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Mary Badham

Filmografie ; 1962: Wer die Nachtigall stört (To Kill a Mockingbird) ; 1963: Dr. Kildare (Fernsehserie, Episode: Sister Mike) ; 1964: The Twilight Zone ( …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Schauspielerin und bekannteste Rolle
  2. 2. Früher Erfolg und Rückzug
  3. 3. Beruf und spätere Auftritte
  4. 4. Familie und Auszeichnungen

Schauspielerin und bekannteste Rolle

Mary Badham (* 7. Oktober 1952 in Birmingham, Alabama) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Schwester des Filmregisseurs John Badham. Berühmt wurde sie schon als Kind durch die Rolle der Jean „Scout“ Finch in der Hollywood-Verfilmung von Harper Lees Roman Wer die Nachtigall stört (To Kill a Mockingbird, 1962).

Darin spielt sie die aufgeweckte Tochter eines weißen Anwalts, die zu Beginn der 1930er Jahre mit Rassismus in den US-amerikanischen Südstaaten konfrontiert wird. Der Film von Robert Mulligan war ein großer Erfolg und gewann bei der Oscarverleihung 1963 drei Preise.

Früher Erfolg und Rückzug

Badham hatte mit neun Jahren keine professionelle Schauspielausbildung, als sie 1962 aus zweitausend jungen Mädchen für die weibliche Hauptrolle in Wer die Nachtigall stört ausgewählt wurde. Sie spielte neben Gregory Peck und Robert Duvall. Variety bezeichnete ihr Debüt als eindrucksvoll.

Für diese Rolle wurde sie 1963 als Beste Nebendarstellerin für einen Oscar nominiert, verlor aber gegen Patty Duke für Licht im Dunkel. Damals war sie die jüngste jemals für einen Academy Award nominierte Schauspielerin. 1973 stellte Tatum O’Neal diesen Rekord ein: Bei Bekanntgabe ihrer Nominierung für Paper Moon war sie mit zehn Jahren und 106 Tagen 37 Tage jünger als Badham.

Danach hatte Badham Gastauftritte in Dr. Kildare und The Twilight Zone. 1966 spielte sie in Dieses Mädchen ist für alle die fantasievolle jüngere Schwester der von Natalie Wood dargestellten Hauptfigur und übernahm die weibliche Hauptrolle in dem Thriller Let’s Kill Uncle. Nach einem erfolglosen Vorsprechen für Das Herz ist ein einsamer Jäger (1968) zog sie sich aus dem Filmgeschäft zurück.

Beruf und spätere Auftritte

Nach ihrer ersten Schauspielkarriere arbeitete Mary Badham als Restauratorin und Koordinatorin für College-Aufnahmetests. Sie blieb mit ihren früheren Kollegen Phillip Alford, Gregory Peck und Brock Peters in Kontakt.

Sie reiste weltweit, um Harper Lees Roman vorzustellen und von den Dreharbeiten zu berichten; im September 2006 tat sie dies beispielsweise beim Internationalen Filmfestival von Rom. Nach fast vierzig Jahren ohne Filmrolle kehrte sie 2005 als Mrs. Nutbush in Cameron Watsons Drama Our Very Own auf die Leinwand zurück. Spätere genannte Arbeit ist der Fernsehfilm Erasing His Past aus dem Jahr 2019.

Familie und Auszeichnungen

Seit 1975 ist Badham mit Richard W. Wilt verheiratet, dem Dekan des „Library and Educational Support Services“ am Lehigh Carbon Community College. Das Paar hat zwei Kinder, Anna und Anthony. Sie lebt nahe Richmond in Virginia.

1963 erhielt sie für Wer die Nachtigall stört eine Oscar-Nominierung als Beste Nebendarstellerin. Im selben Jahr erreichte sie für diese Rolle den 2. Platz bei den Laurel Awards in der Kategorie Beste Nebendarstellerin.

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