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Deutsch · Klasse 1–2 · aktualisiert

Satzarten und Satzbau einfach unterscheiden

Was ist ein ganzer Satz? Du lernst Aussage, Frage, Aufforderung und Ausruf kennen. Und du siehst, wo das Verb steht.

0 von 11 Aufgaben gelöst

Satzarten und Satzbau einfach unterscheiden

Kurz gesagt

Ein Satz sagt einen ganzen Gedanken. Es gibt vier Satzarten: Der Aussagesatz informiert („Du öffnest das Fenster.“). Der Fragesatz fragt („Öffnest du das Fenster?“). Der Aufforderungssatz will, dass jemand etwas tut („Öffne das Fenster!“). Der Ausrufesatz zeigt ein starkes Gefühl („Das ist ja großartig!“).

Ein Satz sagt einen ganzen Gedanken. Es gibt vier Satzarten: Aussage, Frage, Aufforderung und Ausruf. Du erkennst sie am Zweck. Oft hilft auch die Stelle des Verbs. Das Satzzeichen allein reicht nicht.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

3 Abschnitte

Ein Satz sagt einen ganzen Gedanken. Meist hat er ein Subjekt und ein Prädikat. Bei einer Aufforderung fehlt das Subjekt oft: „Komm herein!“ Das „du“ steckt schon im Verb „komm“.

Definition

Subjekt

Das Subjekt (Satzgegenstand) sagt, wer oder was etwas tut. Du findest es mit der Frage: Wer oder was?

Definition

Prädikat

Das Prädikat (Satzaussage) sagt, was jemand tut oder was passiert. Darin steckt ein Verb, zum Beispiel spielt, schläft oder liest.

Beispiel: „Der Hund bellt.“

  1. 1Wer oder was bellt? Der Hund ist das Subjekt.
  2. 2Was tut der Hund? bellt ist das Prädikat.
  3. 3Der Satz ist ein ganzer Gedanke. Er beginnt groß und endet mit einem Satzzeichen.
  4. 4„Der Hund im Garten“ ist noch kein Satz. Es fehlt, was der Hund tut.
  5. 5Mit einem Prädikat wird es ein Satz: „Der Hund spielt im Garten.“

Teste dich

LeichtWelche Wortfolge ist ein vollständiger Satz?
MittelWie wird die Wortgruppe „Die Kinder auf dem Schulhof“ zu einem vollständigen Satz?

Alles auf einen Blick

Satzarten und Satzbau

  • Vollständiger Satz

    Subjekt und Prädikat; verständlicher Gedanke

  • Aussage

    informiert oder stellt fest; Verb gewöhnlich an Position 2

  • Frage

    Entscheidungsfrage: Verb am Anfang; W-Frage: Fragewort vor dem Verb

  • Aufforderung

    verlangt eine Handlung; Verb häufig am Anfang

  • Ausruf

    drückt ein starkes Gefühl aus; nicht allein am Ausrufezeichen erkennbar

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Mach aus „Du malst ein Bild.“ eine Frage und eine Aufforderung.

  1. 1Aussage: „Du malst ein Bild.“ Das Verb „malst“ steht an zweiter Stelle.
  2. 2Ja-Nein-Frage: Das Verb kommt nach vorn. „Malst du ein Bild?“
  3. 3Aufforderung: Das Verb steht vorn. Das Wort „du“ fällt weg.
  4. 4Aus „malst“ wird „mal“: „Mal ein Bild!“

Fehler finden

Lars bestimmt vier Sätze. In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Der Aussagesatz . Der Fragesatz . Der Aufforderungssatz verlangt meist eine . Der Ausrufesatz drückt häufig ein starkes Gefühl aus.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Satzarten und Satzbau

LeichtWelcher Satz ist ein Ausrufesatz?
MittelWelche Ergänzung macht „Der Vogel im Baum“ zu einem vollständigen Satz?
SchwerJemand möchte aus „Du schließt die Tür.“ zuerst eine Entscheidungsfrage und dann eine Aufforderung bilden. Welche Lösung ist richtig?

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