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Sozial-ökologische Tranformation jetzt! - Ulrich Brand

BOKU University48:15 3.536 Aufrufe veröffentlicht Auf YouTube

Das Wichtigste aus dem Video

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Transkriptautomatisch erstellt · 347 Zeilen
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  1. yahoo war rektor hasenauer die wir auch frau kramer städter liebe kolleginnen kollegen vielen dank für die einladung ich freue
  2. mich heute morgen hier sein zu dürfen und fühle mich geehrt als sozialwissenschaftler politikwissenschaftler an der boku
  3. dieses thema zu umreißen und dann auch hoffentlich weiter zu diskutieren vielen dank vor allem an das zentrum für globalen wandel nachhaltigkeit helga
  4. kromp kolb und lisa boronowski ich bin natürlich immer ein bisschen neidisch als politikwissenschaftlicher umweltforscher ist schon gesagt worden
  5. die nachhaltigkeitsforschung an der boku ist natürlich viel viel etablierter die stg spielen hier eine viel größere rolle und ich möchte ihn sozusagen ein
  6. doppelten glückwunsch aus meiner eigenen erfahrung auch mit geben nämlich oder übermitteln nämlich den glückwunsch dass sie wirklich tolle studierende haben ich
  7. bin jetzt ein jedes semester sommersemester zweimal hier neben der heutigen keynote an die boku eingeladen einmal eine ringvorlesung einmal in eine
  8. eigene veranstaltung wo eben auch ich sage mal bottom up von den studierenden es viel initiative gibt und den zweiten glückwunsch möchte ich ihnen zu einer
  9. einem neuankömmling hier vermitteln da beneidet sie glaube ich die ganze welt rum dass sie das institut für soziale ökologie hier an die boku bekommen
  10. konnten mein institut das ja ganz stark in dieser interdisziplinären und transdisziplinären forschung ausgerichtet es um dieses thema sozial
  11. ökologische probleme soziale ökologische transformation ich möchte also in meine einleitenden bemerkungen ungefähr 45 minuten auf die
  12. aktuelle transformations- debatte eingehen entlang der drei fragen die sie hier heute oder die wir heute diskutieren wollen einerseits die frage
  13. was tun was sind veränderungsmöglichkeiten was sind chancen und risiken und was sind auch persönliche anknüpfungspunkte den
  14. letzten punkt da werde ich am ende ein paar bemerkungen machen dass es nicht im zentrum einer ausführung weil ich denke dass erstmal sozialwissenschaften oder
  15. auch interdisziplinär ausgerichtete sozialwissenschaften den boden um reißen sollten den ausgangspunkt tropical karstädter hat schon gesagt die es wird
  16. ja gerade was auf die spitze getrieben und ich bin mir auch gar nicht so sicher mit der these von hasenauer ob wir schon die kurve gekriegt
  17. in europa oder ob wir sie noch kriegen müssen das war ja jetzt eine interessante differenz die glaube ich auch die spannung des tages ausmacht und
  18. natürlich wie gesagt die ambivalenzen und die gefahren drei argumente in der notwendigen zuspitzung ist es also keinen jetzt
  19. indexiert wissenschaftlicher vortrag sondern aus wissenschaftlichen untersuchungen und diskussionen heraus drei argumente um diesen tag hier
  20. einzuleiten was heißt eigentlich transformationen geht einem ja schnell über die lippen oder gar nicht so schnell sie haben
  21. völlig recht da ist ja gar nicht gesellschaftsfähig man verbringt sich erst mal die zunge bis man ihn ausgesprochen hat ich gehe da auch noch
  22. darauf ein aber erstmal die idee was oder der gedanke was verändert sich und das möchte ich etwas diskutieren auch ein bisschen in die geschichte blicken
  23. was sind wichtige transformationsprozesse vor dem hintergrund was ist der ausgangspunkt unserer debatte
  24. und warum soll es transformation geben das mache ich auf einer folie weil ich hier an der boku wien dann möchte ich lisa borowski hat
  25. bereits das buch angesprochen den begriff der nicht mit markus wissen entwickelt habe die imperiale lebensweise ich nenne das
  26. mal in meinem zweiten teil meines vortrags eine offene flanke der nachhaltigkeits transformation die zu wenig thematisiert wird
  27. mein argument ist dass es an weiterhin einen breiten konsens gibt im globalen norden aber auch in vielen teilen der gesellschaft in den globalen süden dass
  28. es diese wachstumsorientierte ressourcenintensive und auch ausbeuterische lebensweise irgendwie eigentlich ganz okay ist und da müssen
  29. wir ran wenn wir nachhaltigkeit transformationen ernst nehmen und das möchte ich dann im letzten teil meines vortrags noch einmal zuspitzen in dem
  30. ich drei konkurrierende projekte wir haben den sozialwissenschaften die methode gesellschaftliche entwicklung entlang von politisch sozialen
  31. ökonomischen projekten etwas zu systematisieren das sind mit max weber gesprochen idealtypen das kommt so in der realität nicht vor ich möchte aber
  32. dass ganz gern in die diskussion bringen weil ein projekt um ein mittleres projekt nämlich dass der grünen ökonomie wichtig genug ist aber auch aus meiner
  33. sicht sozusagen weitergetrieben werden muss das erste argument also was man überhaupt mit transformationen ich
  34. möchte ihnen das an ein paar zitaten an bei wichtigen aussagen analytischen aussagen einfach das feld etwas ausspannen
  35. die transformation hin zum kapitalismus zum industriekapitalismus ist in der berühmten studie von carola nie the great transformation 1944 also zur zeit
  36. des faschismus fertiggestellt versucht zu verstehen mit welcher unglaublichen gewalt mit welcher unglaublichen gewaltig kite der industriekapitalismus
  37. im 18 19 jahrhundert entstand und karl colani nennt das in einer berühmten stelle seines buches die teufelsmühle und mit dieser aussage wird die
  38. ambivalenz darauf will ich immer wieder hinaus die ambivalenz unserer lebensweise unser produktionsweise deutlich ich zitiere polen der
  39. wesenskern der industriellen revolution des 18 jahrhunderts macht dann im buch seines 19 jahrhundert war die geradezu als wunderbare grenzende grenzende
  40. verbesserung der produktionsmittel begleitet von einer katastrophe erschütterung des lebens des einfachen volkes das ist die ambivalenz die wir
  41. bis heute haben wir haben unter industrie kapitalistischen bedingungen die verbesserung von lebensbedingungen denken wir an die high tech entwicklung
  42. auch an die debatte um industrie 4.0 die einerseits angst besetztes wenn es um arbeitsplätze geht aber natürlich auch erstmal sehr sehr positiv oder sehr
  43. produktiv verstanden werden kann und gleichzeitig kommt es immer wieder zu katastrophen erschütterung heute würde man sagen hat hat polen natürlich in
