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Groove (Zeitschrift)

Groove ist eine von 1989 bis 2018 als Printausgabe und seitdem digital erscheinende Szene-Zeitschrift für den Bereich der elektronischen Musik, …

Inhalt6 Abschnitte
  1. 1. Überblick und Bedeutung
  2. 2. Inhalte des Magazins
  3. 3. Gründung und frühe Entwicklung
  4. 4. Professionalisierung und wirtschaftliche Entwicklung
  5. 5. Verkauf und Printmodell ab 2005
  6. 6. Ende der regulären Printausgabe und Sonderhefte

Überblick und Bedeutung

Groove ist eine deutsche Szene-Zeitschrift für elektronische Musik, Partys und Techno-Lebensstil. Sie erschien von 1989 bis 2018 als Printausgabe und wird seitdem digital veröffentlicht. Neben de:Bug und Raveline galt sie als eines der wichtigsten deutschen Magazine für elektronische Musik.

Die Zeitschrift wurde im deutschsprachigen Raum und teilweise in den Niederlanden vertrieben. Ihre Auflage erreichte zeitweise bis zu 100.000 Stück.

Inhalte des Magazins

Groove berichtete über nationale und internationale DJs, elektronische Musik und die dazugehörige Szene. Zum Inhalt gehörten Interviews, Berichte, Technikartikel, zahlreiche DJ-Charts, Übersichten über Partys und eine Rubrik mit Plattenrezensionen.

Später enthielt jede Ausgabe außerdem einen Comic mit der Figur „Hotze“, gezeichnet von Bringmann & Kopetzki.

Gründung und frühe Entwicklung

Die Groove wurde 1989 von Thomas Koch, bekannt als DJ T., in Frankfurt am Main gegründet. Anfangs war sie ein regionales Szene-Magazin für das Rhein-Main-Gebiet. Wichtige Bestandteile waren zunächst Charts von DJs und Plattenläden sowie Veranstaltungshinweise.

Die Zeitschrift finanzierte sich durch Werbeanzeigen und wurde kostenlos in Szeneeinrichtungen verteilt. Anzeigen kamen unter anderem von regionalen Einrichtungen wie Schallplattenläden, Streetwearläden oder Frisörsalons. Inhaltlich war Groove zunächst breiter auf elektronische Musik ausgerichtet und berichtete auch über Black Music, Hip-Hop, Soul und Rhythm and Blues. Anfang der 1990er Jahre verlagerte sich der Fokus auf Techno und House.

Professionalisierung und wirtschaftliche Entwicklung

1999 wurde Heiko Hoffmann Chefredakteur. Er hatte zuvor als freier Journalist gearbeitet. Danach zog die Redaktion nach Berlin.

Im Jahr 2000 erreichte die Zeitschrift ihre höchsten Werbeeinnahmen: etwa 500.000 D-Mark pro Ausgabe. Eine Ausgabe umfasste damals rund 200 Seiten. Einige Monate später sanken die Umsätze jedoch kontinuierlich und fielen innerhalb eines halben Jahres auf 30 bis 40 Prozent.

Verkauf und Printmodell ab 2005

Thomas Koch leitete Groove als Herausgeber bis Dezember 2004. In diesem Monat gab er den Verkauf des Magazins an die Piranha Media GmbH bekannt, die Groove seitdem veröffentlichte.

Die Zeitschrift erschien zweimonatlich. Neben der kostenlos verteilten Auflage gab es seit 2005 auch eine veredelte kostenpflichtige Kioskversion mit zusätzlichen Seiten und beiliegender Audio-CD. Zusätzlich zu etwa 35.000 frei erhältlichen Exemplaren wurden 25.000 Exemplare dieser kostenpflichtigen Variante verlegt.

Ende der regulären Printausgabe und Sonderhefte

2018 wurde die reguläre Printausgabe der Groove nach 175 Ausgaben wegen Finanzierungsschwierigkeiten eingestellt. Seitdem arbeitet die Zeitschrift ausschließlich als Onlinemagazin mit einem Abomodell.

Im März 2022 erschien Groove mit einer gedruckten Sonderausgabe, der Ausgabe #176, erneut als Printmagazin. Im März 2023 folgte eine weitere gedruckte Sonderausgabe, #177.

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