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Sozial-ökologische Tranformation jetzt! - Ulrich Brand
Das Wichtigste aus dem Video
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Transkriptautomatisch erstellt · 347 Zeilen
- yahoo war rektor hasenauer die wir auch frau kramer städter liebe kolleginnen kollegen vielen dank für die einladung ich freue
- mich heute morgen hier sein zu dürfen und fühle mich geehrt als sozialwissenschaftler politikwissenschaftler an der boku
- dieses thema zu umreißen und dann auch hoffentlich weiter zu diskutieren vielen dank vor allem an das zentrum für globalen wandel nachhaltigkeit helga
- kromp kolb und lisa boronowski ich bin natürlich immer ein bisschen neidisch als politikwissenschaftlicher umweltforscher ist schon gesagt worden
- die nachhaltigkeitsforschung an der boku ist natürlich viel viel etablierter die stg spielen hier eine viel größere rolle und ich möchte ihn sozusagen ein
- doppelten glückwunsch aus meiner eigenen erfahrung auch mit geben nämlich oder übermitteln nämlich den glückwunsch dass sie wirklich tolle studierende haben ich
- bin jetzt ein jedes semester sommersemester zweimal hier neben der heutigen keynote an die boku eingeladen einmal eine ringvorlesung einmal in eine
- eigene veranstaltung wo eben auch ich sage mal bottom up von den studierenden es viel initiative gibt und den zweiten glückwunsch möchte ich ihnen zu einer
- einem neuankömmling hier vermitteln da beneidet sie glaube ich die ganze welt rum dass sie das institut für soziale ökologie hier an die boku bekommen
- konnten mein institut das ja ganz stark in dieser interdisziplinären und transdisziplinären forschung ausgerichtet es um dieses thema sozial
- ökologische probleme soziale ökologische transformation ich möchte also in meine einleitenden bemerkungen ungefähr 45 minuten auf die
- aktuelle transformations- debatte eingehen entlang der drei fragen die sie hier heute oder die wir heute diskutieren wollen einerseits die frage
- was tun was sind veränderungsmöglichkeiten was sind chancen und risiken und was sind auch persönliche anknüpfungspunkte den
- letzten punkt da werde ich am ende ein paar bemerkungen machen dass es nicht im zentrum einer ausführung weil ich denke dass erstmal sozialwissenschaften oder
- auch interdisziplinär ausgerichtete sozialwissenschaften den boden um reißen sollten den ausgangspunkt tropical karstädter hat schon gesagt die es wird
- ja gerade was auf die spitze getrieben und ich bin mir auch gar nicht so sicher mit der these von hasenauer ob wir schon die kurve gekriegt
- in europa oder ob wir sie noch kriegen müssen das war ja jetzt eine interessante differenz die glaube ich auch die spannung des tages ausmacht und
- natürlich wie gesagt die ambivalenzen und die gefahren drei argumente in der notwendigen zuspitzung ist es also keinen jetzt
- indexiert wissenschaftlicher vortrag sondern aus wissenschaftlichen untersuchungen und diskussionen heraus drei argumente um diesen tag hier
- einzuleiten was heißt eigentlich transformationen geht einem ja schnell über die lippen oder gar nicht so schnell sie haben
- völlig recht da ist ja gar nicht gesellschaftsfähig man verbringt sich erst mal die zunge bis man ihn ausgesprochen hat ich gehe da auch noch
- darauf ein aber erstmal die idee was oder der gedanke was verändert sich und das möchte ich etwas diskutieren auch ein bisschen in die geschichte blicken
- was sind wichtige transformationsprozesse vor dem hintergrund was ist der ausgangspunkt unserer debatte
- und warum soll es transformation geben das mache ich auf einer folie weil ich hier an der boku wien dann möchte ich lisa borowski hat
- bereits das buch angesprochen den begriff der nicht mit markus wissen entwickelt habe die imperiale lebensweise ich nenne das
- mal in meinem zweiten teil meines vortrags eine offene flanke der nachhaltigkeits transformation die zu wenig thematisiert wird
- mein argument ist dass es an weiterhin einen breiten konsens gibt im globalen norden aber auch in vielen teilen der gesellschaft in den globalen süden dass
- es diese wachstumsorientierte ressourcenintensive und auch ausbeuterische lebensweise irgendwie eigentlich ganz okay ist und da müssen
- wir ran wenn wir nachhaltigkeit transformationen ernst nehmen und das möchte ich dann im letzten teil meines vortrags noch einmal zuspitzen in dem
- ich drei konkurrierende projekte wir haben den sozialwissenschaften die methode gesellschaftliche entwicklung entlang von politisch sozialen
- ökonomischen projekten etwas zu systematisieren das sind mit max weber gesprochen idealtypen das kommt so in der realität nicht vor ich möchte aber
- dass ganz gern in die diskussion bringen weil ein projekt um ein mittleres projekt nämlich dass der grünen ökonomie wichtig genug ist aber auch aus meiner
- sicht sozusagen weitergetrieben werden muss das erste argument also was man überhaupt mit transformationen ich
- möchte ihnen das an ein paar zitaten an bei wichtigen aussagen analytischen aussagen einfach das feld etwas ausspannen
- die transformation hin zum kapitalismus zum industriekapitalismus ist in der berühmten studie von carola nie the great transformation 1944 also zur zeit
- des faschismus fertiggestellt versucht zu verstehen mit welcher unglaublichen gewalt mit welcher unglaublichen gewaltig kite der industriekapitalismus
- im 18 19 jahrhundert entstand und karl colani nennt das in einer berühmten stelle seines buches die teufelsmühle und mit dieser aussage wird die
- ambivalenz darauf will ich immer wieder hinaus die ambivalenz unserer lebensweise unser produktionsweise deutlich ich zitiere polen der
- wesenskern der industriellen revolution des 18 jahrhunderts macht dann im buch seines 19 jahrhundert war die geradezu als wunderbare grenzende grenzende
- verbesserung der produktionsmittel begleitet von einer katastrophe erschütterung des lebens des einfachen volkes das ist die ambivalenz die wir
- bis heute haben wir haben unter industrie kapitalistischen bedingungen die verbesserung von lebensbedingungen denken wir an die high tech entwicklung
- auch an die debatte um industrie 4.0 die einerseits angst besetztes wenn es um arbeitsplätze geht aber natürlich auch erstmal sehr sehr positiv oder sehr
- produktiv verstanden werden kann und gleichzeitig kommt es immer wieder zu katastrophen erschütterung heute würde man sagen hat hat polen natürlich in