  44. seinem buch die erschütterung der umwelt also die die systematische und weiterhin gewalt gewaltige zerstörung also hier transformation für colani hat immer
  45. beides und ich glaub wir müssen dieses beide denken einerseits die verbesserung und andererseits die erschütterung ein
  46. zweites zitat was sich heraus gesucht habe einige tage vor dem 5 mai dem 210 geburtstag von karl marx möchte ich sie
  47. darauf hinweisen und darauf hinweisen die transformation findet immer statt also es wäre bei dem label transformation jetzt ausrufezeichen
  48. eine fehldeutung zu denken heute ist alles versteigert heute ist irgendwie alles schlecht und wir müssen jetzt in die transformation einsteigen sondern
  49. ich gehe im dritten teil darauf ein es gibt verschiedene transformationsphase und der heutige transformation spot ist eben wesentlich ein nachhaltiger in der
  50. widerspruch ein und nachhaltiger aber wir müssen immer wieder darauf achten wo und wie findet sie statt und das berühmte zitat von marx und engels aus
  51. dem kommunistischen manifest von 1948 ich zitiere und das ist hochaktuell das ist jetzt nicht ein blick auf den industriekapitalismus im 19 jahrhundert
  52. die fortwährende umwälzung der produktion die ununterbrochene erschütterung aller gesellschaftlichen zustände die ewige unsicherheit und
  53. bewegung zeichnet die bourgeoisie epoche ich würde sagen den kapitalismus den modernen kapitalismus vor allen anderen aus also vor feudalismus voraus der
  54. regime vor anderen alle festen eingerosteten verhältnisse mit ihrem gefolge von altehrwürdigen vorstellungen anschauen werden aufgelöst alle neu
  55. gebildeten veralten ehe sie verkörpern können also diese dynamik dass marx war fasziniert von der dynamik von der produktivität des kapitalismus der den
  56. er in england in seiner dynamischen phase beobachten konnte und gleichzeitig hat er natürlich in anderen schriften immer wieder darauf hingewiesen wo die
  57. probleme liegen also mein punkt auch hier wieder transformation findet immer statt und wenn wir postulieren transformation jetzt nachhaltiger
  58. transformationen dann ist es ein ganz bestimmtes verständnis weil auch das ist transformation donald trump brüllt das sagt er so nicht
  59. sagt america first aber er meint transformation nahrung er meint die transformation des energiesystems und der energieerzeugung
  60. in den usa hinzu zu gas das über franklin gewonnen wird er sandte das ist das ist die transformation wie sie sich trump man muss auch obama dazu in fairer
  61. weise nehmen dass die usa jetzt wieder der zweitgrößte ölproduzent der welt ist da findet transformationen stadt die wir natürlich gar nicht mit nachhaltigkeit
  62. transformationen meinen aber das müssen wir in den blick nehmen und den letzten punkt das muss ich auch an der boku hier nicht besonders unterstreichen die
  63. enorme kapital getriebene weltmarkt getrieben aber eben auch konsum getriebene transformation von landnutzung über bergbau über
  64. brandrodung über soja anbau großflächigen sojaanbau sie haben die zahl ja genannt die für ja verrückt ist die muss man sich überhaupt erst mal
  65. klar machen auch das ist transformation es gibt einen gewaltigen konzentrationsprozess von vermögen in der welt und das hat
  66. natürlich etwas dann wenn wir an veränderungen denken wird impliziert das ja diese machtstruktur auch aufzubrechen da gibt es vermögende und zwar nicht nur
  67. die acht sondern und bei männern natürlich alles sondern auch viele tausend viele zehntausend viele millionen die haben ziemlich viel zu
  68. verlieren in einem transformationsprozess zu nachhaltigkeit die ölindustrie die big players die automobilindustrie die die starken
  69. akteure haben was zu verlieren auch das müssen wir in den in den blick nehmen also das wäre ein paar bemerkungen und sensibel zu machen für
  70. die komplexität des transformationsberater sie das wäre jetzt meine erste messe nachhaltigkeits transformation ist sondern wenn wir
  71. sagen transformation jetzt ausrufezeichen meinen wir eine bestimmte art von transformation die wir dann noch spezifizieren müssen weil es ganz andere
  72. weitgehend und nachhaltige form der transformation gibt und warum wir von systeme beliefern zu vermischen oder sozial ökologische transformation
  73. sprechen da muss ich ihnen nur diese zwei bilder aufrufen und muss ich ja nicht besonders betont das ist sozusagen die konstellation
  74. sozusagen in der wir leben einerseits the great exhibition von roll steffen also seinem autorenkollektiv das ist ja auch hier die arbeiten an der soziale
  75. ökologie haben viel dazu beigetragen also der unglaubliche anstieg von verbrauchs mustern vor allem in der nachkriegszeit also seid ihr 19 50
  76. jahren sie müssen das jetzt nicht lesen aber da wo es im 50 dann haben wir den die debatte um planetary boundaries und ökologischen fußabdruck mein erstes
  77. zwischenfazit wäre dass es also zwei transformations- perspektiven gibt die in sich noch mal bereit sind die erste wäre das kann hoffentlich jetzt deutlich
  78. heraus dass sich unsere gesellschaften permanent transformieren und die logik von transformation die damit zusammenhängenden interessenlagen
  79. machtverhältnisse aber auch die konsummuster sie alles anschauen also den alltag der menschen das was eben vielleicht nicht gemacht wird was nicht
  80. gewusst werden will das in den blick zu nehmen ich nennen das einen analytischen transformations- brief oder eine analytische transformations- perspektive
  81. und was wir meinen mit transformation jetzt ausrufezeichen ist er eine normative oder politisch strategische äußerung und das ist wichtig dass
  82. anmerken dass auch zu machen diese haltung einzunehmen wenn ich von meinen positivistischen auf wissenschaftliche objektivität vermeintlich festgelegten
  83. kollegen kollegin in der politikwissenschaft kritisiert werde na das ist doch normative wissenschaft das ist doch eine wissenschaft die die
  84. ist doch nicht wertfrei die ist auch nicht objektiv sagt klar wenn wir von nachhaltigkeit sprechen können wir nicht objektiv sein weil wir es mal probleme
  85. mit dieser welt haben das problem der nicht nachhaltigkeit in dieser welt das ist mein wissenschaftliche ausgangspunkt das möchte ich erstmal verstehen und
  86. dann bin ich eben nicht ein erbsenzähler oder ein vermeintlich objektive der nur zählt und gar nichts über die gesellschaften dynamiken genau wissen
