Der Wolken-Check | Reportage für Kinder | Checker Tobi CHECKER WELT https://www.youtube.com/watch?v=-TrjkSxWL-g Transkript (automatisch erstellt) 0:00 . Untertitelung: BR 2022 0:01 * Titelsong: Checker Tobi * ♪ Achtung! Hier kommt Checker Tobi. 0:05 ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. ♪ Der, der immer fragt. Der die Action mag. 0:12 ♪ Der, der alles wagt. Der, der niemals klagt. ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Der ist cool, hey, ziemlich groovy. 0:20 ♪ Der, der ständig rennt. Der, der niemals pennt. ♪ Der auch manchmal flennt. Der tausend Leute kennt. 0:26 ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! ♪ Das ist Tobi, Checker Tobi. Checker Tobi! 0:30 Und jetzt das Wetter mit Checker Tobi. Danke. Liebe Zuschauer, uns erwarten sommerliche Temperaturen 0:37 und schönes ... Freunde, das ist die falsche Karte. 0:41 Wir hatten doch gesagt gutes Wetter. Nicht so ... 0:46 Klar, Wolken und Regen und macht doch gleich noch ein Gewitter dazu. Aber Meteorologen, also die Leute, die das Wetter erforschen, 0:57 sagen, Sonnenschein ist das langweiligste Wetter. Wolken sind viel spannender. 1:02 Ob das wirklich so ist, finden wir raus. Denn genau darum geht es heute, um Wolken. 1:08 Kann ich noch ein bisschen Sonne haben? Jetzt ein bisschen ... 1:14 Danke für nichts. Wolken finde ich superspannend. 1:20 Sie bedecken mehr als die Hälfte unserer Erdoberfläche und nehmen die unterschiedlichsten Formen an. 1:26 Manche Wolken sehen aus wie zarte Federn, andere sind mehrere Kilometer hoch. 1:31 Wieder andere bringen die fürchterlichsten Unwetter mit. Wenn ich Wolken sehe, dann stelle ich mir immer vor, 1:38 wie ich von einer Wolke zur nächsten hüpfe, mich reinfallen lasse und es sich anfühlt wie Lammwolle. 1:45 Aber was so weich aussieht, ist nichts anderes als winzige Wasser-Tröpfchen. 1:51 Solche Gewitter-Wolken enthalten zwischen 20 und 100 Millionen Tonnen Wasser. 1:57 Ich versuche heute, Wolken so nah wie möglich zu kommen und fahre dafür auf Deutschlands höchsten Berg, die Zugspitze. 2:04 Dort checke ich mit Inga, wie Wolken entstehen. Mit der Meteorologin Gudrun finde ich heraus, 2:10 welche Wolke welches Wetter mitbringt. Mit Anna baue ich mein eigenes Wolkenparadies. 2:16 Also, seid ihr bereit? Dann kommt hier: 2:24 Und jetzt die Checkerfragen. Das checke ich für euch. 2:42 Heute fahre ich auf die Zugspitze, den höchsten Berg Deutschlands. Der Gipfel ist in fast 3000 Metern Höhe. 2:49 Da oben ist man den Wolken ganz nah. Da bin ich mit Inga verabredet. 2:55 Sie arbeitet auf der Forschungsstation Schneefernerhaus, die gleich unter dem Gipfel der Zugspitze liegt. 3:01 Hallo, Inga. - Servus, Tobi. Hier oben erforschen Meteorologen unser Klima und das Wetter. 3:08 Und dazu gehören auch die Wolken. Der perfekte Ort also für meine erste Checkerfrage. 3:22 Wow, das ist eine tolle Aussicht. Super, gell? Schau, dahinten. 3:28 Da kommen schon ein paar Wolken. Ungefähr auf der gleichen Höhe wie wir gerade. 3:34 Ja. Wir sind ungefähr auf 2600 Meter Höhe, knapp unterhalb vom Zugspitzgipfel. 3:39 Tatsächlich ist es schon so, dass wir Glück haben mit dem Wetter, denn oft steht man hier auch mitten in der Wolke drin. 3:47 Dann sieht man gar nichts, alles ist weiß. Wie fühlt sich das an? 3:51 Es ist nass. Eine Wolke besteht aus Wasserdampf. 3:54 Also nur Wasser, kleinste Tröpfchen, die quasi in der Luft schweben. Das sehen wir uns im Kleinen an. 4:01 Dafür brauchen wir eine Kochplatte und einen Topf. Wir haben unten gelernt, dass eine Wolke aus Wasser-Tröpfchen besteht. 