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Adélieland

Diese Ansprüche sind jedoch international durch den auch von Frankreich unterzeichneten Antarktisvertrag ausgesetzt. Lage des Adélielands. Inhaltsverzeichnis.

Inhalt3 Abschnitte
  1. 1. Überblick
  2. 2. Lage, Eis und Besiedlung
  3. 3. Forschung und Entdeckung

Überblick

Adélieland (französisch Terre Adélie) ist ein Teil der Antarktis, den Frankreich seit dem 21. November 1924 beansprucht. Seine Grenzen wurden am 1. April 1938 definiert. Der Anspruch ist international durch den Antarktisvertrag ausgesetzt, den auch Frankreich unterzeichnet hat.

Seit 1955 gehört Adélieland zum Territorium der Französischen Süd- und Antarktisgebiete.

Lage, Eis und Besiedlung

Das Gebiet ist 432.000 km² groß und liegt in Ostantarktika zwischen dem 136. und dem 142. Längengrad. Im Westen grenzt es an Wilkesland beziehungsweise dessen Teil Clarie Land, im Osten an Victorialand beziehungsweise dessen Teil König-Georg-V.-Land.

Die Küste ist selbst im Sommer nur an wenigen Stellen eisfrei. Das angrenzende Randmeer des Südlichen Ozeans heißt Dumont-d’Urville-See. In Adélieland wurde mit 4776 m die dickste Stelle des Antarktischen Eisschildes gemessen; dessen durchschnittliche Dicke beträgt 2160 m.

Abgesehen von den Forschenden der Station Dumont d’Urville ist das Gebiet unbewohnt. Dort leben im Winter 30 Personen und im Sommer ungefähr 120 Personen.

Forschung und Entdeckung

An der Küste liegt neben der dauerhaft bewohnten Station Dumont d’Urville die Robert Guillard-Cap Prud’homme Station. Sie ist nur in den Sommermonaten besetzt. Sie dient als Logistikdrehscheibe für die Versorgung der Station Dome Concordia auf dem Polarplateau, wenn das Patrouillen- und Versorgungsschiff Astrolabe Versorgungsfahrten in die Antarktis unternimmt.

Adélieland wurde am 20. Januar 1840 vom Franzosen Jules Dumont d’Urville entdeckt und nach seiner Frau Adèle benannt. Nach dem Gebiet wurden außerdem die Adeliepinguine (Pygoscelis adeliae) und ein dort 1912 gefundener Meteorit benannt.

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