  87. will aber und das wäre jetzt mein erster meinte der abschluss meines ersten punkte zum b also um das normative das
  88. politisch strategische auch wirklich voran betreiben zu können also nach transformation jetzt ausrufezeichen
  89. müssen wir verstehen in welchen zustand wir sind in welchem zustand die welt ist und dafür brauchen wir natürlich wissen schafft dafür brauchen die politik dafür
  90. brauchen wir uns auch als individuen bürgerinnen und die wissenschaft muss dann natürlich interdisziplinär und transdisziplinär sein
  91. wir beginnen jetzt ja auch mit der woco mit kollegen und kolleginnen pichler am ersten juni ein forschungsprojekt vom klima energie fonds finanziert wo wir
  92. die rolle der gewerkschaften die ja wenn man gewerkschaften hört überhaupt nicht mit ökologie zusammengebracht werden ja die wollen nur ihr mehr geld in
  93. geldbörse und wollen überhaupt nichts wissen nein es ist gar nicht so an den rändern oder auch in der arbeiterkammer gibt es sehr relevante diskussionen wie
  94. können wir das genauer verstehen in einem der gerade sehr unter druck stehenden bereiche nämlich der automobilindustrie
  95. das bringt mich dazu eben auf den konsens der des normativen des politisch strategischen perspektive einzugehen und da geht es darum ich habe in ein
  96. bekanntes zitat aufgeschrieben habe ich werde es nur paraphrasieren es geht und das ist nicht wenig und das ist der unterschied aus meiner sicht sich zur
  97. traditionsstätte die transaktions debatte hat schon in der semantik einen übergang einen langsamen übergang transformation hat im begriff form da
  98. müssen die grundlegenden gesellschaftlichen formen verändert werden so van damme and change the challenges value sie haben die werte
  99. angesprochen routine praktiken und eben auch politische entscheidungsfindungen aber auch ökonomische aspekte also die der normative sozial ökologische
  100. transformation begriff insistiert darauf dass es einen sehr fundamentalen wandel unserer gesellschaft gibt den wir dann ergründen müssen und dann die
  101. entsprechenden politischen individuellen konsequenzen ziehen meine kritik ich will das aber hier nicht so ausführen meine kritik also
  102. erst mal ist es die stärke des begriffs dass es der fokus ist auf energiebasis auf ressourcenbasis auf das greening von märkten von investitionen wertewandel
  103. dass es angesprochen wurden und dass staat und politik eine wichtige rolle spielen ich komme nach er darauf zurück bei der grünen
  104. meine kritik an der transformation städte an der normativen ist dass sie sehr stark im ökologischen fällt bleibt und vom ökologischen fällt aus dem
  105. beispielsweise gerechtigkeitsfragen oder machtfragen die ja sehr relevant sind denken sie wieder an die acht vermögen den herren eher am rand thematisiert
  106. werden und mein plädoyers ich will das jetzt hier gar nicht heute so vertiefen mein plädoyer in der debatte um soziale ökologische transformation ist dass wir
  107. das soziale viel ernster nimmt sozial ist nicht ein bisschen verteilung und sozialarbeit das soziale sind machtfragen sind herrschafts fragen sind
  108. fragen wo auch einige verlieren werden in der transformation und das wird aus meiner sicht in der debatte um soziale ökologische transformation mit dem fokus
  109. auf vor allem ökologische fragen etwas unterschätzt ich würde auch die stg stadt zu zählen auch da müssen wir noch debatten vorantreiben
  110. wessen interessen und welche besser macht muss eigentlich in frage gestellt werden damit wir nicht direkt bei meinem zweiten argument und ich kann das gar
  111. nicht besser ausführen als eliza borowski das eingeführt hat das normative auch das normative stellt auch das sehr weitgehende verständnis kommt
  112. an einen zentralbereich den wir wenn wir den vorn wandel den fundamental change vorantreiben wollen da kommt die transformation debatte
  113. bisher zu wenig an da muss sie noch in der debatte reflektieren und in den politischen initiativen muss sie stärker werden ich sag das mal die notwendigkeit
  114. einen industriellen kapitalismus seine eines kapitalismus der auf fossilen energieträgern basiert aber eben nicht nur die energieträger nicht nur das
  115. industrielle sondern auch der kapitalismus als machtverhältnis als finanzierter kapitalismus wo ja wenn wir an die finanzmärkte denken an die
  116. vermögen eben unglaubliche festgefahrene konstellation zu berichtigen zu berücksichtigen sind und auch zu verändern sind habe da keine antwort
  117. darauf wie man die finanzmärkte schwächt die finanzmärkte die das land grabbing vorantreiben jetzt wo also wann welt von roth die
  118. großen infrastrukturprojekte mit der chinesischen regierung vorantreiben ich arbeite selber zu lateinamerika wo es
  119. milliarden-investitionen gibt in häfen in infrastruktur um weiterhin die ressourcen auf den weltmarkt zu schaffen also mein argument im zweiten teil ist
  120. wir müssen stärker in der debatte um soziale ökologische transformation oder nachhaltigkeit transformationen diese diese tiefe verhaftet hat das was ich
  121. als imperiale lebensweise denken sie mal imperiale produktions und lebensweise in den blick nehmen und das ist aus meiner sicht zurzeit der kern der
  122. auseinandersetzung um die imperiale lebensweise plus jetzt heute morgen der smog schon mal gehört hat das ist sozusagen weiterhin heißt das thema die
  123. dritte flughafen piste symbolisiert das wasch mir den pelz aber mach mich nicht nass den widerspruch dass es dann doch und bett um wettbewerb
  124. wettbewerbsfähigkeit wachstum beschäftigung geht vermeintlich bei einer auslastung von 55% des flughafens aber da darf nicht daran gerüttelt
  125. werden es gibt kaum eine debatte dass wir das europäische verkehrssystem das österreichische dringend umbauen müssen um eine perspektive zum 15 jahren dass
  126. wir nicht mehr in europa fliegen müssen dass das system ausgebaut wird das auch der flügel vermindert werden verringert werden das ist alles draußen unter dem
  127. diktum wettbewerbsfähigkeit wachstum beschäftigung beschäftigungs versprechen müsste man wahrscheinlich eher sagen und das ist die für mich die repräsentation
  128. der aktuell verfestigung der imperial lebensweise und zwei dass das bild werden sie kennen ein t shirt das bei h&m weiterhin nicht mehr als 4 euro 95
  129. kosten darf sonst ist es nicht mehr h&m sagen die marketing menschen und wo bleibt also dass die soziale konstellation neben der ökologischen wo
  130. bleibt der lohn bei den beschäftigten die in randa plaza in bangladesch bevor das haus einstürzt für einen hungerlohn arbeiten wo bleibt das geld ist bleibt