- seinem buch die erschütterung der umwelt also die die systematische und weiterhin gewalt gewaltige zerstörung also hier transformation für colani hat immer
- beides und ich glaub wir müssen dieses beide denken einerseits die verbesserung und andererseits die erschütterung ein
- zweites zitat was sich heraus gesucht habe einige tage vor dem 5 mai dem 210 geburtstag von karl marx möchte ich sie
- darauf hinweisen und darauf hinweisen die transformation findet immer statt also es wäre bei dem label transformation jetzt ausrufezeichen
- eine fehldeutung zu denken heute ist alles versteigert heute ist irgendwie alles schlecht und wir müssen jetzt in die transformation einsteigen sondern
- ich gehe im dritten teil darauf ein es gibt verschiedene transformationsphase und der heutige transformation spot ist eben wesentlich ein nachhaltiger in der
- widerspruch ein und nachhaltiger aber wir müssen immer wieder darauf achten wo und wie findet sie statt und das berühmte zitat von marx und engels aus
- dem kommunistischen manifest von 1948 ich zitiere und das ist hochaktuell das ist jetzt nicht ein blick auf den industriekapitalismus im 19 jahrhundert
- die fortwährende umwälzung der produktion die ununterbrochene erschütterung aller gesellschaftlichen zustände die ewige unsicherheit und
- bewegung zeichnet die bourgeoisie epoche ich würde sagen den kapitalismus den modernen kapitalismus vor allen anderen aus also vor feudalismus voraus der
- regime vor anderen alle festen eingerosteten verhältnisse mit ihrem gefolge von altehrwürdigen vorstellungen anschauen werden aufgelöst alle neu
- gebildeten veralten ehe sie verkörpern können also diese dynamik dass marx war fasziniert von der dynamik von der produktivität des kapitalismus der den
- er in england in seiner dynamischen phase beobachten konnte und gleichzeitig hat er natürlich in anderen schriften immer wieder darauf hingewiesen wo die
- probleme liegen also mein punkt auch hier wieder transformation findet immer statt und wenn wir postulieren transformation jetzt nachhaltiger
- transformationen dann ist es ein ganz bestimmtes verständnis weil auch das ist transformation donald trump brüllt das sagt er so nicht
- sagt america first aber er meint transformation nahrung er meint die transformation des energiesystems und der energieerzeugung
- in den usa hinzu zu gas das über franklin gewonnen wird er sandte das ist das ist die transformation wie sie sich trump man muss auch obama dazu in fairer
- weise nehmen dass die usa jetzt wieder der zweitgrößte ölproduzent der welt ist da findet transformationen stadt die wir natürlich gar nicht mit nachhaltigkeit
- transformationen meinen aber das müssen wir in den blick nehmen und den letzten punkt das muss ich auch an der boku hier nicht besonders unterstreichen die
- enorme kapital getriebene weltmarkt getrieben aber eben auch konsum getriebene transformation von landnutzung über bergbau über
- brandrodung über soja anbau großflächigen sojaanbau sie haben die zahl ja genannt die für ja verrückt ist die muss man sich überhaupt erst mal
- klar machen auch das ist transformation es gibt einen gewaltigen konzentrationsprozess von vermögen in der welt und das hat
- natürlich etwas dann wenn wir an veränderungen denken wird impliziert das ja diese machtstruktur auch aufzubrechen da gibt es vermögende und zwar nicht nur
- die acht sondern und bei männern natürlich alles sondern auch viele tausend viele zehntausend viele millionen die haben ziemlich viel zu
- verlieren in einem transformationsprozess zu nachhaltigkeit die ölindustrie die big players die automobilindustrie die die starken
- akteure haben was zu verlieren auch das müssen wir in den in den blick nehmen also das wäre ein paar bemerkungen und sensibel zu machen für
- die komplexität des transformationsberater sie das wäre jetzt meine erste messe nachhaltigkeits transformation ist sondern wenn wir
- sagen transformation jetzt ausrufezeichen meinen wir eine bestimmte art von transformation die wir dann noch spezifizieren müssen weil es ganz andere
- weitgehend und nachhaltige form der transformation gibt und warum wir von systeme beliefern zu vermischen oder sozial ökologische transformation
- sprechen da muss ich ihnen nur diese zwei bilder aufrufen und muss ich ja nicht besonders betont das ist sozusagen die konstellation
- sozusagen in der wir leben einerseits the great exhibition von roll steffen also seinem autorenkollektiv das ist ja auch hier die arbeiten an der soziale
- ökologie haben viel dazu beigetragen also der unglaubliche anstieg von verbrauchs mustern vor allem in der nachkriegszeit also seid ihr 19 50
- jahren sie müssen das jetzt nicht lesen aber da wo es im 50 dann haben wir den die debatte um planetary boundaries und ökologischen fußabdruck mein erstes
- zwischenfazit wäre dass es also zwei transformations- perspektiven gibt die in sich noch mal bereit sind die erste wäre das kann hoffentlich jetzt deutlich
- heraus dass sich unsere gesellschaften permanent transformieren und die logik von transformation die damit zusammenhängenden interessenlagen
- machtverhältnisse aber auch die konsummuster sie alles anschauen also den alltag der menschen das was eben vielleicht nicht gemacht wird was nicht
- gewusst werden will das in den blick zu nehmen ich nennen das einen analytischen transformations- brief oder eine analytische transformations- perspektive
- und was wir meinen mit transformation jetzt ausrufezeichen ist er eine normative oder politisch strategische äußerung und das ist wichtig dass
- anmerken dass auch zu machen diese haltung einzunehmen wenn ich von meinen positivistischen auf wissenschaftliche objektivität vermeintlich festgelegten
- kollegen kollegin in der politikwissenschaft kritisiert werde na das ist doch normative wissenschaft das ist doch eine wissenschaft die die
- ist doch nicht wertfrei die ist auch nicht objektiv sagt klar wenn wir von nachhaltigkeit sprechen können wir nicht objektiv sein weil wir es mal probleme
- mit dieser welt haben das problem der nicht nachhaltigkeit in dieser welt das ist mein wissenschaftliche ausgangspunkt das möchte ich erstmal verstehen und
- dann bin ich eben nicht ein erbsenzähler oder ein vermeintlich objektive der nur zählt und gar nichts über die gesellschaften dynamiken genau wissen
- will aber und das wäre jetzt mein erster meinte der abschluss meines ersten punkte zum b also um das normative das
