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Strahlungs- und Wärmehaushalt der Erde - Teil 1: Strahlungsbilanz

Der Lehrkoerper25:02 2.784 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 156 Zeilen
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  1. [Musik] guten Morgen meine Lieben ja willkommen zurück hier am PMG und willkommen zurück auf meinem Kanal heute mal in die
  2. Geografie kurz nach den Sommerferien und gleich mit demem ziemlich interessanten aber auch für die Schüler meist schwierigen Thema im Grundkurs der
  3. Klassenstufe 11 wir wollen uns mit dem Strahlungs und Wärmehaushalt der Erde beschäftigen allerdings in Wirklichkeit geht's in diesem Video erstmal nur um
  4. die erste Hälfte dieser Überschrift wir wollen uns also um die Strahlungsbilanz gar nicht so um den Strahlungshaushalt und auch noch nicht um den Wärmehaushalt
  5. der Erde kümmern das ganze wde einfach zu lang werden ich werde da noch ein zweites Video anfügen wobei die Strahlung Bilanz da immer am Anfang
  6. stehen muss denn die ist die Grundlage dann dafür was dann eben beim Wärmehaushalt schlussendlich an kilowatstunden dann bei uns auch
  7. wirklich ankommt und schlussendlich münzt in einer bestimmten Jahresmitteltemperatur das zu verstehen ist ganz wichtig denn wir wollen jetzt
  8. in der Klassenstufe 11 ja dazu kommen dass wir nicht nur Klimadiagramme beschreiben sondern diese auch noch erklären können bestimmte Sachen können
  9. wir dabei schon denkt an die die sie klasse da haben wir uns mit der passatzirkulation z.B beschäftigt die ist auch Thema wieder der Klassenstufe
  10. 11 genauso sieht's aber aus mit der Jahresmitteltemperatur ich habe euch mal zwei Beispiele von Klimadiagramm mitgebracht bei makoku da haben wir
  11. 23,7° Celsius Jahresmitteltemperatur also extrem hohe Jahresmitteltemperatur und dem gegenüber steht Danmarks Hafen in Grönland mit
  12. -12,12° CS da stellt sich die Frage von welchen einflussf ist das abhängig dass wir dann doch auf der Erde global gesehen so extreme Unterschiede in
  13. diesen jahresmitteltemperaturen finden und das ist ja schlussendlich die Ursache dafür warum wir verschiedene Klimazonen auf der Erde finden und die
  14. Lösung dafür bringt uns halt dieser Strahlungs bzw Wärmehaushalt okay gut starten wir mal rein in die Thematik wir wissen also was wir jetzt tun wollen das
  15. ist unsere Arbeitsgrundlage und jetzt schauen wir uns die Erde als solches erstmal an ich habe euch mal ein Globus mitgebracht klar sollte sein die Erde
  16. hat eine Kugelform logisch aber wir haben nur eine Sonne und die bestrahlt natürlich jetzt unsere Erde das heißt die Sonnenstrahlen kommen erstmal
  17. ausgehend von der Sonne auf unsere Erde gefallen treffen aber dort nicht unbedingt immer mit dem selben Einstrahlungswinkel auf die Erde am
  18. Äquator in Extremfällen natürlich also dann wenn die Sonne genau scheinbar im Zenit steht über dem Äquator da fällt sie mit 90° zu Boden an dem Pol gibt es
  19. daegen eher Polar Nacht und polarag das bedeutet W manchmal scheint sie dort gar nicht hin und manche Tage da geht sie niemals unter aber selbst an diesen
  20. Tagen ist ihr Einstrahlungswinkel relativ gering und das durch die Kugeloberfläche hat jetzt eine Auswirkung eben schon mal auf das
  21. was energetisch gesehen überhaupt pro Quadratmeter auf unser Erdoberfläche ankommt und das schauen wir uns jetzt mal genauer an ich habe euch da eine
  22. Abbildung mitgebracht wir schalten noch mal ganz kurz zur PowerPoint Oberfläche und da sehen wir auf der linken Abbildung dass diese
  23. Sonnenstrahlen halt abhängig von der geographischen Breite in einem unterschiedlichen Winkel auf unsere Erde treffen nur so verhält es sich ein
  24. bisschen wie als würde man eine Taschenlampe nehmen und die senkrecht auf dem Boden halten dann kennt ihr sicherlich den hellen Kreis das ist dann
