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Ausstrahlung (Atmosphäre)

In der Meteorologie versteht man unter Ausstrahlung meist die Wärmeabgabe der Erdoberfläche an die darüber liegenden Luftschichten und in der Geophysik …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Definition und Bedeutung
  2. 2. Wirkung auf die Temperatur
  3. 3. Treibhauseffekt und effektive Ausstrahlung

Definition und Bedeutung

In der Meteorologie bezeichnet Ausstrahlung meist die Wärmeabgabe der Erdoberfläche an die darüber liegenden Luftschichten. In der Geophysik bezeichnet der Begriff entsprechend die Wärmeabgabe der gesamten Atmosphäre in Form von Wärmestrahlung an den Weltraum. Die Ausstrahlung ist damit ein wichtiger Vorgang im Wärmehaushalt der Erde und der Atmosphäre.

Wirkung auf die Temperatur

Die Ausstrahlung von der Erdoberfläche kann besonders nachts zu starken Temperaturrückgängen in den bodennahen Luftschichten führen, weil dann die Einstrahlung der Sonne fehlt. Der Effekt tritt vor allem bei wolkenlosem Himmel und trockener Luft auf. Bei einer vorhandenen Wolkendecke oder einer Dunstschicht wird ein größerer Teil der Wärmestrahlung als atmosphärische Gegenstrahlung wieder zur Erde zurückgelenkt, wodurch die Abkühlung gedämpft wird.

Treibhauseffekt und effektive Ausstrahlung

Die Rückstrahlung von Wärme durch Bewölkung – auch tagsüber – sowie durch Treibhausgase wird Treibhauseffekt genannt. Die effektive Ausstrahlung ist definiert als die Differenz aus der Ausstrahlung der Erdoberfläche und der Gegenstrahlung. Sie gibt also an, wie viel Wärmestrahlung nach Abzug der zurückkehrenden Gegenstrahlung tatsächlich verloren geht.

Lernvideos zu Ausstrahlung (Atmosphäre)

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