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CH8: Kunststoffe: Grundlagen

Prof. Marvin Haar: Spaß mit Mathematik und Chemie9:33 234 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 59 Zeilen
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  1. willkommen zu diesem Video zur Chemie dieses Mal geht es um das Thema Kunststoffe nämlich wir schauen uns dieses Mal an was so die grundlegenden
  2. Begriffe sind die man zum Thema Kunststoffe aus chemischer Sicht kennen sollte und wir werden dabei feststellen dass das die Begriffe Monomer für so
  3. einen einzelbaustein und der Begriff Polymer für einen für viele miteinander verbundene Einzelbausteine sind des Weiteren werden wir ein etwas
  4. Alltagswissen auffrischen nämlich warum vielleicht das Wort Polyester doch nicht ganz so ausgesprochen werden sollte wie wir das umgangssprachlich mit Polyester
  5. tun gut zu den Basics was muss man wissen aus chemische Sicht über das Thema Kunststoffe prinzipiell ist es so dass
  6. die Herstellung von Kunststoffen aus Materialien geschieht die irgendwo in der Natur zu finden sein müssen andere chemische Bausteine haben
  7. wir ja sowieso nicht zur Verfügung das können damit einerseits irgendwelche fossilen Rohstoffe sein so wie Erdöl und Erdgas oder deren zersetzungs- und
  8. Verarbeitungsprodukte zum Beispiel im Laufe von Tracking Prozessen einerseits andererseits kann das natürlich auch direkt Biomasse sein dann hat es eher so
  9. einen biologischen Hauch das heißt das können dann Pflanzenfasern sein aber das können natürlich auch Kartoffeln oder so stärkehältige Bestandteile sein das
  10. heißt das dient als Rohstoff für meine Kunststoffe und weder aber das war Kunststoff schon sagt muss dann noch einen chemische Umwandlung passiert die
  11. hier aus Gasen oder Flüssigkeiten das übliche Plastik dass wir so kennen und eben mit Plastik umgangssprachlich bezeichnen statt Fach Chinesisch
  12. Kunststoff eben machen ja welche Atomsorten kommen damit in Kunststoffen prinzipiell vor so wie in fossilen Rohstoffen hauptsächlich oder sehr oft
  13. Kohlenstoff und Wasserstoffatome Kohlenstoffatome eigentlich immer weil die sehr gute chemische Bindungseigenschaften mit den vier
  14. Bindungen haben oft je nach kunststoffsorte kommen dann auch noch Sauerstoff oder Stickstoffatome dazu und bei bestellen speziellen Kunststoffen
  15. für bestimmte Folien sowie PVC Folien vielleicht kennt man den Begriff oder auch irgendwelche Flammschutz resistenten Kunststoffe können dann auch
  16. noch früher Atome mit dazu kommen etwas anders aufgebaut sind Stoffe die man aus dem Alltag als Silikone kennt zum Beispiel zum Abdichten von
  17. irgendwelchen Duschen Fliesen und so weiter diese haben bestimmte Kohlenstoffatome durch Siliziumatome ersetzt daher also
  18. Silikone wobei das eher sein umgangssprachlicher Name ist und weniger Fachchinesisch ja so viel also zum inneren Aufbau die Frage ist jetzt was
  19. ist das besondere an den Kunststoffen die Besonderheit ist dass Kunststoffe wie wir sie eben hier haben egal ob jetzt transparent oder nicht im
  20. Vergleich nicht aus sehr kleinen Molekülen bestehen sondern aus extrem großen Molekülen und mit extrem groß meine ich tatsächlich sehr groß das
  21. heißt wir haben hier nicht so ein Mini bbh2o-molekül mit insgesamt drei Atomen sondern wir haben hier wirklich Moleküle die 1000 oder bis zu 100.000 Atome pro
  22. Moleküle haben das heißt wenn man sich hier ein Molekül drinnen vorstellt ist das also nicht so ein klitze kleines Pünktchen sondern das ist tatsächlich
  23. ein meistens als langer Faden vorgestellt also ein Geflecht eher aus sehr großen meistens fadenförmigen Molekülen
  24. ja insgesamt damit man dann natürlich so ein Gesamt makroskopisches Gefäß zusammenbekommt brauche ich dann natürlich auch wieder Milliarden
  25. Moleküle sonst komme ich nicht auf diese Größen Maske aber im Vergleich zu den bisherigen Stoffen die wir kennengelernt haben auch wie CH4 oder die Bestandteile
  26. im Benzin sind die Moleküle in diesen Kunststoffen im Plastik also sehr viel größer ja prinzipiell wie kommt man jetzt zur Herstellung so eines
  27. Kunststoffes ich habe oben schon gesagt dass man diese fossilen Rohstoffe oder Zersetzungsprodukte verwenden kann um daraus Kunststoffe zu machen und die
  28. allgemeine Logik ist jetzt die dass man eben bestimmte chemische reaktionsfähige kleine Bausteine braucht die man jetzt
