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Hydrochemie

Gewässerchemie oder aquatische Chemie als Teilgebiet der Chemie beschreibt und untersucht die im Wasser auftretenden Stoffe. Dazu werden Schlüsselparameter …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Gegenstand und Bedeutung der Hydrochemie
  2. 2. Untersuchungsmethoden und Aussagen
  3. 3. Water Science

Gegenstand und Bedeutung der Hydrochemie

Die Hydrochemie, auch Gewässerchemie oder aquatische Chemie genannt, ist ein Teilgebiet der Chemie. Sie beschreibt und untersucht die im Wasser vorkommenden Stoffe. Zusammen mit der mikrobiologischen Untersuchung auf Bakterien und Viren ermöglicht sie die Beurteilung der Wasserqualität.

Diese Beurteilung ist wichtig für Wasserwerke zur Trink- und Brauchwasserversorgung, für Kläranlagen, für die landwirtschaftliche Bewässerung, für industrielle Anwendungen, für Mineral- und Heilquellen sowie allgemein für die Gewässerkunde.

Untersuchungsmethoden und Aussagen

Für eine erste Einschätzung werden Schlüsselparameter bestimmt: Temperatur, pH-Wert, Redoxpotential, elektrische Leitfähigkeit und Sauerstoffgehalt.

Zusätzlich analysiert man Wasserproben auf Elemente und weitere Inhaltsstoffe. Dazu gehören Kationen, also positiv geladene Ionen, Anionen, also negativ geladene Ionen, nicht geladene Komplexe sowie organische Stoffe. Aus den Messwerten lassen sich Rückschlüsse auf die Qualität und Herkunft des Wassers sowie auf mögliche Verunreinigungen ziehen.

Water Science

Water Science befasst sich mit der Wasserqualität unter chemischen und mikrobiologischen Gesichtspunkten. Die Universität Duisburg-Essen bietet das Fach seit 2001 als Bachelor- und Masterstudium an.

Der Artikel weist darauf hin, dass seine Angaben nicht ausreichend durch Einzelnachweise belegt sind.

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