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NAACP Image Awards 2019
The Hate U Give · Ryan Coogler – Black Panther · Alan Hicks and Rashida Jones – Quincy · Barry Jenkins – Beale Street · Spike Lee – BlacKkKlansman · Steve …
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Überblick
Die 50. NAACP Image Awards wurden am 30. März 2019 von der NAACP vergeben. Die Ausstrahlung moderierte Anthony Anderson; sie lief auf TV One. Die Veranstaltung fand im Dolby Theatre in Los Angeles, Kalifornien statt.
Ausgezeichnet wurden People of Color für Leistungen im Kalenderjahr 2018 in den Bereichen Film, Fernsehen, Musik und Literatur. Zusätzlich gab es Sonderpreise. Im Filmbereich war Black Panther besonders erfolgreich: Der Film führte in vielen Kategorien und gewann acht Awards, darunter den Preis für den besten Film. Bei den Fernsehserien war Black-ish besonders stark vertreten. Jay-Z erhielt den President’s Award. Als Entertainer of the Year setzte sich Beyoncé durch.
Film
Im Filmbereich standen Produktionen wie Black Panther, BlacKkKlansman, Crazy Rich, Beale Street und The Hate U Give im Mittelpunkt. Als bester Film wurde Black Panther genannt. Ryan Coogler wurde für Black Panther in der Kategorie beste Regie aufgeführt; weitere Regie-Nominierungen gingen unter anderem an Alan Hicks und Rashida Jones für Quincy, Barry Jenkins für Beale Street, Spike Lee für BlacKkKlansman und Steve McQueen für Widows – Tödliche Witwen.
Bei den Schauspielkategorien wurden Chadwick Boseman für Black Panther als bester Hauptdarsteller und Amandla Stenberg für The Hate U Give als beste Hauptdarstellerin genannt. In den Nebendarsteller-Kategorien standen Michael B. Jordan und Danai Gurira, beide für Black Panther, an erster Stelle. Das beste Drehbuch wurde Ryan Coogler und Joe Robert Cole für Black Panther zugeschrieben. Als bester Independentfilm wurde Beale Street genannt.
Black Panther prägte auch weitere Filmkategorien: Letitia Wright wurde als bester Newcomer aufgeführt, und das Ensemble von Black Panther wurde als bestes Ensemble genannt. Insgesamt zeigt der Filmbereich, dass die Preisvergabe 2019 stark von Black Panther bestimmt wurde, daneben aber auch BlacKkKlansman, Beale Street, Crazy Rich und The Hate U Give wichtige Rollen spielten.
Fernsehen und Schauspiel
Der Fernsehbereich war in Drama, Comedy, Fernsehfilm beziehungsweise Miniserie oder Special, Reality- und Varieté-Formate sowie Schauspiel unterteilt. In der Sparte Drama wurde Power als beste Dramaserie genannt. Omari Hardwick wurde für Power als bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie aufgeführt; bei den Hauptdarstellerinnen stand Taraji P. Henson für Empire an erster Stelle. Jesse Williams für Grey’s Anatomy und Lynn Whitfield für Greenleaf wurden in den Nebendarsteller-Kategorien genannt.
In der Comedy-Sparte stand Black-ish im Mittelpunkt. Die Serie wurde als beste Comedy-Serie genannt. Anthony Anderson wurde für Black-ish als bester Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie aufgeführt, Tracee Ellis Ross für Black-ish als beste Hauptdarstellerin. Auch Marcus Scribner und Marsai Martin wurden für Black-ish in Nebendarsteller-Kategorien genannt. Damit war Black-ish im Fernsehbereich besonders stark vertreten.
Bei Fernsehfilm, Miniserie oder Special wurde The Bobby Brown Story als bester Beitrag genannt. Michael B. Jordan wurde für Fahrenheit 451 als bester Hauptdarsteller in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie aufgeführt, Regina King für Seven Seconds als beste Hauptdarstellerin. In den Kategorien Regie und Drehbuch standen Rashid Johnson und Suzan-Lori Parks für Native Son an erster Stelle.
Bei Reality-Serien und Varieté-Shows wurden The Real als beste Talkshow, Iyanla: Fix My Life als beste Reality- oder Gameshow und Oprah Winfrey Presents: Becoming Michelle Obama als beste Nachrichtensendung genannt. Red Table Talk wurde über Jada Pinkett Smith, Adrienne Banfield Norris und Willow Smith auch in der Moderationskategorie aufgeführt. In der Schauspiel-Sektion wurden Marsai Martin für Black-ish als bester Kinderdarsteller und Kerry Washington für How to Get Away with Murder als bester Gastdarsteller genannt.
Musik
Die Musikkategorien umfassten unter anderem Album, Newcomer, Sänger, Sängerin, Band/Duo/Kollaboration, Musikvideo, Songs, Gospel beziehungsweise christliche Musik, Jazz und Soundtrack. Als bestes Album wurde Ella Mai von Ella Mai genannt. Ella Mai wurde außerdem als bester Newcomer aufgeführt.
Bei den Einzelkünstlern standen Bruno Mars als bester Sänger und H.E.R. als beste Sängerin an erster Stelle. In der Kategorie beste Band, Duo oder Kollaboration wurde Kendrick Lamar & SZA mit All the Stars genannt. Als bestes Musikvideo wurde This Is America von Childish Gambino aufgeführt.
Bei den Songs wurden Long as I Live von Toni Braxton als bester Song, Traditional, und Boo’d Up von Ella Mai als bester Song, Contemporary, genannt. Im Bereich Gospel oder christliche Musik stand Unstoppable von Koryn Hawthorne an erster Stelle. Der Soundtrackbereich wurde von Black Panther: The Album Music From and Inspired By geprägt, genannt mit Kendrick Lamar, SZA und verschiedenen Künstlern.
Literatur
Die Literaturpreise deckten Belletristik, Sachbuch, Debüt, Biografie, Ratgeber, Gedichtsammlung, Kinderbuch und Jugendbuch ab. Als beste Autorin im Bereich Belletristik wurde Tayari Jones mit An American Marriage genannt. In der Nonfiktion stand For Colored Girls Who Have Considered Politics von Donna Brazile, Yolanda Caraway, Leah D. Daughtry, Minyon Moore und Veronica Chambers an erster Stelle.
Als Debütautoren wurden David Mann und Shaun Sanders mit Us Against the World: Our Secrets to Love, Marriage, and Family aufgeführt. In der Kategorie bestes biografisches Werk wurde Becoming von Michelle Obama genannt. Bei den Ratgebern stand Rise and Grind: Outperform, Outwork, and Outhustle Your Way to a More Successful and Rewarding Life von Daymond John und Daniel Paisner an erster Stelle.
Als beste Gedichtsammlung wurde Taking the Arrow Out of the Heart von Alice Walker genannt. Im Bereich Kinderbuch wurde Hidden Figures: The True Story of Four Black Women and the Space Race von Margot Lee Shetterly und Laura Freeman aufgeführt. Als bestes Jugendbuch stand Harbor Me von Jacqueline Woodson an erster Stelle.
Sonderpreise
Neben den regulären Kategorien wurden Sonderpreise vergeben. Den President’s Award erhielt Jay-Z. Der Chairman’s Award ging an Maxine Waters. Als Entertainer of the Year setzte sich Beyoncé durch; weitere Genannte in dieser Kategorie waren Chadwick Boseman, LeBron James, Regina King und Ryan Coogler.
Diese Sonderpreise hoben einzelne Persönlichkeiten hervor, die neben den Wettbewerbskategorien eine besondere Rolle bei der Preisverleihung spielten.