- politisch strategische auch wirklich voran betreiben zu können also nach transformation jetzt ausrufezeichen
- müssen wir verstehen in welchen zustand wir sind in welchem zustand die welt ist und dafür brauchen wir natürlich wissen schafft dafür brauchen die politik dafür
- brauchen wir uns auch als individuen bürgerinnen und die wissenschaft muss dann natürlich interdisziplinär und transdisziplinär sein
- wir beginnen jetzt ja auch mit der woco mit kollegen und kolleginnen pichler am ersten juni ein forschungsprojekt vom klima energie fonds finanziert wo wir
- die rolle der gewerkschaften die ja wenn man gewerkschaften hört überhaupt nicht mit ökologie zusammengebracht werden ja die wollen nur ihr mehr geld in
- geldbörse und wollen überhaupt nichts wissen nein es ist gar nicht so an den rändern oder auch in der arbeiterkammer gibt es sehr relevante diskussionen wie
- können wir das genauer verstehen in einem der gerade sehr unter druck stehenden bereiche nämlich der automobilindustrie
- das bringt mich dazu eben auf den konsens der des normativen des politisch strategischen perspektive einzugehen und da geht es darum ich habe in ein
- bekanntes zitat aufgeschrieben habe ich werde es nur paraphrasieren es geht und das ist nicht wenig und das ist der unterschied aus meiner sicht sich zur
- traditionsstätte die transaktions debatte hat schon in der semantik einen übergang einen langsamen übergang transformation hat im begriff form da
- müssen die grundlegenden gesellschaftlichen formen verändert werden so van damme and change the challenges value sie haben die werte
- angesprochen routine praktiken und eben auch politische entscheidungsfindungen aber auch ökonomische aspekte also die der normative sozial ökologische
- transformation begriff insistiert darauf dass es einen sehr fundamentalen wandel unserer gesellschaft gibt den wir dann ergründen müssen und dann die
- entsprechenden politischen individuellen konsequenzen ziehen meine kritik ich will das aber hier nicht so ausführen meine kritik also
- erst mal ist es die stärke des begriffs dass es der fokus ist auf energiebasis auf ressourcenbasis auf das greening von märkten von investitionen wertewandel
- dass es angesprochen wurden und dass staat und politik eine wichtige rolle spielen ich komme nach er darauf zurück bei der grünen
- meine kritik an der transformation städte an der normativen ist dass sie sehr stark im ökologischen fällt bleibt und vom ökologischen fällt aus dem
- beispielsweise gerechtigkeitsfragen oder machtfragen die ja sehr relevant sind denken sie wieder an die acht vermögen den herren eher am rand thematisiert
- werden und mein plädoyers ich will das jetzt hier gar nicht heute so vertiefen mein plädoyer in der debatte um soziale ökologische transformation ist dass wir
- das soziale viel ernster nimmt sozial ist nicht ein bisschen verteilung und sozialarbeit das soziale sind machtfragen sind herrschafts fragen sind
- fragen wo auch einige verlieren werden in der transformation und das wird aus meiner sicht in der debatte um soziale ökologische transformation mit dem fokus
- auf vor allem ökologische fragen etwas unterschätzt ich würde auch die stg stadt zu zählen auch da müssen wir noch debatten vorantreiben
- wessen interessen und welche besser macht muss eigentlich in frage gestellt werden damit wir nicht direkt bei meinem zweiten argument und ich kann das gar
- nicht besser ausführen als eliza borowski das eingeführt hat das normative auch das normative stellt auch das sehr weitgehende verständnis kommt
- an einen zentralbereich den wir wenn wir den vorn wandel den fundamental change vorantreiben wollen da kommt die transformation debatte
- bisher zu wenig an da muss sie noch in der debatte reflektieren und in den politischen initiativen muss sie stärker werden ich sag das mal die notwendigkeit
- einen industriellen kapitalismus seine eines kapitalismus der auf fossilen energieträgern basiert aber eben nicht nur die energieträger nicht nur das
- industrielle sondern auch der kapitalismus als machtverhältnis als finanzierter kapitalismus wo ja wenn wir an die finanzmärkte denken an die
- vermögen eben unglaubliche festgefahrene konstellation zu berichtigen zu berücksichtigen sind und auch zu verändern sind habe da keine antwort
- darauf wie man die finanzmärkte schwächt die finanzmärkte die das land grabbing vorantreiben jetzt wo also wann welt von roth die
- großen infrastrukturprojekte mit der chinesischen regierung vorantreiben ich arbeite selber zu lateinamerika wo es
- milliarden-investitionen gibt in häfen in infrastruktur um weiterhin die ressourcen auf den weltmarkt zu schaffen also mein argument im zweiten teil ist
- wir müssen stärker in der debatte um soziale ökologische transformation oder nachhaltigkeit transformationen diese diese tiefe verhaftet hat das was ich
- als imperiale lebensweise denken sie mal imperiale produktions und lebensweise in den blick nehmen und das ist aus meiner sicht zurzeit der kern der
- auseinandersetzung um die imperiale lebensweise plus jetzt heute morgen der smog schon mal gehört hat das ist sozusagen weiterhin heißt das thema die
- dritte flughafen piste symbolisiert das wasch mir den pelz aber mach mich nicht nass den widerspruch dass es dann doch und bett um wettbewerb
- wettbewerbsfähigkeit wachstum beschäftigung geht vermeintlich bei einer auslastung von 55% des flughafens aber da darf nicht daran gerüttelt
- werden es gibt kaum eine debatte dass wir das europäische verkehrssystem das österreichische dringend umbauen müssen um eine perspektive zum 15 jahren dass
- wir nicht mehr in europa fliegen müssen dass das system ausgebaut wird das auch der flügel vermindert werden verringert werden das ist alles draußen unter dem
- diktum wettbewerbsfähigkeit wachstum beschäftigung beschäftigungs versprechen müsste man wahrscheinlich eher sagen und das ist die für mich die repräsentation
- der aktuell verfestigung der imperial lebensweise und zwei dass das bild werden sie kennen ein t shirt das bei h&m weiterhin nicht mehr als 4 euro 95
- kosten darf sonst ist es nicht mehr h&m sagen die marketing menschen und wo bleibt also dass die soziale konstellation neben der ökologischen wo
- bleibt der lohn bei den beschäftigten die in randa plaza in bangladesch bevor das haus einstürzt für einen hungerlohn arbeiten wo bleibt das geld ist bleibt
- im globalen norden im einzelhandel und bei den markenfirmen das ist also die konstellation der empa lebensweise und ich kann das jetzt nur noch wiederholen
