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Sekantensatz
Der Sekantensatz besagt: Schneiden sich zwei Sekanten außerhalb des Kreises in einem Punkt P {\displaystyle P} {\displaystyle P} , so ist das Produkt der …
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Aussage und Bedeutung
Der Sekantensatz beschreibt zwei Geraden, die einen Kreis jeweils in zwei Punkten schneiden und sich außerhalb des Kreises in einem Punkt P treffen. Eine solche Gerade heißt Sekante. Auf jeder Sekante betrachtet man die Strecken von P zu ihren beiden Schnittpunkten mit dem Kreis.
Der Satz besagt: Das Produkt dieser beiden Abschnittslängen ist für beide Sekanten gleich. Kurz gesagt: Das Produkt der Sekantenabschnitte ist konstant.
Formeln
Die Schnittpunkte der einen Sekante mit dem Kreis heißen A und D, die der anderen Sekante B und C. Dann gilt:
|AP| · |DP| = |BP| · |CP|
Dabei bezeichnet |AP| jeweils die Länge der entsprechenden Strecke. Gleichwertig lässt sich der Satz als Verhältnisgleichung schreiben:
|AP| : |BP| = |CP| : |DP|
Beweis mit ähnlichen Dreiecken
Der Beweis verwendet die Dreiecke APC und BPD. Sie sind nach dem Ähnlichkeitssatz WW ähnlich, weil zwei entsprechende Winkel übereinstimmen:
- Der Winkel φ am gemeinsamen Punkt P ist in beiden Dreiecken gleich.
- Umfangswinkel über derselben Sehne AB sind gleich groß. Daher gilt ∠ADB = ∠ACB beziehungsweise γ₁ = δ₁.
Somit gilt ΔAPC ∼ ΔBPD. Aus der Ähnlichkeit folgt die Verhältnisgleichung
|AP| : |BP| = |CP| : |DP|.
Multipliziert man beide Seiten mit |BP| · |DP|, erhält man die Aussage des Sekantensatzes:
|AP| · |DP| = |BP| · |CP|.
Ein weiterer rechnerischer Nachweis mithilfe des Satzes von Vieta wird im Artikel „Potenz (Geometrie)“ behandelt.