Geschichte · Klasse 10–13 · aktualisiert
Terrorismus nach 1990: Wandel und Folgen
Du unterscheidest zentrale Begriffe, erklärst den Wandel terroristischer Organisationen und prüfst Sicherheitsmaßnahmen, Zahlen und Deutungen.
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Kurz gesagt
Islamistischer Terrorismus nutzt Gewalt oder Drohungen zur politischen Einschüchterung. Anschläge, staatliche Reaktionen und digitale Vernetzung prägten ihn nach 1990. Die Organisation „Islamischer Staat“ (IS) bestand nach dem Verlust ihrer Herrschaft im syrisch-irakischen Kerngebiet weiter.
Wie kann eine Organisation Gebiete verlieren und trotzdem weiterbestehen? Und wie weit darf ein Staat beim Schutz vor Anschlägen in Freiheitsrechte eingreifen? Du untersuchst diese Fragen mit einem historischen Endpunkt im September 2026; jede Zahl behält dabei ihren ausdrücklich genannten Datenstand.
Deine Lernziele
Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.
5 Abschnitte
Islam ist eine Religion. Islamismus bezeichnet dagegen ein politisches Programm: Seine Anhänger wollen eine Staats- und Gesellschaftsordnung durchsetzen, deren Berechtigung sie aus Religion ableiten. Der Forscher Armin Pfahl-Traughber betont, dass religiöser Glaube allein noch kein solches Herrschaftsprogramm ist. Muslime dürfen deshalb nicht pauschal mit Islamisten gleichgesetzt werden. Auch wenden nicht alle Islamisten Gewalt an.
Für Terrorismus verwenden wir hier folgende Arbeitsdefinition: Politisch motivierte Gewalt oder ihre Androhung soll über die unmittelbar betroffenen Menschen hinaus Angst verbreiten und politisches Verhalten beeinflussen. Pfahl-Traughber erklärt diese Wirkung 2016 unter Bezug auf den Terrorismusforscher Bruce Hoffman. Entscheidend ist also auch, welche Botschaft wen einschüchtern soll. Eine Mindestzahl von Opfern ist dafür nicht erforderlich. Diese Arbeitsdefinition ist keine weltweit einheitliche Rechtsdefinition.
Du musst deshalb zwei Fragen trennen: Welche politischen Vorstellungen begründen die Täter mit Religion? Und welche Funktion hat ihre Gewalt? „Islamistisch“ bezeichnet die politische Motivation. „Terroristisch“ bezeichnet eine besondere Strategie der Gewalt oder Gewaltandrohung. Nicht jede islamistisch begründete Gewalthandlung lässt sich allein wegen dieser Begründung als Terrorismus einordnen.
Das zeigt die Organisation, die sich „Islamischer Staat“ nannte, kurz IS. Pfahl-Traughber unterschied 2016 ihre Kämpfe um Gebiete im Nahen Osten von Anschlägen, die in Europa Schrecken verbreiten sollten. Die Forscherin Miriam M. Müller unterschied ebenfalls 2016 die terroristischen Anschläge in Paris 2015 und Brüssel 2016 von Gewalt zur Ausdehnung und Sicherung der Gebietsherrschaft. Dazu gehörten Kämpfe gegen militärische Gegner und gewaltsame Herrschaft über eine Bevölkerung. Eine Organisation kann mehrere Gewaltformen zugleich einsetzen; diese können sich überschneiden. Die Unterscheidung rechtfertigt keine Gewalt und bedeutet keine rechtliche Anerkennung des IS als Staat. Für konkrete Taten sind die jeweiligen Täter verantwortlich, keine ganze Religionsgemeinschaft.
Definition
Islamistischer Terrorismus
Eine Strategie politischer Gewalt oder Gewaltandrohung mit islamistischer Begründung. Sie soll Menschen über die unmittelbar Betroffenen hinaus einschüchtern und politisches Verhalten beeinflussen.