- und führst dann etwas aus die idee ist gar nicht so neu aber sie scheint in ihrer systematisierung offensichtlich jetzt
- einige debatten zu induzieren es geht im grundgedanken darum dass wir die imperiale lebensweise imperiale produktionsweise in in den strukturen
- der globalisierung und dem alltag das ist ja das was auch heute die sind diese nachhaltigkeitstag zur umtreibt im alltag der menschen in österreich in
- wien im globalen norden etwas festgeschrieben ist dass den permanenten zugriff über unsere waren konsum auf die billige arbeitskraft und
- auf die billigen ressourcen der welt und auch auf die senken ermöglicht also in unserem fleischkonsum über die futtermittel über die ja über autos aber
- auch über kollektiven konsum wenn wir hier die öffentlichen verkehrsmittel benutzen dies zum glück sehr gut sind in wien aber auch da müsste man genau
- schauen wo kommen die materialien wo kommt das stadion anderes her also der grundgedanke ist mit der lebensweise eine verknüpfung ich bin ja
- globalisierungs forscherin forscher zur internationalen politik eine verknüpfung dieser enormen auch and mächtigen wie gesagt wurde einst
- mächtigen prozesse und das wieder auf den alltag zu beziehen von menschen und das nicht moralisierend also nicht haha wir sollen wir sollen uns schlecht
- fühlen sondern um die verstrickt haid und auch die handlungsmöglichkeiten unsere unserer produktions und lebensweise offen zu legen das ist eben
- nicht nur alltag ist auch politisch natürlich abgesichert es ist rechtlich abgesichert denken sie an die freihandelsverträge mit anderen ländern
- die ja überhaupt ermöglichen dass das günstige gentechnisch veränderte soja hierher kommt dass die die hühnchen die hier zu viel produziert werden die
- lokalen märkte in afrikanischen ländern dann gegebenenfalls kaputtmachen und anderes unser argument in dem buches und das ist jetzt das bestehende von dem wir
- ausgehen da wo auch die karstädter zu recht erst mal gar nicht so optimistisch ist ich würde das teilen und auch für europa wir noch fragen müssen haben wir
- schon die kurve kriegt er haben auf der auf der politischen positionierung ebene und auf der ebene von diskursen eine hohe aufmerksamkeit das stimmig mit mit
- dem rektor überein aber auch hier in europa haben wir noch viele hausaufgaben zu machen weil sich ja die imperial lebensweise im globalisierungsprozess
- erst mal vertieft und zwar eben auch wieder sehr ambivalent die smartphones diese technologie die wir haben die wahrscheinlich von
- foxconn in china oder taiwan produziert wurde das ermöglicht auch handlungen die impro lebensweise ist ja nicht nur das alles
- schlechter wird sollte immer lebensweise ist ja erstmal attraktiv es ist ja erstmal attraktiv auf die billigen t shirts die billigen schuhe die billigen
- hightech-produkte die billigen lebensmittel oder vorprodukte des weltmarkts zuzugreifen also unser argumentes in den kapitalistischen
- zentren in österreich hat sich in den letzten 30 40 jahren die impro lebensweise vertieft und was es sozusagen welt historisch noch viel
- dramatischer macht und auch das bitte nicht moralisieren zu verstehen ist dass diese info lebensweise in den schwellenländern des globalen südens
- verdammt attraktives kürzlich in quito wer quito ecuador kennt la foresta in der stadthalle wo die obere mittelschicht wohnt da gibt es
- anteilmäßig mehr suv in wien ja also man wenn man auf die straße geht hat man ich sag mal jeden jedes dritte jedes vierte auto ist ein suv
- weil es natürlich begründet von den leuten wegen den schlaglöchern in der straße und das ist auch mal starkregen ist ein statussymbol dass der status des
- suvs wert zu geld kommt kauft sich ein suv das ist eine welthistorische dynamik die wir auch verstehen müssen auch wie frau
- bekam anstatt gesagt hat nicht dass wir uns schwach machen oder wir können ja in österreich eh nix tun es gibt ja ganz viele ansatzpunkte aber erstmal zu
- verstehen was es da die welthistorische dynamik also der das argument im zweiten teil mit der lebensweise als unsere herausforderung für transformation
- sozialen transformationen jetzt ausrufezeichen ist dass die in unserer gesellschaft tief verankerten vorstufe eines guten lebens nicht das gute leben
- ist wie alberto acosta aus den alten ländern oder oder andere das postulieren sondern das gute leben ist viele kennen die abkürzung f&f fleisch und fliegen ja
- oder eben den anderen zugriff oder die christa wichterich eine kollegin aus bonn sagt eine feministische soziologen zum fleisch und fliegen kommt noch die
- die günstige sorge kraft aus osteuropa die ja auch hier ein gutes leben absichert weil wir sie nennen das den sorge extra aktivismus ja weil hier die
- wohlhabenden oder die geld haben auf arbeitskräfte slowenien ungarn der slowakei zurückgreifen also das ist der aus griff
- auf die auf den weltmarkt und das zu verstehen also dass das also wir sind hier eine nicht so kleine community darüber bin ich sehr froh ist erstmal
- eine community die sich überhaupt auf dieses problem ein lässt also die imperial lebensweise hat natürlich was mit profit interessen zu tun mit macht
- und mit anderen aber eben auch tief eingeschrieben in bestimmte vorstellungen handlungsweisen hier im globalen norden
- ich gehe jetzt aus zeitgründen nicht darauf ein und wer das interesse hat ich habe drüben auf dem stand ein paar bücher ausgelegt wir haben im kapitel
- noch zwei geschichts teile und unser argument es eigentlich denken sie noch mal an die great axxelerate unser argument ist dass im nachwuchs
- kapitalismus insofern fordismus wie wir das in den sozialwissenschaften sagen die imperiale lebensweise im globalen norden zu sich selbst kommt also seit
- den 50er jahren 60er jahren des letzten jahrhunderts massenproduktion massenkonsum eigenheim automobilität nicht mehr der sonntagsbraten sondern
- fleisch als tägliches menschenrecht und die billigen klamotten und vieles andere setzt sich damit durch und das dritte argument dass ich jetzt entwickeln
- möchte zum auftakt dieser dieses nachhaltigkeits marxist das schließt an das erste an auch donald trump möchte
- transformationen aber in eine ganz andere richtung und ich möchte ihm auch eine diskussion dann und auch in den arbeitsgruppen hoffentlich aufnehmen
- vorbereiten drei projekte projekte bitte nicht jetzt als das realisiert sich eins zu eins sondern da ist immer viel kraut in der realität aber projekte mit denen