  25. wirklich ein Kreis was das die Taschenlampe beschreibt und das Licht was wir auf dem Boden sehen ist dann relativ hell das heißt pro Quadratmeter
  26. trit relativ viel Energie von den Sonnenstrahlen auf den Erdboden schrägen wir diese Taschenlampe allerdings an so verteilen sich eben diese Sonnenstrahlen
  27. auf eine größere Fläche das bedeutet pro Quadratmeter trifft natürlich weniger Energie auf den Erdboden daraus ergeben sich verschiedene beleuchtungszonen auch
  28. die kennt ihr bereits aus der Klassenstufe 6 wir kennen dann die polregion nördlich des Polarkreises ne wir kennen die gemäßigten Breiten die
  29. sich zwischen dem Wendekreise und den Polen befinden und wir kennen die Tropen die die sich jeweits zwischen den Wendekreisen befinden nördlich und
  30. südlich des Äquators so erstmal die Grundlagen ausklassenstufe 6 damit ist das was auf unsere Erde trifft also schon mal von einem Parameter abhängig
  31. und das ist die geographische Breite sollte das aber der einzige Faktor sein dann müssten sich theoretisch unsere Klimazonen bänderartig einmal um die
  32. Erde Ligen und wir müssten eine ganz klare breitenkreisabhängige staff dieser Klimazone finden dem ist ja scheinbar
  33. nicht so wenn mal den Atlas aufschlagt und euch mal so die Verteilung der Klimazone anschaut das hat in bestimmten Kontinenten schon Ähnlichkeit damit
  34. gerade wenn wir uns um Afrika mal Afrika uns ein bisschen anschauen dort ist es schon fast ideal typisch aber spätestens dann wenn er nach Europa oder
  35. Nordamerika kommt na da sieht schon ganz ganz anders aus es muss also weitere Einflussgrößen geben die die Energiemenge und damit auch das Klima
  36. bestimmen was dann hier bei uns auf der herrscht ich habe euch mal eine seltsam anmutene Skizze dort an die Tafel gezeichnet und mit der wollen wir jetzt
  37. so ein Stück weit arbeiten das was die Sonne als Sonnenstrahlen zu und schickt diese Energie das ist natürlich der Eintrag bei uns auf der Erde se also das
  38. ist das was bei uns ankommt wir haben schon gesehen je nach geographischer Breite ist also abhängig welche oder wie viel Energie kommt denn jetzt bei uns an
  39. diese Energiemenge wird als als cubg oder auch als die sogenannte Globalstrahlung betrachtet und die kann kleiner bzw
  40. größer sein so das ist aber nicht das einzige hier in der Atmosphäre bei uns in der Troposphäre genauer gesagt befinden sich natürlich noch Aerosole da
  41. befinden sich Wolken und so weiter und so fort das heißt es befinden sich auch hier irgendwie atmosphärische Hindernisse und die führen dazu dass
  42. diese Globalstrahlung nicht unbedingt immer direkt auf uns trifft sondern vielleicht Stück weit abgelenkt wird und dann Diff Fu zu uns zur Erde kommt und
  43. gar nicht den Weg beschreibt den eigentlich die Sonnenstrahlen vorgesehen hat den Teil der Globalstrahlung der direkt auf die Erde trifft den nennt man
  44. auch direkte Globalstrahlung das andere ist die sogenannte diffuse Globalstrahlung oft wird eine Gleichung aufgemacht die man sagt die Summe aus
  45. diffuser und direkter Globalstrahlung ist dann die allgemeine Globalstrahlung das müssen wir an der Stelle auch gar nicht machen weil halt die Summe dem
  46. entspricht was hier als QG runterkommt will ich also gar nicht so weit gehen machen die meisten Lehrbücher lasse ich jetzt mal aus dem
  47. verständniswgen das ist also schon mal unser Eintrag aber das was die Sonnenstrahlung zu uns schickt das ist kurzwellige Strahlung das dürfen wir
  48. jetzt nicht verwechseln mit infraroter Wärmestrahlung die wir also wirklich als Wärme wahrnehmen ich weiß ich weiß ich weiß er sagt ja wenn ich mir rausstelle
  49. dann wird mir doch warm ja aber ihr seid halt auch eine Oberfläche und da kommen wir gleich hin das ist noch nicht zu verwechseln mit wirklich Temperatur und
  50. Wärme das passiert erst auf der austragsseite da kommen wir gleich noch hin wir sind aber noch gar nicht fertig mit der eintragsseite die Sonne schickt