4:09 Das heißt, wir brauchen als Allererstes Wasser. Wasser habe ich hier. 4:13 Sag stopp. Stopp. 4:16 Das heißt, wir bilden uns hier einen kleinen Minisee. Wir sehen schon dahinten, da sind schon Wolken entstanden. 4:24 Auch das Wasser in den Wolken kommt irgendwie aus dem See, aus dem Fluss. 4:30 Man spricht dann von Verdunsten. Für den Verdunstungsprozess benötigt man Wärme. 4:37 Die Wärme bekommen wir, was wir hier gerade gut spüren ... ... von der Sonne. Die strahlt auf uns runter. 4:44 Genau. Die Sonne fängt an, das Wasser, das wir in den Seen und Flüssen haben, zu verdunsten. 4:50 Sie verdunstet auch unser Wasser hier aus dem kleinen See raus. Aber wir wollen das beschleunigen. 4:56 Sonst dauert das viel zu lange. Deswegen machen wir die Herdplatte an 5:01 und fügen zusätzlich Energie, Wärme hinzu. In unserem Topf passiert also Folgendes: 5:07 Wasser besteht aus vielen kleinen Wasserteilchen, den sog. Wassermolekülen. 5:12 Je wärmer es denen in unserem Topf wird, desto stärker beginnen sie, sich zu bewegen. 5:18 Sie brauchen jetzt mehr Platz und steigen nach oben. Wasserdampf entsteht. 5:23 Diesen Prozess, wenn aus flüssigem Wasser gasförmiger Wasserdampf entsteht, 5:28 nennt man Verdunstung. Guck mal, da sieht man es schon. 5:32 Da dampft es raus. Hier entsteht Wasserdampf, der in den Himmel aufsteigt. 5:38 Aber es kommen noch keine Wolken aus dem Topf. Die müssen erst entstehen. 5:43 Warum passiert denn das? Es muss ein Prozess stattfinden, 5:46 aus dem aus der gasförmigen Phase flüssiges Wasser entsteht, weil das, was wir sehen, ist dann Wasser. 5:54 Ist das nicht unglaublich? Die Wolken am Himmel sind wirklich schwebende kleine Wassertropfen. 6:01 Echt verrückt. Das können wir gut zeigen, indem wir diesen Deckel drauf tun. 6:07 Der beschlägt jetzt. Und man sieht ganz schnell, 6:11 dass sich hier auch wieder Wasser bildet. Man spricht hier von Kondensation. 6:16 Ich drehe das mal um, dann sieht man das gut. Da läuft es ja richtig runter. 6:22 Also Wasser verdunstet, wird zu Wasserdampf, steigt hoch und kommt hier gegen den Deckel. 6:28 Dann wird aus dem Dampf wieder flüssiges Wasser. Aber im Himmel gibt es keinen Topfdeckel, 6:34 an den der Wasserdampf anstößt. Nein, aber wir haben in der Höhe viele Kondensationskerne, sagt man, 6:41 das sind kleinste Partikelchen, und an denen kondensiert der Wasserdampf. 6:46 Ich glaube, das müssen wir uns mal genauer angucken. Nehmen wir mal an, die Pinnwand hier ist unser Himmel. 6:52 Überall in der Luft schwirren Kondensationskerne herum. Das können Sandkörner sein oder Blütenstaub, 6:59 die der Wind aufgewirbelt hat. Mit dem bloßen Auge kann man sie nicht sehen. 7:04 Und jetzt kommt der Wasserdampf. Der steigt auf und hält sich dann daran fest. 7:10 Wie vorher an dem Topfdeckel steigt der Wasserdampf auf. Wenn er da drankommt, kondensiert er. 7:16 Wenn sich immer mehr Wasserdampf-Teilchen an den Kernen festhalten, verbinden die sich 7:22 und kondensieren dann zu Wasser-Tröpfchen. Es muss viel von dem Wasserdampf nach oben kommen 7:28 und sich Abermillionen von diesen Tropfen bilden. Dann kommen wir zu dem Punkt, 7:33 wo wir aus den vielen kleinen Tröpfchen große Wolken bekommen. Okay. Jetzt ist es aber so, aus manchen Wolken regnet es raus 7:42 und andere sind einfach so am Himmel. Im Sommer gibt es kleine Schäfchenwolken. 