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Ania Loomba

Loomba erforscht und unterrichtet englische Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit, Postkolonialismus, Geschichte des Kolonialismus und Postkolonialismus in …

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Person und akademische Laufbahn
  2. 2. Forschungsgebiete und Veröffentlichungen
  3. 3. Werke und Beitrag

Person und akademische Laufbahn

Ania Loomba (* 7. August 1955) ist eine indische Literaturwissenschaftlerin. Sie war Professorin für englische Literatur an der University of Pennsylvania und ist dort emeritiert; seit 2003 lehrte sie an dieser Universität. Ihre Schriften setzen sich kritisch mit postkolonialer Theorie auseinander. Postkolonialismus bezeichnet hier die Beschäftigung mit Folgen und Strukturen von Kolonialismus.

Loomba studierte an der University of Delhi und erwarb dort die Abschlüsse BA (Hons.), M. A. und M. Phil. 1987 promovierte sie an der University of Sussex in England zur Ph.D. Ihre Arbeit behandelte „disorderly women in Jacobean tragedy“, also unordentliche, zügellose oder aufrührerische Frauen in Tragödien aus der Regierungszeit Jakobs I. von 1603 bis 1625. Dabei entwickelte sie eine „materialistisch-feministische Kritik“.

2003 wurde sie auf den Catherine Bryson-Lehrstuhl in der anglistischen Abteilung der University of Pennsylvania berufen. Außerdem lehrte sie dort in den Abteilungen für vergleichende Literatur, Südasienstudien und Frauenforschung.

Forschungsgebiete und Veröffentlichungen

Loomba erforscht und unterrichtet englische Literatur und Kultur der Frühen Neuzeit, Postkolonialismus, die Geschichte von Kolonialismus und Postkolonialismus in Südasien sowie postkoloniale Literatur und Kultur. Im Zentrum stehen Geschichte und Literatur von Rassismus, Kolonialismus und Nationenbildung vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Mehrere ihrer Arbeiten beschäftigen sich mit Shakespeare und dem Theater der Renaissance, darunter Colonialism/Postcolonialism (1998) und Shakespeare, Race and Colonialism (2002). Zur Erforschung der Geschichte des Rassismus seit der Frühen Neuzeit gehören auch Arbeiten über frühe Kontakte Englands zu Indien, den Molukken und der Türkei.

Werke und Beitrag

Zu Loombas Werken zählen:

  • Colonialism/Postcolonialism (1998)
  • Postcolonial Shakespeares (1998)
  • Shakespeare, Race, and Colonialism, Oxford (2002)
  • Postcolonial Studies and Beyond, Permanent Black, New Delhi (2006), herausgegeben zusammen mit Suvir Kaul, Matti Bunzl, Antoinette Burton und Jed Esty.

Als Beitrag veröffentlichte sie „Remembering Said“ in Comparative Studies of South Asia, Africa and the Middle East, Nr. 23, Nummer 1&2 (2003).

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