- wir besser verstehen können wie sich die realität verändert in welche richtung sie sich entwickelt vor dem hintergrund dessen was ich eingangs sagte eben diese
- dynamik der transformation ist erstmal nicht nachhaltig und alle diese drei transformationsprojekte tragen natürlich dazu bei wie wir dann sozial ökologisch
- leben wie natur angeeignet wird wie sie vernetzt wird wieland genutzt wird wie ressourcen genutzt werden und anderes das erste projekt nenne ich eine
- wirtschaftsliberale und autoritäre krisen bearbeitung oder wir könnten auch sagen ein neoliberales projekt auch von globalisierung die immer wieder versucht
- die verschiedenen aspekte von krisen von migrations krise ökologischer krise auch vielleicht wieder wirtschaftskrise zum glück bedeutet in österreich ja nicht so
- dass das sehr stark in eine richtung bearbeitet werden sollen können wir jetzt sehen in der verfassungsänderung oder mit dem wohl heute verhandelten
- standortentwicklungsgesellschaft eine weitere umverteilung von unten nach oben gesellschaftlich ich würde jetzt sagen mit der neuen regierung auch das unten
- wird gespalten ein national soziales programm das es eben das gesellschaftliche unten die schwächeren nochmal er aufgespalten werden die
- fleißigen oder die die auch was haben sollen an schutz oder die weniger oder die migrantinnen und geflüchteten und die anderen den zweiten aspekt den wir
- ganz gut sehen können ich finde die koalitionsvereinbarung der der regierung sehr interessant weil sie ja auch teilweise widersprüchlich ist da geht es
- dann auch um kreislaufwirtschaft da geht es auch durchaus um die stärkung des öffentlichen verkehrs da geht es durchaus auch um die energiewende aber
- erst mal stellt die die aktuelle politik die dominante wirtschaft nicht in frage also die imperiale produktions und lebensweise und die damit verbundenen
- machtkonstellationen das beispiel das ist schon zehn jahre alt ich finde es immer wieder instruktiv neben natürlich oben rechts dem flughafen ist die
- schrottprämie also wie in der krise 2008 2009 daneben über die möglichkeit das eigene genutzte auto zu verkaufen und dafür dafür 1500 euro zu bekommen eine
- bestimmte industrie gestärkt wurde auch mit einbindung der gewerkschaften ja da darf nichts vormachen auch die gewerkschaften wollen natürlich diese
- insgesamt diese imperiale produktions und lebensweise vorantreiben und was wir sehen können so argumentieren wir auch sehr stark in dem buch das eigentlich
- das versprechen vor allem der der neuen rechten regierung also der trumps der österreichischen auch eines makro auch auf der eu ebene
- eigentlich ist natürlich eine andere sprache liebe leute wenn wir uns welt dann verteidigen wir eure in
- eine lebensweise ja das ist also was der der ältere bush gesagt hat 91 im golf gehen und dann vor allem in der auf der i o konferenz 92 the american way of
- life ist nicht steht nicht zur verfügung steht nicht zur diskussion und das ist 25 26 jahre später weiterhin so und auch in der flüchtlingsbewegung wir könnten
- argumentieren und blogger in der schweiz macht das sogar relativ offen er argumentiert die schöne schweiz die ökologische geordnete almen städte alles
- ist ganz hübschen der schweiz und das wird jetzt bedroht von migrantinnen das ist ein ganz starkes motiv und das ist auch ökologisch aufgeladen und ein
- dritter punkt ist jetzt weniger das projekt aber dieses projekt basiert ganz stark darauf dass natürlich viele irgendwie mitmachen auch wenn es
- vielleicht grummeln wenn es ihnen nicht so recht es wir nennen das mit antonio gramsci einem wichtigen theoretiker einen aktiven oder passiven konsens der
- aktive konsens wäre ja ich finde es super wie es läuft das ist ja wie die das machen und der passive konsens werner ich weiß auch
- nicht ob das so gut dagegen wehren oder dagegen aufstehen tue ich jetzt nicht unbedingt also die einschreibung eben wir sollten nicht nur ein oben und unten
- denken sondern die einschreibung der imperia lebensweise in den alltag in die verhältnisse das zweite projekt ist die grüne
- ökonomie und auch wenn ich die gleich auf der zweite folie kritisieren möchte ich hier ganz klar und offen sagen natürlich sind alle ansätze der grünen
- ökonomie ich würde die scs bisher dazu zählen und noch nicht unbedingt ins feld der sozialen ökologischen transformation
- wichtig es ist nicht business as usual es sind aufgeklärte eliten es sind konzerns also auch besorgte eliten regierungen teile von apparaten von
- staatlichen stellen und anderes von unternehmen progressive unternehmer die erst mal wollen dass wir mit der ökologischen krise angemessen umgehen
- das ist mir ganz wichtig als es ein progressives projekt es will die rahmenbedingungen vor allem verändern denken sie an die klimarahmenkonvention
- an die bio div konventionen ein anderes um dann in dieser idee wenn die rahmenbedingungen geändert werden werden die unternehmen und die konsumenten
- konsumenten vielleicht anders behandeln es ist eine strategie die sehr stark auf technologien setzt nicht nur aber sehr stark auf technologien manche werden
- dass das buch von ralf fücks kennen früher vorstand der heinrich-böll-stiftung deutschen grünen stiftung der das als intelligent wachsen
- bezeichnet hat und intelligent wachsen heißt für ihn alles in die technologie alle investitionen in die technologie dann kriegen wir das schon eher hin und
- das werden dann über forschungsprozess grüne unternehmen und anderes in der debatte um den effizienzgewinne faktor 10 also wie können wir effizienzgewinne
- gewinn und die gewerkschaften die beschäftigten werden reingeholt über debatte im green jobs ja also sozusagen die neuen ökologischen jobs werden
- wichtiger werden und die alten die abgebaut werden die die werden wir dann verkraften das ist sozusagen aus meiner sicht als geht es natürlich ein sehr
- ausdifferenzierte diskurs aber aus meiner sicht sind das die kernelemente der der strategie des projektes der grünen ökonomie und erstes mal ist es
- aus meiner sicht bisher weniger volker das spricht nicht gegen die strategie weil wie gesagt wurde es gibt genug gegenkräfte und wir müssen natürlich
- auch die strategie einer grünen ökonomie durchaus im blick haben in deutschland kann man sagen mit der energiewende de facto eine strom wende
- ist da durchaus was passiert und ich werde immer wieder ist von unternehmen eingeladen oder von unternehmensverbänden und da kommen