  29. zu diesen großen Molekülen verbinden kann dieser einzelbaustein nennt sich Mono mehr für eins mehr ist das griechische Wort für teil und sagt eben
  30. dass ich Einzelteile brauche die ich dann chemisch gesehen in ein Gefäß gebe oder eben in ja üblicherweise ein Gefäß oder in eine große herstellungsanlage
  31. und diese dann zusammenbringe das heißt ich werfe anschaulich gesprochen viele Monomere auf einen Haufen diese monomermoleküle sind im Allgemeinen
  32. tatsächlich sehr klein da ich kann Ihnen vielleicht sechs bis insgesamt 20 Atome haben man muss sich jetzt natürlich auch vorstellen damit ich dann insgesamt auf
  33. so 1000 Atome pro gesamtmolekül bekomme muss ich also in dem Fall was brauchen wir 500 verdammt 50 von den großen zusammenbauen
  34. rechnen müssen können ja 50 von den großen zusammenbauen das heißt es muss jetzt chemisch einen Prozess geben der es ermöglicht dass man solche Monomere
  35. zusammenbaut und der Fachbegriff dafür dieses Zusammenhängen dieser Monomere ist Polymerisation und das Besondere hier eben daran ist dass diese
  36. Einzelbauteile Schritt für Schritt aneinandergehängt werden sehr oft sind Katalysatoren dafür notwendig die man mühsam forschen muss und entdecken muss
  37. sehr oft gehen und regelpreise in diese Kategorie hinein und dadurch wird es eben ermöglicht so wie das aneinanderhängen von Eisenbahnen Waggons
  38. aus Einzelteilen einen sehr großes Molekül zu erzeugen Fachbegriff ist dieses Prozesses Polymerisation also viel teilbildung
  39. das Ergebnis dass man daraus erhält dass nennt sich dann Polymer und muss man sich wirklich so vorstellen dass ich hier mit der Hilfe einer chemischen
  40. Reaktion diese ersten beiden Bausteine verbindet dann geht die Reaktion weiter verbindet die nächsten Bausteine und so weiter und Besonderheit ist eben dass
  41. diese Bindungen die hier entstehen echte Bindungen sind so wie wir sie bisher hatten also tatsächlich Elektronenpaarbindungen und die Frage
  42. ist jetzt wie kommen solche Elektronenpaarbindungen Zustande wir haben schon ein Beispiel kennengelernt wo wir Teile zu
  43. einem anderen Molekül drauf bauen können ein Beispiel wäre dafür die Additionsreaktion das heißt das wäre eine Möglichkeit wenn diese Monomere
  44. Doppelbindungen haben kann ich durch die additionär Dinge drauf bauen auf das Molekül das ist eine Geschichte oder eine andere Reaktion die wir
  45. kennengelernt haben war die Veresterung die Esterbindung hat ja gesagt dass sich einen Alkohol wenn ich hier herüben also irgendwo einen Alkohol habe was auch
  46. immer hier daran hängt zusammen mit der Carbonsäure die hier dargestellt ist was immer auch hier daran hängt verbinden kann in dem sich
  47. hier Wasser abspaltet und stattdessen dann das Ganze eben verbunden hat das Sauerstoff vom Alkohol hängt sich an das Kohlenstoff der
  48. Carbonsäure und das Ganze ist damit verbunden das heißt für solche zwei Bauteile ist die Esterbindung eine Möglichkeit wie man das zusammenbauen
  49. kann ja und damit kommt man eigentlich schon zum Namen wenn wir jetzt eben sowohl hier als auch hier als auch hier jeweils
  50. so eine Esther Bindung hatten und das zusammen zu bauen dann habe ich viele Esterbindungen und damit ist das griechische Wort Poly für viel und
  51. Esther für die Bindung schon zusammengebaut das heißt Polyester ist also ein chemischer Stoff der mit Hilfe von vielen Esterbindungen
  52. hier hier und so weiter zusammengebaut wurde das heißt es heißt nicht Polyester sondern man muss sie sprechen Pole und dann Bindestrich Ester also ein Polymer
  53. aus vielen Esterbindungen damit haben wir so eine unmittelbare Alltagsrelevanz dieser Esther Bindung kennengelernt Polyester
  54. im Polyester ist trotzdem noch ein Überbegriff das heißt wenn bei einem Kleidungsstück hinten am Etikett draufsteht wir haben es handelt sich um
  55. Polyester dann ist das noch nicht ganz genau gesagt was das chemisch ist aber es sagt einfach den chemischen Verbindungstyp wie diese Monomere
  56. zusammengebaut wurden ja ich hoffe dass damit so ein grundüberblick über die Kunststoff herum ist dabei geht eben klar wurde das heißt
  57. es wird es wird bei der Herstellung aus vielen sehr kleinen Molekülen sehr sehr große Moleküle zusammengebaut und eine Möglichkeit um das zusammenzubauen ist
  58. eben die Additionsreaktion eine andere Möglichkeit ist der ist die Veresterung und das Ergebnis nennt sich dann bei der Veresterung als Überbegriff Polyester
  59. ein Polyester Kunststoff

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