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Trinitarischer Monotheismus
Trinitarischer Monotheismus nennt man den christlichen Glauben, der sich den einzigen Gott (Monotheismus) zugleich in drei Personen (Dreifaltigkeit) …
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Grundgedanke
Trinitarischer Monotheismus bezeichnet den christlichen Glauben an den einen Gott (Monotheismus), der zugleich als Dreifaltigkeit in drei Personen gedacht wird: Gott der Vater, Jesus Christus als Sohn Gottes und der Heilige Geist. Die eine Gottheit wird mit JHWH gleichgesetzt. Deuteronomium 6,4 (Dtn 6,4 LUT) gilt dabei als alttestamentlicher Hinweis auf den einen Gott in drei Personen. Einheit und Dreiheit werden als gleichursprünglich verstanden.
Konkreter und radikaler Monotheismus
Paul Tillich bezeichnete den trinitarischen Monotheismus als „konkreten Monotheismus“. Für ihn ist er die „Bejahung des lebendigen Gottes“ und der Versuch, von dem Gott zu sprechen, „in dem das Unbedingte und das Konkrete geeint sind“. Die Dreiheit meint deshalb nicht die Zahl drei im quantitativen Sinn, sondern eine rein qualitative Symbolisierung Gottes.
Auch Walter Kasper, Karl Rahner und Wolfhart Pannenberg unterscheiden den trinitarischen, konkreten Monotheismus des christlichen Glaubens von einem abstrakten Monotheismus. Dieser abstrakte Monotheismus ist die philosophische Behauptung eines einzigen metaphysischen Grundprinzips. H. Richard Niebuhr stellte den trinitarischen Monotheismus dagegen als „radikalen Monotheismus“ dar.