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Kronenkreuz
Das Kronenkreuz der Diakonie in Gold ist eine Auszeichnung der Diakonie für langjährige Dienste in Kirche und Diakonie. Die Goldenen Kronenkreuze als …
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Bedeutung und Verwendung
Das Kronenkreuz ist das Zeichen des Diakonischen Werkes in Deutschland sowie der Diakonie Österreich, der Polnischen Diakonie und des europäischen Verbandes Eurodiaconia. Richard Boehland entwarf es 1925 für die Innere Mission. Es entstand aus der Verbindung ihrer Anfangsbuchstaben: Das „I“ bildet den Längsbalken, ein unziales „M“ mit Aufbau den Querbalken. Nach der Gründung des Diakonischen Werkes wurde das Zeichen von diesem übernommen.
Das Kreuz verweist auf Not und Tod. Die Krone steht für Hoffnung und Auferstehung. Beide Elemente sollen die Zuversicht ausdrücken, dass Not und Tod durch den Glauben an Jesus Christus überwunden werden können.
Das Kronenkreuz der Diakonie in Gold ist eine Auszeichnung für langjährige Dienste in Kirche und Diakonie. Goldene Kronenkreuze werden als Brosche oder Reversnadel aus 585er Gold in Handarbeit in den Werkstätten der Stiftung kreuznacher diakonie auf der Asbacher Hütte hergestellt. Das Zeichen ist zugunsten des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung e. V. markenrechtlich geschützt.
Darstellung in der Heraldik
In der Heraldik, der Lehre von den Wappen, wurde das Kronenkreuz in die Wappen einiger Orte aufgenommen, die durch Einrichtungen der Inneren Mission oder der Diakonie geprägt sind. Es gilt dort als gemeine Figur, also als reguläre Wappenfigur.
Dargestellt wird ein Pfahl mit aufgesetzter Krone. Die entsprechende Blasonierung, also die fachsprachliche Beschreibung eines Wappens, lautet: „ein Pfahl eine Krone tragend“. Die Krone ist streng einfach gestaltet. Alle Tinkturen, das heißt die heraldischen Farben und Metalle, sind zugelassen. Die Wappenfigur ist von der „Krone mit Kreuz“ zu unterscheiden. Als Beispiele für Orte mit dieser Wappenfigur nennt der Artikel Buckenhof, Rickling und Volmerdingsen.