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Biologie · Klasse 5–6 · aktualisiert

Fische: Körperbau, Atmung und Anpassungen

Erkunde Flossen, Kiemen, Seitenlinie und Schwimmblase als Merkmale des Lebens im Wasser.

0 von 11 Aufgaben gelöst

Fische: Körperbau, Atmung und Anpassungen

Kurz gesagt

Fische sind Wirbeltiere und meist wechselwarm. Typischerweise nehmen sie mit Kiemen Sauerstoff aus dem Wasser auf. Flossen helfen bei Antrieb und Steuerung; die Seitenlinie spürt Wasserbewegungen. Viele Knochenfische halten mit einer Schwimmblase leichter die Tiefe.

Fische sind Wirbeltiere, deren Lebensraum grundsätzlich das Wasser ist. Kiemen ermöglichen den Gasaustausch, Flossen unterstützen das Schwimmen und verschiedene Sinnesorgane helfen bei der Orientierung. Auf dieser Seite untersuchst du, wie Körperbau und Funktion zusammenhängen. Dabei bedeutet Angepasstheit nicht, dass ein Fisch seinen Körper absichtlich für einen Zweck entwickelt hat.

Deine Lernziele

Hake ab, was du schon kannst. Löst du alle Aufgaben eines Abschnitts, hakt Mela das Ziel für dich ab.

4 Abschnitte

Fische besitzen eine Wirbelsäule und gehören deshalb zu den Wirbeltieren. Typische Merkmale sind ein Körper mit Kopf, Rumpf und Schwanz, Flossen und Kiemen. Viele Fische haben außerdem Schuppen und eine Schleimschicht. Die meisten Fische sind wechselwarm. Ihre Körpertemperatur hängt stark von der Temperatur des umgebenden Wassers ab. Nicht jeder Fisch besitzt alle typischen Merkmale in derselben Form. So haben Knorpelfische wie Haie und Rochen keine Schwimmblase. Bei Knochenfischen besteht das Innenskelett dagegen weitgehend aus Knochen; zu ihnen gehören beispielsweise Forelle und Karpfen. Viele Fische haben eine Stromlinienform: Der Körper ist langgestreckt und läuft nach vorn und hinten schmaler zu. Dadurch bietet er dem Wasser beim Vorwärtsschwimmen vergleichsweise wenig Widerstand. Der Hauptantrieb entsteht meist durch wellenförmige Seitwärtsbewegungen von Körper und Schwanz. Die Flossen übernehmen unterschiedliche Aufgaben: Die Schwanzflosse unterstützt den Antrieb. Brust- und Bauchflossen helfen beim Steuern. Rücken- und Afterflosse stabilisieren die Lage im Wasser. Manche Arten besitzen zusätzlich eine Fettflosse. Körperformen unterscheiden sich je nach Lebensweise. Der langgestreckte Hecht ist ein Raubfisch. Der Karpfen ist als Friedfisch gedrungener und hochrückiger. Eine Körperform allein beweist jedoch nicht jedes Detail der Lebensweise; sie liefert begründete Hinweise.

Definition

Angepasstheit

Eine Angepasstheit ist ein Merkmal, das unter den gegenwärtigen Lebensbedingungen nützlich ist. Sie ist im Verlauf vieler Generationen entstanden und keine bewusste Veränderung durch das einzelne Tier.

Beispiel

  1. 1Ein Fisch beschleunigt, ändert anschließend die Richtung und hält sich danach wieder aufrecht.
  2. 2Für die Beschleunigung nutzt er vor allem Körper und Schwanzflosse.
  3. 3Brust- und Bauchflossen unterstützen den Richtungswechsel.
  4. 4Rücken- und Afterflosse wirken einem seitlichen Umkippen entgegen.

Teste dich

LeichtWarum gehören Fische zu den Wirbeltieren?
MittelEin Fisch kippt beim Schwimmen leicht zur Seite. Welche Flossenfunktion ist besonders betroffen?

Alles auf einen Blick

Fische

  • Grundmerkmale

    Wirbelsäule, Kiemen, Flossen und meist wechselwarme Körpertemperatur

  • Fortbewegung

    Körper und Schwanz erzeugen Vortrieb; Flossen steuern und stabilisieren

  • Orientierung

    Seitenlinienorgan erkennt Wasserbewegungen; Barteln helfen manchen Arten beim Tasten und Schmecken

  • Atmung

    Wasser strömt über Kiemenblättchen; Sauerstoff gelangt hinein und Kohlenstoffdioxid hinaus

  • Schweben

    Schwimmblase reguliert bei vielen Knochenfischen den Auftrieb; nicht alle Fische besitzen sie

  • Fortpflanzung

    häufig äußere Befruchtung; Entwicklung über Ei, Larve, Jungfisch und Adulttier

Musteraufgabe · Schritt für Schritt

Wasserweg an den Kiemen

  1. 1Ein Knochenfisch öffnet sein Maul; Wasser strömt hinein.
  2. 2Das Wasser fließt über die gut durchbluteten Kiemenblättchen.
  3. 3Sauerstoff gelangt ins Blut, Kohlenstoffdioxid ins Wasser.
  4. 4Das Wasser verlässt den Kopf durch die Kiemendeckel.

Fehler finden

Atmung einer Forelle prüfen In einer Zeile steckt ein Fehler. Tippe sie an.

Lückentext

Wähl in jeder Lücke das passende Wort und prüf dann deine Antworten.

Wasser strömt durch das ein und über die . Dabei gelangt ins Blut, während Kohlenstoffdioxid an das Wasser abgegeben wird. Das Wasser tritt im typischen Ablauf an den Kiemendeckeln aus.

Karteikasten

Erst selbst überlegen, dann umdrehen.

Übung mit Feedback

Abschluss-Check: Fische

LeichtWelche Struktur dient vor allem der Wahrnehmung von Druckwellen?
MittelEin Fisch öffnet das Maul, Wasser fließt über feine, gut durchblutete Blättchen und tritt seitlich am Kopf aus. Welcher Vorgang wird beschrieben?
SchwerEin unbekannter Knochenfisch kann fast bewegungslos dieselbe Tiefe halten. Welche Vermutung lässt sich aus dem Körperbau begründet ableiten?

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