  131. im globalen norden im einzelhandel und bei den markenfirmen das ist also die konstellation der empa lebensweise und ich kann das jetzt nur noch wiederholen
  132. und führst dann etwas aus die idee ist gar nicht so neu aber sie scheint in ihrer systematisierung offensichtlich jetzt
  133. einige debatten zu induzieren es geht im grundgedanken darum dass wir die imperiale lebensweise imperiale produktionsweise in in den strukturen
  134. der globalisierung und dem alltag das ist ja das was auch heute die sind diese nachhaltigkeitstag zur umtreibt im alltag der menschen in österreich in
  135. wien im globalen norden etwas festgeschrieben ist dass den permanenten zugriff über unsere waren konsum auf die billige arbeitskraft und
  136. auf die billigen ressourcen der welt und auch auf die senken ermöglicht also in unserem fleischkonsum über die futtermittel über die ja über autos aber
  137. auch über kollektiven konsum wenn wir hier die öffentlichen verkehrsmittel benutzen dies zum glück sehr gut sind in wien aber auch da müsste man genau
  138. schauen wo kommen die materialien wo kommt das stadion anderes her also der grundgedanke ist mit der lebensweise eine verknüpfung ich bin ja
  139. globalisierungs forscherin forscher zur internationalen politik eine verknüpfung dieser enormen auch and mächtigen wie gesagt wurde einst
  140. mächtigen prozesse und das wieder auf den alltag zu beziehen von menschen und das nicht moralisierend also nicht haha wir sollen wir sollen uns schlecht
  141. fühlen sondern um die verstrickt haid und auch die handlungsmöglichkeiten unsere unserer produktions und lebensweise offen zu legen das ist eben
  142. nicht nur alltag ist auch politisch natürlich abgesichert es ist rechtlich abgesichert denken sie an die freihandelsverträge mit anderen ländern
  143. die ja überhaupt ermöglichen dass das günstige gentechnisch veränderte soja hierher kommt dass die die hühnchen die hier zu viel produziert werden die
  144. lokalen märkte in afrikanischen ländern dann gegebenenfalls kaputtmachen und anderes unser argument in dem buches und das ist jetzt das bestehende von dem wir
  145. ausgehen da wo auch die karstädter zu recht erst mal gar nicht so optimistisch ist ich würde das teilen und auch für europa wir noch fragen müssen haben wir
  146. schon die kurve kriegt er haben auf der auf der politischen positionierung ebene und auf der ebene von diskursen eine hohe aufmerksamkeit das stimmig mit mit
  147. dem rektor überein aber auch hier in europa haben wir noch viele hausaufgaben zu machen weil sich ja die imperial lebensweise im globalisierungsprozess
  148. erst mal vertieft und zwar eben auch wieder sehr ambivalent die smartphones diese technologie die wir haben die wahrscheinlich von
  149. foxconn in china oder taiwan produziert wurde das ermöglicht auch handlungen die impro lebensweise ist ja nicht nur das alles
  150. schlechter wird sollte immer lebensweise ist ja erstmal attraktiv es ist ja erstmal attraktiv auf die billigen t shirts die billigen schuhe die billigen
  151. hightech-produkte die billigen lebensmittel oder vorprodukte des weltmarkts zuzugreifen also unser argumentes in den kapitalistischen
  152. zentren in österreich hat sich in den letzten 30 40 jahren die impro lebensweise vertieft und was es sozusagen welt historisch noch viel
  153. dramatischer macht und auch das bitte nicht moralisieren zu verstehen ist dass diese info lebensweise in den schwellenländern des globalen südens
  154. verdammt attraktives kürzlich in quito wer quito ecuador kennt la foresta in der stadthalle wo die obere mittelschicht wohnt da gibt es
  155. anteilmäßig mehr suv in wien ja also man wenn man auf die straße geht hat man ich sag mal jeden jedes dritte jedes vierte auto ist ein suv
  156. weil es natürlich begründet von den leuten wegen den schlaglöchern in der straße und das ist auch mal starkregen ist ein statussymbol dass der status des
  157. suvs wert zu geld kommt kauft sich ein suv das ist eine welthistorische dynamik die wir auch verstehen müssen auch wie frau
  158. bekam anstatt gesagt hat nicht dass wir uns schwach machen oder wir können ja in österreich eh nix tun es gibt ja ganz viele ansatzpunkte aber erstmal zu
  159. verstehen was es da die welthistorische dynamik also der das argument im zweiten teil mit der lebensweise als unsere herausforderung für transformation
  160. sozialen transformationen jetzt ausrufezeichen ist dass die in unserer gesellschaft tief verankerten vorstufe eines guten lebens nicht das gute leben
  161. ist wie alberto acosta aus den alten ländern oder oder andere das postulieren sondern das gute leben ist viele kennen die abkürzung f&f fleisch und fliegen ja
  162. oder eben den anderen zugriff oder die christa wichterich eine kollegin aus bonn sagt eine feministische soziologen zum fleisch und fliegen kommt noch die
  163. die günstige sorge kraft aus osteuropa die ja auch hier ein gutes leben absichert weil wir sie nennen das den sorge extra aktivismus ja weil hier die
  164. wohlhabenden oder die geld haben auf arbeitskräfte slowenien ungarn der slowakei zurückgreifen also das ist der aus griff
  165. auf die auf den weltmarkt und das zu verstehen also dass das also wir sind hier eine nicht so kleine community darüber bin ich sehr froh ist erstmal
  166. eine community die sich überhaupt auf dieses problem ein lässt also die imperial lebensweise hat natürlich was mit profit interessen zu tun mit macht
  167. und mit anderen aber eben auch tief eingeschrieben in bestimmte vorstellungen handlungsweisen hier im globalen norden
  168. ich gehe jetzt aus zeitgründen nicht darauf ein und wer das interesse hat ich habe drüben auf dem stand ein paar bücher ausgelegt wir haben im kapitel
  169. noch zwei geschichts teile und unser argument es eigentlich denken sie noch mal an die great axxelerate unser argument ist dass im nachwuchs
  170. kapitalismus insofern fordismus wie wir das in den sozialwissenschaften sagen die imperiale lebensweise im globalen norden zu sich selbst kommt also seit
  171. den 50er jahren 60er jahren des letzten jahrhunderts massenproduktion massenkonsum eigenheim automobilität nicht mehr der sonntagsbraten sondern
  172. fleisch als tägliches menschenrecht und die billigen klamotten und vieles andere setzt sich damit durch und das dritte argument dass ich jetzt entwickeln
  173. möchte zum auftakt dieser dieses nachhaltigkeits marxist das schließt an das erste an auch donald trump möchte
  174. transformationen aber in eine ganz andere richtung und ich möchte ihm auch eine diskussion dann und auch in den arbeitsgruppen hoffentlich aufnehmen
