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Alpines Klima (Österreich)
Das Alpine Klima oder Alpenklima ist eine der vier nationalen Klimaprovinzen Österreichs, die charakteristisch für das zentrale Hochgebirge der Alpen ist.
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Alpines Klima in Österreich
Das Alpine Klima oder Alpenklima ist eine von vier nationalen Klimaprovinzen Österreichs. Es prägt das zentrale Hochgebirge der Alpen und umfasst – anders als die allgemeine Bezeichnung „alpines Klima“ – alle Höhenstufen der Alpen: von planar-kollinen Tälern und Becken über montane Hänge bis zur Waldgrenze sowie zur alpinen und nivalen Höhenstufe. Die alpine Stufe ist die baumfreie Mattenregion, die nivale Stufe die höchste, von Schnee und Eis geprägte Zone.
Kennzeichnend sind kurze, relativ kühle Sommer und lange, schneereiche Winter. Niederschläge fallen meist zu allen Jahreszeiten reichlich. Ausnahmen sind Lagen, die durch Berge abgeschirmt sind, etwa Inn- und Ötztal sowie Stubaital. Typisch sind außerdem Kaltluftseen im Winter: Kalte Luft sammelt sich dabei in Becken und Tälern. Häufig tritt im Herbst eine Hochdrucklage auf, der „Altweibersommer“.
Einflüsse und Klimaklassifikationen
Die Höhenlage beeinflusst vor allem die Temperatur. Weil kalte Luftschichten absinken können, sind in alpinen Becken besonders tiefe Temperaturen möglich. Von Westen nach Osten wird der atlantische Einfluss schwächer. Die Nord- und Zentralalpen wirken für Nordwestströmungen als Wetterscheide; nach Osten nehmen deshalb die Niederschläge ab und die Temperaturschwankungen zu.
Internationale Klimaklassifikationen fassen die österreichische Klimaprovinz nicht als ein einheitliches Alpenklima zusammen. Nach Köppen & Geiger haben Täler entweder kontinentaleres „Eichenklima“ oder atlantischeres „Buchenklima“. Montane Berghänge gehören zum „Birkenklima“. Oberhalb der natürlichen Baumgrenze liegt „Tundrenklima“ vor; anthropogen geformte Almenregionen sind dabei nicht gemeint. Die sehr kleinen vergletscherten Gipfelregionen zählen zum „Frostklima“.
Die Troll-Paffen-Klassifikation ordnet den Klimatyp III.3, das Subozeanische Waldklima, zu; der eigentliche Hochgebirgsraum ist davon ausgenommen. Während diese effektiven Klassifikationen Grenzen mithilfe festgelegter thermischer und hygrischer Werte ziehen, beruhen die Grenzen der österreichischen Klimaprovinzen auf der naturräumlichen Gliederung Österreichs.