  51. also jetzt eine gewisse Anzahl an Kilowattstunden zu uns theoretisch trifft dann diese Globalstrahlung auf den Erdboden und
  52. diese Energiemenge wird dann vom Erdboden umgewandelt oder Erdoberfläche also auch Pflanzen und alles andere was sich dort befindet trägt dazu natürlich
  53. bei wird umgewandelt in der austragseite dann in langweilige infrarote Strahlung allerdings gibt's auf der eintragsseite noch einen weiteren Faktor der bestimmt
  54. wie viel denn jetzt tatsächlich auf die austragsseite übertragen werden kann und diese Größe nennen wir Albedo ich nehme eine andere Farbe mache ich mal gelb dam
  55. für dass der Albedo kriegt bei uns das kleine Kürzel a als abedo bezeichnen man den Teil der Globalstrahlung der quasi direkt
  56. reflektiert wird von der erdoberflöche und gar nicht erst absorbiert und dann wieder als langweilige Strahlung emittiert wird der wird direkt
  57. ungehindert wieder zurückgestrahlt also reflektiert ohne dass er verändert wird er bleibt kurzwellig dieser albedowert kann dabei schwanken und zwar in
  58. extremen theoretisch nur theoretische Natur von 0% Albedo das heißt alles was an Globalstrahlung ankommt würde auch der Erdboden quasi absorbieren und
  59. später langweilig emittieren oder 100% das heißt alles was an Globalstrahlung kommt wird direkt wieder zurückgeworfen dort wo es herkommt das sind natürlich
  60. Extremwerte die so bei uns auf der Erde nicht vorkommen aber wir haben da schon Oberflächen die kommen dem sehr nah dazu habe ich euch mal eine Tabelle
  61. mitgebracht und die habe ich aus wikip mal ganz schnell rauskopiert das reicht mir an der Stelle und da sehen wir eines es ist direkt von der
  62. Oberflächengestalt abhängig wie groß ist jetzt euer Albedo dort sehen wir frischer Schnee hat albedowerte zwischen 0,8 und 0,9 das heißt 80 bis
  63. 90% von der Globalstrahlung die da ankommen werden direkt reflektiert und schieß mal wieder raus Wolken haben noch zwischen 60 bis 90 % Wüste steht jetzt
  64. nicht viel dabei ob es sich jetzt hier um eine erg oder eine Hamada handelt aber ich gehe mal davon aus da ist es jetzt ein sandwüß also eher eine erg da
  65. reden wir über 30% nur noch und dann werden die Sachen jetzt plötzlich sehr sehr extrem Beton z.B oder Asphalt hat nur albedowerte zwischen
  66. 0,05 also 5% bis 25% Beton zwischen 10 und 40% reine Wasserfläche abhängig von dem Neigungswinkeln da SMer auch bei kleineren Prozentwerten und das ist
  67. jetzt wichtig zu verstehen denn dieses ich mache das mal kurz weg dieser Albedo schießt also ein Teil von meiner QG wieder zurück ich kann das also in der
  68. mathematischen Gleichung kenntlich machen in ich 1- a rechne mit diesen Null kommwererten ne das entspricht ja im Endeffekt auch B prozentwerden und
  69. damit verringert sich der Anteil der Globalstrahlung also der Energiemenge die jetzt überhaupt wirksam von der eintragsseite auf die austragsseite
  70. übergehen kann wir brauchen also die austragsseite denn waren wir hier noch kurzwellig unterwegs wandelt jetzt die
  71. Erdoberfläche diese Strahlung durch Absorption und dann Emission in langwellige Strahlung um wir haben also jetzt eine langwellige Ausstrahlung
  72. abhängig von der Energiemenge die von der eintragsseite überhaupt noch übrig bleibt haben wir also hier Neuschnee auf der eintricksseite haben wir also einen
  73. großen albedowert das bedeutet nur wenig von dieser QG von dieser Globalstrahlung können wir überhaupt überführen in den Austrag und können wir überhaupt wirksam
  74. machen als langwertige Strahlung haben wir vielleicht kleine albedowerte jetzt wie beim Beton oder dem Asphalt also haben
  75. wir eine Stadtfläche ne die sehr stark bebaut ist also Flächen Bebauung ist sehr sehr groß dann geht natürlich viel von dem von der Globalstrahlung über auf
  76. die aussagsseite als ao bezeichnen wir dann dass diese oberflächenstrahlung die dann unser Erdboden als ja dann schon langsam
