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Plagaltonart
Plagaltonarten („abgeleitete“ Tonarten) werden aus den authentischen Kirchentonarten hergeleitet, indem diese um eine Quarte nach unten versetzt werden.
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Definition und Bildung
Plagaltonarten sind „abgeleitete“ Kirchentonarten beziehungsweise Modi. Sie entstehen, indem authentische Kirchentonarten um eine Quarte nach unten versetzt werden. Plagale Modi erkennt man am Präfix „Hypo-“.
Unterschiede zu authentischen Modi
Authentische und plagale Kirchentonarten besitzen dieselbe Finalis, also denselben Schlusston. Sie unterscheiden sich jedoch im Ambitus, dem Tonumfang, und in der Repercussa, einem wichtigen Rezitationston: Bei plagalen Modi liegt die Repercussa eine Terz tiefer als beim entsprechenden authentischen Modus.
Der Ton h wird vermieden, weil er zusammen mit f den als instabil empfundenen Tritonus f–h bildet. Stattdessen wird c¹ verwendet.