- natürlich er die ökologisch orientierten unternehmen wo sich auch durchaus erzielt und gleichzeitig ich bin wieder bei meinem argument den boden des
- bestehenden uns anzuschauen müssen wir sehen dass sich die meisten akteure nicht besonders grün verhalten nehmen wir die deutsche automobilindustrie dar
- ich erinnere mich auch vor zehn jahren vor 15 jahren hat man gesagt jetzt gehen wir auf die e-autos wenn man interessante studie diskurs studie
- welche das haben die schon postuliert um 2000 wir machen oder um 2005 jetzt machen wir im auto hat dann war die krise dann hat er keine zeit gehabt dann
- müssen wir zum kerngeschäft und jetzt kommt die debatte wieder zurück und wenn der daimler benz chef zetsche keinen freund von ihren freund von suvs und
- jeeps sich beklagt dass seine vergütung zehn millionen er kriegt der sondervergütung und ärgert sich weil eigentlich würde viel mehr verdienen
- aber es ist gedeckelt auf 10 mio dann haben wir wie viel kraft hinter der verbrennungsmotor hinter dieser form der der automobilindustrie steht bei der
- landwirtschaft wird hier vorsichtig an der boku das ist gerade vielleicht in österreich etwas ambivalente aber auch insgesamt wenig nach lateinamerika sehe
- da ist nichts mit öko landbau das sind die großen agrarunternehmen die die landwirtschaft industrialisieren und dann gibt es zum glück auch noch
- kleinbäuerliche landwirtschaft die aber er sozusagen systematisch bedrohtes das kleidungs bild habe ich ihm gezeigt was unterschätzt wird in der debatte um
- green economy das muss ich auch hier nicht ausführen sind der rebound effekte sind eben die macht von unternehmen von finanzmärkten
- aus meiner sicht wird auch unterschätzt die rolle des staates in der nachhaltigkeitsdebatte wird dem staat oft eine positive rolle zugeschrieben
- der staat soll machen und die ma 22 alle sind natürlich ein tolles beispiel aber oft stichwort flughafen piste ist der stadtteil des problems der staat treibt
- der bestimmte entwicklung voran joachim hirsch ein frankfurter politikwissenschaftler hat das mitte der 90er mal den nationalen wettbewerbs
- stadt genannt ja also ein staat der vor allem in seiner logik dafür da ist die wettbewerbsfähigkeit zu sichern die dritte piste bringt den nationalen
- wettbewerb statt zu sich selbst natürlich gibt es im umweltministerium die ärgern sich hoffentlich kräftig über die dritte piste vielleicht können sie
- auch was machen aber also der staat ist ja nicht homogen aber die dominante ausrichtung des staates ist würde ich sagen nicht richtung nachhaltigkeit oder
- würde ich sagen dass das ist so das können wir in studien zeigen nicht richtung nachhaltigkeit und der vierte aspekt dass 40 jetzt nicht wundern
- gegen ende meines vortrags ist dass die imperiale lebensweise von der grünen ökonomie nicht in frage gestellt hat
- also kommen wir zu sozial ökologische transformation jetzt das hatte ich auch auf einer folie ursprünglich habe es nochmal ersetzt weil dem begriff haben
- wir oft genug gehört und will sie noch einmal zuspitzen auf gerechte transformationen damit das soziale nicht so jaja da denkt überhaupt haben sondern
- die gerechtigkeits thematik muss ins zentrum der transformation step hatte manche werden den begriff der gewerkschaften kennen in der
- internationalen klimapolitik just transition also gerechter strukturwandel wo sie sagen wenn es ein strukturwandel gibt klima klimabedingt dann darf das
- nicht auf dem rücken der beschäftigten ausgetragen werden es darf nicht zur verschlechterung von jobs kommen und anderes um ein hauptargument ist in
- diesem dritten projekt das ein schwaches projektes aber auch da fand ich die wir merken schon wir müssen daran glauben das ist realisierbar ist und ich lass
- das jetzt in aller kürze und dann haben wir natürlich zeit zur diskussion die grundidee ist die sich bei mir sehr auch verfestigt hat als ich mitglied war
- eine enquete-kommission des deutschen bundestages zum thema wachstum wohlstand lebensqualität die ausrichtung ist weniger der zungenbrecher sozial
- ökologische transformation das ist für unsere fachdebatte sondern es ist wie schaffen wir wohlstand anders das ist ein projekt was aus meiner sicht auch
- bei der bevölkerung bei den verbänden ankommt so wie wir heute den materiellen wohlstand und auch den sozialen wohlstand in österreich schaffen geht es
- nicht weiter jetzt ist es aber aus meiner sicht ein problem und das meine ich nicht taktisch sondern auch real zu sagen wir müssen verzichten und zwar
- nicht nur taktisch weil die ohren von meisten den meisten zu gehen sondern weil es auch klar ist wenn die eliten von verzicht sprechen wenn sie meinen
- mit verzicht nämlich nicht sicher und von daher müssten wir aus meiner sicht debatte einsteigen die er in wien sehr sehr dynamisch läuft wir haben
- wachstum im wandel als projekte haben gutes leben für alle an der eu als projekt wohl auch die dokumente beteiligt ist bei dax vom
- handel auch wie können wir also die konturen eines anderen wohlstandsmodell zeichnen und zwar an setzten dann dem was es bereits gibt also was ich nicht
- machen möchte ist irgendwie ihn so nett aufzeichnet so was man so alles tun müsste sondern meine aufgabe als wissenschaftler und unsere aufgabe ist
- ja auch aufzuzeigen es bereits heute gibt wo angesetzt werden kann und wo es nicht noch nicht reicht und wo natürlich auch neues
- entstehen kann also als prinzip könnte man formulieren wie können wir güter und dienstleistungen produzieren die solidarisch und nachhaltig hergestellt
- und genutzt werden das sind wir bei debatten um schließungen von produktions kreisläufen bei gemeinschaftliche nutzung bei solidarischen formen der
- ökonomie und anderes und um das konkret zu machen ich werde jetzt nicht ausführen in diesem eröffnungsvortrag nämlich einen
- begriff auf der in der sozialen ökologie politische ökologie relativ wichtig ist und der den meisten wahrscheinlich auch bekanntes nämlich den begriff der
- versorgungs felder das ist aus meiner sicht ein starker begriff um plastisch zu machen wie wir die gesellschaft verändern müssen die
- versorgungs felder bedeutet eben konkret den er die ernährung zu denken die ernährung von der produktion des sojas in argentinien und brasilien bis
- auf den teller in österreich und das versorgungszelt ernährung ist entlang dieser produktionsketten die ja eben auch profit ketten sind für
