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FameLab

Das FameLab ist ein internationaler Wettbewerb zur Wissenschaftskommunikation für Studierende und junge Wissenschaftler. Die Gewinner aus den verschiedenen …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Wettbewerb und Bedeutung
  2. 2. Ablauf und Bewertung
  3. 3. FameLab in Deutschland
  4. 4. Gewinner der Deutschlandfinals

Wettbewerb und Bedeutung

FameLab ist ein internationaler Wettbewerb zur Wissenschaftskommunikation für Studierende sowie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Teilnehmen können Personen aus den Natur- oder Ingenieurwissenschaften. Ziel ist es, ein wissenschaftliches Thema kurz, verständlich und überzeugend zu präsentieren. Die nationalen Gewinner treten jährlich beim internationalen Finale auf dem Cheltenham Science Festival im Vereinigten Königreich gegeneinander an.

Ablauf und Bewertung

Jeder Vortrag darf höchstens drei Minuten dauern. Präsentationsfolien sind verboten. Erlaubt sind jedoch Hilfsmittel, die die Teilnehmenden selbstständig auf die Bühne bringen können.

Eine Jury, die typischerweise aus Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft und der Medien besteht, bewertet die Vorträge nach drei Kriterien: Inhalt, Struktur und Charisma. FameLab ähnelt damit teilweise einem Science-Slam. Es unterscheidet sich jedoch durch die kürzere Vortragszeit, das Verbot von Folien und die Bewertung durch eine Jury statt durch das Publikum.

FameLab wurde 2005 von Cheltenham Festivals entwickelt und wird seitdem zusammen mit dem British Council weltweit organisiert. Der Wettbewerb findet jährlich in etwa 30 Ländern statt; seit 2007 nahmen weltweit insgesamt mehr als 10.000 Personen teil. In den meisten Ländern beginnt er mit regionalen Vorentscheiden. Deren Sieger treten im nationalen Finale an, dessen Gewinner sich für das internationale Finale qualifiziert.

FameLab in Deutschland

In Deutschland finden seit 2011 jährlich FameLab-Wettbewerbe statt. Die Bielefeld Marketing GmbH organisiert sie gemeinsam mit dem British Council. Sie koordiniert die regionalen Vorentscheide und das jährliche Deutschlandfinale.

2023 erreichte erstmals eine Finalistin aus Deutschland den ersten Platz im Weltfinale: Aysel Ahadova, geboren in Baku in Aserbaidschan, gewann mit dem Vortrag „DNA Reparatur – kleine Fehler mit großen Folgen“.

Gewinner der Deutschlandfinals

Die Siegerinnen und Sieger sowie ihre Beiträge waren:

• 2011: Carsten Graf von Westarp – „Nur die Liebe zählt“ • 2012: Timo Sieber – „Zellreprogrammierung mit dem Nudelholz“ • 2013: Thien Ngoc Tran Nguyen – „Bakterien beim Plaudern stören“ • 2014: Anna Stöckl – „Warum können Motten im Dunkeln eigentlich so gut sehen?“ • 2015: Dong-Seon Chang – „What makes humans special?“ • 2016: Hanzey Yasar – „Mit Nanokugeln gegen Allergien“ • 2017: Olga Sin – „How a brainless worm could help to cure brain diseases“ • 2018: Dr. Veli Vural Uslu – „crayfish against cancer“ • 2019: Thora Schubert – „Carbon Capture and Storage - der Retter in der Not?“ • 2020: Nicola Ganter – „Pimp My Part“ • 2021: Stefan Golfier – „Unser entknotetes Erbgut“ • 2022: Christian Scharun – „Methan aus der Nordsee – Ein Fall für EDGAR und WALLACE“ • 2023: Aysel Ahadova – „DNA Reparatur – kleine Fehler mit großen Folgen“

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