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Global Change Biology
Global Change Biology (Glob Change Biol) ist eine begutachtete wissenschaftliche Fachzeitschrift, die von Wiley herausgegeben wird und Forschungsergebnisse …
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Profil der Zeitschrift
Global Change Biology (Abkürzung: Glob Change Biol) ist eine englischsprachige, monatlich erscheinende und begutachtete wissenschaftliche Fachzeitschrift aus dem Fachgebiet Biologie. Sie wird von Wiley herausgegeben und veröffentlicht Forschungsergebnisse zu den Auswirkungen des Klimawandels.
Die Zeitschrift erschien erstmals 1995. Ihre Print-ISSN lautet 1354-1013, die Online-ISSN 1365-2486. Chefredakteurin ist Danielle Way von der Australian National University.
Bedeutung und Einordnung
Die Zeitschrift wurde 1995 von Stephen P. Long gegründet. Anlass war, dass der globale Wandel damals vor allem unter physikochemischen Gesichtspunkten betrachtet wurde, während biologische Themen wie Artenverlust weniger im Mittelpunkt standen.
Global Change Biology wurde nach Science und Nature zur wichtigsten Zeitschrift zum Thema globaler Wandel und wird im Bericht des IPCC stark zitiert. Der Impact Factor betrug 2026 12,0. Damit lag die Zeitschrift in der Kategorie Umweltwissenschaften auf Platz 4 von 535 und in der Kategorie Ökologie auf Rang 5 von 502 Zeitschriften.
2009 wurde die Schwesterzeitschrift GCB Bioenergy gegründet. Seit 2026 erscheint außerdem Global Change Biology–Communications.
Themen wegweisender Artikel
Häufig zitierte Beiträge behandeln zentrale biologische Folgen des globalen Wandels. Dazu gehören Meta-Analysen zu Kohlenstoffvorräten im Boden und zu Veränderungen der Landnutzung, etwa „Soil carbon stocks and land use change: a meta analysis“ von L. B. Guo und Roger M. Gifford aus dem Jahr 2002 sowie „Soil carbon sequestration and land-use change: processes and potential“ von W. M. Post und K. C. Kwon aus dem Jahr 2000.
Weitere Beispiele untersuchen die Reaktion europäischer Organismen auf Erwärmungsmuster anhand der Phänologie, also des jahreszeitlichen Auftretens biologischer Ereignisse, die Auswirkungen der Ozeanversauerung und der Erwärmung auf Meeresorganismen sowie Mikroplastik als neue Bedrohung für terrestrische Ökosysteme. Ein Beitrag von Rachael Hickling, David B. Roy und weiteren Autoren zeigte 2006 außerdem, dass sich die Verbreitungsgebiete zahlreicher taxonomischer Gruppen polwärts ausdehnen.