  175. vorbereiten drei projekte projekte bitte nicht jetzt als das realisiert sich eins zu eins sondern da ist immer viel kraut in der realität aber projekte mit denen
  176. wir besser verstehen können wie sich die realität verändert in welche richtung sie sich entwickelt vor dem hintergrund dessen was ich eingangs sagte eben diese
  177. dynamik der transformation ist erstmal nicht nachhaltig und alle diese drei transformationsprojekte tragen natürlich dazu bei wie wir dann sozial ökologisch
  178. leben wie natur angeeignet wird wie sie vernetzt wird wieland genutzt wird wie ressourcen genutzt werden und anderes das erste projekt nenne ich eine
  179. wirtschaftsliberale und autoritäre krisen bearbeitung oder wir könnten auch sagen ein neoliberales projekt auch von globalisierung die immer wieder versucht
  180. die verschiedenen aspekte von krisen von migrations krise ökologischer krise auch vielleicht wieder wirtschaftskrise zum glück bedeutet in österreich ja nicht so
  181. dass das sehr stark in eine richtung bearbeitet werden sollen können wir jetzt sehen in der verfassungsänderung oder mit dem wohl heute verhandelten
  182. standortentwicklungsgesellschaft eine weitere umverteilung von unten nach oben gesellschaftlich ich würde jetzt sagen mit der neuen regierung auch das unten
  183. wird gespalten ein national soziales programm das es eben das gesellschaftliche unten die schwächeren nochmal er aufgespalten werden die
  184. fleißigen oder die die auch was haben sollen an schutz oder die weniger oder die migrantinnen und geflüchteten und die anderen den zweiten aspekt den wir
  185. ganz gut sehen können ich finde die koalitionsvereinbarung der der regierung sehr interessant weil sie ja auch teilweise widersprüchlich ist da geht es
  186. dann auch um kreislaufwirtschaft da geht es auch durchaus um die stärkung des öffentlichen verkehrs da geht es durchaus auch um die energiewende aber
  187. erst mal stellt die die aktuelle politik die dominante wirtschaft nicht in frage also die imperiale produktions und lebensweise und die damit verbundenen
  188. machtkonstellationen das beispiel das ist schon zehn jahre alt ich finde es immer wieder instruktiv neben natürlich oben rechts dem flughafen ist die
  189. schrottprämie also wie in der krise 2008 2009 daneben über die möglichkeit das eigene genutzte auto zu verkaufen und dafür dafür 1500 euro zu bekommen eine
  190. bestimmte industrie gestärkt wurde auch mit einbindung der gewerkschaften ja da darf nichts vormachen auch die gewerkschaften wollen natürlich diese
  191. insgesamt diese imperiale produktions und lebensweise vorantreiben und was wir sehen können so argumentieren wir auch sehr stark in dem buch das eigentlich
  192. das versprechen vor allem der der neuen rechten regierung also der trumps der österreichischen auch eines makro auch auf der eu ebene
  193. eigentlich ist natürlich eine andere sprache liebe leute wenn wir uns welt dann verteidigen wir eure in
  194. eine lebensweise ja das ist also was der der ältere bush gesagt hat 91 im golf gehen und dann vor allem in der auf der i o konferenz 92 the american way of
  195. life ist nicht steht nicht zur verfügung steht nicht zur diskussion und das ist 25 26 jahre später weiterhin so und auch in der flüchtlingsbewegung wir könnten
  196. argumentieren und blogger in der schweiz macht das sogar relativ offen er argumentiert die schöne schweiz die ökologische geordnete almen städte alles
  197. ist ganz hübschen der schweiz und das wird jetzt bedroht von migrantinnen das ist ein ganz starkes motiv und das ist auch ökologisch aufgeladen und ein
  198. dritter punkt ist jetzt weniger das projekt aber dieses projekt basiert ganz stark darauf dass natürlich viele irgendwie mitmachen auch wenn es
  199. vielleicht grummeln wenn es ihnen nicht so recht es wir nennen das mit antonio gramsci einem wichtigen theoretiker einen aktiven oder passiven konsens der
  200. aktive konsens wäre ja ich finde es super wie es läuft das ist ja wie die das machen und der passive konsens werner ich weiß auch
  201. nicht ob das so gut dagegen wehren oder dagegen aufstehen tue ich jetzt nicht unbedingt also die einschreibung eben wir sollten nicht nur ein oben und unten
  202. denken sondern die einschreibung der imperia lebensweise in den alltag in die verhältnisse das zweite projekt ist die grüne
  203. ökonomie und auch wenn ich die gleich auf der zweite folie kritisieren möchte ich hier ganz klar und offen sagen natürlich sind alle ansätze der grünen
  204. ökonomie ich würde die scs bisher dazu zählen und noch nicht unbedingt ins feld der sozialen ökologischen transformation
  205. wichtig es ist nicht business as usual es sind aufgeklärte eliten es sind konzerns also auch besorgte eliten regierungen teile von apparaten von
  206. staatlichen stellen und anderes von unternehmen progressive unternehmer die erst mal wollen dass wir mit der ökologischen krise angemessen umgehen
  207. das ist mir ganz wichtig als es ein progressives projekt es will die rahmenbedingungen vor allem verändern denken sie an die klimarahmenkonvention
  208. an die bio div konventionen ein anderes um dann in dieser idee wenn die rahmenbedingungen geändert werden werden die unternehmen und die konsumenten
  209. konsumenten vielleicht anders behandeln es ist eine strategie die sehr stark auf technologien setzt nicht nur aber sehr stark auf technologien manche werden
  210. dass das buch von ralf fücks kennen früher vorstand der heinrich-böll-stiftung deutschen grünen stiftung der das als intelligent wachsen
  211. bezeichnet hat und intelligent wachsen heißt für ihn alles in die technologie alle investitionen in die technologie dann kriegen wir das schon eher hin und
  212. das werden dann über forschungsprozess grüne unternehmen und anderes in der debatte um den effizienzgewinne faktor 10 also wie können wir effizienzgewinne
  213. gewinn und die gewerkschaften die beschäftigten werden reingeholt über debatte im green jobs ja also sozusagen die neuen ökologischen jobs werden
  214. wichtiger werden und die alten die abgebaut werden die die werden wir dann verkraften das ist sozusagen aus meiner sicht als geht es natürlich ein sehr
  215. ausdifferenzierte diskurs aber aus meiner sicht sind das die kernelemente der der strategie des projektes der grünen ökonomie und erstes mal ist es
  216. aus meiner sicht bisher weniger volker das spricht nicht gegen die strategie weil wie gesagt wurde es gibt genug gegenkräfte und wir müssen natürlich
