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Christian Wilhelm Alers
Christian Wilhelm Alers (* 6. Dezember 1737 in Hamburg; † 3. Juni 1806 in Uetersen) war ein deutscher Geistlicher Dichter, Philosoph und Prediger.
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Leben und Bedeutung
Christian Wilhelm Alers (* 6. Dezember 1737 in Hamburg; † 3. Juni 1806 in Uetersen) war ein deutscher Geistlicher, Dichter, Philosoph und Prediger. Bekannt wurde er besonders durch geistliche Dichtung, Predigten sowie Texte für Lieder und Kantaten.
Alers war Schüler von Georg Philipp Telemann am Johanneum in Hamburg. Dort verfasste er das Singgedicht „Der Tag des Gerichts“, das 1762 uraufgeführt wurde und zu den populärsten geistlichen Werken seiner Zeit gehörte.
Von 1768 bis 1788 war Alers Pastor an der Rellinger Kirche in Rellingen, das zur Herrschaft Pinneberg gehörte. Augusta Louise zu Stolberg-Stolberg vermittelte ihn anschließend als Klosterprediger und Hauptpastor nach Uetersen. In der dortigen Klosterkirche hielt er 1789 seine erste Predigt.
Während seiner Zeit in Uetersen trat Alers auch als Dichter hervor. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichte und Predigten in Zeitungen und Zeitschriften im Hamburger Umland. Außerdem entstand die dreibändige Sammlung „Gedichte der Religion, dem Vaterlande und der Freundschaft gesungen“, die später in Friedrich Gottlieb Klopstocks Bibliothek gefunden wurde. Anlässlich Klopstocks Tod schrieb Alers das Gedicht „An Klopstock“, das 1803 erschien.
Alers starb 1806 im Kloster von Uetersen. Er hinterließ unzählige Gedichte, Predigten sowie Lieder- und Kantatentexte, die teilweise noch heute Beachtung finden. Sein Enkel war der deutsche Advokat und Dichter Wilhelm Ludwig Alers (1802–1869).
Wichtige Werke
Zu den im Artikel genannten Werken gehören:
- „Der Tag des Gerichts“: ein Singgedicht in vier Betrachtungen, dessen Uraufführung 1762 stattfand; als Werk ist es für 1761 angegeben.
- „An meine geliebte Braut die Demoiselle Anna Christina Rönchen“ (1770).
- Das Libretto zur Bürgerkapitänsmusik „Hebt an, ihr Chöre der Freuden“ (1780), komponiert von Carl Philipp Emanuel Bach.
- „Gedichte der Religion, dem Vaterlande und der Freundschaft gesungen“ (1789), eine dreibändige Sammlung.
- „An Klopstock“ (1803), ein Gedicht zum Tod Friedrich Gottlieb Klopstocks.