7:48 Wann fängt eine Wolke an zu regnen? Zunächst sind die Tropfen so klein, 7:52 dass die noch zu leicht sind, um runterzufallen. Damit ein Regentropfen aus der Wolke kommt, 7:59 muss so ein Wassertropfen in der Wolke wachsen. Sprich, die gehen alle zusammen. 8:04 Erst, wenn der Tropfen dann groß genug ist, fällt er aus der Wolke raus. 8:09 Als Regen. Genau. 8:12 Inga, das hat Spaß gemacht. Vielen Dank. Wolken bestehen aus Wasser. Das verdunstet, 8:18 steigt auf und sammelt sich dann als Wasser-Tröpfchen in der Luft. Leute, auch Nebel ist nichts anderes als eine Wolke knapp über dem Boden. 8:29 Ihr kennt wahrscheinlich den typischen Morgennebel im Herbst. Hier scheint die Sonne auf den noch feuchten Boden und erwärmt ihn. 8:37 Dadurch verdampft der Tau und formt Wolken. Fertig. Leute, wisst ihr, was das ist? 8:43 Das ist eine Maschine zum Wolken-Herstellen. Das sind Wolken, die man essen kann und die süß sind. 8:49 Es geht um Zuckerwatte, meine Lieblingswolken. Das probiere ich jetzt aus. 8:54 Für euch gibt es so lange die Mitmachfrage. Wie geht das jetzt? 9:09 Checkt mal, ob ihr die Antwort in der Sendung entdeckt. Die Lösung gibt es zum Schluss. 9:16 Als Nächstes geht es auf den Hohenpeißenberg in Oberbayern. Hier steht das älteste Wetter-Observatorium Deutschlands. 9:23 Seit 240 Jahren beobachten die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst hier das Wetter. 9:29 Eine von ihnen wartet da oben schon auf mich. Das ist Gudrun. 9:34 Sie weiß ganz genau, was für ein Wetter die verschiedenen Wolkenarten mitbringen. 9:40 Na dann, nix wie rauf. Hallo, Gudrun. 9:43 Hallo, Tobi, grüß dich. Toll. 9:46 Ja, wir haben einen Wahnsinns-Ausblick. Kannst du mir sagen, was das für Wolken sind 9:52 oder warum die da sind und all das? Heute haben wir typische Gewitterreste-Wolken, 9:57 weil gestern Abend hat es hier in der Gegend kräftig gewittert. Das, was ein bisschen ausläuft und zerfetzt ist, 10:05 nennt sich Stratocumulus. Man sieht Wolken, die ein bisschen hochquellen, 10:10 die ein bisschen aussehen wie ein Blumenkohl. Das sind typische Cumulus-Wolken, 10:15 die bei Sonneneinstrahlung entstehen. Das heißt, ihr Profis sagt nicht "eine Schäfchenwolke" 10:21 oder "Die sieht aus wie ein Dino", sondern es gibt spezielle Begriffe dafür. 10:25 Wir haben lateinische Namen, die die Eigenschaften der Wolken umschreiben. 10:31 Welche verschiedenen Wolkenarten es gibt und welche Eigenschaften sie haben, das erklärt mir Gudrun jetzt. 10:37 Das sieht doch super aus. Die Wolken glaube ich da vorne wiedererkannt zu haben. 10:43 Ja, das sind sie. Die Cumulus-Wolke, die Haufenwolke. 10:47 Was für ein Wetter bringen Cumulus-Wolken mit? Das sind typische Sommer-Schönwetter-Wolken. 10:53 Da passiert nicht viel. Es gibt natürlich Situationen, wenn diese Erwärmung stark stattfindet, 11:00 dass die so hoch wachsen und auseinanderfließen, dann können es durchaus Schauerwolken werden. 11:06 Was haben wir da? Das ist wahrscheinlich auch nichts, was schlechtes Wetter mitbringt. 11:12 Nein, das sind Cirrus-Wolken. Das sind federartige Wolken, die sehr hoch sind. 11:17 Sie bestehen aus Eis. Deshalb sind die auch so fein und so gefedert. 