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Walter Strzygowski

Walter Strzygowski (* 20. Juli 1908 in Graz, Steiermark; † 4. Juli 1970 in Wien) war ein österreichischer Geograph. 1949–55 Mitarbeiter, dann Direktor der …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Leben und Tätigkeit
  2. 2. Bedeutung und Arbeitsschwerpunkte
  3. 3. Wichtige Schriften
  4. 4. Tod und Grabstätte

Leben und Tätigkeit

Walter Strzygowski (* 20. Juli 1908 in Graz, Steiermark; † 4. Juli 1970 in Wien) war ein österreichischer Geograph. Seine Forschungsgebiete waren Raumordnung, also die planmäßige Gestaltung und Nutzung von Gebieten, Wirtschaftsgeographie und Regionalplanung.

Von 1949 bis 1955 arbeitete er bei der Verlagsanstalt Freytag-Berndt und wurde später deren Direktor. 1955 wurde er Universitätsprofessor am Institut für Geographie. Ab 1958 leitete er als Vorstand das Wiener Institut für Raumordnung der Hochschule für Welthandel.

Bedeutung und Arbeitsschwerpunkte

Eine starke Breitenwirkung erzielten Strzygowskis Bearbeitungen der Wirtschaftskarten für die 100-Jahrausgabe des „Österreichischen Mittelschulatlas“ von 1961. Der früher als Kozenn-Atlas bezeichnete Schulatlas erschien beim Verlag Ed. Hölzel in Wien.

Seine Veröffentlichungen behandelten unter anderem die Grundlagen der Landesplanung in Österreich, die städtebauliche Zukunft Wiens, die landschaftliche Gliederung Österreichs und der Ostalpen, den Schutz europäischer Landschaften sowie die künftige Gestaltung von Landschaft, Wirtschaft und Küstenregionen.

Wichtige Schriften

Zu seinen Schriften gehören „Die geographischen Grundlagen einer Landesplanung in Österreich“ (1938), „Die städtebauliche Zukunft Wiens. Vorschläge für die künftige Gestaltung der Stadt“ (1948), „Die Einteilung Österreichs und der Ostalpen in Landschaften“ (1952) und „Europa braucht Naturparke. Vorschläge zum Schutz der schönsten Landschaften Europas“ (1959).

Gemeinsam mit Walter Waldhör veröffentlichte er 1961 „Die künftige Gestaltung von Landschaft und Wirtschaft im österreichischen Donautal“. Es folgten zwei Werke über „Die Gestaltung der Sonnenküsten Europas“: Teil 1 über Südosteuropa erschien 1966 zusammen mit Gertraud Repp, Randolf Rungaldier, Wigand Ritter und Franz Zwittkowitz; Teil 2 über die Küsten Italiens erschien 1969 mit Gertraud Repp. Mit Wigand Ritter veröffentlichte Strzygowski 1970 außerdem das Buch „Geographie“.

Tod und Grabstätte

Nach seinem Tod wurde Walter Strzygowski auf dem Gersthofer Friedhof in Wien beigesetzt. Sein ehrenhalber gewidmetes Grab befindet sich in Gruppe 2, Reihe 14, Nummer 49.

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