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Mantel (Weichtiere)

Als Mantel oder Pallium wird die dorsale Körperoberfläche bei Weichtieren (Mollusca) bezeichnet. Er bildet die Mantelhöhle, die eine Reihe von Funktionen …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Mantel bei Weichtieren
  2. 2. Funktionen der Mantelhöhle
  3. 3. Bildung der Schale

Mantel bei Weichtieren

Als Mantel oder Pallium bezeichnet man die dorsale, also rückenseitige, Körperoberfläche bei Weichtieren (Mollusca). Er ist ein wichtiges Körpermerkmal dieser Tiergruppe, weil er die Mantelhöhle bildet und bei verschiedenen Klassen unterschiedliche Aufgaben übernehmen kann.

Ein Beispiel ist die Landlungenschnecke Indrella ampulla: Bei ihr ist der Mantel cremefarben und kann teilweise aus dem Schneckenhaus hervorschauen, während Kopf und Fuß der Schnecke rot sind.

Funktionen der Mantelhöhle

Die Mantelhöhle kann mehrere Funktionen haben. Besonders wichtig ist sie für die Atmung. Bei wasserlebenden Weichtieren erfolgt die Atmung in der Mantelhöhle über Kiemen.

Bei luftatmenden Weichtieren, zum Beispiel bei Lungenschnecken, kann die Atmung über ein Lungenfeld stattfinden. Dieses besteht aus Erhebungen der Mantelhöhlenwand und bildet eine sogenannte Lungenhöhle.

Bildung der Schale

Bei den Schalenweichtieren (Conchifera) scheidet der Mantel die Kalkschale ab. Zu diesen Schalenweichtieren gehören Gehäuseschnecken, Muscheln, Kahnfüßer und gehäusetragende Kopffüßer. Heute gehören dazu noch die Perlboote.

Die vom Mantel gebildete Kalkschale ist einheitlich dreischichtig aufgebaut.

Lernvideos zu Mantel (Weichtiere)

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