Merke: Unterscheide Religion, politisches Herrschaftsprogramm und Gewaltstrategie. Gewaltbereitschaft allein reicht zur Bestimmung von Terrorismus nicht aus.
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„9/11“ bezeichnet die Anschläge vom 11. September 2001. Das National September 11 Memorial & Museum, eine Gedenk- und Museumseinrichtung, nennt al-Qaida als verantwortliches Netzwerk. Seine 19 Entführer brachten vier Flugzeuge in ihre Gewalt. Nach Angaben des Museums töteten sie bei den Anschlägen 2.977 Menschen; die Entführer sind in dieser Opferzahl nicht enthalten. Die gerundete Angabe „fast 3.000 Tote“ bezieht sich auf diese Anschlagsopfer, nicht auf spätere Kriegsopfer. Al-Qaida hatte bereits 1998 die Botschaften der Vereinigten Staaten von Amerika, kurz USA, in Nairobi und Dar es Salaam angegriffen.
Das Militärbündnis NATO erklärte am 12. September 2001 seine Beistandsregel, Artikel 5, für anwendbar. Das stand zunächst unter dem Vorbehalt, dass der Angriff von außen gekommen war. Am 2. Oktober 2001 bestätigte das Bündnis dies nach den Ermittlungen. Artikel 5 verlangt Hilfe, aber nicht von jedem Mitglied denselben oder überhaupt einen bewaffneten Einsatz. Die US-geführte Militäroperation in Afghanistan begann am 7. Oktober 2001. Obwohl NATO-Staaten beteiligt waren, führte die NATO selbst diese Operation nicht.
2003 begründete die US-Regierung einen Krieg gegen den Irak mit behaupteten Verbindungen zu al-Qaida und Massenvernichtungswaffen. Dabei wurden auch vermeintliche Beweise vorgelegt, die sich als falsch erwiesen. Der US-geführte Krieg begann am 20. März 2003 nach mitteleuropäischer Zeit ohne Mandat, also ohne Ermächtigung, der Vereinten Nationen. Deutschland und Frankreich lehnten eine Beteiligung ab. Die behaupteten Verbindungen und die zeitliche Abfolge belegen keine irakische Verantwortung für 9/11.
Auch innerhalb der USA veränderte sich die Sicherheitspolitik. Das Gesetz USA PATRIOT Act vom Oktober 2001 erweiterte die Befugnisse von Geheimdiensten und Strafverfolgungsbehörden. Kritiker sahen dadurch Privatsphäre und Datenschutz gefährdet.
Unsere begründete Einordnung für diese Erklärung lautet: 9/11 war ein sicherheitspolitischer Einschnitt. Die Beistandsentscheidung, militärische Reaktionen und neue Behördenbefugnisse veränderten die Politik. Das bedeutet keinen vollständigen historischen Neubeginn: Die Anschläge al-Qaidas von 1998 zeigen, dass das Netzwerk schon vorher handelte.
Merke: Ein sicherheitspolitischer Einschnitt ist eine begründete historische Einordnung. Du musst Veränderungen benennen und zugleich prüfen, was schon vorher bestand.
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Die Organisation, aus der später der IS hervorging, wurde 2000 in Afghanistan gegründet. Sie verwendete verschiedene Namen, darunter al-Qaida in Mesopotamien. Nach 2003 schlossen sich ehemalige irakische Geheimdienstler und Militärs der irakischen al-Qaida oder anderen aufständischen Organisationen an.
2014 spaltete sich der IS im Machtkampf während des syrischen Bürgerkriegs von al-Qaida ab. Er rief ein sogenanntes Kalifat aus: Damit beanspruchte er eine religiös begründete Herrschaft. Dieser Anspruch rechtfertigte seine Herrschaft nicht. Der Wandel war keine bloße Umbenennung des gesamten Netzwerks al-Qaida. Abspaltung und Konkurrenz gehörten dazu.
