gerne ab damit in die Kommentare weitere Videos
  303. Kommentare weitere Videos hier auf den Kanal und ihr schaut
  304. hier auf den Kanal und ihr schaut euch um, abonnierte den Kanal, wenn
  305. euch um, abonnierte den Kanal, wenn euch die Videos gefallen, mir ein
  306. euch die Videos gefallen, mir ein bisschen weiterhelfen.
  307. bisschen weiterhelfen. Danke euch auf jeden Fall dafür.
  308. Danke euch auf jeden Fall dafür. Danke fürs Zuschauen.
  309. Danke fürs Zuschauen. Bis zum nächsten.
  310. Bis zum nächsten.

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