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Biologie · Klasse 5–6 · aktualisiert

Amphibien: Atmung, Entwicklung und Lebensraum

Entdecke, wie feuchte Haut, mehrere Atemwege und Metamorphose das Leben der Amphibien prägen.

0 von 11 Aufgaben gelöst

Amphibien: Atmung, Entwicklung und Lebensraum

Kurz gesagt

Amphibien sind wechselwarme Wirbeltiere mit meist dünner, feuchter Haut. Viele beginnen als kiemenatmende Wasserlarven und verändern sich bei der Metamorphose. Auch an Land brauchen viele Arten feuchte Orte.

Amphibien sind Wirbeltiere, deren Leben meist eng mit Wasser und feuchten Lebensräumen an Land verbunden ist. Ihre dünne Haut, ihre Atmung und die Entwicklung vom Ei über eine Larve zum erwachsenen Tier hängen dabei zusammen.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Frösche, Kröten, Unken, Salamander und Molche sind Amphibien. Ein anderer Name für Amphibien ist Lurche. Sie gehören als eigene Klasse zu den Wirbeltieren. Drei Gruppen werden unterschieden: Froschlurche wie Frösche, Kröten und Unken besitzen als erwachsene Tiere keinen Schwanz. Schwanzlurche wie Salamander und Molche behalten ihren Schwanz. Blindwühlen sind lang gestreckte, beinlose Amphibien der Tropen. Typische Amphibien besitzen eine schuppenlose, drüsenreiche Haut. Viele Arten leben als Larven im Wasser und später zumindest teilweise an Land. Erwachsene heimische Amphibien haben vier Gliedmaßen; bei Blindwühlen sind die Gliedmaßen zurückgebildet.

Definition

Amphibien

Amphibien sind wechselwarme Wirbeltiere mit meist dünner, drüsenreicher Haut. Ihre Entwicklung umfasst gewöhnlich eine wasserlebende Larve und eine Metamorphose.

Teste dich

LeichtWelches Tier gehört zu den Schwanzlurchen?
MittelEin erwachsenes Tier hat lange Hinterbeine und keinen Schwanz. Welcher Gruppe lässt es sich zuordnen?

Alles auf einen Blick

Amphibien

  • Körper

    Wirbeltiere; dünne, drüsenreiche Haut; Frosch- oder Schwanzkörper

  • Atmung

    Larven meist mit Kiemen; Erwachsene mit Lunge, Haut und Mundschleimhaut

  • Entwicklung

    Laich und Wasserlarve; Metamorphose; teilweise Leben an Land

  • Angepasstheiten

    Wechselwärme; feuchtigkeitsabhängige Haut; Fortbewegung, Tarnung und Warnung

  • Gefährdung und Schutz

    Verlust und Trennung von Lebensräumen; Gewässerschutz und sichere Wanderwege

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Vom Laich zum Jungfrosch

  1. 1In einem Laichgewässer entwickeln sich befruchtete Eier.
  2. 2Daraus schlüpfen Kaulquappen, die zuerst mit Kiemen atmen.
  3. 3Hinterbeine und später Vorderbeine entstehen; Lunge und Haut übernehmen die Atmung.
  4. 4Der Schwanz bildet sich zurück. Der Jungfrosch bleibt auf feuchte Orte angewiesen.

Fehler finden

Entwicklung einer Kaulquappe prüfen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Aus dem schlüpft eine Larve. Die Kaulquappe atmet zunächst mit . Während der entwickeln sich unter anderem Gliedmaßen und Lunge. Der erwachsene Frosch atmet mit Lunge, Mundschleimhaut und Haut.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Amphibien

LeichtWelche Abfolge beschreibt die typische Entwicklung eines Frosches richtig?
MittelWarum verbindet die Haut Amphibien gleichzeitig mit Wasser und Land?
SchwerIn einem Gebiet verschwinden kleine Teiche, während trockene Flächen und Straßen zunehmen. Welche Folgerung ist am besten begründet?

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