Der IS verlor 2017 im Irak und 2019 in Syrien seine territoriale Herrschaft, also seine Herrschaft über Gebiete. Im März 2019 fiel mit Baghuz das letzte von ihm beherrschte Gebiet im syrisch-irakischen Kerngebiet. Danach arbeitete der IS dort im Untergrund weiter. Auch regionale Organisationen, die er „Provinzen“ nannte, bestanden fort. Der Gebietsverlust beendete also nicht die Organisation.
Digitale Kommunikation veränderte zugleich die Möglichkeiten der Vernetzung und Mitgliederwerbung. Die Forscherin Manjana Sold beschreibt 2020 schnelle, kostengünstige und grenzüberschreitende Kontakte. Neben Websites spielten Foren und soziale Medien eine Rolle, in denen Nutzer antworten, Material verbreiten und eigene Inhalte erstellen konnten. Daraus lässt sich erklären, warum Mitgliederwerbung nicht allein persönliche Treffen oder eigene Gebietsherrschaft voraussetzte.
Ein Bericht von jugendschutz.net mit Stand Dezember 2015 beschreibt professionell gestaltete IS-Videos zur Anwerbung Jugendlicher. Ein Beispiel übernahm die Optik eines bekannten Computerspiels. So sollte Gewalt an vertraute Medienerfahrungen anknüpfen und anziehend erscheinen. Das beschreibt eine Werbeabsicht; es beweist nicht, wie viele Zuschauer tatsächlich Anhänger wurden.
Sold betont das Zusammenspiel digitaler Kontakte und der Lebenswelt außerhalb des Internets. Das Internet konnte Kontakte erleichtern. Es war aber nicht automatisch die alleinige Ursache einer persönlichen Entscheidung für Gewalt. Zur Erklärung musst du auch weitere Kontakte, Erfahrungen und Entscheidungen berücksichtigen. Die Untersuchungen von 2015 und 2020 erfassen nicht sämtliche Onlineaktivitäten bis September 2026.
Das moderne Übersichtsschaubild zeigt ausgewählte Entwicklungen. Seine Aussage „territorial beendet“ bezieht sich auf die IS-Herrschaft im syrisch-irakischen Kerngebiet bis März 2019. Untergrundstrukturen und regionale Organisationen bestanden fort. Die Übersicht ist keine lückenlose Geschichte aller Länder bis September 2026. Militärische Erfolge und fortbestehende Netzwerke können gleichzeitig bestehen.
Beispiel: Eine digitale Werbeabsicht erkennen
- 1Der Bericht von jugendschutz.net mit Stand Dezember 2015 beschreibt ein IS-Video, das die Optik eines bekannten Computerspiels aufgriff.
- 2Das vertraute Aussehen sollte Jugendliche ansprechen und Gewalt anziehend erscheinen lassen.
- 3Die Gestaltung zeigt eine Absicht. Sie belegt nicht, wie viele Zuschauer sich der Organisation anschlossen.
Merke: Unterscheide Abspaltung, Gebietsherrschaft und Fortbestand von Netzwerken. Der Verlust der Herrschaft im syrisch-irakischen Kerngebiet bedeutete nicht das Ende des IS.
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Eine Sicherheitsmaßnahme hat einen Zweck und verwendet bestimmte Mittel. Für ein begründetes Urteil prüfst du beides: Was soll sie zum Schutz beitragen? Welche Rechte berührt sie? Welche Grenzen und Kontrollen gelten?
Ein historisches Beispiel ist die deutsche Antiterrordatei. Sie sollte Sicherheitsbehörden schneller erkennen lassen, welche andere Behörde passende Informationen besitzt. 2013 hielt das Bundesverfassungsgericht ihre Grundstruktur für vereinbar mit dem Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung. Damit ist das Recht gemeint, grundsätzlich über die Preisgabe und Verwendung eigener personenbezogener Daten zu bestimmen. Die Entscheidung war kein Freibrief: Auch die Einzelregeln mussten verhältnismäßig sein. Der Eingriff musste also in einem angemessenen Verhältnis zum Zweck stehen.
