Das Video kommt von YouTube: erst beim Abspielen verbindet sich die Seite mit YouTube (Google).
Ökosystem See - Lebensbereiche
Das Wichtigste aus dem Video
Tipp auf eine Zeit – das Video springt genau dorthin.
Transkriptautomatisch erstellt · 49 Zeilen
- Gebirgsee, Stausee, Badesee, Glazialsee, Kratersee, Altwassersee, Salzsee, Küstensee, Binse und so weiter und so weiter. So viele sehen und alle
- unterscheiden sich in Lage Größe, Nutzung und Entstehung. Der grobe Aufbau und die Abläufe sind bei allen sehen trotzdem sehr ähnlich. In diesem Video
- geht es um das Ökosystem See und speziell um die Lebensbereiche in diesem Ökosystem.
- [Musik] Was ein See überhaupt ist, ist ja wohl hoffentlich klar. Äh, na ja, trotzdem
- noch mal ein kurze Definition. Ein See ist ein stilles Gewässer, das komplett von Land umgeben ist. Es kann sein, dass es zu und Abflüsse gibt, muss aber
- nicht. Ein See ist ein eigenständiges Ökosystem. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was Ökosysteme noch mal waren. Ein Ökosystem ist ein bestimmter
- Lebensraum mit allen den Organismen, die daran leben. Es ist ein offenes System und hat keine strickt festgelegten Grenzen. Lebewesen, Umwelteinflüsse und
- insgesamt eigentlich alles wirkt hier aufeinander ein. Die Verhältnisse dort sind trotzdem relativ gleichbleibend. Das liegt an der gewissen
- Selbstregulation, die diese Systeme haben. Falls ihr noch ein paar mehr Infos über das Ökosystem oder Ökologie allgemein braucht, haben wir schon ein
- paar Videos für euch darüber. Falls nicht, erfahrt ihr hier, wie die Lebensbereiche im Ökosystem SE so aufgebaut sind. Aber halt, wie vorher
- schon aufgezählt, gibt es ganz viele verschiedene Arten von sehen. Jeder See ist ein bisschen anders. Deshalb müssen nicht immer alle Einteilungen zutreffen.
- Trotzdem ist jeder See in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Klar, das Ufer, das Wasser und der Boden des Sees. Jetzt erfahrt ihr alles über die Uferregion.
- So, die Vegetationszonen am Seeufer. Wundert euch nicht, manchmal werden die Zonen auch Gürtel genannt. Fangen wir außen am Seeufer an. Wenn Seen im Wald
- liegen, dann kommen am Seeufer noch klar Waldpflanzen vor oder Weidenbüsche. Wenn es kein Wald gibt, dann sind es eben Feuchtwiesen mit ihren typischen
- Gewächsen, z.B. Säckenriede. Diese Zone wird Erlenzone genannt oder auch Bruchwaldzone. Nennt es einfach so, wie ihr es gelernt habt. Richtig ist
- eigentlich beides. Erlenzone ist aber ein bisschen besser zu merken, denn die Erle ist ein Baum, der häufig an sehen in der Erlenzone wächst. Ein bisschen
- weiter in Richtung See wachsen dann nur noch Pflanzen, die relativ hoch gewachsen sind und die manchmal auch schon im Wasser stehen. Die Wurzeln von
- denen gehen ziemlich tief in den Boden, manchmal auch schon in den Seeboden hinein. Die zweite Zone heißt Röhrigzone.
- Diese Pflanzen, die dort wachsen, werden Uferpflanzen genannt. Eigentlich klar, ne? Denn sie wachsen ja am Seeufer. Ein Beispiel für diese Uferpflanzen kennt
- ihr bestimmt alle. Schilf. Die dritte Zone heißt Schwimmblattzone. Ziemlich selbsterklärend, was für Pflanzen da wachsen, oder? Genau. Die
- Blätter und Blüten dieser Pflanzen schwimmen ganz einfach auf der Seeoberfläche. Ein Beispiel dieser Pflanzen ist auch ziemlich weit
- verbreitet, die Seerose. In der nächsten Zone befinden wir uns schon ein bisschen weiter im See. Pflanzen, die dort wachsen, sind immer auf Tauchgang.
- Deswegen Tauchblattzone. Weil in die letzte Zone nur noch ganz wenig Licht kommt, wachsen dort nur noch Algen. Diese Zone heißt Tiefenalgenzone.
- Noch mal für euch. Es gibt die Erlenzone am Rand des Sees, wo noch Wald oder Wiesenpflanzen leben. In der Röhrigzone wachsen die Uferpflanzen. In den
- nächsten beiden Zonen leben nur noch Wasserpflanzen. Die Schwimmblatzone ist Lebensraum für Pflanzen, deren Blätter auf der Wasseroberfläche aufliegen. Die
- Tauchblatzone bewachsen nur Pflanzen, die vollkommen untergetaucht leben können. Wie der Name der tiefen Algenzone schon sagt, ist es tief, dazu
- dunkel und es gibt Alken. Genug von Platzen. In jeder dieser Zonen gibt es natürlich auch noch Tiere, die sich dort besonders gern aufhalten. Zu jeder Zone
- gibt's mal ein paar Beispiele. Weil sich die Erlenzone noch so nah am Wald oder an der Wiese befindet, leben dort klar auch noch die jeweils typischen Tiere.