11:21 Okay, und ganz hoch am Himmel. Weil es da so kalt ist, bestehen die aus Eis. 11:26 Verstehe. Bringen aber keine Regenschauer mit. Nein, so bringen sie uns keine Regenschauer mit. 11:33 Cirren können allerdings, wenn sie sich zusammenfügen, Vorboten für schlechtes Wetter sein. 11:38 Da haben wir einen coolen Spruch. "Cirrus allein, das Wetter bleibt fein. 11:43 Cirrus in Ketten, es wird regnen, wetten?" Sehr gut. 11:48 Diese Wolken kennt ihr sicher, Schäfchenwolken. Cirrocumulus sagen dazu die Wetterexperten. 11:54 Diese Wolken gefallen mir wirklich gut. Viel besser zumindest als die hier. 11:59 Das sieht nach furchtbar schlechtem Wetter aus. Ja, das ist ein Nimbostratus. 12:04 Das ist eine typische Dauerregen-Schlechtwetter-Wolke. Aber das ist auch eine Wolke. 12:10 Weil man würde ja immer sagen, der Himmel ist ganz dunkel. Aber da ist eine große Wolke. 12:16 Ja, das ist wie eine Schichtwolke, wie eine abgeschlossene Schicht, wie eine Decke, die man drüberzieht. 12:23 Der Nimbostratus bringt auch längeren, dauerhaften, ausgiebigen Regen mit sich, weil viel Wasser in der Wolke ist. 12:30 Nimbostratus. Die mag ich am wenigsten. Wisst ihr, welche Wolke ich nicht besonders mag, 12:36 sie aber superspannend finde? Die Gewitter-Wolke. 12:40 Aus denen jagen Blitze und Donnerschläge über den Himmel und es regnet wie aus Eimern. 12:45 Gudrun weiß eine Menge über Gewitter. Deswegen kläre ich auch mit ihr meine zweite Checkerfrage. 12:57 Was hast denn du da hingehängt? Da habe ich dir meine Lieblingswolke mitgebracht. 13:02 Das ist deine Lieblingswolke? Ja. Das ist ein Cumulonimbus, eine Gewitter-Wolke. 13:07 Cumulus hatten wir vorhin schon. Es ist eine Haufenwolke. 13:11 Der Cumulonimbus ist die größte Haufenwolke von allen. Die hat hier oben noch diese Verbreiterung 13:17 wie ein Amboss bei einem Schmied. Die Leute haben früher geglaubt, 13:22 dass ein Himmelsschmied mit dem Hammer auf den Amboss haut und dann donnert und blitzt es. 13:28 Im Himmel sitzt kein Schmied. Blitz und Donner kommen wirklich aus einer Gewitter-Wolke. 13:34 Was ist darin los? Viel. Diese Wolke ist acht, neun, zehn Kilometer hoch. 13:39 Wirklich riesig. Da sind Aufwinde, Abwinde und Elektrizität. 13:43 Strom? - Ja. In einer Gewitterwolke? Ein Beispiel: 13:47 Wenn so eine Wolke eine große Steckdose hätte, könnte ich dann einen Föhn anschließen 13:53 und mir die Haare föhnen? Ja, du dir und allen Menschen in deiner Umgebung auch noch, 13:59 weil da ist verdammt viel Strom drin. Aber wie kommt denn Strom im Himmel in eine Wolke rein? 14:06 Ganz detailliert wissen das die Forscher auch noch nicht, weil es so schwierig ist, in so eine Wolke reinzugucken. 14:13 Aber die Teilchen, die da rumfliegen, reiben und stoßen aneinander. 14:18 Das erzeugt den Strom. Das teilt sich dann in Plus- und Minus-Teile auf. 14:22 Das könnt ihr euch vorstellen wie bei einer Batterie. Auf der einen Seite gibt es den Minuspol 14:28 und auf der anderen Seite den Pluspol. Die jeweilige Seite ist negativ bzw. positiv geladen. 14:34 Die Wolke möchte nicht, dass hier Plus ist und hier Minus, sondern das soll neutral sein im Gleichgewicht. 14:41 Die Blitze gleichen die Ladung zwischen dem Plus- und dem Minuspol aus. 14:46 Also noch mal langsam. Die Wolke ist positiv und negativ geladen. 14:50 Die Blitze sorgen dafür, dass sich diese Ladungen ausgleichen. Wo kommt der Donner her? 14:56 Der Blitz, das ist ganz viel Strom. Der saust durch die Luft und erhitzt die Luft durch diese Energie, 15:03 die er hat, in seiner Umgebung sehr schnell und sehr hoch. Diese Luft dehnt sich dann explosionsartig aus. 15:11 Es ist ein Geräusch, wie wenn ein Luftballon platzt. Nur viel, viel lauter. 