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Laurence Olivier Awards 1979
Laurence Olivier Awards 1979 ; Verliehen von, Society of London Theatre ; Erstmals verliehen, 1976 ; Meiste Auszeichnungen, Death of a Salesman und Songbook (je 2).
Inhalt5 Abschnitte
Einordnung und Bedeutung
Die 4. Laurence Olivier Awards wurden 1979 im Café Royal in London vergeben. Damals trugen sie noch den Namen Society of West End Theatre Awards. Ausgezeichnet wurden Produktionen der Theatersaison 1978/79, die im Londoner West End zu sehen waren.
Der Laurence Olivier Award, auch Olivier Award genannt, ist ein britischer Theater- und Musicalpreis, der seit 1976 jährlich vergeben wird. Er gilt als höchste Auszeichnung im britischen Theater und ist mit dem Tony Award am amerikanischen Broadway vergleichbar. Verliehen wird der Preis von der Society of London Theatre.
Auswahl und Kategorien
Die Preise würdigen herausragende Darstellerinnen und Darsteller sowie Produktionen einer Theatersaison. Die Nominierten und Gewinner werden jedes Jahr von einer Gruppe aus angesehenen Theaterfachleuten, Theaterkoryphäen und Mitgliedern des Publikums ausgewählt, die für ihre Leidenschaft für das Londoner Theater bekannt sind.
1979 wurden unter anderem Preise für das beste neue Theaterstück, das beste neue Musical, die beste neue Comedy, Darstellungen in Theaterstücken, Wiederaufnahmen und Musicals, Comedy-Darbietung, Nebenrollen, Regie, Bühnenbild sowie herausragende Leistungen in Ballett und Oper vergeben. Der heutige Name Laurence Olivier Awards wurde erst 1985 zu Ehren des britischen Schauspielers Laurence Olivier eingeführt.
Wichtige Gewinner
Als bestes neues Theaterstück gewann Betrayal von Harold Pinter am Royal National Theatre. Bestes neues Musical wurde Songbook am Globe Theatre, und als beste neue Comedy wurde Middle-Age Spread von Roger Hall am Lyric Theatre ausgezeichnet.
Bei den Wiederaufnahmen gewannen Warren Mitchell als Willy Loman in Death of a Salesman am Royal National Theatre und Zoë Wanamaker als May Daniels in Once in a Lifetime beim RSC im Aldwych Theatre. Als Darsteller des Jahres in einem Theaterstück wurde Ian McKellen als Max in Bent ausgezeichnet; Darstellerin des Jahres in einem Theaterstück wurde Jane Lapotaire als Édith Piaf in Piaf.
Im Musicalbereich gewannen Anton Rodgers für verschiedene Rollen in Songbook und Virginia McKenna als Anna Leonowens in The King and I. Barry Humphries erhielt den Preis für die beste Comedy-Darbietung als Dame Edna Everage in A Night with Dame Edna.
Weitere Auszeichnungen
In den Nebenrollen eines Theaterstücks wurden Patrick Stewart als Mark Antony in Antony and Cleopatra und Doreen Mantle als Linda Loman in Death of a Salesman ausgezeichnet. Den Preis für beste Regie erhielt Michael Bogdanov für The Taming of the Shrew beim RSC im Aldwych Theatre. Das beste Bühnenbild ging an William Dudley für Undiscovered Country am Royal National Theatre.
Bei den herausragenden Leistungen im Ballett gewann Peter Schaufuss für La Sylphide mit dem London Festival Ballet in der Royal Festival Hall. In der Oper wurde The Rake’s Progress von The Royal Opera am Royal Opera House ausgezeichnet.
Sonderpreis und Statistik
Einen Sonderpreis der Society of London erhielt Laurence Olivier.
Die meisten Auszeichnungen erhielten Death of a Salesman und Songbook mit jeweils 2 Gewinnen. Die meisten Nominierungen erhielt Once in a Lifetime mit 6 Nominierungen. Death of a Salesman kam auf 4 Nominierungen. Je 3 Nominierungen erhielten Chicago, The Taming of the Shrew und Undiscovered Country. Je 2 Nominierungen gingen an And a Nightingale Sang, Antony and Cleopatra, Betrayal, For Services Rendered, My Fair Lady, Outside Edge, Songbook und Strife.