- ziemlich viele akteure aber eben auch anderweitig organisiert und dazu sagen und dazu zeigen nein es gibt bereits auf der produktionsebene und auf der
- konzernebene ja viele viele alternativen im mobilitätsbereich heißt erstmal eine heute dominante form der mobilität die automobilität und das fliegen und da
- rauszukommen das zurückzubauen und mobilität und transport an das herzustellen zwei beispiele meine forderung die ich
- hätte wäre ich möchte mit dem nachtzug nach barcelona kommen ja ich möchte nicht auf ein flugzeug angewiesen sein ich möchte mich aber bewegen und europa
- oder nach brüssel die früher gegen das so ganz abgeschafft worden der nachtzug nach berlin wurde gerade am ersten dezember abgeschafft also ein
- transportsystem zu haben um ein wohlstand also eine nicht erzwungen sondern eine mobilität die ich oder die wir uns wünschen dass die ökologischer
- hergestellt werden kann als als über das fliegen oder als über einen aufwendigen zog wo halt viel und auch noch ein teureren zug das fliegen
- ist günstiger oft als das zugfahren in diese richtung ein zweiter aspekt da bin ich schon beim thema wohnen und städte manche band
- vielleicht bei unserer ringvorlesung im letzten wintersemester kämpfe ums klima die wir mit zivilgesellschaftlichen organisationen an der uni
- ihn hatten und ich war an der debatte um die e autos beteiligt und fürs kurz aus weil ich finde es sehr schön und instruktiv ist weil jemand von vbm fit
- von der industriellenvereinigung vom vc und ich und die debatte ging so so so voran und die anderen drei waren alle für e-autos argumentiert dann haben was
- wir müssen jetzt konsequent auf das umstellen und ich war skeptisch nicht nur auf der ressourcen ebene das lithium reicht überhaupt nicht um autos
- umzustellen ganz abgesehen davon dass da immer noch die karosserie und anderes hergestellt wird und habe dann das argument entwickelt in dieser diskussion
- warum und dass wir jetzt eine weitere dimension von anderen wohlstand warum nicht an historische erfahrungen ansetzen
- die wir hier haben und wo schon ausgeschieden ist was ein sozial ökologischer wohlstand wäre und das waren die autofreien sonntage in
- österreich alle drei minor problems teil der mann gesagt ich will ich würde verbieten wollen und verdienten verbote einführen was ich nicht vor hätte aber
- es haben sich dann im publikum sofort leute gefunden und ihm überlegen vielleicht könnte den autofreien sonntag 2009/10 machen das gebe ich hier der ma
- 22 mit also mal der erfahrung mal überlegen sie mal die produktivität und auch den streit steht wir hätten wenn wir heute sagen würden wir wollen im
- sommer 2009 10 mal einen autofreien sonntag mit dem verwaisten gab es ja vor 40 jahren da würde eine debatte los kann man sich
- glaube ich gar nicht vorstellen würde ich mal aber da leuchtet was auftrags werden andere form des wohlstands warum also warum brauchen wir das automobil
- genau andere form gesagt ich will es jetzt ausführlich machen ich will ihn ja nur die grundidee mit geben wenn wir das gerechte und das soziale ernst nehmen
- dann müssen wir auch überlegen wie wird heute gearbeitet und wie entfremdet ausgebeutet viele menschen auch hierzulande aber natürlich vor allem im
- globalen süden zum wohlstand heute beitragen zur materiellen wohlstand und was werden die grundlegenden veränderung wohlstand anders zu erzeugen wir müssen
- also über arbeit und über gesellschaftliche arbeitsteilung die heute sehr patriarchal klassen förmig rassistisch und vor allem international
- organisiert ist wie können wir die verändern mein plädoyer wäre da spreche ich natürlich der stadt wien gegenüber
- hoffe ich renne ich offene türen ein ein sozial ökologischer umbau eines sozialen transformationen braucht einen starken öffentlichen sektor wir müssen zurück
- weisen dieses dieses es ist gar kein es ist gar kein credo mehr ist es ja fasten lamentieren der markt der richtet na das was uns seit 30 40 jahren erzählt wird
- wenn der markt es nur macht und der start zum nachtwächterstaat wird wenn der staat nun noch irgendwie reguliert und aussieht dann wird alles gut nein
- wir wissen gerade aus einer ökologischen perspektive dass die märkte in der regel profit orientiert sind und dass die profitorientierung dann im zweifelsfall
- über die umwelt und über die sozialen fragen geht also was wir brauchen sie haben die 100000 essen in wien angesprochen das ist ja eine wahnsinnige
- summe und dann die handlungsmöglichkeit da können sie sagen die 100.000 speisen sollen ökologisch und regional produziert werden dazu einzusetzen
- nischen und erfahrungsräume dass wir falls ich auch für wichtig dass menschen erfahrung machen können im zusammenleben was sind eben foreman von solidarische
- ökonomie von solidarischen zusammenlebens und und anderes ich will es dabei belassen und möchte zum abschluss war lina lisa borowski mich
- jetzt noch im vorfeld darauf angesprochen hat und es ist ja in der einleitung herausgekommen noch abschließende bemerkung machen
- zur rolle des individuums und der zivilgesellschaft bei der zivilgesellschaft eine irritation die ich ihm mit gebel sozusagen aus meiner
- wissenschaftlichen arbeit es gibt zwei verständnisse von zivilgesellschaft und ich glaube es ist sehr instruktiv diese zeit verständnisse
- gegenüberzustellen es gibt wenn wir an zivilgesellschaft denken denken die guten wenn sie jetzt den begriff
- zivilgesellschaft ferner denken sie an greenpeace an die studentische initiative an der boku an amnesty international und andere denken sie
- resignieren sie mm machen sie eine resonanz mit sich selber ja das denken wir an zivilgesellschaft in einer anderen wissenschaftlichen tradition
- bedeutet zivilgesellschaft neben markt und staat einen bereich von gesellschaft indem und neben dem privaten menschen mit dem privaten in dem auch
- gesellschaftliche selbstverständlichkeiten und gesellschaftliche konsens erzeugt werden denn also markt start bei privates
- unklar der bereich des öffentlichen der bereich der gesellschaftliche verständigung und wenn sie dieses verständnis von
- zivilgesellschaft haben dann ist es eben nicht nur amnesty und global 2000 und greenpeace also wenn wir fragen wie werden heute die und nachhaltigen formen
- die um nachhaltigen selbstverständlichkeiten erzeugt wachstum wachstum wachstum fleisch ist super am samstag ist geiz geil und so