Für den Datenaustausch zwischen Polizei und Nachrichtendiensten verlangte das Gericht besonders hohe Anforderungen. Nachrichtendienste sammeln Informationen über Sicherheitsgefahren. Nach dem informationellen Trennungsprinzip dürfen ihre Daten und die der Polizei nicht schrankenlos zusammengeführt werden. Das Gericht ließ den Austausch nur ausnahmsweise zu. Zusammenarbeit bedeutete somit keine grenzenlose Zusammenlegung.
In den USA erweiterte der USA PATRIOT Act vom Oktober 2001 Behördenbefugnisse. Kritiker befürchteten Gefahren für Privatsphäre und Datenschutz. Abschnitt 215 erlaubte der Ermittlungsbehörde FBI, für bestimmte Ermittlungen die Herausgabe von Unterlagen zu beantragen. Der Antrag ging an einen Richter. Eine entsprechende gerichtliche Anordnung setzte voraus, dass die gesetzlichen Bedingungen erfüllt waren. Richterliche Kontrolle entfiel also nicht vollständig. Zugleich erschwerten Geheimhaltungspflichten die öffentliche Nachvollziehbarkeit.
Ein tragfähiges Urteil verbindet Schutz und Freiheit: Schnellere Hinweise können dem Schutz dienen, rechtfertigen aber nicht jede Nutzung persönlicher Daten. Prüfe deshalb Zweck, Eingriff und Kontrolle zusammen. Die Beispiele betreffen ein Gesetz von 2001 und ein Gerichtsurteil von 2013; sie beschreiben nicht die gesamte Rechtslage im September 2026.
Definition
Verhältnismäßigkeit
Ein staatlicher Eingriff muss in einem angemessenen Verhältnis zu seinem Zweck stehen. Ein Schutzziel erlaubt deshalb nicht jedes Mittel.
Merke: Prüfe bei Sicherheitsmaßnahmen den Schutzzweck, den Eingriff in Rechte und die vorgesehenen Grenzen und Kontrollen.
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Bei einer Zahl brauchst du mindestens den Herausgeber, das erfasste Gebiet, den Zeitraum, den Datenstand und die gezählte Kategorie. Eine heute aufgerufene Internetseite macht eine ältere Zahl nicht aktuell.
Das Bundeskriminalamt, kurz BKA, nennt für Deutschland seit 2000 elf vollendete, 25 verhinderte und fünf technisch gescheiterte islamistisch motivierte Angriffe oder Anschläge. Der Datenstand ist ausdrücklich Januar 2024. Die drei Kategorien beschreiben unterschiedliche Ergebnisse. Diese Angabe ist keine Gesamtbilanz bis September 2026.
Die Bundesregierung nannte in einer Antwort an den Bundestag vom Februar 2026 für das Jahr 2025 vier islamistisch motivierte Anschläge: in München, Berlin, Bielefeld und Essen. Bei mehreren Fällen verhinderter Anschläge von 2025 war die Einstufung noch in Prüfung. Das Erscheinungsdatum Februar 2026 ist also nicht der erfasste Ereigniszeitraum. Die Angaben lassen sich nicht einfach zur BKA-Angabe hinzufügen und als vollständige Summe seit 2000 ausgeben. Dafür fehlen eine durchgehend gleiche Erfassung und eine vollständige Abdeckung bis September 2026.
Auch eine Deutung braucht einen Urheber, einen Zeitpunkt und einen klaren Aussagebereich. Pfahl-Traughber und Müller untersuchten 2016 verschiedene Funktionen der Gewalt des IS. Ihre wissenschaftlichen Analysen sind weder Täterwerbung noch gerichtliche Entscheidungen. Sie unterscheiden Gewaltformen, ohne diese zu rechtfertigen. Ebenso sind die Untersuchungen zur digitalen Kommunikation von 2015 und 2020 keine aktuelle Messung aller Onlineaktivitäten.
