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Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit
Das Buch Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit wurde von Shoghi Effendi, dem Hüter der Bahai-Religion, verfasst. Die englische Originalausgabe wurde 1939 …
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Werk und Entstehung
„Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit“ ist ein Buch von Shoghi Effendi, dem Hüter der Bahai-Religion. Es beruht auf einem umfangreichen Brief an die Bahai der Vereinigten Staaten und Kanadas, der auf den 25. Dezember 1938 datiert ist. Die englische Originalausgabe erschien 1939 unter dem Titel „The advent of divine justice“. Die 151 Seiten umfassende deutsche Übersetzung wurde 1969 veröffentlicht.
Auftrag und geistige Voraussetzungen
Shoghi Effendi fordert die nordamerikanischen Bahai auf, sich für die Errichtung der Weltordnung Baha’u’llahs einzusetzen. Er beschreibt ihre Möglichkeiten und ihre Verantwortung sowie ihre Mission und die daraus folgenden Aufgaben.
Als notwendige geistige Voraussetzungen für den Erfolg nennt er:
- eine hohe Auffassung moralischer Rechtschaffenheit im sozialen und administrativen Handeln,
- unbedingte Keuschheit im persönlichen Leben,
- völlige Freiheit von Vorurteilen im Umgang mit Menschen verschiedener „Rassen“, Klassen, Glaubensrichtungen oder Hautfarben.
Verbreitung, Prüfungen und Weltfrieden
Bahai, die ihren Lebensunterhalt in fremden Ländern verdienen können, sollen sich nach Shoghi Effendi dort niederlassen und ihren Glauben verbreiten. Zugleich sollen die Ziele des Siebenjahresplanes von 1937 bis 1944 erreicht werden.
Der Brief enthält Zitate Baha’u’llahs über die Prüfungen, die der Gemeinde bevorstehen. Obwohl das Werk kurz vor Beginn des Zweiten Weltkrieges verfasst wurde, entwirft Shoghi Effendi darin außerdem eine Vorstellung davon, wie die amerikanische Nation künftig zur Schaffung des Weltfriedens beitragen kann.