15:17 Das heißt, der Blitz selbst macht den Donner. Genau. Dann kann man mit dem Blitz und dem Donner zusammen berechnen, 15:24 wie weit das Gewitter noch weg ist. Wenn du den Blitz siehst, fängst du an, die Sekunden zu zählen. 15:31 Vom Blitz bis du den Donner hörst, sind es 21 Sekunden. Du nimmst das durch 3. 15:36 21 durch 3 sind 7. Dann weißt du, das Gewitter ist noch sieben Kilometer von mir entfernt. 15:44 Das ist ja schlau. Jetzt würde es dann blitzen, oder? 15:47 Aus der Wolke noch nicht so ganz, weil die ist noch zu blass. Damit es richtig Gewitter gibt, 15:53 würde die von unten viel dunkler aussehen, weil dann da viel mehr Wasser und viel mehr Niederschlag drin ist. 16:00 Das können wir aber ändern. Gib mir die Farbe, bitte. 16:11 So, jetzt ist es doch eine eins-A Gewitter-Wolke. Dann können wir es doch mal blitzen lassen. 16:17 Ja, das habe ich schon mal für dich vorbereitet. Es blitzt und es donnert. 16:24 Gudrun, das hat großen Spaß gemacht mit dir, lieben Dank. Mach's gut. 16:29 In einer Gewitterwolke entladen sich negative und positive Teilchen. Dadurch entstehen Blitz und Donner. 16:38 Stellen wir uns mal vor, gerade zieht ein Gewitter auf. Ihr seid draußen. 16:43 Dann ist höchste Vorsicht geboten, denn ein Blitzschlag kann tödlich sein. 16:48 Aber keine Angst, so etwas passiert nur superselten. Es gibt ein paar gute Regeln, die schützen. 16:55 Am allerbesten ist, in ein Haus zu gehen. Die meisten Häuser haben einen Blitzableiter, 17:03 der die lebensgefährliche Elektrizität eines Blitzes nimmt und in den Boden ableitet, wo sie dann verschwindet. 17:13 Eine andere gute Idee ist auch, sich in ein Auto zu setzen. Denn auch die Karosserie von einem Auto ist aus Metall. 17:22 Das leitet den Blitz in den Boden ab und innendrin ist man geschützt. Wenn gerade kein Auto oder Haus in der Nähe ist, 17:30 gibt es trotzdem ein paar wichtige Regeln. Ganz wichtig: Raus aus dem Wasser und fernhalten von allem, 17:37 was aus Metall ist. Deshalb ist ein Regenschirm keine gute Idee, 17:41 weil der häufig eine Metallspitze hat. Die zieht den Blitz an. 17:46 Das ist lebensgefährlich. Auch keine gute Idee, 17:49 sich bei Gewitter unter einem Baum unterzustellen. Denn Blitze schlagen gern in den höchsten Punkt in der Gegend ein. 17:57 Das ist ganz oft so ein Baum. Stattdessen sollte man sich hinhocken, 18:01 die Knie ganz eng zusammen machen, die Arme hier herumlegen und sich so klein machen, wie man kann. 18:07 Denn je weiter Arme und Beine auseinander sind, desto besser kann der Strom durch den Körper fließen. 18:14 Genau das wollen wir nicht. Deshalb ist auch wegrennen keine gute Idee, 18:20 sondern auch wenn es vielleicht albern klingt, man sollte lieber mit geschlossenen Beinen ins Trockene hüpfen. 18:29 Jetzt habe ich schon viel über echte Wolken herausgefunden. Zum Schluss will ich checken, 18:35 wie ich mir kuschelige Wolken für zu Hause selber basteln kann. Dafür bin ich mit Künstlerin Anna verabredet 18:42 und kläre mit ihr meine letzte Checkerfrage. Soll ich dir direkt helfen? 18:49 Gerne. Nimm gleich mal den Stoff und breite den hier daneben aus. Die Stoffbahnen werden später unser Hintergrund 18:59 oder besser gesagt, unser Himmel. Aber es fehlt noch was. 19:03 Genau, die Wolken. Die tupfen wir jetzt drauf mit weißer Farbe und kleinen Schwämmchen. 19:09 Das geht schnell und ihr könnt es zu Hause nachmachen. Dabei entscheidet ganz allein ihr, 19:15 welche Wolken an eurem Himmel zu sehen sind. Das sieht fantastisch aus. 19:20 Ich habe komplett schmutzige Hände. Aber man sieht, dass wir was getan haben. 