Die Aussage dieser Erklärung, 9/11 sei ein sicherheitspolitischer Einschnitt gewesen, ist eine redaktionelle Deutung: Sie verbindet belegte Veränderungen zu einem Urteil. Dafür sprechen die Beistandsentscheidung der NATO, militärische Reaktionen und erweiterte Sicherheitsbefugnisse. Die früheren Anschläge al-Qaidas begrenzen das Urteil: Es geht um einen Einschnitt in der Sicherheitspolitik, nicht um einen vollständigen Neubeginn der Geschichte des Terrorismus.
Aus einer einzelnen Statistik kannst du weder sämtliche Ursachen des Terrorismus noch die Wirksamkeit jeder Sicherheitsmaßnahme ablesen. Trenne deshalb Ereignisangaben, Zahlen, wissenschaftliche Analysen und gerichtliche Feststellungen. Prüfe jeweils, was sie tatsächlich belegen und was offenbleibt.
Merke: Veröffentlichungsdatum, Datenstand und erfasster Zeitraum sind verschiedene Angaben. Eine Zahl darf nicht über ihren belegten Zeitraum und ihre Kategorie hinaus verallgemeinert werden.
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Alles auf einen Blick
Terrorismus nach 1990
Begriffe
Religion, politisches Herrschaftsprogramm und terroristische Gewaltstrategie sind zu unterscheiden.
Reaktionen
9/11 lässt sich wegen der folgenden sicherheitspolitischen Veränderungen als Einschnitt deuten, nicht als vollständiger Neubeginn.
Organisation
Der IS spaltete sich 2014 von al-Qaida ab. Seine Gebietsherrschaft im syrisch-irakischen Kerngebiet endete bis März 2019; Netzwerke bestanden fort.
Digitalisierung
Sold beschreibt 2020 Möglichkeiten digitaler Vernetzung und Werbung. Onlinekontakte erklären persönliche Gewaltentscheidungen nicht automatisch allein.
Rechte
Sicherheitsmaßnahmen sind nach ihrem Zweck, ihrem Eingriff in Rechte und ihren Kontrollen zu beurteilen.
Aussagegrenzen
Zahlen behalten ihren Datenstand. Wissenschaftliche Analysen, redaktionelle Deutungen und Gerichtsurteile sind zu unterscheiden.
Musteraufgabe · Schritt für Schritt
Die richterliche Kontrolle bei Abschnitt 215 untersuchen
- 1Aufgabe: Prüfe, ob die erweiterten Befugnisse nach Abschnitt 215 des USA PATRIOT Act von 2001 bedeuteten, dass richterliche Kontrolle vollständig entfiel.
- 2Befugnis bestimmen: Die Ermittlungsbehörde FBI durfte für bestimmte Ermittlungen die Herausgabe von Unterlagen beantragen.
- 3Verfahren untersuchen: Der Antrag ging an einen Richter. Eine entsprechende gerichtliche Anordnung setzte die gesetzlichen Bedingungen voraus.
- 4Grenze des Urteils benennen: Richterliche Kontrolle entfiel damit nicht vollständig. Geheimhaltungspflichten standen zugleich im Spannungsverhältnis zur öffentlichen Nachvollziehbarkeit.
- 5Ergebnis formulieren: Das historische Gesetz erweiterte Zugriffe, enthielt aber ein gerichtliches Verfahren. Damit ist noch nicht entschieden, ob jeder einzelne Eingriff angemessen war.
Fehler finden
Prüfe die Aussagen zur Entwicklung des IS nach dem Gebietsverlust In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.
Fehler in Zeile 2Die zweite Aussage setzt Gebietsverlust mit Organisationsende gleich. Richtig: Der Gebietsverlust bedeutete nicht das Ende der IS-Organisation; Untergrundstrukturen und regionale Organisationen bestanden fort.
Lückentext
Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.
Die Organisation, aus der später der IS hervorging, wurde 2000 in gegründet. Der USA PATRIOT Act erweiterte Behördenbefugnisse im Oktober . Die BKA-Angabe für Deutschland seit 2000 trägt den Datenstand Januar .
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