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Deutsch-Französischer Tag

Das am 22. Januar jeden Jahres stattfindende Ereignis soll an die deutsch-französische Freundschaft erinnern und vor allem in Bildungseinrichtungen beider …

Inhalt4 Abschnitte
  1. 1. Bedeutung und Ziel
  2. 2. Entstehung und Entwicklung
  3. 3. Mottos und Themen
  4. 4. Organisation und Beteiligte

Bedeutung und Ziel

Der Deutsch-Französische Tag (DFT) findet jedes Jahr am 22. Januar statt. Er erinnert an die deutsch-französische Freundschaft und macht besonders in Bildungseinrichtungen auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Frankreich aufmerksam. Jugendliche sollen das jeweilige Nachbarland kennenlernen und sich über die Partnersprache, Austausch- und Begegnungsprogramme sowie Möglichkeiten für Studium und Beschäftigung im Partnerland informieren.

Entstehung und Entwicklung

Der Tag wurde 2003 anlässlich des 40. Jahrestages des Élysée-Vertrags geschaffen. Dieser deutsch-französische Freundschaftsvertrag war 1963 unterzeichnet worden. Die Initiative für den Deutsch-Französischen Tag ging vom französischen Präsidenten Jacques Chirac und vom deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder aus. In einer Gemeinsamen Erklärung beider Regierungen vom 22. Januar 2003 wurde der 22. Januar offiziell zum Deutsch-Französischen Tag erklärt.

Am 22. Januar 2019 unterzeichneten Angela Merkel und Emmanuel Macron den Vertrag von Aachen.

Mottos und Themen

Der Deutsch-Französische Tag steht fast jedes Jahr unter einem anderen Motto. 2004 lautete es beispielsweise „Förderung der Partnersprache“. Für 2007/2008 wurde „Frankreich neu entdecken – l’Allemagne, un pays à redécouvrir“ gewählt. Das Motto von 2016 war „Franzosen und Deutsche: einmal Freunde, immer Freunde/Allemands et Français: partenaires un jour, partenaires toujours“.

Organisation und Beteiligte

An der Durchführung wirken vor allem die Außenministerien beider Länder, die deutschen Kultusministerien sowie das französische Erziehungsministerium mit. Eine ebenso wichtige Rolle spielen Schulen, Kulturinstitutionen und private Initiativen, die eigene Projekte zu den Veranstaltungen beitragen. Die Aktivitäten können sich über den einzelnen Gedenktag hinaus auf eine ganze Woche erstrecken. In Deutschland werden sie unter anderem durch das Deutsch-Französische Jugendwerk und den Pädagogischen Austauschdienst unterstützt und gefördert.

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