Wikipedia · einfach zusammengefasst · Stand
Polarplateau
Das Polarplateau ist ein großes Gebiet in Ostantarktika, das einen Durchmesser von etwa tausend Kilometern hat und den Südpol beinhaltet.
Lage und Bedeutung
Das Polarplateau ist ein großes, hohes, flaches und sehr kaltes Gebiet in Ostantarktika. Es hat einen Durchmesser von etwa tausend Kilometern und umfasst den Südpol. Seine durchschnittliche Höhe beträgt etwa 3000 Meter.
Das Gebiet ist bedeutsam, weil dort aufgrund der Höhenlage sowie der südlichen Breiten- und Inlandslage die tiefsten Temperaturen der Erde vorkommen.
Klima und Lebensbedingungen
Die Kombination aus großer Höhe, Lage weit im Süden und Entfernung vom Meer macht das Polarplateau extrem kalt. Fast ständig wehende Südwinde verstärken die Ungastlichkeit zusätzlich.
Nach dem Artikel gibt es dort praktisch kein Leben, nicht einmal auf bakteriellem Niveau. Der Artikel ist insgesamt als nicht ausreichend belegt gekennzeichnet; Angaben ohne ausreichende Belege könnten daher unsicher sein.
Erkundung und Benennung
Die nördlichen Ausläufer des Polarplateaus in Viktorialand wurden erstmals 1903 von einer Aufklärungsmannschaft der Discovery-Expedition unter Robert Falcon Scott betreten. Die Gruppe erreichte das Gebiet nach der Durchquerung des Transantarktischen Gebirges über den Ferrar-Gletscher.
Im Januar 1909 gelangte die Südgruppe der Nimrod-Expedition um Ernest Shackleton nach einem Aufstieg über den Beardmore-Gletscher erstmals auf das zentrale Plateau. Shackleton benannte das Plateau während seines gescheiterten Versuchs, den Südpol zu erreichen, nach König Eduard VII. von Großbritannien.
Roald Amundsen erreichte 1911 als erster Mensch den Südpol und benannte das ganze Plateau nach König Håkon VII. von Norwegen. Dieser Name wurde außerhalb Norwegens jedoch kaum verwendet.