- weiter und so fort ja diese selbstverständlichkeiten sind auch teil der zielgesellschaft und es ein eigenes tarifauseinandersetzung dann sprechen
- wir nicht über klingt ist dann sprechen über die kronen zeitung die kronen zeitung ist der akteure der zivilgesellschaft der uns jeden tag
- erzählt dass wenn sich einen starken trend oder ein sänger auf der bühne ausrutscht oder rapid wien verliert oder gewinnt oder wie auch immer ich damit
- habe ich mich nicht verortet das ist das sind die wichtigen fragen unserer welt wenn wir die zeitungen lesen und das ist zivilgesellschaft und wenn wir
- nachhaltigkeit transformation vorantreiben müssen müssen wir auch diesen bereich der gesellschaftlichen selbstverständlichkeit in frage gestellt
- deshalb finde ich als wissenschaft aber auch als jemals als natürlich als bürger die auseinandersetzung dritte piste so wichtig es geht ja nicht nur um die
- dritte piste es geht darum ob diese gesellschaft endlich versteht es geht nicht immer so weiter dass wir einfach
- selbstverständlich immer mehr fliegen und das wir dass das transportsystem umbauen müssen dass wir besser günstig und und und auch relativ schnell uns
- bewegen können wir uns bewegen wollen dass das finde ich spannend an der auseinandersetzung also das als irritation ein zivilgesellschaft begriff
- normativ das sind die guten oder einziges die zivilgesellschaft begriff david nimmt wie wird eigentlich in dieser gesellschaft
- selbstverständlichkeit geschaffen und die letzte bemerkung zum individuum da ist eigentlich auch schon viel gesagt worden und fragen sie sich jetzt mal
- selbst wenn es darum geht soziale ökologische transformation voranzutreiben und sie denken an die rolle des individuums und vielleicht
- auch an sich selber an was denken sie einfach mal zehn sekunden nachdenken und dann will ich das noch etwas vielleicht irritieren
- ich vermute dass die meisten an ihr konsumverhalten gedacht haben dass sie weil frau kramer stellt das bereits angesparte vielleicht auch die ihre
- werteorientierung und dass das ist so das ist ganz oft unser zugang zu individuum was wir aber auch mit bedenken sollten
- und vielleicht haben viele mit angedacht ist dass wir ja auch bürgerinnen sind dass wir uns engagieren in welcher form auch immer das heißt nicht unbedingt
- parteipolitisch das heißt eben zum beispiel der studentischen initiative oder bei system change of climate change oder bei greenpeace oder wo auch immer
- oder auch in anderen verbänden jemand hat das potential stolzierten das potenzial angesprochen ja dass sie alles potenzial nicht aus uns heraus entsteht
- sondern gerade in interaktionen und dieser aspekt des des des politischen also das persönlich politischen jetzt nicht politisiert wir machen alle riesen
- große politik sondern dass wir selber darüber nachdenken was sind unsere möglichkeiten neben dem verantwortungsvollen konsum den will ich
- damit nicht gering schätzen aber andere formen des handelns für nachhaltigkeit ein weiterer aspekt ich glaube das ist an der burg fällt aber auch manche daran
- gedacht ist unser professionelles tun ich krieg zwar jetzt wahnsinnig viel vortrags einladungen wegen diesem buch der in pará lebensweise und freue mich
- natürlich drüber und hoffe dass ich immer über die vorträge oder hier über diese keynote sie anregen über gewisse sachen nachzudenken aber meine
- haupttätigkeit ist ja eine bereich der überhaupt nicht nachhaltiges der heißt uni wien und wie reagiere ich da was sind da die einsatz punkte um in meinem
- bereich politikwissenschaft im fakultät sozialwissenschaften sozial-ökologische einsatz punkte zu schaffen dass auch unsere studierenden wir machen das ja
- mit ringvorlesung next challenge wir machen ökologie vorlesen auch mit der boku das sind die bereiche in denen ich
- agiere und fragen sie sich selber als studierende als wissenschaftlerin als in anderen bereichen aktiv was machen sie was machen sie sozusagen ihre in ihrem
- berufsfeld und den letzten bereich den ich sozusagen nennen möchte und ich hoffe auch damit diskussion anzuregen
- ich habe vorhin schon die gewerkschaften genannt wir können aber auch die die wirtschaftsverbände nennen wir können auch die unternehmen die die
- organisation und die kollektiven akteure also die frage des eigenen handelns ist eben nicht nur das individuelle handeln sondern ich hab s uni und sowas schon
- genannt sondern auch welche wie nehmen wir in den blick das es ja auch kollektive akteure gibt die sich selber verändern müssen also wie gesagt ich
- forsche zu gewerkschaften ich mache filme mit der arbeiterkammer und ich würde mir beispielsweise wünschen dass die arbeiter kann man natürlich einen
- viel stärkeren sozialen ökologischen diskurs hat der deutlich darüber hinaus geht aber es muss den arbeitsplätzen nutzen
- das ist das legitime kein interesse der arbeiterkammer aber auch damals darüber hinaus geht also die die kollektiven akteuren uns als individuen
- gegebenenfalls als diese kollektive akteure zu sehen ich überspringe jetzt eine folie ich wollte noch was zu die groß sagen aber
- das ist war gar nicht mein abo will ich jetzt nicht als argument ausführen möchte sie noch einladen weil er just heute im rahmen einer ringvorlesung bei
- uns an der uni mit klaus dörre einem sehr interessanten wissenschaftler von der uni jena der den begriff der landnahme von rosa luxemburg auf
- kontinent nämlich wie in kapitalistischen dynamiken immer also die die kapitalistische dynamik immer wieder landnahme betreibt natürlich im
- land grabbing aber auch in den subjektivität in den körpern in den gesellschaften das findet statt das so dunkel im stadtteil findet statt im
- rahmen einer ringvorlesung zu karl marx die wir bei unserem institut im rahmen des 200-jährigen geburtstag also wer heute noch ich weiß nicht ob jetzt
- konkurrenz abend veranstaltet macht nehmen dann bitte ich dann lade ich sie nicht freuen sondern schauen sie einfach ob
- sie dass sie dass sie auf den webseiten ist eine ringvorlesung dieses semester und nächstes semester läuft und ich danke mich wieder auf
Zum Nachlesen
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Imperiale LebensweiseRessourcenkonflikte und ökologische Abhängigkeiten in der neoliberalen Globalisierung. In: Widerspruch. Beiträge zu sozialistischer Politik. Band 24, Heft …
Markus WissenMarkus Wissen (* 1965) ist ein deutscher Politikwissenschaftler. Er ist Professor für Gesellschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt sozial-ökologische …