  77. fühlbare Wärme an die Umgebung an die Atmosphäre Troposphäre abgibt allerdings ist das noch nicht ausre denn in der Atmosphäre speziell in der
  78. Stratosphäre aber auch in der Troposphäre befinden sich aber einzelne ich habe sie hier mal kenntlich gemacht Gase Spurengase die euch sicherlich
  79. schon bekannt sind ihr kennt sicherlich den Begriff Treibhausgase die für den natürlichen Treibhauseffekt und natürlich auch für den Klimawandel eine
  80. gewisse Rolle spielen denn diese Treibhausgase sind dazu in der Lage einen gewissen Teil dieser Ausstrahlung die hier durch die Oberfläche
  81. stattfindet wieder zu rurückzuwerfen im Pingpong Effekt in Richtung Erdboden das bezeichnen wir als globale Gegenstrahlung
  82. sozusagen oder als atmosphärische Gegenstrahlung besserer Begriff an der Stelle diese Treibhausgase sind unglaublich effektiv ich w euch das noch
  83. mal kurz zeigen und gehen mit euch zusammen noch mal rüber zu meiner PowerPoint folgende Abbildung befindet sich bei uns in den Lehrbüchern die ich
  84. unglaublich sachdienlich finde die bisschen schwierig zu verstehen aber ihr seid klug ihr schafft das glaubt mir wir schauen uns erstmal die linke Seite an
  85. dort findet ihr eine Abbildung zur tatsächlichen und zur theoretischen Ausstrahlung die es gebe wenn es eben rot markiert keine Treibhausgase gebe
  86. und blau markiert mit dem Vorhandensein der Treibhausgase Blenden mal das Blau vielleicht erstmal aus hier auf der x-Achse haben wir die
  87. Wellenlängenbereiche und wir sehen ganz klar dass es eine unglaublich große Menge gebe die theoretisch global gesehen ausgestrahlt werden würde wenn
  88. es keine Treibhausgase gebe mit Vorhandensein dieser Treibhausgase reduziert sich die das ganze plötzlich auf diese blau markierten tatsächliche
  89. Ausstrahlung also ein Großteil von dem was eigentlich unsere Atmosphäre verlassen würde bleibt in der Troposphäre weil die Treibhausgase
  90. wirksam werden und eben diese Strahlung innen drin halten und damit auch global gesehen unsere Jahresmitteltemperatur so hochh halten wie wir sie jetzt in dem
  91. Moment haben auf der rechten Abbildung habt ihr noch mal diese treihausgase Ozon hatte ich bei der Aufzählung erst vergessen also eine ganze Reihe und an
  92. diesen bunches könnt ihr halt sehen wo diese Treibhausgase wirksam werden wir sehen das Wasser ein unglaublich effektives Treibhausgas ist ne in vielen
  93. Bereichen der Wellenlängen absorbiert es wirklich 100% der Strahlung und wirft sich zurück emittiert sich zurück auf die
  94. Erdoberfläche das bedeutet für uns schon mal ein bisschen was also Räume wo große Bewölkung stattfindet wo wir viel Bewölkung zu erwarten haben da werden
  95. natürlich wird der Treibhauseffekt auch größer sein als in Gebieten wo wir oft einfach einen ja wolkenlosen Himmel vorzufinden haben Wechsel wir mal zurück
  96. das heißt ein gewisser Anteil von dem was an ao angeht von dieser oberflächenstrahlung wird wieder zurückgeworfen 100% haben wir aber auch
  97. gesehen bei der theoretischen Ausstrahlung schaffen man nicht also ein gewisser Teil geht auch raus auch gut so sonst würde sich unsere Erde zu sehr
  98. aufhälzen und das ganze wird als ae bezeichnet also quasi die effektive Ausstrahlung die noch übrig bleibt wenn man von dieser oberflächenstrahlung eben
  99. diese atmosphärische Gegenstrahlung abzieht mathematisch gesehen könnten wir also sagen AE ist also die Differenz zwischen
  100. ao- AG das ist das was wirklich noch unser Atmosphäre verlässt was am Ende energetisch übrig
  101. bleibt dies von dieser Eintrags und austragsseite lässt sich nun berechnen und zwar indem wir diese effektive Ausstrahlung Abziehen von der
  102. eintragsseite und am Ende zu unserer Strahlungsbilanz kommen die man mit groß R bezeichnet also der Energiemenge die netto quasi nach dieser kleinen Rechnung
