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Die Leiden des jungen Werthers (Film)

Die Leiden des jungen Werthers ist eine DEFA-Verfilmung des gleichnamigen Romans von Johann Wolfgang von Goethe. Film. Titel, Die Leiden des jungen Werthers.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Film und Einordnung
  2. 2. Handlung
  3. 3. Kritische Einordnung

Film und Einordnung

„Die Leiden des jungen Werthers“ ist eine deutschsprachige DEFA-Verfilmung des gleichnamigen Romans von Johann Wolfgang von Goethe. Der Film entstand in der DDR und erschien 1976. Er dauert 105 Minuten. Regie führten Egon Günther, das Drehbuch schrieben Helga Schütz und Egon Günther. Die Musik stammt von Siegfried Matthus und Wolfgang Amadeus Mozart; die Kamera führte Erich Gusko, den Schnitt übernahm Rita Hiller. Hans-Jürgen Wolf spielt Werther, Katharina Thalbach Lotte und Hilmar Baumann Albert.

Handlung

Lotte ist mit Albert verlobt, als sich der junge Werther auf einem Ball in sie verliebt. Werther wirbt um Lotte, wird jedoch abgewiesen. Er arbeitet in einer Anwaltskanzlei, kann Lotte aber nicht vergessen. Lotte heiratet Albert, trotzdem versucht Werther weiterhin, ihr Herz zu gewinnen.

Lotte schwankt zwischen Albert und Werther. Wegen der gesellschaftlichen Konventionen kann sie sich jedoch nicht dazu entschließen, Albert zu verlassen. Schließlich weist sie Werther endgültig ab. Daraufhin nimmt sich Werther das Leben.

Kritische Einordnung

Das Lexikon des internationalen Films hebt hervor, dass der Film das Scheitern der Leidenschaft in einen gesellschaftlichen Kontext voller Widersprüche stellt. Die Begegnung zwischen Werther und Lotte erhält dadurch eine Bedeutung, die über eine rein private Liebesgeschichte hinausgeht. Die Inszenierung wird als sorgfältig beschrieben, zugleich aber als künstlerisch eigenwillig. Deshalb verlangt sie ein aufmerksames Publikum.

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