  217. auch die strategie einer grünen ökonomie durchaus im blick haben in deutschland kann man sagen mit der energiewende de facto eine strom wende
  218. ist da durchaus was passiert und ich werde immer wieder ist von unternehmen eingeladen oder von unternehmensverbänden und da kommen
  219. natürlich er die ökologisch orientierten unternehmen wo sich auch durchaus erzielt und gleichzeitig ich bin wieder bei meinem argument den boden des
  220. bestehenden uns anzuschauen müssen wir sehen dass sich die meisten akteure nicht besonders grün verhalten nehmen wir die deutsche automobilindustrie dar
  221. ich erinnere mich auch vor zehn jahren vor 15 jahren hat man gesagt jetzt gehen wir auf die e-autos wenn man interessante studie diskurs studie
  222. welche das haben die schon postuliert um 2000 wir machen oder um 2005 jetzt machen wir im auto hat dann war die krise dann hat er keine zeit gehabt dann
  223. müssen wir zum kerngeschäft und jetzt kommt die debatte wieder zurück und wenn der daimler benz chef zetsche keinen freund von ihren freund von suvs und
  224. jeeps sich beklagt dass seine vergütung zehn millionen er kriegt der sondervergütung und ärgert sich weil eigentlich würde viel mehr verdienen
  225. aber es ist gedeckelt auf 10 mio dann haben wir wie viel kraft hinter der verbrennungsmotor hinter dieser form der der automobilindustrie steht bei der
  226. landwirtschaft wird hier vorsichtig an der boku das ist gerade vielleicht in österreich etwas ambivalente aber auch insgesamt wenig nach lateinamerika sehe
  227. da ist nichts mit öko landbau das sind die großen agrarunternehmen die die landwirtschaft industrialisieren und dann gibt es zum glück auch noch
  228. kleinbäuerliche landwirtschaft die aber er sozusagen systematisch bedrohtes das kleidungs bild habe ich ihm gezeigt was unterschätzt wird in der debatte um
  229. green economy das muss ich auch hier nicht ausführen sind der rebound effekte sind eben die macht von unternehmen von finanzmärkten
  230. aus meiner sicht wird auch unterschätzt die rolle des staates in der nachhaltigkeitsdebatte wird dem staat oft eine positive rolle zugeschrieben
  231. der staat soll machen und die ma 22 alle sind natürlich ein tolles beispiel aber oft stichwort flughafen piste ist der stadtteil des problems der staat treibt
  232. der bestimmte entwicklung voran joachim hirsch ein frankfurter politikwissenschaftler hat das mitte der 90er mal den nationalen wettbewerbs
  233. stadt genannt ja also ein staat der vor allem in seiner logik dafür da ist die wettbewerbsfähigkeit zu sichern die dritte piste bringt den nationalen
  234. wettbewerb statt zu sich selbst natürlich gibt es im umweltministerium die ärgern sich hoffentlich kräftig über die dritte piste vielleicht können sie
  235. auch was machen aber also der staat ist ja nicht homogen aber die dominante ausrichtung des staates ist würde ich sagen nicht richtung nachhaltigkeit oder
  236. würde ich sagen dass das ist so das können wir in studien zeigen nicht richtung nachhaltigkeit und der vierte aspekt dass 40 jetzt nicht wundern
  237. gegen ende meines vortrags ist dass die imperiale lebensweise von der grünen ökonomie nicht in frage gestellt hat
  238. also kommen wir zu sozial ökologische transformation jetzt das hatte ich auch auf einer folie ursprünglich habe es nochmal ersetzt weil dem begriff haben
  239. wir oft genug gehört und will sie noch einmal zuspitzen auf gerechte transformationen damit das soziale nicht so jaja da denkt überhaupt haben sondern
  240. die gerechtigkeits thematik muss ins zentrum der transformation step hatte manche werden den begriff der gewerkschaften kennen in der
  241. internationalen klimapolitik just transition also gerechter strukturwandel wo sie sagen wenn es ein strukturwandel gibt klima klimabedingt dann darf das
  242. nicht auf dem rücken der beschäftigten ausgetragen werden es darf nicht zur verschlechterung von jobs kommen und anderes um ein hauptargument ist in
  243. diesem dritten projekt das ein schwaches projektes aber auch da fand ich die wir merken schon wir müssen daran glauben das ist realisierbar ist und ich lass
  244. das jetzt in aller kürze und dann haben wir natürlich zeit zur diskussion die grundidee ist die sich bei mir sehr auch verfestigt hat als ich mitglied war
  245. eine enquete-kommission des deutschen bundestages zum thema wachstum wohlstand lebensqualität die ausrichtung ist weniger der zungenbrecher sozial
  246. ökologische transformation das ist für unsere fachdebatte sondern es ist wie schaffen wir wohlstand anders das ist ein projekt was aus meiner sicht auch
  247. bei der bevölkerung bei den verbänden ankommt so wie wir heute den materiellen wohlstand und auch den sozialen wohlstand in österreich schaffen geht es
  248. nicht weiter jetzt ist es aber aus meiner sicht ein problem und das meine ich nicht taktisch sondern auch real zu sagen wir müssen verzichten und zwar
  249. nicht nur taktisch weil die ohren von meisten den meisten zu gehen sondern weil es auch klar ist wenn die eliten von verzicht sprechen wenn sie meinen
  250. mit verzicht nämlich nicht sicher und von daher müssten wir aus meiner sicht debatte einsteigen die er in wien sehr sehr dynamisch läuft wir haben
  251. wachstum im wandel als projekte haben gutes leben für alle an der eu als projekt wohl auch die dokumente beteiligt ist bei dax vom
  252. handel auch wie können wir also die konturen eines anderen wohlstandsmodell zeichnen und zwar an setzten dann dem was es bereits gibt also was ich nicht
  253. machen möchte ist irgendwie ihn so nett aufzeichnet so was man so alles tun müsste sondern meine aufgabe als wissenschaftler und unsere aufgabe ist
  254. ja auch aufzuzeigen es bereits heute gibt wo angesetzt werden kann und wo es nicht noch nicht reicht und wo natürlich auch neues
  255. entstehen kann also als prinzip könnte man formulieren wie können wir güter und dienstleistungen produzieren die solidarisch und nachhaltig hergestellt
  256. und genutzt werden das sind wir bei debatten um schließungen von produktions kreisläufen bei gemeinschaftliche nutzung bei solidarischen formen der
  257. ökonomie und anderes und um das konkret zu machen ich werde jetzt nicht ausführen in diesem eröffnungsvortrag nämlich einen
  258. begriff auf der in der sozialen ökologie politische ökologie relativ wichtig ist und der den meisten wahrscheinlich auch bekanntes nämlich den begriff der
  259. versorgungs felder das ist aus meiner sicht ein starker begriff um plastisch zu machen wie wir die gesellschaft verändern müssen die
