Ökosystem See - Lebensbereiche Biologie - simpleclub https://www.youtube.com/watch?v=xruw81M-Obc Transkript (automatisch erstellt) 0:00 Gebirgsee, Stausee, Badesee, Glazialsee, Kratersee, Altwassersee, Salzsee, Küstensee, Binse und so weiter und so weiter. So viele sehen und alle 0:09 unterscheiden sich in Lage Größe, Nutzung und Entstehung. Der grobe Aufbau und die Abläufe sind bei allen sehen trotzdem sehr ähnlich. In diesem Video 0:17 geht es um das Ökosystem See und speziell um die Lebensbereiche in diesem Ökosystem. 0:25 [Musik] Was ein See überhaupt ist, ist ja wohl hoffentlich klar. Äh, na ja, trotzdem 0:33 noch mal ein kurze Definition. Ein See ist ein stilles Gewässer, das komplett von Land umgeben ist. Es kann sein, dass es zu und Abflüsse gibt, muss aber 0:42 nicht. Ein See ist ein eigenständiges Ökosystem. Vielleicht fragt ihr euch jetzt, was Ökosysteme noch mal waren. Ein Ökosystem ist ein bestimmter 0:51 Lebensraum mit allen den Organismen, die daran leben. Es ist ein offenes System und hat keine strickt festgelegten Grenzen. Lebewesen, Umwelteinflüsse und 1:00 insgesamt eigentlich alles wirkt hier aufeinander ein. Die Verhältnisse dort sind trotzdem relativ gleichbleibend. Das liegt an der gewissen 1:08 Selbstregulation, die diese Systeme haben. Falls ihr noch ein paar mehr Infos über das Ökosystem oder Ökologie allgemein braucht, haben wir schon ein 1:16 paar Videos für euch darüber. Falls nicht, erfahrt ihr hier, wie die Lebensbereiche im Ökosystem SE so aufgebaut sind. Aber halt, wie vorher 1:24 schon aufgezählt, gibt es ganz viele verschiedene Arten von sehen. Jeder See ist ein bisschen anders. Deshalb müssen nicht immer alle Einteilungen zutreffen. 1:32 Trotzdem ist jeder See in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Klar, das Ufer, das Wasser und der Boden des Sees. Jetzt erfahrt ihr alles über die Uferregion. 1:43 So, die Vegetationszonen am Seeufer. Wundert euch nicht, manchmal werden die Zonen auch Gürtel genannt. Fangen wir außen am Seeufer an. Wenn Seen im Wald 1:52 liegen, dann kommen am Seeufer noch klar Waldpflanzen vor oder Weidenbüsche. Wenn es kein Wald gibt, dann sind es eben Feuchtwiesen mit ihren typischen 2:02 Gewächsen, z.B. Säckenriede. Diese Zone wird Erlenzone genannt oder auch Bruchwaldzone. Nennt es einfach so, wie ihr es gelernt habt. Richtig ist 2:11 eigentlich beides. Erlenzone ist aber ein bisschen besser zu merken, denn die Erle ist ein Baum, der häufig an sehen in der Erlenzone wächst. Ein bisschen 2:20 weiter in Richtung See wachsen dann nur noch Pflanzen, die relativ hoch gewachsen sind und die manchmal auch schon im Wasser stehen. Die Wurzeln von 2:29 denen gehen ziemlich tief in den Boden, manchmal auch schon in den Seeboden hinein. Die zweite Zone heißt Röhrigzone. 2:36 Diese Pflanzen, die dort wachsen, werden Uferpflanzen genannt. Eigentlich klar, ne? Denn sie wachsen ja am Seeufer. Ein Beispiel für diese Uferpflanzen kennt 2:45 ihr bestimmt alle. Schilf. Die dritte Zone heißt Schwimmblattzone. Ziemlich selbsterklärend, was für Pflanzen da wachsen, oder? Genau. Die 2:53 Blätter und Blüten dieser Pflanzen schwimmen ganz einfach auf der Seeoberfläche. Ein Beispiel dieser Pflanzen ist auch ziemlich weit 3:00 verbreitet, die Seerose. In der nächsten Zone befinden wir uns schon ein bisschen weiter im See. Pflanzen, die dort wachsen, sind immer auf Tauchgang. 3:09 Deswegen Tauchblattzone. Weil in die letzte Zone nur noch ganz wenig Licht kommt, wachsen dort nur noch Algen. Diese Zone heißt Tiefenalgenzone. 