  103. noch übrig bleibt so ich hoffe ihr seid mitgekommen denn das wollen wir jetzt natürlich noch anwenden ja willkommen zurück ihr
  104. wundert euch bestimmt warum ich so anders aussehe warum der Raum sich verändert hat ganz einfach ich habe die Aufnahme gelöscht von den Übungsaufgaben
  105. aus Versehen das bedeutet ich muss noch mal ran ist ja kein Problem mach wir das noch kurz ihr sollt natürlich die Chance kriegen auch diese Strahlungsbilanz
  106. jetzt mal anzuwenden denn wie überall in der Wissenschaft stellt sich schnell die Frage was soll das überhaupt warum machen man das gucken wir mal drauf auf
  107. unsere beiden Beispiele einmal makoko einmal dxfen am Anfang wenn ihr sowas machen sollt und mal mit dieser Strahlungsbilanz und in der Folge dann
  108. mit der Wärme haushaltsgleichung mal so eine Jahresmitteltemperatur erklären sollt kommt ihr nicht dran vorbei diese Orte natürlich auf der Weltkarte zu
  109. suchen und zu verorden machen wir das mal makoko liegt im Gabun unweit des Äquators und D maxhafen liegt im Osten von der Insel Grönland nordwestlich von
  110. Island damit ergeben sich für diese beiden Orte völlig unterschiedliche ausgangsvoraussetzung und über die müssen wir jetzt natürlich im Einzelnen
  111. sprechen gehen wir das mal an und kümmern wir uns erstmal um makoko makoko liegt nahe des Äquators und dadurch ergibt sich natürlich aufgrund des hohen
  112. einstrahlungswinkels der Sonne der ganzjährig natürlich auch dort so vorliegt hohe eintragswerte im Sinne der Globalstrahlung ne die Sonne hat ja dort
  113. ein relativ großen Winkel kommt also auch viel Energiemenge pro Quadratmeter quasi auf den Erdboden an also AG sehr hoch
  114. wir wissen auf der eintragsseite spielt noch der Albedo eine große Rolle also wie viel von dem Teil der jetzt zu uns kommt über die Globalstrahlung wird den
  115. dann direkt reflektiert und geht gar nicht über in die austragsseite also in das langweilige was wir dann am Ende brauchen um dann das irgendwie in
  116. Jahresmitteltemperatur Münzen zu lassen und dazu braucht man ein bisschen Kenntnis von dem Raum wenn ihr das nur nicht habt und kennt euch nicht
  117. besonders gut aus hier in Afrika und auf der Erde na da müsst ihr halt mal den Atlas zur Hand nehmen und euch mal angucken was finden wir denn da finde
  118. Landschaftsform aber Leute wir sind nahe des Äquators nah des Kongobeckens was wird denn da wohl sein natürlich tropischer Regenwald wir gehen also von
  119. der dichten Vegetation aus Mem geschlossenen Blätterdach Blätterdach dunkelgrün Blattoberflächen da können die albedowerte doch gar nicht so groß
  120. sein wir haben also auch hier einen Albedo der eher niedrig [Musik]
  121. ist daraus ergibt sich natürlich ein ein trag der relativ groß ist ist ja klar wenn ich eine große globalstreinung habe und nur wenig davon
  122. direkt reflektiere kann also auch viel vom von der Erdoberfläche absorbiert und später langweilig im Sinne eine Ausstrahlung emittiert werden und so
  123. ergibt sich natürlich ein ao Wert der sehr groß ist jetzt stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage geht vieles von dieser
  124. Ausstrahlung der Erdoberfläche jetzt aber auch in die effektive Ausstrahlung also in den Betrag der am Ende unsere Zone sprich die Atmosphäre in diesem
  125. Raum verlässt da müssen wir den Blick zu den Treibhausgasen auinden das fällt natürlich relativ schwer da müssen wir uns jetzt Datenblätter rausnehmen für
  126. makoko und schauen wie viele Treibhausgase gibt es wo in dort in der Atmosphäre aber wir brauchen das vielleicht gar nicht denn eines der
  127. Treibhausgase ist indirekt auf diesen Klimadiagramm vermerkt seht ihr welches es ist das Wasser und damit ja das effektivste Treibhausgas wir können das
  128. nämlich indirekt hinreichend zumindestens Ableiten von dem Jahresniederschlag denn wenn wir über einen Jahresniederschlag reden von