  260. versorgungs felder bedeutet eben konkret den er die ernährung zu denken die ernährung von der produktion des sojas in argentinien und brasilien bis
  261. auf den teller in österreich und das versorgungszelt ernährung ist entlang dieser produktionsketten die ja eben auch profit ketten sind für
  262. ziemlich viele akteure aber eben auch anderweitig organisiert und dazu sagen und dazu zeigen nein es gibt bereits auf der produktionsebene und auf der
  263. konzernebene ja viele viele alternativen im mobilitätsbereich heißt erstmal eine heute dominante form der mobilität die automobilität und das fliegen und da
  264. rauszukommen das zurückzubauen und mobilität und transport an das herzustellen zwei beispiele meine forderung die ich
  265. hätte wäre ich möchte mit dem nachtzug nach barcelona kommen ja ich möchte nicht auf ein flugzeug angewiesen sein ich möchte mich aber bewegen und europa
  266. oder nach brüssel die früher gegen das so ganz abgeschafft worden der nachtzug nach berlin wurde gerade am ersten dezember abgeschafft also ein
  267. transportsystem zu haben um ein wohlstand also eine nicht erzwungen sondern eine mobilität die ich oder die wir uns wünschen dass die ökologischer
  268. hergestellt werden kann als als über das fliegen oder als über einen aufwendigen zog wo halt viel und auch noch ein teureren zug das fliegen
  269. ist günstiger oft als das zugfahren in diese richtung ein zweiter aspekt da bin ich schon beim thema wohnen und städte manche band
  270. vielleicht bei unserer ringvorlesung im letzten wintersemester kämpfe ums klima die wir mit zivilgesellschaftlichen organisationen an der uni
  271. ihn hatten und ich war an der debatte um die e autos beteiligt und fürs kurz aus weil ich finde es sehr schön und instruktiv ist weil jemand von vbm fit
  272. von der industriellenvereinigung vom vc und ich und die debatte ging so so so voran und die anderen drei waren alle für e-autos argumentiert dann haben was
  273. wir müssen jetzt konsequent auf das umstellen und ich war skeptisch nicht nur auf der ressourcen ebene das lithium reicht überhaupt nicht um autos
  274. umzustellen ganz abgesehen davon dass da immer noch die karosserie und anderes hergestellt wird und habe dann das argument entwickelt in dieser diskussion
  275. warum und dass wir jetzt eine weitere dimension von anderen wohlstand warum nicht an historische erfahrungen ansetzen
  276. die wir hier haben und wo schon ausgeschieden ist was ein sozial ökologischer wohlstand wäre und das waren die autofreien sonntage in
  277. österreich alle drei minor problems teil der mann gesagt ich will ich würde verbieten wollen und verdienten verbote einführen was ich nicht vor hätte aber
  278. es haben sich dann im publikum sofort leute gefunden und ihm überlegen vielleicht könnte den autofreien sonntag 2009/10 machen das gebe ich hier der ma
  279. 22 mit also mal der erfahrung mal überlegen sie mal die produktivität und auch den streit steht wir hätten wenn wir heute sagen würden wir wollen im
  280. sommer 2009 10 mal einen autofreien sonntag mit dem verwaisten gab es ja vor 40 jahren da würde eine debatte los kann man sich
  281. glaube ich gar nicht vorstellen würde ich mal aber da leuchtet was auftrags werden andere form des wohlstands warum also warum brauchen wir das automobil
  282. genau andere form gesagt ich will es jetzt ausführlich machen ich will ihn ja nur die grundidee mit geben wenn wir das gerechte und das soziale ernst nehmen
  283. dann müssen wir auch überlegen wie wird heute gearbeitet und wie entfremdet ausgebeutet viele menschen auch hierzulande aber natürlich vor allem im
  284. globalen süden zum wohlstand heute beitragen zur materiellen wohlstand und was werden die grundlegenden veränderung wohlstand anders zu erzeugen wir müssen
  285. also über arbeit und über gesellschaftliche arbeitsteilung die heute sehr patriarchal klassen förmig rassistisch und vor allem international
  286. organisiert ist wie können wir die verändern mein plädoyer wäre da spreche ich natürlich der stadt wien gegenüber
  287. hoffe ich renne ich offene türen ein ein sozial ökologischer umbau eines sozialen transformationen braucht einen starken öffentlichen sektor wir müssen zurück
  288. weisen dieses dieses es ist gar kein es ist gar kein credo mehr ist es ja fasten lamentieren der markt der richtet na das was uns seit 30 40 jahren erzählt wird
  289. wenn der markt es nur macht und der start zum nachtwächterstaat wird wenn der staat nun noch irgendwie reguliert und aussieht dann wird alles gut nein
  290. wir wissen gerade aus einer ökologischen perspektive dass die märkte in der regel profit orientiert sind und dass die profitorientierung dann im zweifelsfall
  291. über die umwelt und über die sozialen fragen geht also was wir brauchen sie haben die 100000 essen in wien angesprochen das ist ja eine wahnsinnige
  292. summe und dann die handlungsmöglichkeit da können sie sagen die 100.000 speisen sollen ökologisch und regional produziert werden dazu einzusetzen
  293. nischen und erfahrungsräume dass wir falls ich auch für wichtig dass menschen erfahrung machen können im zusammenleben was sind eben foreman von solidarische
  294. ökonomie von solidarischen zusammenlebens und und anderes ich will es dabei belassen und möchte zum abschluss war lina lisa borowski mich
  295. jetzt noch im vorfeld darauf angesprochen hat und es ist ja in der einleitung herausgekommen noch abschließende bemerkung machen
  296. zur rolle des individuums und der zivilgesellschaft bei der zivilgesellschaft eine irritation die ich ihm mit gebel sozusagen aus meiner
  297. wissenschaftlichen arbeit es gibt zwei verständnisse von zivilgesellschaft und ich glaube es ist sehr instruktiv diese zeit verständnisse
  298. gegenüberzustellen es gibt wenn wir an zivilgesellschaft denken denken die guten wenn sie jetzt den begriff
  299. zivilgesellschaft ferner denken sie an greenpeace an die studentische initiative an der boku an amnesty international und andere denken sie
  300. resignieren sie mm machen sie eine resonanz mit sich selber ja das denken wir an zivilgesellschaft in einer anderen wissenschaftlichen tradition
  301. bedeutet zivilgesellschaft neben markt und staat einen bereich von gesellschaft indem und neben dem privaten menschen mit dem privaten in dem auch
  302. gesellschaftliche selbstverständlichkeiten und gesellschaftliche konsens erzeugt werden denn also markt start bei privates
  303. unklar der bereich des öffentlichen der bereich der gesellschaftliche verständigung und wenn sie dieses verständnis von