3:18 Noch mal für euch. Es gibt die Erlenzone am Rand des Sees, wo noch Wald oder Wiesenpflanzen leben. In der Röhrigzone wachsen die Uferpflanzen. In den 3:28 nächsten beiden Zonen leben nur noch Wasserpflanzen. Die Schwimmblatzone ist Lebensraum für Pflanzen, deren Blätter auf der Wasseroberfläche aufliegen. Die 3:36 Tauchblatzone bewachsen nur Pflanzen, die vollkommen untergetaucht leben können. Wie der Name der tiefen Algenzone schon sagt, ist es tief, dazu 3:45 dunkel und es gibt Alken. Genug von Platzen. In jeder dieser Zonen gibt es natürlich auch noch Tiere, die sich dort besonders gern aufhalten. Zu jeder Zone 3:54 gibt's mal ein paar Beispiele. Weil sich die Erlenzone noch so nah am Wald oder an der Wiese befindet, leben dort klar auch noch die jeweils typischen Tiere. 4:04 Bei Vögeln z.B. die Kräe. Dort haben aber auch schon Wasservögel ihren Lebensraum. Graureier oder Enten z.B. Am Boden leben dort z.B. Erntkröten und 4:15 Schnecken. In der Rörigzone leben wieder viele Vögel. Enten, Rohrsänger und Teichhühner sind nur ein paar Beispiele. Hier leben, genau wie in der Zone davor 4:25 Schnecken und Libellen dazu kommen Frösche und Teichmuscheln. In den Schwimm und Tauchblattzonen leben verschiedenste Würmer, Egel und 4:33 Schnecken. Auch Wasserflöhe leben dort. Das sind kugelige Tiere mit einer Schale um Kopf und Körper. Am Kopf haben sie zwei komische Dinger, die fast aussehen 4:43 wie Antennen. Das sind ihre Schwimmorgane. In beiden Zonen leben auch schon Krebse. Ein Beispiel ist der Ruderfuß Krebs, der 4:51 lang gestreckt ist und anders als der Wasserfloh keine Schale hat. Fische können erst ein bisschen weiter draußen im noch tieferen Wasser leben. Zu den 4:59 Süßwasserfischen, die in Deutschlands sehen am häufigsten vorkommen, gehören Karpfen und Welse. Im tiefen Wasser leben zusätzlich viele kleinstlebewesen, 5:08 vor allem Plankton. Es gibt sowohl tierisches als auch pflanzliches Plankton. Es treibt sich immer da im Wasser rum, wo es am 5:15 unwahrscheinlichsten gefressen wird. Nachts auf der Wasseroberfläche und tagsüber in der Tiefe. Pflanzliches Plankton ist zwar kein Tier, muss aber 5:23 als Lebewesen im Wasser genannt werden. Allein schon, weil es als Nahrungsquelle für Fische und Krebse wichtig ist. Jetzt wisst ihr also, welche Tiere so am und 5:32 im See leben. Weil jeder See ja, wie gesagt, ein bisschen anders ist, kann natürlich auch variieren, was für Tiere es da gibt. Aber noch mal, welche ihr 5:40 euch merken solltet. Am See in der Erlenzone leben Wald und Wiesenvögel. Libellen, Schnecken und Kröten sind auch vorhanden. In der Rörigzone haben 5:48 Wasservögel wie z.B. Enten ihr Zuhause. Dort leben aber auch Frösche und die ersten Muscheln. In den nächsten beiden Zonen leben Würmer, Wasserläufer, 5:57 verschiedenste Insektenwen und Krebse. Fische und Plankton leben weiter draußen im See. Zusammengefasst müsst ihr also wissen, die Vegetationszonen sind 6:07 eingeteilt nach den Besonderheiten ihrer dort lebenden Pflanzen. Wenn man vom Ofer ausgeht, kommt erst die Erlenzone, benannt nach der Erle, einer der Bäume, 6:16 die dort wachsen. Hier leben die Standart Wald und Wesentiere. Dann kommt die Röhrigzone mit den Uferpflanzen. Typische Tiere sind Enten und Frösche. 6:26 In den folgenden beiden Zonen leben nur noch Wasserpflanzen. Vor der Tauchblatzone kommt die Schwimmblatzone. Beide Namen sind ziemlich eindeutig. In 6:35 der einen sind die Pflanzen noch bisschen überwasser, in der anderen nicht. Hier leben vor allem Larven von Insekten, Libellen und Wasserflöhe, 6:42 manchmal auch Krebstiere. In der tiefen Algenzone können nur noch Algen überleben. Im tieferen Wasser leben dann auch Fische, tierisches und pflanzliches 6:51 Plankton. Wenn ihr noch mehr über das Ökosystem See oder Ökologie überhaupt sehen wollt, dann findet ihr auch passende Videos auf unserer 6:58 Lernplattform www.thsimplecub.de. de. Ansonsten sage ich bis dann Leute, haut rein und wir sehen uns gleich im nächsten Video.