19:27 Genau. Dann jetzt aufhängen. Machen wir. 19:31 Damit das schneller geht, helfen uns meine lieben Kollegen dabei. Erkennt ihr, für welche Wolken wir uns entschieden haben? 19:39 Genau, für Cumulus-Wolken, also für die Schönwetter-Wolken. Ich mag die einfach am liebsten. 19:45 Und jetzt? Jetzt müssen wir Luftballons aufpusten. 19:50 Wir bauen eine Wolke. Machen wir einen Wettbewerb? 19:54 Wer zuerst drei Luftballons aufgepustet hat. Machen wir. 20:02 Die sollen prall gefüllt sein, gell. Der ist prall gefüllt. 20:11 Wie kannst du denn das so schnell machen? Mist. Ich glaube, Anna hat gewonnen. 20:21 Anschließend binden wir die Ballons zusammen. Dann kommt das Beste. 20:30 Wir streichen Tapetenkleister drauf und umwickeln die Ballons mit Küchenrolle. 20:35 Dabei ganz vorsichtig sein, damit sie nicht platzen. Es ist schon so, dass wir Menschen eine Faszination dafür haben, 20:43 mir geht es so, in die Wolken zu gucken und den Formen hinterher zu blicken. 20:49 Woran liegt denn das? Das ist auch unheimlich spannend. 20:52 Was da alles passiert am Himmel und wie sich die Wolken verändern. Das hat auch schon immer die Künstler inspiriert. 21:00 Das hat damit zu tun, weil unser Auge darauf geschult ist, in Strukturen Sachen wiederzuerkennen, 21:07 die uns bekannt sind. Wie z.B. Gesichter oder irgendwelche Formen. 21:13 So was Ähnliches passiert auch, wenn du in die Wolken schaust und erkennst irgendwelche Gesichter oder Tiere. 21:20 Das ist genau dieses Prinzip. Da spielt das Gehirn uns einen kleinen Streich. 21:25 Sehen wir z.B. solche Wolken am Himmel, dann vervollständigt unser Gehirn die Wolke zu etwas, 21:32 das wir kennen. Eben zu einem Herz oder wie hier zu einer Ente. 21:40 Damit die Wolke richtig kuschelig wird, bekleben wir sie noch mit ordentlich viel Watte. 21:52 Für den Himmel eignen sich blaue Stoffbahnen, Farbe und Schwämme. Für die Wolken braucht ihr 21:58 Luftballons, Kleister, Küchenrolle und Watte. Ich präsentiere die größte Zuckerwatten-Wolke der Welt. 22:09 Na ja, nicht ganz. Vielleicht muss ich das noch ein bisschen üben. 22:14 Für euch gibt es jetzt die Antwort auf die Mitmachfrage. Aber dafür besonders gut. 22:24 Ich wollte von euch wissen: Na, habt ihr die Antwort in der Sendung entdeckt? Guckt mal. 22:39 Am allerbesten ist, in ein Haus zu gehen. Denn die meisten Häuser haben einen Blitzableiter, 22:47 der die lebensgefährliche Elektrizität eines Blitzes nimmt und in den Boden ableitet, wo sie dann verschwindet. 22:56 Eine andere gute Idee ist auch, sich in ein Auto zu setzen. Denn auch die Karosserie von einem Auto ist aus Metall. 23:05 Das leitet den Blitz in den Boden ab und innendrin ist man geschützt. Richtig sind also die Antworten A und C. 23:13 So, liebe Leute. Wir haben die Wolken aufgehängt. 23:17 Ich finde, es sieht fantastisch aus. Total schön. 23:20 Weißt du, was das Beste ist? Das kann jeder zu Hause nachmachen. Das stimmt. Mit dir war es richtig cool heute, vielen Dank. 23:29 Ich habe keine echten Wolken angefasst, aber das mache ich noch. Das da fühlt sich mindestens genauso gut an. 23:36 Das Einzige, was noch fehlt, ist Schnee, aber ... Keine Chance, oder? 23:41 Mit unechten Wolken gibt es keinen Schnee. Ah, Schnee. 23:45 Liebe Leute, das war es vom Wolken-Check. Bis zum nächsten Mal. 23:54 Untertitelung: BR 2022