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Biologie · Klasse 7–8 · aktualisiert

Weichtiere: Bau, Gruppen und Lebensweisen

Vergleiche Schnecken, Muscheln und Kopffüßer: Ein Grundbauplan ermöglicht ganz verschiedene Lebensweisen.

0 von 11 Aufgaben gelöst

Weichtiere: Bau, Gruppen und Lebensweisen

Kurz gesagt

Weichtiere haben einen weichen Körper mit Fuß, Mantel und Eingeweidesack. Bei Schnecken dient der Fuß oft als Kriechsohle, Muscheln filtern Nahrung aus Wasser, und bei Kopffüßern ist der Fuß zu Armen umgestaltet. Eine sichtbare Schale ist kein Pflichtmerkmal.

Weichtiere sind wirbellose Tiere mit einem weichen Körper. Trotz ihres unterschiedlichen Aussehens besitzen Schnecken, Muscheln und Kopffüßer denselben Grundbauplan: Fuß, Mantel und Eingeweidesack. Form und Aufgabe dieser Körperteile sind an die jeweilige Lebensweise angepasst. Auf dieser Seite lernst du, die drei Gruppen an ihren Merkmalen zu erkennen und die Funktion wichtiger Körperteile zu erklären.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Eine kriechende Schnecke, eine sitzende Muschel und ein schwimmender Kalmar sehen verschieden aus. Dennoch teilen sie einen Grundbauplan. Der Fuß kann als Kriechsohle, Grabfuß oder Arm ausgebildet sein. Der Mantel umgibt den Eingeweidesack, begrenzt den Mantelraum und kann Kalk für eine Schale absondern. Im Eingeweidesack liegen innere Organe.

Schnecken und Kopffüßer haben einen erkennbaren Kopf mit Mund und Sinnesorganen. Bei Muscheln ist der Kopf stark zurückgebildet. Viele Weichtiere besitzen eine Kalkschale: Bei Schnecken kann sie außen liegen, bei Muscheln bildet sie zwei Klappen, bei Sepien liegt sie als Schulp innen. Beim Kraken ist sie stark zurückgebildet.

Definition

Weichtiere

Weichtiere, auch Mollusken genannt, sind wirbellose Tiere mit einem weichen, wenig gegliederten Körper. Zu ihren bekanntesten Gruppen gehören Schnecken, Muscheln und Kopffüßer.

Merke: Nicht die Schale allein macht ein Tier zum Weichtier. Entscheidend ist der gemeinsame Grundbauplan aus Fuß, Mantel und Eingeweidesack.

Teste dich

LeichtWelches Merkmal gehört zum Grundbauplan der Weichtiere?
MittelEin Tier hat einen weichen Körper und eine innere Kalkschale. Warum kann es trotzdem ein Weichtier sein?

Alles auf einen Blick

Weichtiere

  • Grundbauplan

    Fuß, Mantel und Eingeweidesack

  • Schnecken

    Kriechsohle, Schleim und Radula

  • Muscheln

    zwei Klappen und Filtration

  • Kopffüßer

    Arme, Beutefang und Wasserrückstoß

  • Bestimmung

    mehrere Merkmale begründet verbinden

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Bewegung und Beutefang eines Kalmars

  1. 1Ein Kalmar stößt Wasser aus seiner Mantelhöhle durch einen Trichter nach hinten.
  2. 2Der Rückstoß bewegt den Kalmar in die Gegenrichtung nach vorn.
  3. 3Mit seinen Fangarmen und Saugnäpfen hält er Beute fest.
  4. 4Ein Schnabel und eine Radula zerkleinern danach die Nahrung.

Fehler finden

Nahrungsaufnahme einer Muschel prüfen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Bei Weichtieren umgibt der den Eingeweidesack. Muscheln nehmen Nahrung meist durch auf. Der Fuß eines Kopffüßers ist zu umgebildet.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Weichtiere

LeichtWelcher Körperteil bildet bei vielen Weichtieren die Schale?
MittelWarum sehen Schnecke, Muschel und Krake trotz gemeinsamen Grundbauplans so verschieden aus?
SchwerEin weiches Tier ohne Wirbelsäule besitzt einen deutlichen Kopf, eine Kriechsohle und eine Radula. Es hat kein sichtbares Gehäuse. Wie bestimmst du es?

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