- Bei Vögeln z.B. die Kräe. Dort haben aber auch schon Wasservögel ihren Lebensraum. Graureier oder Enten z.B. Am Boden leben dort z.B. Erntkröten und
- Schnecken. In der Rörigzone leben wieder viele Vögel. Enten, Rohrsänger und Teichhühner sind nur ein paar Beispiele. Hier leben, genau wie in der Zone davor
- Schnecken und Libellen dazu kommen Frösche und Teichmuscheln. In den Schwimm und Tauchblattzonen leben verschiedenste Würmer, Egel und
- Schnecken. Auch Wasserflöhe leben dort. Das sind kugelige Tiere mit einer Schale um Kopf und Körper. Am Kopf haben sie zwei komische Dinger, die fast aussehen
- wie Antennen. Das sind ihre Schwimmorgane. In beiden Zonen leben auch schon Krebse. Ein Beispiel ist der Ruderfuß Krebs, der
- lang gestreckt ist und anders als der Wasserfloh keine Schale hat. Fische können erst ein bisschen weiter draußen im noch tieferen Wasser leben. Zu den
- Süßwasserfischen, die in Deutschlands sehen am häufigsten vorkommen, gehören Karpfen und Welse. Im tiefen Wasser leben zusätzlich viele kleinstlebewesen,
- vor allem Plankton. Es gibt sowohl tierisches als auch pflanzliches Plankton. Es treibt sich immer da im Wasser rum, wo es am
- unwahrscheinlichsten gefressen wird. Nachts auf der Wasseroberfläche und tagsüber in der Tiefe. Pflanzliches Plankton ist zwar kein Tier, muss aber
- als Lebewesen im Wasser genannt werden. Allein schon, weil es als Nahrungsquelle für Fische und Krebse wichtig ist. Jetzt wisst ihr also, welche Tiere so am und
- im See leben. Weil jeder See ja, wie gesagt, ein bisschen anders ist, kann natürlich auch variieren, was für Tiere es da gibt. Aber noch mal, welche ihr
- euch merken solltet. Am See in der Erlenzone leben Wald und Wiesenvögel. Libellen, Schnecken und Kröten sind auch vorhanden. In der Rörigzone haben
- Wasservögel wie z.B. Enten ihr Zuhause. Dort leben aber auch Frösche und die ersten Muscheln. In den nächsten beiden Zonen leben Würmer, Wasserläufer,
- verschiedenste Insektenwen und Krebse. Fische und Plankton leben weiter draußen im See. Zusammengefasst müsst ihr also wissen, die Vegetationszonen sind
- eingeteilt nach den Besonderheiten ihrer dort lebenden Pflanzen. Wenn man vom Ofer ausgeht, kommt erst die Erlenzone, benannt nach der Erle, einer der Bäume,
- die dort wachsen. Hier leben die Standart Wald und Wesentiere. Dann kommt die Röhrigzone mit den Uferpflanzen. Typische Tiere sind Enten und Frösche.
- In den folgenden beiden Zonen leben nur noch Wasserpflanzen. Vor der Tauchblatzone kommt die Schwimmblatzone. Beide Namen sind ziemlich eindeutig. In
- der einen sind die Pflanzen noch bisschen überwasser, in der anderen nicht. Hier leben vor allem Larven von Insekten, Libellen und Wasserflöhe,
- manchmal auch Krebstiere. In der tiefen Algenzone können nur noch Algen überleben. Im tieferen Wasser leben dann auch Fische, tierisches und pflanzliches
- Plankton. Wenn ihr noch mehr über das Ökosystem See oder Ökologie überhaupt sehen wollt, dann findet ihr auch passende Videos auf unserer
- Lernplattform www.thsimplecub.de. de. Ansonsten sage ich bis dann Leute, haut rein und wir sehen uns gleich im nächsten Video.
Zum Nachlesen
Ökosystem SeeNahrungsnetz. Bearbeiten. Ein Nahrungsnetz stellt im Idealfall alle Nahrungsbeziehungen zwischen den Organismen eines Ökosystems dar. Um die Übersichtlichkeit …
BiozönoseBiozönose und Biotop bilden zusammen das Ökosystem. Die Lebewesen einer solchen Lebensgemeinschaft stehen untereinander in zahlreichen Wechselbeziehungen …
ÖkosystemEin Ökosystem besteht aus einer Lebensgemeinschaft von Organismen mehrerer Arten (Biozönose) und ihrer unbelebten Umwelt, die man als Habitat oder Biotop …
GewässerIm Trophiesystem der Ökologie werden vier Trophiestufen unterschieden: ... In: Lexikon der Biologie, Spektrum-Verlag; abgerufen am 9. November 2017 …