  304. zivilgesellschaft haben dann ist es eben nicht nur amnesty und global 2000 und greenpeace also wenn wir fragen wie werden heute die und nachhaltigen formen
  305. die um nachhaltigen selbstverständlichkeiten erzeugt wachstum wachstum wachstum fleisch ist super am samstag ist geiz geil und so
  306. weiter und so fort ja diese selbstverständlichkeiten sind auch teil der zielgesellschaft und es ein eigenes tarifauseinandersetzung dann sprechen
  307. wir nicht über klingt ist dann sprechen über die kronen zeitung die kronen zeitung ist der akteure der zivilgesellschaft der uns jeden tag
  308. erzählt dass wenn sich einen starken trend oder ein sänger auf der bühne ausrutscht oder rapid wien verliert oder gewinnt oder wie auch immer ich damit
  309. habe ich mich nicht verortet das ist das sind die wichtigen fragen unserer welt wenn wir die zeitungen lesen und das ist zivilgesellschaft und wenn wir
  310. nachhaltigkeit transformation vorantreiben müssen müssen wir auch diesen bereich der gesellschaftlichen selbstverständlichkeit in frage gestellt
  311. deshalb finde ich als wissenschaft aber auch als jemals als natürlich als bürger die auseinandersetzung dritte piste so wichtig es geht ja nicht nur um die
  312. dritte piste es geht darum ob diese gesellschaft endlich versteht es geht nicht immer so weiter dass wir einfach
  313. selbstverständlich immer mehr fliegen und das wir dass das transportsystem umbauen müssen dass wir besser günstig und und und auch relativ schnell uns
  314. bewegen können wir uns bewegen wollen dass das finde ich spannend an der auseinandersetzung also das als irritation ein zivilgesellschaft begriff
  315. normativ das sind die guten oder einziges die zivilgesellschaft begriff david nimmt wie wird eigentlich in dieser gesellschaft
  316. selbstverständlichkeit geschaffen und die letzte bemerkung zum individuum da ist eigentlich auch schon viel gesagt worden und fragen sie sich jetzt mal
  317. selbst wenn es darum geht soziale ökologische transformation voranzutreiben und sie denken an die rolle des individuums und vielleicht
  318. auch an sich selber an was denken sie einfach mal zehn sekunden nachdenken und dann will ich das noch etwas vielleicht irritieren
  319. ich vermute dass die meisten an ihr konsumverhalten gedacht haben dass sie weil frau kramer stellt das bereits angesparte vielleicht auch die ihre
  320. werteorientierung und dass das ist so das ist ganz oft unser zugang zu individuum was wir aber auch mit bedenken sollten
  321. und vielleicht haben viele mit angedacht ist dass wir ja auch bürgerinnen sind dass wir uns engagieren in welcher form auch immer das heißt nicht unbedingt
  322. parteipolitisch das heißt eben zum beispiel der studentischen initiative oder bei system change of climate change oder bei greenpeace oder wo auch immer
  323. oder auch in anderen verbänden jemand hat das potential stolzierten das potenzial angesprochen ja dass sie alles potenzial nicht aus uns heraus entsteht
  324. sondern gerade in interaktionen und dieser aspekt des des des politischen also das persönlich politischen jetzt nicht politisiert wir machen alle riesen
  325. große politik sondern dass wir selber darüber nachdenken was sind unsere möglichkeiten neben dem verantwortungsvollen konsum den will ich
  326. damit nicht gering schätzen aber andere formen des handelns für nachhaltigkeit ein weiterer aspekt ich glaube das ist an der burg fällt aber auch manche daran
  327. gedacht ist unser professionelles tun ich krieg zwar jetzt wahnsinnig viel vortrags einladungen wegen diesem buch der in pará lebensweise und freue mich
  328. natürlich drüber und hoffe dass ich immer über die vorträge oder hier über diese keynote sie anregen über gewisse sachen nachzudenken aber meine
  329. haupttätigkeit ist ja eine bereich der überhaupt nicht nachhaltiges der heißt uni wien und wie reagiere ich da was sind da die einsatz punkte um in meinem
  330. bereich politikwissenschaft im fakultät sozialwissenschaften sozial-ökologische einsatz punkte zu schaffen dass auch unsere studierenden wir machen das ja
  331. mit ringvorlesung next challenge wir machen ökologie vorlesen auch mit der boku das sind die bereiche in denen ich
  332. agiere und fragen sie sich selber als studierende als wissenschaftlerin als in anderen bereichen aktiv was machen sie was machen sie sozusagen ihre in ihrem
  333. berufsfeld und den letzten bereich den ich sozusagen nennen möchte und ich hoffe auch damit diskussion anzuregen
  334. ich habe vorhin schon die gewerkschaften genannt wir können aber auch die die wirtschaftsverbände nennen wir können auch die unternehmen die die
  335. organisation und die kollektiven akteure also die frage des eigenen handelns ist eben nicht nur das individuelle handeln sondern ich hab s uni und sowas schon
  336. genannt sondern auch welche wie nehmen wir in den blick das es ja auch kollektive akteure gibt die sich selber verändern müssen also wie gesagt ich
  337. forsche zu gewerkschaften ich mache filme mit der arbeiterkammer und ich würde mir beispielsweise wünschen dass die arbeiter kann man natürlich einen
  338. viel stärkeren sozialen ökologischen diskurs hat der deutlich darüber hinaus geht aber es muss den arbeitsplätzen nutzen
  339. das ist das legitime kein interesse der arbeiterkammer aber auch damals darüber hinaus geht also die die kollektiven akteuren uns als individuen
  340. gegebenenfalls als diese kollektive akteure zu sehen ich überspringe jetzt eine folie ich wollte noch was zu die groß sagen aber
  341. das ist war gar nicht mein abo will ich jetzt nicht als argument ausführen möchte sie noch einladen weil er just heute im rahmen einer ringvorlesung bei
  342. uns an der uni mit klaus dörre einem sehr interessanten wissenschaftler von der uni jena der den begriff der landnahme von rosa luxemburg auf
  343. kontinent nämlich wie in kapitalistischen dynamiken immer also die die kapitalistische dynamik immer wieder landnahme betreibt natürlich im
  344. land grabbing aber auch in den subjektivität in den körpern in den gesellschaften das findet statt das so dunkel im stadtteil findet statt im
  345. rahmen einer ringvorlesung zu karl marx die wir bei unserem institut im rahmen des 200-jährigen geburtstag also wer heute noch ich weiß nicht ob jetzt
  346. konkurrenz abend veranstaltet macht nehmen dann bitte ich dann lade ich sie nicht freuen sondern schauen sie einfach ob
  347. sie dass sie dass sie auf den webseiten ist eine ringvorlesung dieses semester und nächstes semester läuft und ich danke mich wieder auf

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