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Friedenspagode Wien
Die Friedenspagode Wien ist ein buddhistischer Stupa, der an der Donau in Wien liegt. Sie ist eine von rund 80 Friedenspagoden, die es weltweit gibt (Stand …
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Überblick
Die Friedenspagode Wien ist ein buddhistischer Stupa an der Donau in Wien. Ein Stupa ist ein buddhistisches Bauwerk, das als religiöses Denkmal und Ort der Verehrung dient. Die Wiener Friedenspagode gehört zu den weltweit rund 80 Friedenspagoden, die es laut Stand 2011 gibt.
Bau und Gestaltung
Der Stupa wurde zwischen 1982 und 1983 nach Plänen des Architekten Franz Richard Schnabel gebaut. Ausgeführt wurde der Bau von japanischen Mönchen des Nipponzan-Myōhōji-Ordens. Die Eröffnungszeremonie fand am 25. September 1983 statt. Anwesend waren Nichidatsu Fujii (藤井日達; 1885–1985), der Gründer des Nipponzan-Myōhōji-Ordens, sowie Vertreter verschiedener buddhistischer Orden und Traditionen.
Die Friedenspagode ist rund 26 Meter hoch. Im Zentrum steht eine Buddha-Figur, die Buddha Shakyamuni darstellt. Die sieben Reliefs zeigen Szenen aus dem Leben des Religionsgründers Siddhartha Gautama: seine Geburt, sein Erwachen, seine Lehrtätigkeit und seinen Tod.
Nutzung
Die Friedenspagode ist öffentlich zugänglich. Sie ist ein Ort regelmäßiger Veranstaltungen, darunter das Vesakh-Fest der Buddhistischen Gemeinde Wien. Vesakh ist ein wichtiges buddhistisches Fest. Außerdem findet dort eine Gedenkzeremonie zum Jahrestag des Atombombenabwurfes auf Nagasaki statt.
In der Nähe des Stupas befindet sich auch ein buddhistischer Tempel. Dieser wird vom japanischen Mönch Gyosei Masunaga geleitet.