  129. 1759 mm ist klar dass wir dort auch eine hohe Bewölkung zu erwarten haben haben aufgrund der vielen Niederschläge und damit auch über relativ hohe Werte wenn
  130. es um relative Luftfeuchtigkeit geht wir haben also dort viel Wasser in der Atmosphäre und können damit hinreichend zumindestens davon ausgehen dass die
  131. atmosphärische Gegenstrahlung sehr groß sein wird damit ergibt sich dass unsere effektive Ausstrahlung also das was
  132. jetzt wirklich die Atmosphäre dort verlässt na n relativ gering sein wird fassen wir noch mal zusammen wir haben eine hohe eintragsseite oder eine große
  133. eintragsseite ziehen von dieser großen eintragsseite aber nur relativ wenig im Sinne einer effektiven Ausstrahlung ab ja und was bleibt ist also ein großer
  134. Nettobetrag an Energie und das ist dann unser R und ja es fehlt jetzt noch der Wärmehaushalt wir müssen uns natürlich noch drüber unterhalten was wird jetzt
  135. im Sinne der Meeresströmung Windsysteme und so weiter und so fort noch diesem Raum zu bzw energetisch abgetragen aber wir können jetzt schon sehen dass dieser
  136. große Wert für die Strahlungsbilanz wahrscheinlich auch dafür verantwortlich ist dass wir so große jahresmitteltemperaturen dort finden in
  137. makoko von 23,7°. okay gut reißen wir noch schnell D marxhafen ab D marxhafen liegt an der Ostseite der Insel Grönland und damit
  138. natürlich in einer unglaublich hohen geographischen Breite demnach ist auch klar dass wir dort mit relativ kleinen einstrahlungswinkeln zu rechnen haben
  139. selbst am polarartag wo die Sonne 24 Stunden um unseren Kopf kreist werden sich die Sonnenstrahlen über eine breite Fläche verteilen die Energiemenge pro
  140. Quadratmeter ist also relativ gering wir können also von kleinen Werten für AG
  141. ausgehen dem gegenüber steht natürlich lich wie auch immer wie es immer so ist der Albedo und wir sind da in Grönland das heißt wir haben gletscheroberflächen
  142. zu erwarten wir haben Neuschnee zu erwarten wir haben vegetationslose Flächen zu erwarten das bedeutet für den Albedo werden sich hier eher große Werte
  143. ergeben in der Summe heißt das kleines AG großes a dass wir nur einen kleinen Eintrag haben
  144. und damit kann auch nur wenig vom Erdboden absorbiert und später langwendig emittiert werden das bedeutet auch hier wird ao eher klein
  145. sein doch wie sieht's denn jetzt mit den Treibhausgasen aus vielleicht geht es ja haben wir dort ja viele und zumindestens dieser geringe Betrag den die
  146. Erdoberfläche emittiert der bleibt uns dann erhalten aber auch hier sieht's eher schlecht aus schauen wir mal auf das Klimadiagramm wir haben dort Werte
  147. der Jahres des Jahres Niederschlages von 132 mm das ist ja hat der fast halbwüstenchakter ne also unglaublich wenig demnach können wir auch davon
  148. ausgehen dass die relative Luftfeuchte in diesem Raum eher gering sein wird und auch die Bewölkung nicht riesig sein wird deswegen haben wir eine nur eher
  149. geringe Gegenstrahlung in diesem Raum zu erwarten und das ganze resultiert natürlich dann in einer relativ großen
  150. effektiven Ausstrahlung ja Zeit Bilanz zu ziehen wir haben eine kleine eintragsseite und
  151. wir haben eine große effektive austragsseite das bedeutet für R für die Strahlungsbilanz bleibt ja fast nichts übrig und das sieht man dann natürlich
  152. auch in der unglaublich geringen Jahresmitteltemperatur von -12,2° hier in danmarksfen natürlich auch hier
  153. wir der kleine Teaser dass das nicht alles ist wir müssen uns natürlich da noch den Wärmehaushalt anschauen hinreichend jetzt an dieser Stelle
  154. reicht es uns aber erst einmal okay gut ich hoffe euch hat das Video gefallen und ich hoffe es hat euch vor allen Dingen ein bisschen weitergebracht
  155. ansonsten immer gerne Fragen in die Kommentare ich wünsche euch eine schöne Woche macht gut und
  156. [Musik] tschüss ه

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